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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
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Projekte
(Prof. Dr. Vinzenz Hediger)

Allgemeine Infos Teilnahme Infos

Workshop Filmkritik 2025

Wer sich für den Reichtum der künstlerischen und intellektuellen Möglichkeiten des Kinos interessiert, findet nirgendwo bessere Möglichkeiten als bei einem Filmfestival. Das LICHTER Filmfest in Frankfurt/Main ist dabei ein besonderer Fall, denn es verbindet einen umfassenden Blick auf das Weltkino mit Debatten über das deutsche Kino, und das alles in einer familiären Atmosphäre. Ein Festival...

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Wer sich für den Reichtum der künstlerischen und intellektuellen Möglichkeiten des Kinos interessiert, findet nirgendwo bessere Möglichkeiten als bei einem Filmfestival. Das LICHTER Filmfest in Frankfurt/Main ist dabei ein besonderer Fall, denn es verbindet einen umfassenden Blick auf das Weltkino mit Debatten über das deutsche Kino, und das alles in einer familiären Atmosphäre. Ein Festival ist für Filmkritiker*innen tatsächlich ein Fest, aber auch eine besondere Herausforderung: Hier werden in dichter Folge Filme gezeigt, man kann direkt Vergleiche ziehen und sich über die Situation des Kinos und seiner Zukunft Gedanken machen. Oft ist nur wenig Zeit, um das Gesehene zwischen zwei Vorführungen zu reflektieren und zu hinterfragen – oder gar einen Text zu schreiben.

Der Workshop Filmkritik ermöglicht erste Schritte auf diesem Weg. Gemeinsam mit dem Filmkritiker Bert Rebhandl (Berlin) und der Filmkritikerin Carolin Weidner (Köln) eignen sich die Teilnehmer*innen des Workshops das grundlegende Handwerk der Filmkritik an und erproben es mit eigenen Texten, die täglich auf dem Kritiker*innenblog auf den Online-Kanälen von LICHTER veröffentlicht werden. Neben dem konkreten Schreiben werden auch andere Formen behandelt: Video-Kritik, Podcast, Influencing. Die Rolle der digitalen Netzwerke neben den traditionellen Medien soll reflektiert werden.

Der Workshop nimmt den Filmbesuch beim 18. LICHTER Filmfest als Grundlage für gemeinsame Reflexionen: Was kann Filmkritik heute sein? Was ist ein guter Text? Wie schreibt man professionell und originell – und das unter Zeitdruck? Dabei wird es ganz praktisch und in vertiefender Form auch um das Handwerk und die intellektuellen Fundamente von Filmkritik gehen. Und auch um die Frage, ob andere Formen der Veröffentlichung (Blogs, Tubes, Podcasts, Instagram, TikTok, Letterboxd) eine adäquate Ergänzung zu den traditionellen Medien darstellen können, oder ob sie sogar schon wichtiger sind als Zeitungen und Magazine.

Der Workshop Filmkritik wird vom 21. bis 26. April 2025 als Präsenzveranstaltung stattfinden.

Einen Eindruck der Kritiken aus den letzten Jahren gibt's hier:

Alle Informationen zu den Teilnahmebedingungen und Bewerbungsunterlagen findet ihr oben im Tab „Teilnahme Infos"


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Lecture & Film: Black Atlantic Cinema

Die Lecture & Film-Reihe „Black Atlantic Cinema" geht der Frage nach, wie sich im und durch das Kino kulturelle und politische Räume jenseits der nationalstaatlichen Ordnung, aber auch jenseits einfacher Gegenübersstellungen wie „Globaler Norden" und „Globaler Süden" bzw. Neokolonialismus vs. Dekolonisierung denken lassen. 
„Black Atlantic“ ist ein Konzept des britischen Soziologen...

