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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 66 77 96 909

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Sie erreichen uns in der Kernzeit montags bis freitags von 10.00 - 16.30 Uhr. 

Geschäftsführung
Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer@hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Katharina Schmidt (montags und dienstags) - schmidt@hfmakademie.de

Ilka Brosch (dienstags und mittwochs - brosch@hfmakademie.de
Csongor Dobrotka (donnerstags) - dobrotka@hfmakademie.de
Klaus Schüller (donnerstags und freitags) - info@hfmakademie.de

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    Global Game Jam 2018 an der Hochschule Darmstadt


    Vom 26. bis 28. Januar 2018 lud der Studiengang Animation and Game der Hochschule Darmstadt gemeinsam mit der hFMA erneut zum Global Game Jam. Der Kult gewordene 48-Stunden Spiele-Entwicklungs-Workshop bringt weltweit jedes Jahr tausende von Gamedesign Enthusiasten für ein Wochenende zusammen.

    In diesem Zeitraum entwickelten sie Spielideen, Konzepte und auch schon erste Games. Zur Teilnahme...

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    Vom 26. bis 28. Januar 2018 lud der Studiengang Animation and Game der Hochschule Darmstadt gemeinsam mit der hFMA erneut zum Global Game Jam. Der Kult gewordene 48-Stunden Spiele-Entwicklungs-Workshop bringt weltweit jedes Jahr tausende von Gamedesign Enthusiasten für ein Wochenende zusammen.

    In diesem Zeitraum entwickelten sie Spielideen, Konzepte und auch schon erste Games. Zur Teilnahme an dem Kreativ-Workshop aufgerufen waren alle jungen Menschen, die sich für die Spieleerstellung interessieren.

    Eröffnet wurde der Global Game Jam am Freitag, 26. Januar, um 15:30 Uhr mit einer Keynote von Antony Christoulakis, Business Development Director von Keen Games, der unter anderem an Titeln wie Legend of Kay – Anniversary (Lead Artist), Tunnel B1 (Main Programmer) und  Pumuckls Abenteuer bei den Piraten (Game Design) gearbeitet hat.

    Seine ersten Sporen verdiente sich Antony Christoulakis 1991 auf dem Commodore Amiga als Grafiker und Programmierer des Titels P. P. Hammer and His Pneumatic Weapon, kurz darauf erscheint die niedliche Hüpferei Mr. Nutz: Hoppin' Mad auf dem gleichen System, hier ist Antony Christoulakis unter anderem als Level-Designer, aber auch als Produzent tätig.

    Er gehört zu den Mitbegründern des Studios Neon, das für Titel wie Tunnel B1 (PlayStation) und Legend of Kay (PlayStation 2), aber auch an zahlreichen Kinderspielen wie Janosch: Das große Panama-Spiel und Pumuckls Abenteuer bei den Piraten für Game Boy Color bekannt ist.

    Heute ist Christoulakis Business Development Director beim Frankfurter Entwicklerstudio Keen Games, das für seine aktuelle Entwicklung Portal Knights (PC, PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch, Mobile) im Frühjahr 2017 mit dem Deutschen Computerspielpreis für das beste deutsche Spiel ausgezeichnet wurde.

    Kracauer Lectures 2018 – FILMKRITIK, 1975 bis 1984. Eine Filmzeitschrift zwischen Kino und Fernsehen


    Vortrag von Volker Pantenburg (Freie Universität Berlin)
    Die Zeitschrift Filmkritik, 1957 unter anderem von Enno Patalas gegründet und später von Autoren und Filmemachern wie Hartmut Bitomsky, Harun Farocki, Wolf-Eckhart Bühler oder Peter Nau übernommen, bezog sich zunächst stark auf Siegfried Kracauer und die Kritische Theorie. In den 1960er Jahren war sie Schauplatz von...

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    Vortrag von Volker Pantenburg (Freie Universität Berlin)

    Die Zeitschrift Filmkritik, 1957 unter anderem von Enno Patalas gegründet und später von Autoren und Filmemachern wie Hartmut Bitomsky, Harun Farocki, Wolf-Eckhart Bühler oder Peter Nau übernommen, bezog sich zunächst stark auf Siegfried Kracauer und die Kritische Theorie. In den 1960er Jahren war sie Schauplatz von Debatten, die nicht nur einzelne Filme und Regisseure betrafen, sondern immer auch die Voraussetzungen und Besonderheiten des Schreibens selbst. Frieda Grafe, Helmut Färber, Enno Patalas oder Herbert Linder folgten der Prämisse, dass Filmkritik nicht heißen könne, über Filme zu schreiben, sondern dass aus der Begegnung mit dem jeweiligen Film eigene Formen resultieren müsse.

