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Kontakt

hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 830 460 41

Anfahrtsbeschreibung hier

Sie erreichen uns in der Kernzeit montags bis freitags von 10.00 - 16.30 Uhr. 

Geschäftsführung
Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer@hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Ilka Brosch (dienstags und mittwochs) - brosch@hfmakademie.de
Csongor Dobrotka (freitags) - dobrotka@hfmakademie.de
Klaus Schüller (donnerstags und freitags) - schueller@hfmakademie.de
Mariana Schneider (mittwochs und donnerstags) - info@hfmakademie.de

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  • Mit öffentlicher Veranstaltung
  • Jahr Alle 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008
  • Projekte

    Allgemeine Infos Teilnahme Infos

    Kracauer Lectures Wintersemester 2018 / 19

    Die Kracauer Lectures gehen in die Winterrunde!
    Und zwar am Dienstag 18.12.2018, 18 Uhr

    mit Tami Williams' lecture:

    ReViewing 1920s Cinematic Impressionism: Germaine Dulac’s Adaptation of Ibsen’s “The Master Builder” or the False Ideal of a Cinema without Theater

    Belle Époque Paris was the epicenter of a diverse reevaluation and reconfiguration of suggestive forms that galvanized the art...

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    Die Kracauer Lectures gehen in die Winterrunde!

    Und zwar am Dienstag 18.12.2018, 18 Uhr

    mit Tami Williams' lecture:

    ReViewing 1920s Cinematic Impressionism: Germaine Dulac’s Adaptation of Ibsen’s “The Master Builder” or the False Ideal of a Cinema without Theater

    Belle Époque Paris was the epicenter of a diverse reevaluation and reconfiguration of suggestive forms that galvanized the art world, bringing innovative musical compositions, exhilarating dance forms, new pictorial models and widespread theatrical renovation. Germaine Dulac, an early theater critic, feminist filmmaker, and pioneer of an aesthetics of suggestion and sensation, made over 30 fiction films, many marking new cinematic tendencies, from impressionist to abstract. A look at the mid-1920s genesis and context of her unrealized film adaptation of Ibsen’s iconic theater play, The Master Builder-1892, renews our perspective of French cinematic impressionism.

    Tami Williams is Associate Professor of Film Studies and English at the University of Wisconsin-Milwaukee.


    Dienstag 15.01.2019, 18 Uhr

    Julia Noordegraaf about:

    Digital Archives and Methods for Media Historiography

    Over the past two decades, academic and cultural heritage institutions have made significant progress in the digitization of audiovisual media content and related materials, such as archival records, newspapers and program guides. In correspondence to these digitization efforts, media scholars have increasingly adopted software available for the creation of databases with structured data on various aspects of the production, distribution and reception contexts. And finally, various new tools have been developed for exploring these new, digital collections and analyzing the data contained in them, such as tools for text mining, image analysis, geographical mapping or network visualization

    Julia Noordegraaf is professor of Digital Heritage in the department of Media Studies at the University of Amsterdam.


    Venue: Casino, Raum 1.811
    Campus Westend, Goethe-Universität Frankfurt am Main

    Allgemeine Infos Teilnahme Infos

    Profis Plaudern Praxis X / PraxisDokfest

    Nach dem Studium des bewegten Bildes – Mit den eigenen Kenntnissen einen Beruf machen, Teil II

    Von Kollegen und Kolleginnen lernen, sich „Nach dem Studium des bewegten Bildes – Mit den eigenen Kenntnissen einen Beruf machen“: Das ist auch in diesem Jahr unser Profis Plaudern Praxis X / PraxisDokfest Thema.

    Wir lassen Alumni und Gründerinnen erzählen, wie sie nach dem Studium ihren Weg...

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    Nach dem Studium des bewegten Bildes – Mit den eigenen Kenntnissen einen Beruf machen, Teil II

    Von Kollegen und Kolleginnen lernen, sich „Nach dem Studium des bewegten Bildes – Mit den eigenen Kenntnissen einen Beruf machen“: Das ist auch in diesem Jahr unser Profis Plaudern Praxis X / PraxisDokfest Thema.

    Wir lassen Alumni und Gründerinnen erzählen, wie sie nach dem Studium ihren Weg gefunden haben: Von regional bis international, von frei künstlerisch bis angewandt, vom autonomen Kunst-Projekt bis zur Auftragsarbeit. Die Unterschiedlichkeit der Beispiele soll Studierende dazu anregen, neue Wege zu wagen und eine eigene Definition von Erfolg und Karriere zu entwickeln. Diese Veranstaltung soll dazu beitragen, dass Studierende den Mut und das Handwerkszeug besitzen, ihre Visionen und Ideale in der Praxis nach der Hochschule zu bewahren, umzusetzen und finanziell tragbar zu machen.