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Die Lecture & Film-Reihe „Black Atlantic Cinema" geht der Frage nach, wie sich im und durch das Kino kulturelle und politische Räume jenseits der nationalstaatlichen Ordnung, aber auch jenseits einfacher Gegenübersstellungen wie „Globaler Norden" und „Globaler Süden" bzw. Neokolonialismus vs. Dekolonisierung denken lassen. 

„Black Atlantic“ ist ein Konzept des britischen Soziologen Paul Gilroy, mit dem er auf die Erfahrung des transatlantischen Sklavenhandels und ihre Folgen für die Moderne bis in die Gegenwart verweist. Anstatt über Nationalstaaten formiert sich Kultur, so Gilroy, über größere geographische Räume und in komplexen historischen Formationen und Schichtungen. Für den Raum des „Black Atlantic“ ist für Gilroy ein verbindendes Element die Erfahrung des „doppelten
Bewusstseins“ im Sinne des großen amerikanischen Soziologen und Historikers W.E.B. DuBois. “Sich selbst sehen durch die Augen … einer Nation, die einen mit Verachtung anblickt“, lautet DuBois‘ Formel für das “doppelte Bewusstsein”, in dem marginale Menschen in Gesellschaften leben, die von Unterdrückung geprägt sind.

Das Filmprogramm sprengt den Rahmen einer nationalkinematographischen oder monographischen Auswahl und besteht aus selten gezeigten Werken wie „A Deusa Negra" von Ola Balogun (Nigeria 1979), „The Terror and the Time" (Guyana 1980), „Daughters of the Dust" (USA 1993). Namhafte Referent*innen wie Paul Gilroy, Christina Sharpe und Saidyia Hartman führen in die Filme ein und stehen für eine Diskussion zur Verfügung.

Die Auftaktveranstaltung findet am 31.10.2024 mit der Lecture „A Deusa Negra“ (Die schwarze Göttin) von Kurator und Regisseur Didi Cheeka, Leiter der Lagos Film Society statt.

Die Vorträge der Reihe finden in englischer Sprache und im Kino des DFF statt.

Weitere Termine:

  • 14. und 21. November
  • 5., 12. und 19. Dezember 2024
  • 16. und 23. Januar 2025

Die einzelnen Termine werden vor den Veranstaltungen weiter unten detailliert verlinkt.

Die Lecture & Film-Reihe wird organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe Universität Frankfurt und dem Deutschen Filminstitut & Filmmuseum in Kooperation mit dem Forschungszentrum „Normative Ordnungen“ und dem Forschungscluster „ConTrust – Vertrauen im Konflikt“.

Kuratiert von Didi Cheeka, Feven Haile, Daniel Fairfax und Vinzenz Hediger

Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, ConTrust, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen

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11. Workshop Filmkritik beim Lichter Filmfest 2024


Der Workshop Filmkritik findet vom 16. April bis zum 20. April 2024 statt.
Ein Festival wie das LICHTER Filmfest (16.-21.04.2024) ist für Filmkritiker:innen eine besondere Herausforderung: Hier werden in dichter Folge Filme gezeigt, man kann direkt Vergleiche ziehen und sich über die Situation des Kinos und seiner Zukunft Gedanken machen. Oft ist nur wenig Zeit, um das Gesehene zwischen zwei...

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Der Workshop Filmkritik findet vom 16. April bis zum 20. April 2024 statt.

Ein Festival wie das LICHTER Filmfest (16.-21.04.2024) ist für Filmkritiker:innen eine besondere Herausforderung: Hier werden in dichter Folge Filme gezeigt, man kann direkt Vergleiche ziehen und sich über die Situation des Kinos und seiner Zukunft Gedanken machen. Oft ist nur wenig Zeit, um das Gesehene zwischen zwei Vorführungen zu reflektieren und zu hinterfragen – oder gar einen Text zu schreiben.

Der Workshop Filmkritik ermöglicht erste Schritte auf diesem Weg. Gemeinsam mit den Filmkritiker Bert Rebhandl und der Filmkritikerin Carolin Weidner eignen sich die Teilnehmer:innen des Workshops das grundlegende Handwerk der Filmkritik an und erproben es mit eigenen Texten, die täglich auf dem Kritiker:innenblog und der Letterboxd-Seite des LICHTER Filmfests veröffentlicht werden.