    Die Vorlesung konzentrierte sich auf die letzte Dekade der Filmkritik, eine Zeit,in der die Redakteure – in vielen Fällen zugleich auch Filmemacher – Strategien entwickelten, das Format der gedruckten Monatszeitschrift zu überschreiten und zwischen Filmen, Schreiben und Fernsehbeiträgen wechselten. Auf die Frage, wie die Filmkritik in den 1970er Jahren funktioniert habe, antwortete der Filmkritik-Autor Hanns Zischler kürzlich: „Sie funktionierte nicht.“ Im Vortrag geht es um den produktiven Seiten dieser Dysfunktionalität, die Abkopplung von Aktualitätsbehauptungen und die polemische Gegnerschaft gegenüber der damaligen publizistischen Landschaft.

    Volker Pantenburg ist nach Stationen an den Universitäten Münster und der Bauhaus Universität Weimar seit 2016 Professor für Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Er forscht, lehrt und schreibt unter anderem zu essayistischen Praktiken sowie Arbeiten im Schnittfeld von Kino und Museum. Buchpublikationen (Auswahl): Ränder des Kinos. Godard – Wiseman – Benning – Costa (2010), Screen Dynamics. Mapping the Borders of Cinema (Mitherausgeber, 2012), Wörterbuch kinematografischer Objekte(Mitherausgeber, 2014), Cinematographic Objects. Things and Operations (Hg., 2015) und Kino-Enthusiasmus. Die Schenkung Heimo Bachstein (Mitherausgeber, 2016). 2015 gründete er gemeinsam mit anderen das „Harun Farocki Institut“, in dessen Vorstand er tätig ist.Termin: Dienstag, 23.1.2018 | 18 Uhr | Eintritt frei.
    Ort: Raum 1.314 | Eisenhower-Saal
 | Campus Westend | Goethe-Universität Frankfurt am Main

    Allgemeine Infos Teilnahme Infos

    Pitch-Workshops und Coachings 2018

    Auch in diesem Jahr gibt es wieder Pitch-Workshops in verschiedenen Hochschulen des hFMA-Netzwerkes und Coaching-Tage mit Sibylle Kurz.

    Die Pitch-Workshops dauern 1-2 Tage und beginnen i.d.R. mit dem öffentlichen Vortrag „Pitch it!: Die Kunst, Projekte erfolgreich zu verkaufen“. Danach wird konkret an den mitgebrachten Projekten der Teilnehmer/innen geübt. Zur Teilnahme ist es wichtig, eine...

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    Auch in diesem Jahr gibt es wieder Pitch-Workshops in verschiedenen Hochschulen des hFMA-Netzwerkes und Coaching-Tage mit Sibylle Kurz.

    Die Pitch-Workshops dauern 1-2 Tage und beginnen i.d.R. mit dem öffentlichen Vortrag „Pitch it!: Die Kunst, Projekte erfolgreich zu verkaufen“. Danach wird konkret an den mitgebrachten Projekten der Teilnehmer/innen geübt. Zur Teilnahme ist es wichtig, eine eigene Idee, Konzeption oder ein Projekt mitzubringen, um daran praxisnah und konkret die nächsten Projektentwicklungsschritte inhaltlich wie strategisch zu erarbeiten.

    Bei Coaching-Sessions können individuelle Themen vertraulich besprochen werden.


    Bewerben können sich alle Film- und Medienstudierende aus dem Netzwerk der hessischen Film- und Medienakademie. Die Workshops finden 2018 an der Hochschule Darmstadt (Mediencampus in Dieburg), der Kunsthochschule Kassel und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) statt.

    (Details siehe Tab -> Teilnahme Infos)

    Für die Coachings können sich Studierende und Lehrende des hFMA-Netzwerkes bewerben. Die Coachings finden in Frankfurt Riederwald.

    (Details siehe Tab -> Teilnahme Infos)


    Im Kunst-, Kultur-, und Medienbereich zu studieren und zu arbeiten bedeutet in die Zukunft zu denken – und den nächsten Schritt dann auch zu gehen: Ideen wollen umgesetzt, neue Denkansätze und Konzepte wollen produziert und von einem Publikum entdeckt werden. Egal ob studentischer Kurzfilm, klassischer Dokumentarfilm, Games, Animationen, kommerzielles Kino, cross- und transmediale Konzepte oder experimentelle Videokunst - Kreativität braucht Öffentlichkeit!