    Kurz-Vorträge eröffnen neue Perspektiven. In anschließenden Einzelgesprächen wird auf individuelle Fragen eingegangen.


    Programm-Ablauf, Freitag 16.11.2018 –
    Ort: Medienprojektzentrum Offener Kanal (Kulturbahnhof)

    11.30 – 12.30
    Die Referent/innen der drei eingeladen Projekte berichten in einem Vortrag und Panel über ihre Erfahrungen mit dem Studium des bewegten Bildes und ihre Berufswahl.
    Vorträge ohne Voranmeldung, Eintritt frei, Sprache: Deutsch

    11:30
    Stephan Zimmermann, Christian Stadach, Thomas Meudt von Tag & Nacht Media
    Immer in Bewegung

    Als Kreativer, der versucht mit seiner Passion Geld zu verdienen, steht man immer vor dem Spagat zwischen Selbstverwirklichung und Selbsterhalt. In unserem Vortrag möchten wir Euch davon erzählen, wie wir für uns mit dem Balance Akt zwischen Kunst und Kommerz umgehen, wie wir uns organisiert haben, worauf wir Wert legen, welche Erfahrungen wir in unserem Arbeitsalltag gemacht haben und warum es unsere Meinung nach wichtig ist immer in Bewegung zu bleiben.
    Das Tätigkeitsfeld von Tag & Nacht Media umfasst vor allem audiovisuelle Produktionen im Corporate- und Werbebereich, aber auch reine Musik und Audioproduktionen, sowie 2D- und 3D Animation, VFX und CI-Design. In der Regel werden unsere Projekte von der ersten Idee bis zur finalen Ausspielung in allen Bereichen direkt durch uns umgesetzt. Für Teilbereiche außerhalb unserer Kernkompetenz arbeiten wir mit einem breiten Pool an Freiberuflern zusammen. (Stephan Zimmermann, Christian Stadach, Thomas Meudt)

    www.tagundnachtmedia.de


    12:00
    Johannes Müller von Miller&Müller Film

    Ein Film ohne Filmförderung schafft es ins Kino. Hintergründe zur Produktion des Kinofilms LANDRAUSCHEN.
    „Die Freude der Macher beim Machen überträgt sich auf das Publikum und öffnet unsere Herzen“. So lautet ein Satz aus der Jurybegründung für den Film Landrauschen zum Gewinn des Max Ophüls Preises 2018. Das Beispiel des Films LANDRAUSCHEN zeigt, dass es sich lohnen kann, schon frühzeitig an sein Publikum zu denken und dass dieses sogar in den Prozess des Filmemachens mit einbezogen werden kann. Der Produzent des Films Johannes Müller stellt vor, wie aus einem kleinem Spielfilmprojekt befreundeter Filmemacher eine lokale Bewegung wurde und schließlich ein bundesweiter Kinostart folgen konnte. Ziel ist es Motivation zu geben, unkonventionelle Wege der Filmproduktion und des Storytellings zu gehen und gleichzeitig die richtigen Fragen zu stellen. (Johannes Müller)

    www.landrauschen-film.de


    12:30
    Alicia-Eva Rost und Rafael Bujotzek von InZwischenZeit:Filme
    In der Zwischenzeit gründe ich eine Firma - Als Frau beim Film


    Noch während des Studiums beschloss die Film- und Regiestudentin Alicia-Eva Rost, sich selbstständig zu machen. Einen Gründerzuschuss oder andere Förderungen gab es nicht. Daher musste sie mit Kreativität und genügend Hartnäckigkeit in dieser stark technologisierten und von Männern dominierten Sparte allein die Stirn bieten. 2016 wurde InZwischenZeit:Filme als „mutige Gründung“ mit dem hessischen Gründerpreis ausgezeichnet.

    InZwischenZeit:Filme realisiert Werbe- und Imagefilme. Zu den Kunden gehören unter anderem Fraport, dm-drogerie markt und das Land Hessen. Über eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Branchenverband Hessenmetall entstehen regelmäßig Filme über technologie- und metallverarbeitende Unternehmen wie Opel oder Monster. Internationale Produktionen wie die Zulieferung für Karl Meyer Textilmaschinen aus Südkorea oder Dreharbeiten im EU-Parlament in Brüssel für den DIHK sind an der Tagesordnung.
    Seit der Gründung von InZwischenZeit:Filme ist nicht nur der Kundenstamm stetig gewachsen, auch das Geschäftsfeld hat sich signifikant vergrößert. Wurden zu Beginn fast ausschließlich werbliche Filme für Firmen produziert, sind inzwischen immer mehr journalistische Produktionen wie für die ARD-Sendung Anne Will, den SWR und das ZDF oder komplexe Animationen für Erklär- und Schulungsfilme hinzugekommen. Bei allen Aktivitäten konzipiert und produziert die Filmfirma emotional starke und überzeugende Filme, die stets allen Kriterien gerecht werden müssen: innovativ, bedingungslos und professionell. Die Arbeit für Soziale Medien wie Instagram und YouTube sowie aufwändigere Produktionen mit Kameradrohnen oder im Studio sind an der Tagesordnung. Immer mehr Anfragen dafür kommen aus dem Ausland oder von anderen Filmunternehmen, die InZwischenZeit:Filme um Unterstützung und Expertise bei Aufträgen bitten. (Alicia-Eva Rost und Rafael Bujotzek)