Du bist interessiert? Dann melde dich bis zum 07. April an!

Alle Details unter dem Tab 'Teilnahme Infos'

Der Workshop nimmt den Filmbesuch beim 17. LICHTER Filmfest als Grundlage für gemeinsame Reflexionen: Was kann Filmkritik heute sein? Was ist ein guter Text? Wie schreibt man professionell und originell – und das unter Zeitdruck? Darum wird es ganz praktisch und in vertiefender Form auch um das Handwerk und die intellektuellen Fundamente von Filmkritik gehen. Und auch um die Frage, ob andere Formen der Veröffentlichung beispielsweise über Podcasts eine adäquate Ergänzung zu den traditionellen Medien darstellen können.

Das LICHTER-Festivalprogramm für 2024 könnt ihr HIER einsehen.

Der Workshop Filmkritik wird vom 16. bis 20. April 2024 als Präsenzveranstaltung stattfinden.

Einen Eindruck von den Kritiken aus den letzten Jahren gibt es auf dem Kritikerblog und auf Letterboxd

Den Workshop erweitern wir gern auch für Interessierte von außerhalb! Sie können mit einem Kosten-Beitrag i.H.v. 150,- € teilnehmen, sofern Plätze verfügbar sind.



Critical Barbra

Die internationale Tagung "Critical Barbra", die vom 14.-17.12. im DFF Filmmuseum, jüdischem Museum und Goethe-Universität stattfand, verband wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit Leben und Werk der Sängerin, Schauspielerin, Regisseurin, Autorin und Aktivistin Barbra Streisand mit Filmprogrammen und Performance-Elementen und richtete sich an Film-, Medien- und Musik-Studierende und an ein...

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Die internationale Tagung "Critical Barbra", die vom 14.-17.12. im DFF Filmmuseum, jüdischem Museum und Goethe-Universität stattfand, verband wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit Leben und Werk der Sängerin, Schauspielerin, Regisseurin, Autorin und Aktivistin Barbra Streisand mit Filmprogrammen und Performance-Elementen und richtete sich an Film-, Medien- und Musik-Studierende und an ein breites kulturinteressiertes Publikum. 

"Critical Barbra" setzte sich in Performances und Vorträgen und Diskussionen von und mit namhaften Spezialist*innen mit den vielen Facetten dieser Medien und Gattungen übergreifend erfolgreichen Künstlerin auseinander. Die Veranstaltung leistete auch einen Beitrag zur Debatte um Antisemitismus in der Kunst und verwies auf die Rolle Frankfurts als Zentrum jüdischer Kultur und Geburtsort der Filmwissenschaft in Deutschland.

Anlässlich der Eröffnung der Tagung führte am 14. Dezember die US-amerikanische Regisseurin Cheryl Dunye, unter anderem bekannt für ihr Werk THE WATERMELON WOMAN (1996), im Kino des DFF in William Wylers FUNNY GIRL ein.

Die Veranstaltung stand allen Studierenden der hFMA kostenlos zur Teilnahme offen. Im Rahmen und im Zusammenhang mit der Veranstaltung konnten überdies Teilnahme und Leistungsscheine erworben werden.


Barbra Streisand, geboren 1942 in Brooklyn, gilt mit ihrer Mezzosopranstimme mit einem Umfang von mehr als drei Oktaven und einzigartigen Techniken als eine der begabtesten und vielseitigsten Sängerinnen und Entertainerinnen der zweiten Jahrhunderthälfte. Schon in ihren frühen 20ern zum Star geworden, ist Streisand eine der wenigen Künstler*innen, die sowohl als Sängerin wie als Schauspielerin und Tänzerin über Jahrzehnte erfolgreich war.