    Als Kreativschaffende*r ist man deshalb nicht nur ständig damit beschäftigt, sein Projekt weiterzuentwickeln, sondern auch die Idee dahinter für andere nachvollziehbar zu machen, um für sie zu begeistern. Dazu ist es wichtig, seine Gedanken laut zu formulieren und anderen zu erzählen, um sich selbst klarer zu werden. Ob man das nun Brainstorming, Präsentation oder Pitching nennt… Hauptsache es geht weiter mit den Projekten. In diesem Sinne hat der Pitching-Workshop zwei Schwerpunkte:

    •  die Herausarbeitung des lebendigen Motivs des Projekts und dessen Stärken und Schwächen, ebenso wie
    •  die effektive Kommunikation und Präsentation des kreativen und thematischen Schwerpunkts mithilfe von technischen Basiselementen. Denn der richtige »Pitch« eines Projektes entscheidet in der Regel über seine Chancen auf eine Realisierung.

    Trainerin Sibylle Kurz behandelt:

    •    die Projektentwicklung und Recherche vor Präsentationen
    •    unterschiedliche Präsentations-Situationen und Kontexte,
    •    notwendige Kommunikationstechniken - verbal und non-verbal - und deren Wirkung,
    •    die Essenz von Stoffen, Themen, und deren emotionalen Effekte beim Publikum.

    Pitch-Workshops und Coachings 2018

    Teilnehmen können alle Studierenden der an das hFMA-Netzwerk angeschlossenen Hochschulen. Vorrang haben Studierende des Hauptstudiums und Abschlussprojekte, sowie Teilnehmer/innen, die bislang noch keinen Pitch-Workshop der hFMA besucht haben.

    EINZUREICHENDE BEWERBUNGSUNTERLAGEN FÜR PITCH-WORKSHOPS:

    ANSPRECHPARTNERIN FÜR ANMELDUNGEN PITCH & COACHINGS:

    Ilka Brosch...

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    Teilnehmen können alle Studierenden der an das hFMA-Netzwerk angeschlossenen Hochschulen. Vorrang haben Studierende des Hauptstudiums und Abschlussprojekte, sowie Teilnehmer/innen, die bislang noch keinen Pitch-Workshop der hFMA besucht haben.

    EINZUREICHENDE BEWERBUNGSUNTERLAGEN FÜR PITCH-WORKSHOPS:

    •   Kurzzusammenfassung des geplanten Projekts
    •   Umfang: max. 2 DIN A4 Seiten (sofern vorhanden kann zuzüglich auch das Expose – max. 10 DIN A4 Seiten – eingereicht werden.)
    •   Motivationsschreiben (1/2 DIN A4 Seite)
    •   Kurz-Lebenslauf
    •   Kontaktdaten (E-Mailadresse, Telefonnummer) und Angabe von Name, Hochschule, Studienschwerpunkt und Semesteranzahl
    •   Die Zusage, an den Terminen in vollem Umfang verbindlich teilzunehmen

    ANSPRECHPARTNERIN FÜR ANMELDUNGEN PITCH & COACHINGS:

    Ilka Brosch brosch@hfmakademie.de
    Tel: 069 66 77 96 909 (jeweils Di & Mi)


    Coaching-Sessions:

    Beim Coaching kann es um die Arbeit an Projekten gehen, oder auch um persönliche Anliegen, die sich schwerpunktmässig um die Themen Pitching, Kommunikation, Präsentation und Selbst-Organisation im Studium drehen. Im Vorfeld sollten dafür unterschiedliche Informationen eingereicht werden.

    Zu persönlichen Anliegen bitte einreichen:

    1. Kurz-Biographie
    2. Angabe von Hochschule, Studiengang & ggf. Semesteranzahl
    3. Kontaktdaten (E-Mail und Telefonnummer tagsüber)
    4. verbindliche Teilnahmebestätigung

    Zur Arbeit am Projekt bitte einreichen:
    1. eine Seite Synopsis
    2. ein Motivationsschreiben (d.h. eine Erklärung, warum den Teilnehmern das Projekt wichtig ist)
    3. Kurz-Lebenslauf
    4. Angabe von Hochschule, Studiengang & ggf. Semesteranzahl
    5. Kontaktdaten (E-Mail und Telefonnummer tagsüber)
    6. verbindliche Teilnahmebestätigung

    Datenschutzhinweise:
    Mit Eurer Anmeldung erklärt ihr Euch damit einverstanden, dass Euer Name in der Teilnehmerliste erscheint.
    Datenspeicherung:
    Zur Anmeldung und Durchführung der Veranstaltung werden von uns von Euch personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet, genutzt und soweit hierfür erforderlich ggf. auch an Partner von uns übermittelt und dort verarbeitet und genutzt. 