    www.inzwischenzeit.de


    13:00 – 17:00

    Einzel-Korrekturen und Gespräche

    Teilnahmebedingungen siehe Reiter


    Die Reihe „Profis Plaudern Praxis“ wird seit 2010 in Kooperation mit dem 35. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest durchgeführt. Die Sektion versteht sich als Plattform für die Weiterbildung von Film- und Medienschaffenden. In Vorträgen und Workshops vermitteln Expert/innen fundiertes Praxiswissen und setzen sich mit neuen Entwicklungen in der Branche auseinander.


    Vortragsreferent/innen und Expert/innen für Einzelgespräche

    Alicia-Eva Rost ist Gründerin und Geschäftsführerin von InZwischenZeit:Filme. Sie studierte Digital Media Video an der Hochschule Darmstadt und hat einen englischsprachigen Master in Media Direction. Schon während des Studiums arbeitete sie für verschiedene Rundfunksender wie den SWR oder das ZDF und produzierte Onlinevideos für die Zeitungsgruppe Offenbach-Post. Als Autorin wurde sie mehrfach mit dem Preis des jungen Literaturforums Hessen-Thüringen ausgezeichnet.

    Rafael Bujotzek ist Fernsehredakteur, Reporter bei den ZDF-Nachrichten und InZwischenZeit:Filme. Zuvor hat er für verschiedene Radio- und TV-Sender, darunter der Hessische Rundfunk, gearbeitet und eigene Sendungen moderiert. Der 33-jährige hat an der Hochschule Darmstadt Online-Journalismus studiert. Sein Fachwissen über Technik und Computer nutzt er auch in der eigenen Firma. Mit glisco internet services führt Bujotzek seit 15 Jahren ein IT-Unternehmen, das Mittelständler in Rhein-Main bei Computerproblemen und IT-Sicherheit unterstützt.

    Johannes Müller arbeitete nach seinem Studium der Kultur- und Politikwissenschaft seit über 7 Jahren in der Produktion internationaler Kinofilme wie Marjane Satrapis The Voices, Berlin I Love You, The Cakemaker oder Ai Weiweis Human Flow. Er studierte an der Filmschule Fémis in Paris sowie der Filmakademie Ludwigsburg und ist Alumni der Masterclass Ludwigsburg-Paris. 2016 produzierte er den ARTE-Kurzfilm Fliegender Torwart. Im selben Jahr gründete er mit der Regisseurin Lisa Miller die Produktionsfirma Miller&Müller Film, mit dem Ziel den Heimatfilm zu revolutionieren. Die Firma steht für eine authentische und dynamische Darstellung deutscher Mikrokosmen und deren Verbindung mit global relevanten Themen.

    Christian Stadach, Thomas Meudt und Stephan Zimmermann lernen sich während ihres Master Studiums an der Hochschule Darmstadt kennen. Christians Schwerpunkte liegen im Bereich Regie und VFX, während die ursprünglich aus der Audiodomäne stammenden Produzenten Thomas und Stephan immer mehr konzeptionelle und organisatorische Aufgaben im Bereich der Filmproduktion übernehmen. Ab Februar 2013 entstehen die Pilotfolgen zu „MEM – Die Serie“. Im Zuge des gemeinsamen Abschlussprojekts wird die Tag & Nacht Media GbR in Darmstadt gegründet. Neben festen Kooperationen mit etablierten Werbeagenturen hat sich Tag & Nacht Media mit Direktkunden einen diversifizierten Kundenstamm aufgebaut. Seit Anfang 2018 laufen die Dreharbeiten für die 1. Staffel ihres neuen Serienprojekts.

    Profis Plaudern Praxis X / PraxisDokfest

    Die Anmeldung ist geöffnet!

    Für die ersten 10 TeilnehmerInnen aus dem hFMA-Netzwerk hält das Dokfest Kassel eine kostenlose Akkreditierung bereit und hilft bei der Vermittlung einer kostenfreien Unterkunft.
    Teilnahme nur mit Voranmeldung und vorheriger Zur-Verfügung-Stellung von Projekten, über die individuell gesprochen werden soll. Eintritt frei.
    Die Expert/innen stehen für Einzelkorrekturen...

