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Event

Lecture & Film: SHATRANJ-E BAAD

Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 
Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende...

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Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 

Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende Blick, mit dem er die Wirklichkeit des nach-revolutionären Iran erkundet, haben die Möglichkeiten des Kinos, den poetischen Gehalt unserer Welt zu enthüllen, entscheidend erweitert. In der Lecture & Film-Reihe Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami gehen Kenner*innen seines Werks der Frage nach, was Kiarostamis Zeitbilder uns heute zu sagen haben.

Sonntag, 24.05.2026, 20:30 Uhr

SHATRANJ-E BAAD (Chess of the Wind)
Iran 1976. R: Mohammad Reza Aslani D: Fakhri Khorvash, Mohammad Ali Keshavarz, Shohreh Aghdashloo. 99 Min. DCP. OmeU
Original Version with English subtitles
Filmreihe: Lecture & Film

Nach dem Tod seiner Frau, einer reichen Dame aus der Oberschicht, versucht der Witwer, ein Geschäftsmann, an das Haus und das Vermögen der Familie zu gelangen. Dabei hat er aber die Tochter der Verstorbenen als Konkurrentin, die ebenfalls Anspruch auf das Erbe erhebt. Zusätzlich im Haus leben die beiden Neffen des Mannes und das Dienstmädchen der Tochter. Es entspinnt sich ein immer skrupelloserer Kampf um das Erbe, bei dem auch wichtige Unterlagen vernichtet und schließlich Mordpläne geschmiedet werden. CHESS OF THE WIND ist angelegt als Parabel auf den Untergang einer Klasse und in allen Details visuell minutiös durchgestaltet. Der Film hatte eine einzige öffentliche Aufführung 1976 auf dem Filmfestival in Teheran; nach der Islamischen Revolution wurde er verboten und galt jahrzehntelang als verschollen, bevor das Negativ vor einem Jahrzehnt zufällig bei einem Trödler wiederentdeckt und nach Europa geschmuggelt wurde, wo man es restaurierte.

Organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem DFF. Kuratiert von Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax. Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen.

Tickets gibt es auf der Webseite.

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