    Mit Eurer Anmeldung erklärt ihr Euch hiermit einverstanden.

    
Ihr könnt die Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber uns unter brosch@hfmakademie.de widerrufen.

    Symposium & Workshop: Echoes of Parthenope: Elvira Notari’s Cinema and Neapolitan Popular Culture


    Elvira Notari, die erste italienische Filmemacherin, arbeitete zwischen 1906 und 1930 in Neapel, wo sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Nicola Notari die Produktionsfirma Dora Film führte. Sie verfasste die Drehbücher, führte Regie und produzierte an die 60 Spielfilme und rund 100 Dokumentationen und Kurzfilme. Ihre Filme sind allerdings – was angesichts der Überlieferungslage des frühen...

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    Elvira Notari, die erste italienische Filmemacherin, arbeitete zwischen 1906 und 1930 in Neapel, wo sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Nicola Notari die Produktionsfirma Dora Film führte. Sie verfasste die Drehbücher, führte Regie und produzierte an die 60 Spielfilme und rund 100 Dokumentationen und Kurzfilme. Ihre Filme sind allerdings – was angesichts der Überlieferungslage des frühen Kinos nicht ungewöhnlich ist – fast alle verloren gegangen. Elvira Notari und auch ihre Filme sind daher von der Filmgeschichtsschreibung lange vergessen oder zumindest vernachlässigt worden.

    Diese Filme lieferten zuvor nie gesehene Repräsentationen der neapolitanischen Stadtbevölkerung und wurden daher vom lokalen Publikum auch sehr geschätzt. Mit der Gründung einer eigenen Verleihfirma in den USA, der Dora Film D’America, zirkulierten Notaris Filme auch in Übersee und feierten große Erfolge in der italo-amerikanischen Community.


    Das Symposium Echoes of Parthenope: Elvira Notari’s Cinema and Neapolitan Popular Culture an der Frankfurter Goethe Uni war der neuesten Forschung zu Elvira Notari gewidmet. Es war Teil eines übergreifenden Projekts zu Elvira Notari, das aus einer Kooperation des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt mit der Kinothek Asta Nielsen e.V., ZDF/ARTE und der Pupille – Kino in der Uni entstanden ist. 


    Dem Symposium voran ging das Filmfestival Transito. Elvira Notari – Cinema of Passage, das vom 14. – 17. Dezember in der Pupille – Kino in der Uni stattfand. Das Festival präsentierte Werke Notaris im Kontext anderer Filme, von der Stummfilmzeit bis heute, und setzte diese zueinander in Beziehung. Die Stummfilme wurden mit von ZDF/ARTE und der Kinothek Asta Nielsen e.V. in Auftrag gegebenen, neu erarbeiteten Kompositionen präsentiert. 


    Ein Workshop für Studierende des hFMA-Netzwerkes war ebenfalls Teil des Projektes. 


    Von Notaris Werk ausgehend wurden im Symposium aktuelle Themen diskutiert: 

    • Die Rolle von Frauen im Kulturbereich und in der Filmproduktion im neapolitanischen und mediterranen Kontext während der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts.
    • Die Verflechtungen von Kino und neapolitanischer Populärkultur aus den Bereichen Musik, Theater und Literatur (Mundartlieder, Serienromane, sceneggiata und avanspettacolo).
    • Die medialen Repräsentationen von Neapel und des neapolitanischen Lebens zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
    • Das Kino als Form des Transits, als Teil der Identitätskonstruktion in Migrationsprozessen.

    Untenstehend ein ausführlicher Abschlußbericht zum Download.

    Downloads

    Profis Plaudern Praxis IX

    Im Studium geht es um Ideen, danach geht es ums Überleben – Kultur, Kunst oder Werbung, angestellt oder freischaffend, oder doch in die eigene große Idee investieren? 

    Hochschulabsolvent/innen von Film, Medien und Kreativwirtschaft steht eine solche Vielfalt an Möglichkeiten offen, dass vielen die Orientierung schwer fällt. Die Veranstaltung Profis Plaudern Praxis IX im Rahmen...

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    Im Studium geht es um Ideen, danach geht es ums Überleben – Kultur, Kunst oder Werbung, angestellt oder freischaffend, oder doch in die eigene große Idee investieren? 