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    Die Anmeldung ist geöffnet!

    Für die ersten 10 TeilnehmerInnen aus dem hFMA-Netzwerk hält das Dokfest Kassel eine kostenlose Akkreditierung bereit und hilft bei der Vermittlung einer kostenfreien Unterkunft.

    Teilnahme nur mit Voranmeldung und vorheriger Zur-Verfügung-Stellung von Projekten, über die individuell gesprochen werden soll. Eintritt frei.

    Die Expert/innen stehen für Einzelkorrekturen und Gespräche zu Verfügung. Interessierte Studierende und Filmemacher/innen können im Vorfeld einen maximal zwanzigminütigen Beratungstermin vereinbaren. Sie haben dabei die Gelegenheit ein Feedback zu ihrer Arbeit bzw. ihrem Projekt zu bekommen und mögliche Strategien für ihre Weiterentwicklung zu entwerfen.

    Die Vorträge und Einzelgespräche richten sich vorranging an Studierende aus dem Netzwerk der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) und an die Teilnehmer/innen des 9. Hessischen Hochschulfilmtages, sie sind aber auch für andere am Thema Interessierte geöffnet. Die Teilnahme ist kostenfrei.

    Bitte senden Sie das unten aufgeführte Anmeldeformular für Einzel-Korrekturen und Gespräche bis zum 11.11. an Kathi Seemann: seemann@kasselerdokfest.de
    Eine kurzfristige Teilnahme ist nur möglich, wenn noch freie Plätze zur Verfügung stehen.

    Die Referent/innen nehmen nach Möglichkeit am 15.11. am 9. Hessischen Hochschulfilmtag teil, um sich ein Bild der teilnehmenden Projekte zu machen. Studierende haben damit die Gelegenheit, bereits im Vorfeld Kontakt zu den Referent/innen aufzunehmen, die am Freitag für Einzelgespräche zur Verfügung stehen.

    Downloads

    Allgemeine Infos Teilnahme Infos

    9.Hessischer Hochschulfilmtag

    Am 15. November 2018 findet der 9. Hessische Hochschulfilmtag (HHFT) statt. Studierende der Hochschule Darmstadt, der Kunsthochschule Kassel, der Hochschule für Gestaltung Offenbach und der Hochschule RheinMain / Wiesbaden stellen dort ihre neuesten Filme einem ausgewählten Fachpublikum, sowie anderen Studierenden vor.

    Zu sehen sind Abschluss- und Semesterarbeiten aus den Bereichen...

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    Am 15. November 2018 findet der 9. Hessische Hochschulfilmtag (HHFT) statt. Studierende der Hochschule Darmstadt, der Kunsthochschule Kassel, der Hochschule für Gestaltung Offenbach und der Hochschule RheinMain / Wiesbaden stellen dort ihre neuesten Filme einem ausgewählten Fachpublikum, sowie anderen Studierenden vor.

    Zu sehen sind Abschluss- und Semesterarbeiten aus den Bereichen Dokumentar-, Experimental-, Animations-, und Spielfilm.

    Der HHFT ist eine Plattform, um sich mit Filmemacher/innen anderer Hochschulen zu vernetzen, sich auszutauschen, Vertreter/innen der Film-, Fernseh- und Medienbranche zu treffen, neue Projekte zu pitchen und vor allem um Filme zu sehen und zu zeigen.

    Der HHFT findet im Rahmen des 35. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest (13.-18.11.2018) und in Kooperation mit der hFMA, dem Kasseler Dokfest, und der Kunsthochschule Kassel statt.

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    Lecture & Film: Die Erfinderin der Formen: Das Kino von Chantal Akerman

    Am 25.Oktober beginnt unsere neue Lecture & Film-Reihe über das Werk von Chantal Akerman im Kino des Deutschen Filmmuseums Frankfurt.

    Das  Werk der belgischen Regisseurin, Installationskünstlerin und Schriftstellerin Chantal Akerman ist eine ausführliche und vielgestaltige Antwort auf die Frage, was im Kino jenseits der fast durchwegs männlichen Helden-Geschichte von Griffith bis...

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    Am 25.Oktober beginnt unsere neue Lecture & Film-Reihe über das Werk von Chantal Akerman im Kino des Deutschen Filmmuseums Frankfurt.

    Mit Godard wird das Kino historisch, mit Chantal Akerman fängt es neu an.

    Das  Werk der belgischen Regisseurin, Installationskünstlerin und Schriftstellerin Chantal Akerman ist eine ausführliche und vielgestaltige Antwort auf die Frage, was im Kino jenseits der fast durchwegs männlichen Helden-Geschichte von Griffith bis Hitchcock noch möglich ist, als deren Erben die Nouvelle Vague sich verstand.

