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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
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Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer(at)hfmakademie.de

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Anne-Kristin Feustel (dienstags und donnerstags) – feustel(at)hfmakademie.de
Csongor Dobrotka (mittwochs) – dobrotka(at)hfmakademie.de
Lara Nahrwold (montags und dienstags) – nahrwold(at)hfmakademie.de
Celina Schimmer (montags und donnerstags) – schimmer(at)hfmakademie.de

Projekt

Die Revolution findet trotzdem statt. Das Kino von Pier Paolo Pasolini

Auf der Seite http://pier-paolo-pasolini.de/ sind alle Vorträge zu dieser Lecture- und Filmreihe digital abzurufen.

In nur vierzehn Jahren, zwischen 1961 und 1975, dem Jahr seines gewaltsamen Todes im Alter von 53 Jahren, schuf der Dichter, Zeichner, Romancier und Regisseur Pier Paolo Pasolini zweiundzwanzig Filme, die fast ausnahmslos zu den Schlüsselwerken des Weltkinos zählen. 


Höchstens...

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Auf der Seite http://pier-paolo-pasolini.de/ sind alle Vorträge zu dieser Lecture- und Filmreihe digital abzurufen.

In nur vierzehn Jahren, zwischen 1961 und 1975, dem Jahr seines gewaltsamen Todes im Alter von 53 Jahren, schuf der Dichter, Zeichner, Romancier und Regisseur Pier Paolo Pasolini zweiundzwanzig Filme, die fast ausnahmslos zu den Schlüsselwerken des Weltkinos zählen. 


Höchstens noch Fassbinder hat in der Filmgeschichte eine vergleichbare künstlerische Eruption produziert, und mehr noch als bei diesem ist jeder Film Pasolinis eine Herausforderung der gesellschaftlichen Ordnung und meist auch Anlass für einen Skandal.


Mit Godard verknüpfte ihn die vielfältige Beziehung zur Malerei. Seine Leidenschaft für das Kino wurde durch Roberto Longhis kunsthistorische Lichtbildvorträge entfacht. Von seinem Erstling ACCATONE, einem schonungslosen Lebensbericht über die Armen der Vorstädte Roms, über seine Version der Passionsgeschichte, IL VANGELO SECONDO MATTEO, bis hin zu seinem letzten Film SALÒ, der de Sades „Die hundertzwanzig Tage von Sodom“ auf die letzten Stunden des faschistische Regimes in Italien adaptiert, werfen Pasolinis Filme auf immer wieder neue Weise die Frage nach dem Zusammenhang von Sexualität, Spiritualität und Macht auf. Sie machen das Kino zum Ort einer Entgrenzung der Sinne und einer luziden Erkundung der Abgründe und Alternativen der herrschenden gesellschaftlichen Verhältnisse. 


Die revolutionäre Energie, mit der Pasolini sein Unbehagen an der italienischen und europäischen Nachkriegskultur formulierte, hat von ihrer Ansteckungskraft bis heute nichts verloren.


In dieser Reihe gingen namhafte internationale Experten dieser Ansteckungskraft auf den Grund, indem sie sich in einem Vortrag mit Diskussion mit einem (oder mehreren) von ihnen ausgewählten Filmen Pasolinis auseinandersetzten.

Die Reihe wurde von der Goethe-Universität (Vinzenz Hediger und der HfG Offenbach (Marc Ries) im Rahmen der hFMA ausgerichtet.

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