    Hochschulabsolvent/innen von Film, Medien und Kreativwirtschaft steht eine solche Vielfalt an Möglichkeiten offen, dass vielen die Orientierung schwer fällt. Die Veranstaltung Profis Plaudern Praxis IX im Rahmen vom 34. Dokfest Kassel 2017 sollte Studierenden aus dem hFMA-Netzwerk der hessischen Hochschulen schon vor dem Abschluss mit den wichtigen Fragen zu beruflicher Zukunft und Professionalisierung konfrontieren und ihnen konkreten Rat und wertvolle Erfahrungen zugänglich machen.

    Anhand der Erfahrungsberichte von drei hessischen Alumni wurde ein Spektrum an Werdegängen erfahrbar: von regional bis international, von Einzelkämpfer bis Teamplayer. Die Unterschiedlichkeit der Beispiele sollte Studierende dazu anregen, neue Wege zu wagen und eine eigene Definition von Erfolg und Karriere zu entwickeln.

    Referentinnen und Referenten waren:

    • Vera Glahn: In 8 Jahren hat sich das Londoner Studio www.field.io einen internationalen Namen für innovative digitale Kunst- und Designprojekte gemacht und ist von 2 auf 15 Mitarbeiter/innen gewachsen. Aus ihrer Perspektive als Produzentin und Geschäftsführerin berichtet Vera Glahn vom Spagat zwischen kommerziellem und künstlerischem Arbeiten.

    • Anja Czioska: arbeitet seit 25 Jahren erfolgreich in der Entwicklung und Weiterführung zwischen den Bereichen: Künstler/innen, Ausstellungsformaten, Institutionen, Stadtentwicklung und Wirtschaft mit sozialen Aspekten. www.artspace-rheinmain.com | www.kvfm.de

    • Martin Schmidt und Dennis Stein-Schomburg haben im Januar 2016 den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt. Raum 230 ist ein junges Animationsstudio mit Sitz im Science Park Kassel. Neben den Gründern besteht das Kernteam aus 5 freiberuflichen Animatoren. www.raum230.de

    In Kurz-Vorträgen wurden neue Perspektiven eröffnet, in den anschließenden Einzelgesprächen individuell auf Fragen eingegangen.

    8. Hessischer Hochschulfilmtag

    Am 16. November 2017 fand der 8. Hessische Hochschulfilmtag (HHFT) statt, an dem Studierende der Hochschule Darmstadt, der Kunsthochschule Kassel, der Hochschule für Gestaltung Offenbach und der Hochschule RheinMain / Wiesbaden ihre neuesten Filme vorführten.

    Zu sehen waren Abschluß- und Semesterarbeiten aus den Bereichen Dokumentar-, Experimental-, Animations-, und Spielfilm. Außerdem konnten...

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    Am 16. November 2017 fand der 8. Hessische Hochschulfilmtag (HHFT) statt, an dem Studierende der Hochschule Darmstadt, der Kunsthochschule Kassel, der Hochschule für Gestaltung Offenbach und der Hochschule RheinMain / Wiesbaden ihre neuesten Filme vorführten.

    Zu sehen waren Abschluß- und Semesterarbeiten aus den Bereichen Dokumentar-, Experimental-, Animations-, und Spielfilm. Außerdem konnten Studierende und frischgebackene Alumni vor Fachpublikum ihre Projektideen vorstellen.

    Der HHFT ist eine Plattform, um sich mit Filmemacher/innen anderer Hochschulen zu vernetzen, sich auszutauschen, Vertreter/innen der Film-, Fernseh- und Medienbranche zu treffen, neue Projekte zu pitchen und vor allem: um Filme zu sehen und zu zeigen.

    Zudem wurde allen Teilnehmer_innen für das Dokfest eine kostenlose Akkreditierung für den gesamten Festivalzeitraum zur Verfügung gestellt.

    Der HHFT fand am 16.11.2017 im Rahmen des 34. Kasseler Dokumentar- und Videofestes (14.-19.11.2017) und in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) statt.

    Folienrausch - 3. Ausgabe


    Folienrausch - 3. Ausgabe

    Spaß & Redetraining in einem:  Donnerstag, 2. November 2017 veranstalteten die hFMA und das Amt für Kultur- u. Sportmanagement die bereits 3. Ausgabe vom Folienrausch:

    7 Minuten, eine Power Point- Präsentation, die Du nicht kennst und Du: das sind die Zutaten zum Folienrausch … 

    Mutige Rednerinnen und Redner präsentierten aus dem Stegreif...