    Akermans Filme wie „Jeanne Dielman, 23 Quai du Commerce, 1080 Bruxelles“, „Je Tu Il Elle“, „D’est“ oder „La captive“ sind im Kino ohne Vorbild und prägen mit ihren bahnbrechenden feministischen Sichtweisen seit ihrem Erscheinen die Ausdrucksmöglichkeiten des Films.

    Internationale SpezialistInnen im Wechselspiel mit VertreterInnen der hFMA-Partnerhochschulen schaffen in der Vortragsreihe neue Zugänge zu dem umfangreichen Werk von Akerman und stellen gemeinsam die Frage nach der Möglichkeit der Erfindung neuer Formen im Kino jenseits der etablierten Kategorien.

    Weggefährt*innen von Akerman wie Babette Mangolte, Eric de Kupyer und Claire Atherton, Kuratoren wie Tim Griffin und Filmwissenschaftler*innen wie Ivone Margulies, Alisa Lebow, Patricia White und Laliv Melamed befassen sich mit Akermans bedeutendem Werk.


    Die Veranstaltung steht allen Interessierten und allen Studierenden des hFMA-Netzwerks offen. Die Studierenden der beteiligten Institutionen können im Rahmen der Veranstaltung Scheine erwerben.


    Akermans Ästhetik der Alltagserfahrung, ihr Überschreiten der Genregrenzen zwischen Spielfilm, Dokumentarfilm und Experimentalfilm, ihr Sinn für Dauer und Zeiterfahrung jenseits der Stechuhr-Dramaturgie des herkömmlichen Spielfilms machen sie zu einer Neuerfinderin der Formen des Kinos. Zugleich ist Akerman eine Pionierin der filmischen Installation, die sie in ihren Grundzügen bereits in den 1970er Jahren durchdenkt, mehr als zwei Jahrzehnte, bevor diese Form im Kunstbetrieb dominant wird.

    Als Tochter von Holocaust-Überlebenden ist Chantal Akerman zudem eine singuläre Zeitzeugin der historischen Brüche und Verwerfungen des 20. Jahrhunderts, und ihre Auseinandersetzung mit jüdischem Leben durchzieht ihre Filme auf vielfältige und subtil reflektierende Weise. Immer wieder umkreist Akermans Schaffen besonders die Beziehung zu ihrer Mutter und die Frage der Familienzugehörigkeit, und wie kaum einer Regisseurin vor ihr gelingt es ihr autobiographisches Material zum Stoff des Kinos zu machen.

    Auch diese Lecture & Film-Reihe läuft über zwei Semester und wird durchgeführt vom Kino im Deutschen Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ – mit Unterstützung der hFMA.


    Start der Reihe am Donnerstag, 25. Oktober 2018, 20 Uhr

    Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Goethe Universität Frankfurt)
    Das Melodrama des kolonialen Wahns: Zu „La Folie Almayer“
    Ein Merkmal von Chantal Akermans Werk besteht darin, dass sie Formen zu finden vermag, die einen Zusammenhang zwischen der Intimität der Autobiographie und der Erfahrung von Geschichte herstellen. Das gilt so auch für ihren zweitletzten Film, „La Folie Almayer“. Akerman, die Tochter polnischer Juden, die in der Hauptstadt der ehemaligen Kolonialmacht Belgien aufwuchs, nimmt „Almayer’s Folly“, den Debüt-Roman des polnischen Exilanten Joseph Conrad aus dem Jahr 1895, dem Geburtsjahr des Kinos, zum Ausgangspunkt für eine Meditation mit melodramatischen Zügen über die Abgründe des kolonialen Wahns und transponiert den historischen Stoff in eine irritierende Gegenwart.

    Vinzenz Hediger ist Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt, wo er das Graduiertenkolleg „Konfiguration des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) leitet.
    Filmvorführung: Chantal Akerman, Almayer’s Folly, Frankreich 2011, 130 Minuten.

    Ort: Kino des Deutschen Filmmuseums, Schaumainkai 41, Frankfurt am Main. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220.

    the global composition 2018

    Conference on Sound, Ecology, and Media Culture 2018

    The main goal of The Global Composition 2018 was to bring together transdisciplinary high-level research of scholars, scientists, artists, designers and engineers.

    Moreover, participants have been able to discuss innovative cultural and educational practices as well as soundscape artworks by pedagogues and media makers.

    This inspiring...

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    Conference on Sound, Ecology, and Media Culture 2018

    The main goal of The Global Composition 2018 was to bring together transdisciplinary high-level research of scholars, scientists, artists, designers and engineers.

    Moreover, participants have been able to discuss innovative cultural and educational practices as well as soundscape artworks by pedagogues and media makers.

    This inspiring blend of intellectual analysis, practical design, engaged environmental, social and political work as well as artistic production is what constituted the essence of Soundscape Studies and Acoustic Ecology.

