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Lecture & Film: Andreas Rauscher – Durch die Decke des Cinéma vérité. Explorative Grenzüberschreitungen in den frühen Kurzfilmen Věra Chytilovás

Das Cinéma vérité inspirierte die tschechisch-slowakische Neuen Welle der 1960er Jahre nicht nur im Gebrauch der filmischen Gestaltungsmittel. Der spontane und unmittelbare Blick auf die Wirklichkeit eröffnete ästhetische und dramaturgische Möglichkeiten jenseits der schematischen Vorgaben des sozialistischen Realismus. In ihren frühen Kurzfilmen kombiniert Věra Chytilová explorative...

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Das Cinéma vérité inspirierte die tschechisch-slowakische Neuen Welle der 1960er Jahre nicht nur im Gebrauch der filmischen Gestaltungsmittel. Der spontane und unmittelbare Blick auf die Wirklichkeit eröffnete ästhetische und dramaturgische Möglichkeiten jenseits der schematischen Vorgaben des sozialistischen Realismus. In ihren frühen Kurzfilmen kombiniert Věra Chytilová explorative Erkundungen des Alltags im Sinne des Cinéma vérité mit formbewussten Experimenten, die gezielt dessen dokumentarische Grenzen sprengen. 

Am 05. Mai stehen die Werke STROP (Die Decke)PYTEL BLECH (Ein Sack voll Flöhe) und AUTOMAT SVĚT (Automat Welt) im Fokus der Reihe Lecture & Film.

Zu Gast ist Andreas Rauscher ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medienkulturwissenschaft der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Privatdozent für Filmwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Monographien u.a. über die Tschechoslowakische Neue Welle (zusammen mit Jonas Engelmann und Josef Rauscher), das Phänomen Star Trek, Genrekonzepte in Videospielen, die Star Wars-Saga, die Simpsons und verschiedene Themen der Comic und der Game Studies.


Filmprogramm am 05. Mai:

STROP (DIE DECKE, 1961) begleitet ein Model von ihren Foto-Shootings über fragmentarische Skizzen ihres Privatlebens bis hin zu einer abstrakten Odyssee durch das nächtliche Prag. (ČSSR 1962. R: Věra Chytilová. 35mm, 42 min. OmU.)
PYTEL BLECH (EIN SACK VOLL FLÖHE, 1962) nutzt das Format einer Reportage über junge Auszubildende für ein innovatives Spiel mit der subjektiven Kamera. (ČSSR 1962. R: Věra Chytilová. DCP. 43 min. OmeU)
In AUTOMAT SVĚT (AUTOMAT WELT), Chytilovás Beitrag zum Omnibusfilm PERLIČKY NA DNĚ (PERLEN AUF DEM MEERESGRUND, 1965) nach einer Vorlage des Schriftstellers Bohumil Hrabal, ergänzen sich schließlich fiktionale und dokumentarische Elemente nahtlos zur Gattungen übergreifenden Grenzüberschreitung. (ČSSR 1965. R: Věra Chytilová. 35mm. 20 min. OmU) 

Termin & Ort:
Donnerstag 05. Mai, 20:15 Uhr
Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e.V.
Kino des DFF, Kino (Frankfurt am Main)

Alle Informationen gibt es auf der Website.


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