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    Folienrausch - 3. Ausgabe

    Spaß & Redetraining in einem:  Donnerstag, 2. November 2017 veranstalteten die hFMA und das Amt für Kultur- u. Sportmanagement die bereits 3. Ausgabe vom Folienrausch:

    7 Minuten, eine Power Point- Präsentation, die Du nicht kennst und Du: das sind die Zutaten zum Folienrausch … 

    Mutige Rednerinnen und Redner präsentierten aus dem Stegreif wildfremde Powerpoint-Folien. Unterhaltung, Comedy und spielerisches Rhetorik-Training für jede/n die/der sich traut. 
    Rauf auf die Bühne, Losnummer ziehen und einfach losreden. Der Siegerin oder dem Sieger winkt eein Preis. 

    Eintritt frei – Spaß garantiert! 

    WANN: 
    Donnerstag, 2. November 2017Einlaß und Registrierung der RednerInnen um 19 Uhr
    Beginn: 19:30 Uhr

    WO: 
    afip (Akademie für interdisziplinäre Prozesse) 
    Ludwigstrasse 112a, Offenbach (S-Offenbach Ledermuseum)


    3D Audio-Dramaturgien und akustische Hologramme: Produktion eines transkulturellen, immersiven Hörspiels

    Ziel dieses HFMA-Kurses war die Entwicklung eines Hörspiels für eine innovative 3D-Audio-Umgebung mit Hilfe des Spatial SoundWave-Systems. Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass es die verwendeten Laute ohne sogenannte Sweetspots plastisch/hologrammatisch im Raum verortet und somit akustische Landschaften entstehen lässt, die das Publikum vollständig umgeben. 

    Speziell für derartige...

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    Ziel dieses HFMA-Kurses war die Entwicklung eines Hörspiels für eine innovative 3D-Audio-Umgebung mit Hilfe des Spatial SoundWave-Systems. Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass es die verwendeten Laute ohne sogenannte Sweetspots plastisch/hologrammatisch im Raum verortet und somit akustische Landschaften entstehen lässt, die das Publikum vollständig umgeben. 

    Speziell für derartige 3D-Audio-„Landschaften“ wurde in diesem Kurs das Genre Hörspiel konzeptuell, dramaturgisch und realisatorisch so fortentwickelt, dass die spezifischen Eigenschaften, Potentiale und Anforderungen des immersiven Audio-Systems ausgeschöpft werden. Welche dies sind und welche schöpferischen Anknüfungspunkte diese bieten, wurde zu Anfang des Kurses herausgearbeitet. Darauf aufbauend wurden Kurzhörspiele entwickelt.

    Als Ausgangspunkt für die Skriptentwicklung diente Raymond Queneaus Textkompilation „Exercices de Style“. Damit wurden im Kurs kreative Prozesse zur Entwicklung von Handlungen, Dialogen, Diskurstypen und Inszenierungen angestoßen und immer wieder auf ihre hologrammatische und immersive Tauglichkeit hin ausgelotet. 

    Es war dabei erklärte Absicht, je nach Herkunft oder Interesse der Kursteilnehmer*innen, verschiedenste Sprachen und Textsorten zu verwenden und damit die immersiven 3D-Audio-Produktionen auch zu einem transkulturellen Erlebnis zu machen. 

    Gemeinsam mit Schauspiel-Studierenden und studentischen Akteur*innen des HFMA-Netzwerks wurden die Szenen erarbeitet. Dabei hatten die Kursteilnehmer*innen auch Gelegenheit, Grundlagen der Schauspielführung zu erlernen. Die Studierenden hatten Gelegenheit jeweils konkrete Aufgaben im Team zu übernehmen und somit eine professionellen Produktionsworkflow kennenzulernen: beispielsweise als Autor*innen, Darsteller*innen, in der Regie, Dramaturgie, im Bereich des Studioengineering, der 3D Audio-Technik, als Produzent*in oder im Management.
    Dies bot sowohl technisch als auch gestalterisch-künstlerisch Interessierten die Gelegenheit, am Kurs produktiv teilzunehmen. 


    Dozentinnen: 
    Prof. Sabine Breitsameter (Hochschule Darmstadt)
    Marlene Breuer (HfMDK/Hessischer Rundfunk)



    Allgemeine Infos Teilnahme Infos

    Writers´room Hessen

    Für angehende DrehbuchautorInnen und FernsehdramaturgInnen und alle, die an Stoffentwicklung Interesse haben, besteht ab Oktober 2017 die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten im Writers’ Room Hessen zu erproben und auszubauen. Der Writers’ Room Hessen ist ein studentisch initiiertes Projekt für Studierende aus dem hFMA-Netzwerk unter der Leitung der Autorin/Dramaturgin Katrin Merkel und geht über zwei...