    In order to create occasions for intense auditory experiences in a conference on listening, The Global Composition 2018 offered daily listening workshops.
    The workshops introduced practically to some of Acoustic Ecology’s and Soundscape Studies’ genuine methodologies, and – additionally to the auditory experience they provide – also reflected and analyzed them.

    The keynote workshops aimed at fostering the instruments for aesthetic facilitation/media cultural education, research, and creation, relaying their methodologies to Acoustic Ecology’s core thoughts and intentions, and – last but not least – discussing and adapting them, passing them on to younger generations, and ensuring their future practicability.

    Keynote workshops – supported by hFMA – have been given by
       •   Ioanna Etmektsoglu (Greece)
       •   Eric Leonardson (USA)
       •   Hildegard Westerkamp (Canada)

    Hungry Eyes Festival 2018


    Gegen das vereinsamende Binge-Watching 

    Das Hungry Eyes Festival lud ein: Vom 13. - 15.07.2018 versammelte das Festival in der Alten Universitätsbibliothekin Gießen zahlreiche Filme sowie filmbezogene Performances und Installationen.
    29 Kurz-, 13 Trash-Filme, 4 Performances und 10 Installationen wurden an drei Tagen gezeigt - begleitet von Kritikgesprächen und einer Podiumsdiskussion....

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    Gegen das vereinsamende Binge-Watching 

    Das Hungry Eyes Festival lud ein: Vom 13. - 15.07.2018 versammelte das Festival in der Alten Universitätsbibliothek in Gießen zahlreiche Filme sowie filmbezogene Performances und Installationen.

    29 Kurz-, 13 Trash-Filme, 4 Performances und 10 Installationen wurden an drei Tagen gezeigt - begleitet von Kritikgesprächen und einer Podiumsdiskussion. Hungry Eyes wurde durch den charmanten Bezug zum gleichnamigen Pop-Hit der 80er Jahre nicht ohne Grund zu einem passenden Titel.

    Über 50 Beiträge boten genügend Futter für hungrige Film- und Kunstinteressierte. Zudem kamen Künstler*innen aus verschiedenen Studiengebieten und von unterschiedlichen Standorten. So lud das Festival auch in diesem Jahr regionale und nationale Beiträge ein, u. a. aus Gießen, Offenbach, Braunschweig, Berlin, Kassel, Leipzig und Münster. Darüber hinaus waren auch internationale Künstler*innen aus Brasilien, Norwegen und Österreich im Programm vertreten.

    Mehr zum Programm hier.

    Die hFMA unterstützte erneut die studentische Initiative von Student*innen der Angewandten Theaterwissenschaft der JLU Gießen und der HfG Offenbach.

    Mit seinem dreitägigen Programm um Film und Bewegtbild bringt das Hungry Eyes Festival Film einmal im Jahr Interessierte und Kunstliebhaber*innen zusammen, die gemeinsam bei sommerlichem Festival-Ambiente und extravaganten selfmade-Popcorn-Kreationen experimentelle Kurz- und Trashfilme, einzigartige Performances und interaktive Installationen genießen.

    "Viele vom Organisationsteam kommen aus dem Studium der Angewandten Theaterwissenschaft, in dem wir uns nicht nur mit der Kunstproduktion und -rezeption für Bühne und Raum, sondern zusätzlich mit ihrer kritischen Befragung beschäftigen. Auch für die Filmformate interessiert uns deshalb nicht nur das Schauen. Uns geht es genauso um ein Sprechen über Filmmaterial, Video und weitere Bildmedien. Die Podiumsdiskussion und Künstler*innengespräche sind demnach wesentliche Bestandteile unseres Festivals“, kommentierte Lisa Schettel, eine der Organisatorinnen.

    kunstrasen giessen e. V. ist der Veranstalter, das Kernteam um Martin Bien, Elena Giffel, Herbert Graf, Amélie Haller, Asja Mahgoub, Ann-Kathrin Mahlow, Lisa Schettel, Nora Schneider, Nikolas Stäudte und Dennis Vetter boten dem vereinsamenden 'Binge-Watching' kräftig die Stirn. 


    Das Hungry Eyes Festival fand vom 13. - 15.07.2018 statt.

    Festivalzentrum
    Alte Universitätsbibliothek
    Bismarckstraße 37
    35390 Gießen

    Kontakt: hungry.eyes.festival@gmx.de
    kunstrasen giessen e. V.
    Bismarckstraße 45
    35390 Gießen


    Ton-Bild-Zeit: Filmemacher/innen und ihr Werk: Susan Mogul

    Screenings und Workshop mit der Experimentalfilmerin und Performance-Künstlerin Susan Mogul (Los Angeles) in Frankfurt und Kassel.
    Susan Mogul ist eine zentrale Figur der feministischen Avantgarde im Experimentalfilmschaffen und der Performance-Kunst der letzten Jahrzehnte. Susan Mogul stellte bei einem Screening im Mal Sehn Kino in Frankfurt sowie bei einem Workshop in Kassel für Studierende...

