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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
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Csongor Dobrotka (mittwochs) – dobrotka(at)hfmakademie.de
Lara Nahrwold (montags und dienstags) – nahrwold(at)hfmakademie.de
Celina Schimmer (montags und donnerstags) – schimmer(at)hfmakademie.de

News

erbgut

Projekt des Schauspiels am 21. Juni 2009 ab 11 Uhr.
Staatstheater Wiesbaden, verschiedene Spielorte.
Leitung: Dagmar Borrmann
Wir Deutschen sind ein Volk der Erben. 200 Milliarden wechseln jährlich den Besitzer.
Was verändert sich dadurch?
Diskussion mit Karin Stellwaag vom Netzwerk „pecunia e.V.“ (Forum für Erbinnen, die über mindestens eine halbe Million Euro verfügen), Rechtsanwältin...

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Projekt des Schauspiels am 21. Juni 2009 ab 11 Uhr.

Staatstheater Wiesbaden, verschiedene Spielorte.

Leitung: Dagmar Borrmann

Wir Deutschen sind ein Volk der Erben. 200 Milliarden wechseln jährlich den Besitzer.

Was verändert sich dadurch?

Diskussion mit Karin Stellwaag vom Netzwerk „pecunia e.V.“ (Forum für Erbinnen, die über mindestens eine halbe Million Euro verfügen), Rechtsanwältin Miryam Artschwager, Dr. Marita Haibach (Fundraising- und Management-Beraterin, Buchautorin „Frauen erben anders“), sowie mit der Ethonologin Dr. Ulrike Langbein (Autorin des Buches „Geerbte Dinge")

Veit Kassel (Regiestudent der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt) stellt mit Schauspiel- und Dramaturgiestudenten sowie dem Autor Björn Deigner die Frage, wie seine Generation sich aktiv mit dem Erbe der Vorgänger auseinandersetzen und daraus eine eigene Identität formen kann.

Anna-Lena Kühner (Regiestudentin der HfMDK Frankfurt) und die Autorin Luise Rist sind der Weitergabe von Erinnerungen aus dem kollektiven Gedächtnis der Stadt auf der Spur. Per MP3-Player ist jeder Rundgang-Teilnehmer aktiver Part dieser Spurensuche; theatrale Aktionen an „erbgut-behafteten“ Orten der Stadt kommentieren die Texte spielerisch.

Der Regisseur Arne Dechow („Büro für kulturelle Intervention“, Wiesbaden) erarbeitet mit Inhaftierten der Justizvollzugsanstalt Wiesbaden ein Kunstprojekt in Form einer Soap-Opera: „Die Allerletzten“. Nach dem „großen Bang“ ist nur eine kleine Gruppe übrig geblieben, die mit einer Arche Noah aufbricht, um das Erbe der Menschheit zu retten. Plötzlich taucht ein Krimineller auf, der in die Arche aufgenommen werden will. Wird er akzeptiert?

Die reiche Signora (Monika Kroll) hält ihre ukrainische Haushaltshilfe Ludmilla für eine Diebin. Doch nach und nach gewöhnt sie sich an deren Unterstützung und kommt zu der Auffassung, dass ihr Erbe bei den Söhnen Ludmillas sinnvoller angelegt wäre als bei ihren eigenen. Mit einer überraschenden Strategie schafft sie es, ihren Plan in die Tat umzusetzen.

„Fremde im Haus“ wird an diesem Tag zum letzten Mal gezeigt.

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