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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
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Sie erreichen uns in der Kernzeit montags bis donnerstags von 10.00 - 16.30 Uhr. 

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Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer(at)hfmakademie.de

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Klaus Schüller (montags und donnerstags) – schueller(at)hfmakademie.de
Sarah Schadt (montags und dienstags) – schadt(at)hfmakademie.de
Anne-Kristin Feustel (dienstags und donnerstags) – feustel(at)hfmakademie.de
Csongor Dobrotka (mittwochs) – dobrotka(at)hfmakademie.de

Projekt

Medien der Auferstehung - internationale Konferenz

Internationale Konferenz
: Medien der Auferstehung
Inwiefern wurde die Medienkultur Europas seit der Renaissance vom Denken der Auferstehung geprägt - und inwiefern prägen die verschiedenen Dogmatiken und Aporien der Auferstehung auch heute noch die Medienpraxis? Diese Fragen werden im Zentrum der Tagung stehen, die in diesem Jahr vom Institut für Angewandte Theaterwissenschaft (Prof. Dr....

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Internationale Konferenz
: Medien der Auferstehung

Inwiefern wurde die Medienkultur Europas seit der Renaissance vom Denken der Auferstehung geprägt - und inwiefern prägen die verschiedenen Dogmatiken und Aporien der Auferstehung auch heute noch die Medienpraxis? Diese Fragen werden im Zentrum der Tagung stehen, die in diesem Jahr vom Institut für Angewandte Theaterwissenschaft (Prof. Dr. Helga Finter) und dem Institut für Germanistik (Prof. Dr. Uwe Wirth) ausgerichtet wird.

Vorträge internationaler Theater-, Literatur-, Religions- und Kunstwissenschaftler spannen einen weiten Bogen von der Lektüre kanonischer Bibelstellen über die Auferstehungsmaschinen im Renaissancetheater bis hin zu Auferstehungsphantasien in wissenschaftlichen Experimenten des 19. Jahrhunderts und dem Weiterleben des Denkens der Auferstehung in zeitgenössischem Tanz, Kino, Fernsehen und Computerspielen. Zuletzt erscheint der "cyberbody" des "second life" als zeitgenössische Inkarnation des Auferstehungsglaubens.

Für eine Keynote Lecture konnte Prof. Michel Chion aus Paris gewonnen werden, der als Theoretiker wichtige Forschungen zum Phänomen der Akusmatik, also der Stimme eines unsichtbaren Sprechers, im Film vorgelegt hat und zugleich ein bedeutender Vertreter der "musique concrète" ist. Unter dem Titel "Mabuse in the Internet Era" wird er die Frage nach der Aktualität des Akusmatischen für das Zeitalter des Internet stellen und im Gespräch mit dem bekannten Theatermacher und Komponisten Prof. Heiner Goebbels die Rolle der neuen Medien für die zeitgenössische Musik erörtern.

Zudem rahmen zwei künstlerische Arbeiten von Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft die Tagung ein: Während der Konferenzzeit wird die Installation „ Projektion 1675 / Leibnizmonument“ von Tobias Rosenberger, am Abend die Diplominszenierung „Appropriation. Parasiten. Krapp's Last Tape. (AT)“ von Sebastian Blasius


Achtung - Programmänderung!

Die Vorträge von Michel Chion und Domenico Scafoglio entfallen leider!

Außerdem präsentieren wir Ihnen als Late Night Special am Freitag das Hörspiel „Woyzeck“ von und mit Boris Nikitin und Malte Scholz. Das Programm ändert sich aus diesem Grunde wie folgt:

Freitag, 13. November
10:00 – 13:00: Helga Finter (Gießen): Medien der Auferstehung im Theater: Irdische Paradiese, akusmatische Stimmen
Helmut Krasser (Gießen): Tod, Text und Auferstehung. Die Metamorphosen des Orpheus
Petra Bolte-Picker (Gießen): Stimm-Prothesen – Vokalität und Auferstehung in der Physiologie des 19. Jahrhunderts

14:30 – 16:30: Gerald Siegmund (Gießen): Nach Cranach, oder: Was von der Auferstehung übrig bleibt. William Forsythes „Three Atmospheric Studies“
Karin Wenz (Maastricht): Replay: Tod und Auferstehung als Störfaktor, didaktisches Element und Ästhetisierung von Tod in Computerspielen
17:00 Keynote Lecture: Bettine Menke (Erfurt): Ponderación Misteriosa
20:30 Akusmatik und zeitgenössisches Theater: Stifters Dinge.
Heiner Goebbels im Gespräch mit Helga Finter
22:00 Late Night Special: Woyzeck. Hörspiel von und mit Boris Nikitin und Malte Scholz.

Samstag, 14. November
10:00 – 11:00: Ulrike Hanstein (Erfurt/Weimar): Zugleich zukünftig. Das transfigurative Filmende von Roberto Rosselinis „Stromboli. Terra di Dio.“

11:30 – 13:30: Jörn Etzold (Gießen): Television und Thanatopraxis
Helga Finter, Uwe Wirth: Abschlussdiskussion

Das komplette Programm im untenstehenden pdf

(Für alle Lehrenden und Studierenden des hFMA-Netzwerkes ist die Teilnahme frei)

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Ort: Justus-Liebig-Universität Giessen, Margarete Bieber Saal, Ludwigsstr. 34, 35390 Giessen

Konzeption: Prof. Dr. Helga Finter, Prof. Dr. Uwe Wirth, Petra Bolte-Picker, Dr. Jörn Etzold, Dr. Kai Bremer
   
Kontakt: Prof Dr. Helga Finter / Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Veranstalter:  Eine Kooperation des ZMI – Zentrum für Medien und Interaktivität mit dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft und der hessischen Film- und Medienakademie, sowie der Professur für Neuere Deutsche Literatur und Kulturwissenschaft der der Justus-Liebig-Universität Gießen

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