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    Screenings und Workshop mit der Experimentalfilmerin und Performance-Künstlerin Susan Mogul (Los Angeles) in Frankfurt und Kassel.

    Susan Mogul ist eine zentrale Figur der feministischen Avantgarde im Experimentalfilmschaffen und der Performance-Kunst der letzten Jahrzehnte. Susan Mogul stellte bei einem Screening im Mal Sehn Kino in Frankfurt sowie bei einem Workshop in Kassel für Studierende der hFMA-Schulen und in Frankfurt überdies für die interessierte Öffentlichkeit ihre neusten Arbeiten vor und gab einen Überblick über ihr Werk.

    Geboren und aufgewachsen in New York und seit 1973 in Los Angeles tätig, zählt Susan Mogul zu den wichtigsten Exponentinnen des feministischen Experimentalfilm-Schaffens und der Performance-Kunst in den USA der letzten Jahrzehnte. Ihre autobiographisch gefärbten Filmarbeiten und Performances verbinden die Form des Essays mit Elementen der Stand-up Comedy und stellen tradierte Geschlechterrollen und Machtverhältnisse auf ebenso spielerische wie provokative Art und Weise in Frage. Das Spektrum ihrer filmischen Arbeiten reicht dabei von einem filmischen Brief an Dennis Hopper aus Anlass der Tatsache, dass sie beiden denselben Zahnarzt frequentieren über „The Last Jew in America“, eine Art Gegenstück zu Barbra Streisands „Yentl“, bis zu „Driving Men“, einem Film über die Männer im Leben der Künstlerin, der 2008 ein weltweiter Festivalerfolg wurde. Mogul hat unter anderem ein Guggenheim Fellowship erhalten (2002) und wurde vom Dokumentarfilm-Festival „Visions du réel“ in Nyon 2008 mit einer persönlichen Retrospektive gewürdigt.

    In den Screenings und dem Workshop, die von der Kunsthochschule Kassel und der Goethe-Universität gemeinsam im Rahmen des hFMA-Netzwerks veranstaltet wurden, stellte Mogul ihren Essayfilm „Everyday Echo Street“ sowie Auszüge aus ihrem aktuellen Projekt „Mom’s Move“ vor und gab zugleich einen Überblick über ihr bisheriges Schaffen.

    Programmelemente:

    • Workshop mit Susan Mogul 
      Dienstag, 19. Juni, 14 Uhr | Goethe-Universität, Raum 7.312 
    • Screening mit Einführung und anschließender Diskussion
      Dienstag, 19. Juni, 18.00 Uhr | Mal Seh'n Kino, Frankfurt
    • Screening mit anschließender Diskussion
      Mittwoch, 20. Juni , 18.30 Uhr | Filmladen Kassel

    EDUCATIONAL DAY 2018 beim Webserien Festival 'Die Seriale'


    die Seriale ist das Festival in Giessen für Digital Series. In diesem Jahr fand es vom 8. bis 10. Juni 2018 statt. An den drei Tagen waren 56 Serien und 8 Pilotfolgen aus 19 Ländern und 6 Kontinenten im Kinocenter Gießen zu sehen. Zudem gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit über 30 Referenten aus 10 Ländern!
    Zum dritten Mal fand das von der hFMA...

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    die Seriale ist das Festival in Giessen für Digital Series. In diesem Jahr fand es vom 8. bis 10. Juni 2018 statt. An den drei Tagen waren 56 Serien und 8 Pilotfolgen aus 19 Ländern und 6 Kontinenten im Kinocenter Gießen zu sehen. Zudem gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit über 30 Referenten aus 10 Ländern!

    Zum dritten Mal fand das von der hFMA unterstützte EDUCATIONAL statt. Am Freitag, den 8. Juni 2018 drehte sich alles um eine wissenschaftlich-theoretische Auseinandersetzung mit dem Medium Webserie.

    Internationale ReferentInnen hielten Vorträge, Studierende aus Bilbao stellten Ihre Webserien vor. In Diskussionsrunden hatte das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Der Educational Day brachte Film- und MedienwissenschaftlerInnen mit SerienmacherInnen in den Austausch miteinander.

    Musik für Stummfilme 2018

    Wir haben uns sehr gefreut, eine weitere Saison und das 10-jährige Jubiläum des hFMA-Projektes "Musik für Stummfilme"! zu feiern.
    Auch 2018 wurden wieder Kurzfilme aus Hochschulen des hFMA-Netzwerkes neu vertont – von Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK). Die Filme wurden mit der neu produzierten Filmmusik
    am Samstag, 10.11. um 19:30 Uhr...