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    Für angehende DrehbuchautorInnen und FernsehdramaturgInnen und alle, die an Stoffentwicklung Interesse haben, besteht ab Oktober 2017 die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten im Writers’ Room Hessen zu erproben und auszubauen. Der Writers’ Room Hessen ist ein studentisch initiiertes Projekt für Studierende aus dem hFMA-Netzwerk unter der Leitung der Autorin/Dramaturgin Katrin Merkel und geht über zwei Semester. Die Teilnehmerzahl ist auf 16 begrenzt. 

    Ziel des Writers’ Room Hessen ist die Entwicklung eines marktfähigen Seriekonzepts mit abgeschlossenen Episoden (vergl. BLACK MIRROR). Thema, Genre und inhaltliche Ausrichtung werden von den Studierenden gemeinsam bestimmt. Das Projekt wird im Sommer 2018 mit einem Pitch (im besten Fall) vor ProduzentInnenen und SendervertreterInnen abschließen. Der Writers’ Room Hessen bietet neben dem Erlernen von handwerklichen Fähigkeiten außerdem die Möglichkeit, Einblick in die deutsche Film- und Fernsehlandschaft zu bekommen, ein bisschen Business-Luft zu schnuppern und eine eigene Arbeitsweise zu finden. 

    Dozentin: Die Dramaturgin und Autorin Katrin Merkel wird als Lehrende und Showrunnerin das Projekt begleiten. Sie arbeitet seit 2010 als freiberufiche Dramaturgin für diverse Produktionsfirmen und Autoren, zwischen 2001 und 2009 war sie für die Fiction-Abteilung von RTL tätig, wo sie ab 2005 das Lektorat geleitet hat. Katrin Merkel hat bereits writers‘ rooms an der ifs – internationale Filmschule Köln und der masterschool drehbuch (Berlin) betreut und lehrt als Dozentin zu den Themen Lektorat, Dramaturgie, Drehbuch und Serial Storytelling. 

    Details zu Ablauf, Terminen und Bewerbung: Siehe Teilnahme-Infos. Bewerbungs-Deadline ist der 02.Oktober 2017.

    Weitere Fragen zum Projekt bitte an writersroomhessen@gmx.de richten. 

    Downloads

    Writers´room Hessen

    Ablauf: Die TeilnehmerInnen treffen sich zwei Tage pro Monat in Marburg (jeweils Fr./Sa. oder Sa./So.). Tag 1 wird jeweils von der Showrunnerin geleitet, Ideen werden gemeinsam entwickelt und  konkrete Aufgaben für die Weiterarbeit gestellt. Am Tag 2 arbeiten die Studierenden weiter an diesen Ideen, tauschen sich aus und/oder bilden Arbeitsgruppen. Zwischen den Treffen wird...

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    Ablauf: Die TeilnehmerInnen treffen sich zwei Tage pro Monat in Marburg (jeweils Fr./Sa. oder Sa./So.). Tag 1 wird jeweils von der Showrunnerin geleitet, Ideen werden gemeinsam entwickelt und  konkrete Aufgaben für die Weiterarbeit gestellt. Am Tag 2 arbeiten die Studierenden weiter an diesen Ideen, tauschen sich aus und/oder bilden Arbeitsgruppen. Zwischen den Treffen wird weitergeschrieben - bis zum nächsten Abgabetermin, der jeweils einige Tage vor dem nächsten Treffen liegt. 

    Termine:

    • 21. Oktober in Marburg: erstes Vortreffen. Hilfreich dafür ist es, erste Serienideen mitzubringen. An diesem ersten Tag wird sich auf einen Vorschlag geeinigt, aus dem in den folgenden Monaten das Serienkonzept mit Episoden entstehen soll. 
    • 28. Oktober: Erste Sitzung mit Katrin Merkel 
    • 29. Oktober: treffen sich der Studierenden, um selbständig weiter an dem Projekt zu arbeiten
    • Weitere Sitzungen fnden an den folgenden Wochenenden statt: 24./25. November, 8./9. Dezember, 26./27.Januar, 23./24. Februar. Weitere Termine folgen.

    Bewerbung: Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt. 