Nach ihrem frühen Erfolg als Sängerin stieg sie in den 1960er und 1970er Jahren zum Filmstar auf und war als Regisseurin eigener Filme seit den 1980ern für mehr als zwei Jahrzehnte die wohl mächtigste Frau in der US-amerikanischen Film- und Unterhaltungsindustrie.

 Sie ist aber auch in einem anderen Sinn bedeutend: Streisand war der erste erkennbar jüdische Weltstar und unterschied sich damit von ihren Vorgängern im US-Showgeschäft, die ihre Herkunft immer zu vertuschen versucht hatten.

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Lecture & Film: Die Filme von Satyajit Ray – Ein Auge für die Welt

Satyajit Ray (1921-1992) war der erste Regisseur aus Indien, der globale Anerkennung fand. Als Graphiker, Musiker, Schriftsteller und Regisseur gleichermaßen begabt, schuf Ray ein Werk, das alle Grenzen überschreitet: Die der Gattungen und Künste ebenso wie die der Kulturen.

In der umfangreichen Lecture & Film-Reihe „Ein Auge für die Welt. Das Kino von Satyajit Ray“ gehen Kenner*innen...

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Satyajit Ray (1921-1992) war der erste Regisseur aus Indien, der globale Anerkennung fand. Als Graphiker, Musiker, Schriftsteller und Regisseur gleichermaßen begabt, schuf Ray ein Werk, das alle Grenzen überschreitet: Die der Gattungen und Künste ebenso wie die der Kulturen.

In der umfangreichen Lecture & Film-Reihe „Ein Auge für die Welt. Das Kino von Satyajit Ray“ gehen Kenner*innen dieses Werks in 16 Veranstaltungen der Frage nach, was Ray im Zeitalter nach der Globalisierung weiterhin wegweisend macht.

Die Auftaktveranstaltung findet am 26.10.2023 um 20 Uhr mit der Lecture von Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Filmwissenschaft Goethe Universität Frankfurt) zum Werk PATHER PANCHALI statt. 

Alle Termine und Vorträge werden unten verlinkt.

Mit Ausnahme des Auftaktvortrags am 26. Oktober finden alle Vorträge der Reihe in englischer Sprache und im Kino des DFF statt.

Das vollständige Programm erscheint auf der Website https://satyajit-ray.de/


Die Lecture & Film-Reihe wird organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe Universität Frankfurt und dem Deutschen Filminstitut & Filmmuseum in Zusammenarbeit mit ConTrust – Conflict and Trust in Political Life (https://contrust.uni-frankfurt.de).

Kuratiert von Ritika Kaushik, Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax.

Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, ConTrust, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen

Termine:

26.10.2023: Rays Weltkino: Zur Genealogie von PATHER PANCHALI

Kracauer Lectures Sommersemester 2023


Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verwies der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als...

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Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verwies der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als Gründungsorte der kritischen Reflexion des Films und der technischen Medien im 20. Jahrhundert.

Die Reihe setzt sich zum Ziel, avancierte aktuelle Positionen der Film- und Medientheorie und der Medienphilosophie sowie der Medienreflexion in der Kunst- und Kulturwissenschaft und der philosophischen Ästhetik zur Darstellung zu bringen und damit einen Beitrag zur Erweiterung und Entwicklung des Feldes der Film- und Medienwissenschaft zu leisten, der am schnellsten wachsenden geisteswissenschaftlichen Disziplin in Deutschland.


1. Termin
Pooja Rangan (Amherst College): "Listening like an Abolitionist: Forensic Claims and Forums of Care"

27. Juni, 18 Uhr
Campus Westend Seminarpavillion Raum Sp 0.01

Weitere Informationen zum Vortrag hier.

2. Termin
Daniel Wildmann (W. Michael Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin): "Moral, Nazis und Erinnerung nach 1945. Anne Frank im Film"

4. Juli, 18 Uhr
Campus Westend Seminarpavillion Raum Sp 0.01

Weitere Informationen zum Vortrag hier.