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    Wir haben uns sehr gefreut, eine weitere Saison und das 10-jährige Jubiläum des hFMA-Projektes "Musik für Stummfilme"! zu feiern.

    hr2 Kultur widmete in 'Musikszene Hessen' am 27.10. diesem Projekt eine ganze Sendung - hier nachzuhören 

    Auch 2018 wurden wieder Kurzfilme aus Hochschulen des hFMA-Netzwerkes neu vertont – von Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK). Die Filme wurden mit der neu produzierten Filmmusik

    am Samstag, 10.11. um 19:30 Uhr &

    am Sonntag, 11.11. um 11 Uhr 

    live im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt mit in zwei öffentlichen Konzerten mit Profi-Live-Orchester Kammerphilharmonie Frankfurt aufgeführt. Studierende der Hochschule Darmstadt nahmen die Musik außerdem auf und stellten sie dann Filmer_innen und Komponist_innen/Improvisateur_innen zur Verfügung. 

    Folgendes Programm erwartete die KonzertbesucherInnen 2018:
    • Richard Steinert vertonte The Non-Living Object von Isabella Rocher (Hochschule Darmstadt)
    • Jakob Krupp vertonte Don't wonder von Verena Kern (Kunsthochschule Kassel)
    • Johannes Ehinger vertonte Larry und die Mechatronische Werkstatt von Jan Thüring (Filmakademie Baden-Württemberg)
    • Juan David Perez vertonte Räuber und Gendarm von Florian Maubach (Kunsthochschule Kassel)
    • Bernhard Plechinger vertonte Endstation Paradies von Jan Thüring (Filmakademie Baden-Württemberg)
    • Alexander Reiff vertonte Endstation Paradies von Jan Thüring (Filmakademie Baden-Württemberg)
    • Jonas Fischer vertonte Das Floß von Jan Thüring (Filmakademie Baden-Württemberg)
    • Klaus Jakob Vleeming vertonte Schatten von Hansjürgen Pohland (Deutsche Kinematek)
    • Lukas Schopf vertonte Tamah von Erhan Yuruk
    • Franz Schreiber vertonte Yours Truly von Verena Kern (Kunsthochschule Kassel)
    • Levent Altuntas vertonte You are my Hero von Tobias Bilgeri (Kunsthochschule Kassel)


    Marburger Kamerapreis / Marburger Kameragespräche 2018


    Der Marburger Kamerapreis hat sich erfolgreich etabliert als eine Auszeichnung, mit der herausragende Vertreter der Kamerazunft geehrt werden. Die Kameragespräche haben sich zu einem Treffpunkt für Kameraleute, Studierende aus zahlreichen hessischen und deutschen Hochschulen, Filmwissenschaftler und Filmkritiker, aber auch für eine breite interessierte Öffentlichkeit entwickelt.

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    Der Marburger Kamerapreis hat sich erfolgreich etabliert als eine Auszeichnung, mit der herausragende Vertreter der Kamerazunft geehrt werden. Die Kameragespräche haben sich zu einem Treffpunkt für Kameraleute, Studierende aus zahlreichen hessischen und deutschen Hochschulen, Filmwissenschaftler und Filmkritiker, aber auch für eine breite interessierte Öffentlichkeit entwickelt.

    Die Bild-Kunst Kameragespräche fanden 2018 zum 20. Mal von Freitag, 27. bis Sonntag, 29. April 2018 im KAMMER-Filmkunsttheater am Steinweg statt.

    Zum 18. Mal wurde der Marburger Kamerapreis feierlich am Samstag, den 28. April 2018 in der Alten Aula der Universität Marburg an Hélène Louvart verliehen.

    Die Kamerafrau verantwortete seit Ende der 1980er Jahre die Bildgestaltung an mehr als 100 Filmprojekten – darunter lange bis kurze Spielfilme, Dokumentarfilme und Fernseharbeiten, wie z.B. für Agnès Varda LES PLAGES D’AGNÈS (FR 2007), zusammen mit Jacques Doillon RAJA (FR 2003) und LE PREMIER VENU (FR 2007) und für Wim Wenders die dreidimensionalen Tanzbilder von PINA (DE 2010).

    Jurybegründung:
    "Ihre Fotografie ist zuallererst der Welt zugewandt und interessiert sich für die unendlichen Nuancierungen des Lichtes und der Gegenstände. Sie ist im besten Wortsinn eine dokumentarische Bildgestalterin, die dabei nie den Blick für die Magie und Lyrik der Realität verliert (...) Dieses Gespür, ganz dicht an der Essenz der Realität zu bleiben und sich für deren Nuancen zu interessieren, aber noch in der unwirtlichsten Szene eine eigene Schönheit zu entdecken, ist der gemeinsame Nenner ihrer Bildgestaltung."