    Bitte schickt für die Bewerbung ein kurzes Motivationsschreiben, in dem unter anderem euer Studiengang, euer Berufsziel, eure Erwartungen an den Writers’ Room und konkrete dramaturgische Kenntnisse (sofern vorhanden) zusammengefasst sind. Das Schreiben solltenicht länger als 1 Seite sein (10 PT, Schriftart: Arial oder Times New Roman, Zeilenabstand: einzeilig). 

    Sendet euer Motivationsschreiben als pdf-Datei bis 2. Oktober, 12 Uhr an: writersroomhessen@gmx.de (Katrin Merkel, Ricarda Sowa und Abdullah Erdogan). 

    Weitere Fragen zum Projekt bitte ebenfalls an writersroomhessen@gmx.de richten. 

    Lecture & Film: "Tropical Underground. Revolutionen von Anthropologie und Kino in Brasilien nach 1965“


    Kino und Ethnologie verbindet, dass sie Anschauungen von Welten schaffen, die mit der Welt, in der wir leben, verbunden sind und sich zugleich von ihr unterscheiden. In Brasilien bildet der Animismus des Amazonas-Beckens mit seinen mythischen Erzählungen von der Verwandtschaft aller Dinge und der Verwandlung aller Lebewesen ineinander schon den Stoff der Literatur: So verwandelt Mario de...

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    Kino und Ethnologie verbindet, dass sie Anschauungen von Welten schaffen, die mit der Welt, in der wir leben, verbunden sind und sich zugleich von ihr unterscheiden. In Brasilien bildet der Animismus des Amazonas-Beckens mit seinen mythischen Erzählungen von der Verwandtschaft aller Dinge und der Verwandlung aller Lebewesen ineinander schon den Stoff der Literatur: So verwandelt Mario de Andrade in seinem Roman Macunaíma von 1928 das ethnologische Wissen seiner Zeit in einen avantgardistischen Abenteuerroman ohne Vorbild und Vergleich. Das Cinema Novo und das Cinema Marginal der 1960er und 1970er Jahre greifen diese Verbindung von Ethnologie und Avantgarde im Medium des Films wieder auf und vertiefen sie weiter. Dem widmet sich die Filmreihe "Tropical Underground".

    Im Zentrum standen dabei die Filme des Cinema Marginal, einer Kino-Bewegung, die als ungewollter Nebeneffekt einer dirigistischen Kulturpolitik in den Anfangsjahren der Militärdiktatur entstand, sich als Gegenentwurf zum Cinema Novo verstand, und mit der künstlerischen Avantgarde vielfältige Beziehungen unterhielt. 


    Die Film und Lecture-Reihe "Tropical Underground" wurde am 19.10.2017 im  Kino des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt mit einem Vortrag von Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Goethe Uni Frankfurt) über den Cinema Novo Klassiker Macunaíma (Joaquim Pedro de Andrade, 1969) eröffnet.


    Namhafte internationale Expert_innen hielten in dieser umfangreichen Reihe jeweils einen Vortrag zu einem Film ihrer Wahl. Im Anschluss an die Filmvorführung erhielt das Publikum Gelegenheit zur Diskussion mit den Referent_innen. Viele Vorträge fanden in englischer Sprache statt.

    Alle Vorträge sind hier aufgezeichnet nachzuhören/sehen.

    Gezeigt wurden in dem Filmprogramm Werke von Regisseur_innen wie Ivan Cardozo, Rogerio Sganzerla, Andrea Tonacci und anderen, aber auch Schlüsselwerke des Cinema Novo von Glauber Rocha und Nelson Pereira dos Santos sowie Jorge de Andrades Macunaima.

    Highlight der Reihe war die Präsentation der Schauspielerin und Regisseurin Helena Ignez (São Paolo).
    Weitere Referent_innen waren unter anderem: Diedrich Diederichsen (Wien), Christopher Dunn (Tulane/New Orleans), Robert Stam (New York), Lucia Nagib (Reading), Irene Small (Princeton), Max Jorge Hinderer Cruz (Rio), Juan Suárez (Murcia), und Stephanie Dennison (Lees), u.a.


    Weitere Veranstaltungen zu diesem Thema waren

    Ausstellung: Variationen des wilden Körpers. Fotografien von Eduardo Viveiros de Castro

    November 2017 bis März 2018 im Weltkulturen Museum, Frankfurt a.M. | Eröffnung 17. November 2017


    sowie die

    Internationale Tagung Tropical Underground. Globalisierung und Gegenkultur in Brasilien nach 1965 vom 23.—25. Mai 2018 im Museum für Angewandte Kunst, Frankfurt a.M.

    Termine