10. Workshop Filmkritik beim Lichter Filmfest 2023

Der Workshop Filmkritik fand vom 18. April bis zum 22. April 2023 statt.
Ein Festival wie LICHTER ist für Filmkritiker:innen eine besondere Herausforderung: Hier wurden in dichter Folge Filme gezeigt, man konnte direkt Vergleiche ziehen und sich über die Situation des Kinos und seiner Zukunft Gedanken machen. Denn oft ist nur wenig Zeit, um das Gesehene zwischen zwei Vorführungen zu...

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Der Workshop Filmkritik fand vom 18. April bis zum 22. April 2023 statt.

Ein Festival wie LICHTER ist für Filmkritiker:innen eine besondere Herausforderung: Hier wurden in dichter Folge Filme gezeigt, man konnte direkt Vergleiche ziehen und sich über die Situation des Kinos und seiner Zukunft Gedanken machen. Denn oft ist nur wenig Zeit, um das Gesehene zwischen zwei Vorführungen zu reflektieren und zu hinterfragen – oder gar einen Text zu schreiben.

Der Workshop Filmkritik ermöglichte erste Schritte auf diesem Weg. Gemeinsam mit den Filmkritiker Bert Rebhandl und der Filmkritikerin Carolin Weidner haben sich die Teilnehmer:innen des Workshops das grundlegende Handwerk der Filmkritik angeeignet und es mit eigenen Texten erprobt, die täglich auf dem Kritiker:innenblog und der Letterboxd-Seite des LICHTER Filmfests veröffentlicht wurden.

Du bist interessiert? Dann melde dich im nächsten Jahr für den Workshop an!

Alle Details unter dem Tab 'Teilnahme Infos'

Der Workshop nahm die Filmbesuche beim 16. LICHTER Filmfest als Grundlage für gemeinsame Reflexionen: Was kann Filmkritik heute sein? Was ist ein guter Text? Wie schreibt man professionell und originell – und das unter Zeitdruck? Darum ging es ganz praktisch und in vertiefender Form auch um das Handwerk und die intellektuellen Fundamente von Filmkritik. Und es ging auch um die Frage, ob andere Formen der Veröffentlichung beispielsweise über Podcasts eine adäquate Ergänzung zu den traditionellen Medien darstellen können.

Das LICHTER-Festivalprogramm 2023 könnt ihr HIER einsehen.

Der Workshop Filmkritik fand vom 18. bis 22. April 2023 als Präsenzveranstaltung statt.

Einen Eindruck von den Kritiken gibt es auf dem Kritikerblog und auf Letterboxd.



Allgemeine Infos Teilnahme Infos

Kracauer Lectures Wintersemester 23/24

Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verwies der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als...

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Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verwies der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als Gründungsorte der kritischen Reflexion des Films und der technischen Medien im 20. Jahrhundert.

Die Reihe setzt sich zum Ziel, avancierte aktuelle Positionen der Film- und Medientheorie und der Medienphilosophie sowie der Medienreflexion in der Kunst- und Kulturwissenschaft und der philosophischen Ästhetik zur Darstellung zu bringen und damit einen Beitrag zur Erweiterung und Entwicklung des Feldes der Film- und Medienwissenschaft zu leisten, der am schnellsten wachsenden geisteswissenschaftlichen Disziplin in Deutschland.


1. Termin
Rosalind Galt (King's College London): "Third Cinema’s Ghosts: Animist Aesthetics and World Cinema"

Dienstag, 09. Januar, 18 Uhr
Eisenhower-Saal, IG Farben-Gebäude 1.314

Weitere Informationen zum Vortrag hier.


2. Termin
Marc Cerisuelo (Université Gustave Eiffel):
"French-American Issues in 20th Century Film Criticism: Comparative History – Cultural Transfers – Writing Strategies"

Dienstag, 16. Januar, 18 Uhr
Eisenhower-Saal, IG Farben-Gebäude 1.314

Weitere Informationen zum Vortrag hier.


Die Kracauer Lectures sind offen für alle Studierenden im hFMA-Netzwerk.

Der Besuch der Veranstaltung ist im Rahmen der Studiengänge des Institutes für Theater-Film-und Medienwissenschaften (Uni Frankfurt) scheinrelevant.

Zu diesen Studiengängen gehören:

  • Bachelor TFM 
  • Master TFM 
  • Master Dramaturgie 
  • Master Filmkultur
  • IMACS
  • Magister TFM
  • Master in Comparative Dramaturgy and Performance Research

Kracauer Lectures Wintersemester 2022/2023

Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verweist der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als...

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Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verweist der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als Gründungsorte der kritischen Reflexion des Films und der technischen Medien im 20. Jahrhundert.

Die Reihe setzt sich zum Ziel, avancierte aktuelle Positionen der Film- und Medientheorie und der Medienphilosophie sowie der Medienreflexion in der Kunst- und Kulturwissenschaft und der philosophischen Ästhetik zur Darstellung zu bringen und damit einen Beitrag zur Erweiterung und Entwicklung des Feldes der Film- und Medienwissenschaft zu leisten, der am schnellsten wachsenden geisteswissenschaftlichen Disziplin in Deutschland.


2. Termin – hat bereits stattgefunden
Soul-Assemblage Media

10. Januar, 18 Uhr c.t.
IG Farben Raum 1.314, Eisenhower-Saal
Campus Westend, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zum Vortrag hier.


1. Termin – hat bereits stattgefunden
Modernism Is Not for Children: Annette Michelson and the Alternate Paths of Film Theory

15. November, 18 Uhr c.t.
IG Farben Raum 1.314, Eisenhower-Saal
Campus Westend, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zum Vortrag hier.

Lecture & Film: Kino am Abgrund der Moderne. Die Filme von Luis Buñuel

Luis Buñuel (1900-1983) ist eine Jahrhundertfigur nicht nur des Kinos. Mit „Un chien andalou“ von 1928 verlieh er dem Surrealismus sein prägendes Gesicht und dem Kino eine neue Dimension. Wie kein zweiter verstand er das Kino als Kunst einer revolutionären Einbildungskraft, und wie kein zweiter erkundete er in seinen Filmen die Abgründe der Moderne zwischen utopischer Hoffnung und...

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Luis Buñuel (1900-1983) ist eine Jahrhundertfigur nicht nur des Kinos. Mit „Un chien andalou“ von 1928 verlieh er dem Surrealismus sein prägendes Gesicht und dem Kino eine neue Dimension. Wie kein zweiter verstand er das Kino als Kunst einer revolutionären Einbildungskraft, und wie kein zweiter erkundete er in seinen Filmen die Abgründe der Moderne zwischen utopischer Hoffnung und säkularer Katastrophe.

In der umfangreichen Lecture & Film-Reihe „Kino am Abgrund der Moderne“ führten in 15 Veranstaltungen namhafte Spezialist:innen aus Europa und den USA in die vielfältigen Facetten von Buñuels Werk ein – von den frühen surrealistischen Arbeiten über die dokumentarischen Filme der 1930er, die Filme in Mexiko und die die großen Werke nach Buñuel Rückkehr nach Frankreich in den 1960ern.

Die Auftaktveranstaltung fand am 3.11.2022 um 20:15 Uhr mit der Lecture von Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Goethe Uni Frankfurt) zum Werk Verkehrt die Welt. Buñuels Phantom der Freiheit statt.

Die Reihe endete am 29.6.2023 mit einer Lecture von Arnaud Duprat aus Rennes, Frankreich über Buñuels Filmwerk Cet obscur object de désir.

Das vollständige Programm erschien auf der Website www.luis-bunuel.de 

Diese Lecture & Film-Reihe wurde durchgeführt vom Kino des DFF–Deutsches Filmmuseum & Filminstitut und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www. konfigurationen-des-films.de), in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie.