close

Kontakt

hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 830 460 41

Anfahrtsbeschreibung hier

Sie erreichen uns in der Kernzeit montags bis donnerstags von 10.00 - 16.30 Uhr. 

Geschäftsführung
Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer@hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Clara Podlesnigg (montags und dienstags) – podlesnigg@hfmakademie.de
Klaus Schüller (montags und donnerstags) – schueller@hfmakademie.de
Mariana Schneider (dienstags und mittwochs) – info@hfmakademie.de
Csongor Dobrotka (donnerstags) – dobrotka@hfmakademie.de

  • Alle
  • Öffentlich
  • Studentisch
  • Jahr Alle 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009
  • News

    Film, Event, Wettbewerb

    Kreativpreise für Ideen zum Kurzfilmtag 2019

    Am 21. Dezember, dem kürzesten Tag des Jahres, wird Deutschland zum Kurzfilmmekka: Auf Hunderten von Veranstaltungen sind so viele Kurzfilme zu sehen wie sonst nie. Anderthalb Monate vorher stehen bereits 109 Events fest. Bis zum KURZFILMTAG werden noch viele weitere hinzukommen. Fünf von ihnen werden mit Kreativpreisen geehrt.

    Ob Kurzfilme während einer Waldwanderung, ein KURZFILMTAG-Slam...

    Mehr erfahren

    Am 21. Dezember, dem kürzesten Tag des Jahres, wird Deutschland zum Kurzfilmmekka: Auf Hunderten von Veranstaltungen sind so viele Kurzfilme zu sehen wie sonst nie. Anderthalb Monate vorher stehen bereits 109 Events fest. Bis zum KURZFILMTAG werden noch viele weitere hinzukommen. Fünf von ihnen werden mit Kreativpreisen geehrt.

    Ob Kurzfilme während einer Waldwanderung, ein KURZFILMTAG-Slam in einer Kiezkneipe oder kurze Stummfilme mit Musikbegleitung auf der großen Kinoleinwand, je ausgefallener die Idee, desto wahrscheinlicher ist die Auszeichnung mit einem der fünf begehrten Kreativpreise.

    Alle Veranstaltungen, die bis zum 6. Dezember auf https://kurzfilmtag.com/ angemeldet sind, haben die Chance auf den Titel, 100 Euro Preisgeld sowie zusätzliche Werbung. Aber auch für alle, die leer ausgehen, ist die Anmeldung ein Gewinn. Das kostenlose Rundum-Sorglos-Paket für jede angemeldete Veranstaltung beinhaltet Werbematerialien, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Beratung sowie liebevoll für den KURZFILMTAG zusammengestellte Filmprogramme zu Sonderpreisen. Wer eigene Filme und Programme in seinem Archiv hat, kann auch diese zeigen.

    Film, Wettbewerb

    Call for Entries: LICHTER - Jetzt regionale Filme, VR-Produktionen und Videokunst einreichen

    Seit zwölf Jahren eröffnet das LICHTER Filmfest Filmschaffenden aus Hessen und der Rhein-Main-Region die große Bühne, begleitet vom ersten Kurzfilm bis zum abendfüllenden Spiel- und Dokumentarfilm und sorgt dafür, dass der kulturelle Film in Hessen seinen Platz neben Theater, Museen und Konzerthäusern findet.

    Auch im kommenden Jahr - für die 13. Ausgabe vom 21. bis 26. April 2020 - sucht das...

    Mehr erfahren

    Seit zwölf Jahren eröffnet das LICHTER Filmfest Filmschaffenden aus Hessen und der Rhein-Main-Region die große Bühne, begleitet vom ersten Kurzfilm bis zum abendfüllenden Spiel- und Dokumentarfilm und sorgt dafür, dass der kulturelle Film in Hessen seinen Platz neben Theater, Museen und Konzerthäusern findet.

    Auch im kommenden Jahr - für die 13. Ausgabe vom 21. bis 26. April 2020 - sucht das LICHTER Filmfest wieder nach neuen Filmproduktionen, die um die Titel Bester regionaler Langfilm und Bester regionaler Kurzfilm konkurrieren. Ab sofort und bis zum 15. Januar 2020 können  wieder Filme aller Genres eingereicht werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist der Beginn des Filmdrehs im Jahr 2019 und ein Bezug zur Rhein-Main-Region bzw. Hessen.  Der Call for entries läuft bis zum 15. Januar 2020.

    Doch damit nicht genug der Ankündigungen: Nächstes Jahr feiern die Veranstalter ein Jubiläum - den 10. LICHTER Art Award. Seit zehn Jahren vergibt eine renommierte Jury den Preis für die spannendsten und facettenreichsten aktuellen Film- und Videokunst-Arbeiten. Im Jubiläumsjahr zeigen die Veranstalter die Werke der fünf Finalist*innen des Wettbewerbs vom 3. bis 26. April 2020 in einer kuratierten Ausstellung bei basis e.V.. Der Gewinner erhält am Eröffnungsabend bei einer feierlichen Verleihung ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.
    Noch bis zum 2. Februar 2020 können Arbeiten aller Genres hier eingereicht werden.

    Zu einem festen LICHTER-Bestandteil ist auch der VR Storytelling Award avanciert. In dem Wettbewerb würdigen die LICHTER herausragende internationale VR-Produktionen, die in besonderer und innovativer Weise den 360-Grad-Raum auf sein narratives oder dokumentarisches Potenzial ausloten.  Ob zwei- oder dreidimensional, gerendert oder in Echtzeit gedreht –  bis zum 31. Januar 2020 können Filmemacher Virtual-Reality-Produktionen einreichen.

    Alle Informationen zu den Wettbewerben und dem LICHTER Filmfest gibt es auf der Website.

    Event, Vortrag

    Design - Inside - Outside - Industrie, Gestalter*innen, Kultur und Nutzer*innen: Perspektiven auf das Design und aus dem Design

    Designer*innen antizipieren Zukunft. Der Einführung eines neuen Produktes auf den Markt geht nicht etwa ein linearer Verlauf voraus, bei denen Designer*innen Produkte gestalten, Unternehmen sie umsetzen und die Öffentlichkeit dieses Geschehen schließlich rezipiert. Vielmehr handelt es sich bei Produktentwicklungen um reziproke Prozesse, die sich zwischen Stakeholdern und Designer*innen,...

    Mehr erfahren

    Designer*innen antizipieren Zukunft. Der Einführung eines neuen Produktes auf den Markt geht nicht etwa ein linearer Verlauf voraus, bei denen Designer*innen Produkte gestalten, Unternehmen sie umsetzen und die Öffentlichkeit dieses Geschehen schließlich rezipiert. Vielmehr handelt es sich bei Produktentwicklungen um reziproke Prozesse, die sich zwischen Stakeholdern und Designer*innen, zwischen Industrie und Nutzern abspielen.

    Spätestens seit der Begriff des „User Experience Testings“ in aller Munde ist, kann auch mit einer verstärkten Einbindung der Nutzer*innen in den Designprozess gerechnet werden. Die Perspektiven auf Design sind so vielfältig wie die Anforderungen, die an die Designer*innen gestellt werden. Die Vortragsreihe Design - Inside - Outside widmet sich Aspekten der Produktgestaltung, die vor allem in Verbindung mit externen Einflussfaktoren stehen.

    An jedem Mittwoch im November 2019 wird daher jeweils ein Vertreter der Entwurfspraxis, der Industrie und des Kulturbetriebes im Museum Angewandte Kunst zu Gast sein. Die Vorträge mit anschließender Diskussion beginnen jeweils um 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro und ist für Studierende frei. Dies ist eine Veranstaltung der HfG Offenbach zu Gast im Museum Angewandte Kunst.

    Die Termine im Überblick

    Mittwoch, 06.11.2019, 18 Uhr
    Werte und Wandel: Braun Design
    Prof. Oliver Grabes

    Mittwoch, 13.11.2019, 18 Uhr
    Thinking Tools - Designprozess bei Lamy
    Marco Achenbach

    Mittwoch, 20.11.2019, 18 Uhr
    Die Designausstellung – Präsentation und Dramaturgie gestalterischer Haltungen
    Prof. Matthias Wagner K

    Mittwoch, 27.11.2019, 18 Uhr
    Stumme Gastgeber: Die Kommunikationsbedeutung der Dinge
    Prof. Dr. Tilman Allert

    Alle Informationen im Detail gibt es im angehängten PDF und auf der Website.

    Downloads

    Film, Event, Wettbewerb

    Empfang der Filmhochschulen 2020

    Die sieben größten Filmhochschulen organisieren jährlich gemeinsam den Empfang der Filmhochschulen während der Berlinale. Sinn und Zweck ist es, Euch als Filmnachwuchs eine Plattform für den aktiven Austausch mit wichtigen Branchenvertreter*innen zu bieten.

    Zum 13. Empfang der Filmhochschulen, am 25. Februar 2020, habt Ihr die Möglichkeit, Euch mit Euren Stoffen und Ideen vor Produzent*innen,...

    Mehr erfahren

    Die sieben größten Filmhochschulen organisieren jährlich gemeinsam den Empfang der Filmhochschulen während der Berlinale. Sinn und Zweck ist es, Euch als Filmnachwuchs eine Plattform für den aktiven Austausch mit wichtigen Branchenvertreter*innen zu bieten.

    Zum 13. Empfang der Filmhochschulen, am 25. Februar 2020, habt Ihr die Möglichkeit, Euch mit Euren Stoffen und Ideen vor Produzent*innen, Redakteur*innen, Verleiher*innen und weiteren Personen der Film- und Medienbranche zu präsentieren und sie für Euch und Euren Film zu begeistern! 

    Bewerben könnt Ihr Euch mit einem Pitch und/oder einem Screening. Das Einreichportal öffnet am 1. Dezember 2019. Der Link dazu wird demnächst veröffentlicht.

    Die Bewerbungsphase endet anschließend bereits am 6. Dezember 2019.

    Alle weiteren Infos und Teilnahmebedingungen findet Ihr in den beiden Dokumenten zum Download.

    Downloads

    JETS geht in die vierte Runde!

    Talentierte Nachwuchs-Produzent*innen und -Regisseur*innen können ihre Projekte wieder für die von HessenFilm geförderte JETS-Initiative einreichen! JETS steht für Junior Entertainment Talent Slate und bringt zum inzwischen vierten Mal Zweiländer-Koproduktionen auf den Weg.
    Als potentielle Filmprojekte können Debütfilme sowie der zweite oder dritte Film eingereicht werden. Nach der...

    Mehr erfahren

    Talentierte Nachwuchs-Produzent*innen und -Regisseur*innen können ihre Projekte wieder für die von HessenFilm geförderte JETS-Initiative einreichen! JETS steht für Junior Entertainment Talent Slate und bringt zum inzwischen vierten Mal Zweiländer-Koproduktionen auf den Weg.

    Als potentielle Filmprojekte können Debütfilme sowie der zweite oder dritte Film eingereicht werden. Nach der Auswahl von etwa 20 Projekten werden die qualifizierten Teams zu einer Pitching-Session für eine Zweiländer-Koproduktion auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2020 eingeladen.

    Die JETS Filminitiative wird von WEP Productions und WEP UK Productions organisiert und von HessenFilm und Mediennordmedia, Telefilm CanadaNFVF SüdafrikaScreen IrelandFilminvest Norwegen sowie der NL Film Fonds gefördert.

    Projekte können noch bis zum 2. Dezember 2019 für die JETS Initiative eingereicht werden!

    Unter Downloads finden sich alle weiteren Informationen und der genaue Ablauf für eine Einreichung bei JETS.

    Downloads

    Event, Vortrag

    Vorträge und Veranstaltungen der Städelschule im Wintersemester 2019/20

    Auch im Wintersemester 2019/20 bietet die Städelschule wieder eine Vielzahl interessanter Vorträge und Veranstaltungen. Den Abschluss bildet hierbei die Jahresausstellung der Studierenden im Rahmen des Rundganges 2020.

    Die Vorträge finden, wenn nicht anders angegeben, in englischer Sprache und um 19 Uhr in der Aula der Städelschule statt.
    27.09.
    Frida Orupabo: the mouth and the truth...

    Mehr erfahren

    Auch im Wintersemester 2019/20 bietet die Städelschule wieder eine Vielzahl interessanter Vorträge und Veranstaltungen. Den Abschluss bildet hierbei die Jahresausstellung der Studierenden im Rahmen des Rundganges 2020.

    Die Vorträge finden, wenn nicht anders angegeben, in englischer Sprache und um 19 Uhr in der Aula der Städelschule statt.

    27.09.
    Frida Orupabo: the mouth and the truth (Ausstellungseröffnung Portikus, Dauer: 28.09.–24.11.)

    22.10.
    Jacopo Crivelli Visconti (Eine Kooperation mit der Fundação Bienal de São Paulo)

    29.10.
    Alia Farid

    05.11.
    Yasmil Raymond

    06.11.
    Bhanu Kapil

    13.11.
    Lytle Shaw

    25.11.
    Stefano Harney

    02.12.
    Jesse Darling

    05.12.
    Shireen Seno & John Torres

    06.12.
    Shireen Seno & John Torres (Ausstellungseröffnung Portikus, Dauer: 07.12.19.–02.02.20)

    10.12.
    Nataša Petrešin-Bachelez

    12.12.
    Jane Jin Kaisen

    17.12.
    Alessandra Ferrini & Simone Frangi

    16.01.
    Eric N. Mack

    29.01.
    Aneta Rostkowska (Vortrag Curatorial Studies)

    06.02.
    Melissa Gordon

    tbc
    Nana Oforiatta Ayim (Vortrag Curatorial Studies)

    14.–16.02.
    Rundgang

    Alle Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es auf der Website.

    Film, Event

    36. Kasseler Dokfest / erste Programmübersicht online

    In sechs Wochen geht es los: das 36. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest findet vom 12. bis 17. November statt. Ab jetzt ist eine erste Übersicht mit dem diesjährigen Programm online einsehbar.
    Das Kasseler Dokfest zeigt in diesem Jahr 236 nationale und internationale Filme: 54 Lang- und 182 Kurzfilme aus 39 Ländern mit über 80 Festivalpremieren zudem sieben 360°-Filme in der Sektion...

    Mehr erfahren

    In sechs Wochen geht es los: das 36. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest findet vom 12. bis 17. November statt. Ab jetzt ist eine erste Übersicht mit dem diesjährigen Programm online einsehbar.

    Das Kasseler Dokfest zeigt in diesem Jahr 236 nationale und internationale Filme: 54 Lang- und 182 Kurzfilme aus 39 Ländern mit über 80 Festivalpremieren zudem sieben 360°-Filme in der Sektion Fulldome. Eine Werkschau des Kasseler Filmkollektivs wird dem Kasseler Publikum einen faszinierenden Blick zurück in eine bewegte Zeit erlauben.

    20 Medieninstallationen sind in der Ausstellung Monitoring zu sehen, die interdisziplinäre Fachtagung interfiction beschäftigt sich mit BLASEN-INTELLIGENZ und die Festivalnächte können in der DokfestLounge mit VJs und DJs gefeiert werden.

    Das DokfestForum in Kooperation mit dem Fridericianum präsentiert zeitgenössische Positionen der Videokunst mit Filmen, Performances und Gesprächen. In direkter Nachbarschaft findet das Sonderprogramm Schattenwelt der documenta statt. Ergänzt wird dieses Programm durch zahlreiche Angebote im Bereich Bildung und Vermittlung.

    Für das Fachpublikum und die Pressevertreter/innen besteht bis zum 1. November 2019 die Möglichkeit, sich zu akkreditieren. Die Akkreditierung für das 36. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest ist im Service-Bereich der Homepage möglich. Der ausführliche Festivalkatalog ist ab dem 28. Oktober online und in den Kasseler Programmkinos BALi, Filmladen und Gloria erhältlich.

    Alle Informationen gibt es auf der Website.

    Das hFMA Wertebekenntnis

    Als Lehrende in den Film- und Medienstudiengängen der staatlichen hessischen Hochschulen stehen wir für eine von Anerkennung und Wertschätzung getragene Medienkultur und Ausbildung, die Individualität und die daraus resultierende Vielfalt respektiert.

    Filme und Medien überwinden Grenzen und verbinden Menschen unabhängig von Herkunft und Identität. Vielfältige und diverse Teams entwickeln...

    Mehr erfahren

    Als Lehrende in den Film- und Medienstudiengängen der staatlichen hessischen Hochschulen stehen wir für eine von Anerkennung und Wertschätzung getragene Medienkultur und Ausbildung, die Individualität und die daraus resultierende Vielfalt respektiert.

    Filme und Medien überwinden Grenzen und verbinden Menschen unabhängig von Herkunft und Identität. Vielfältige und diverse Teams entwickeln gemeinsam rund um den Globus Filme, Games und andere Medien, die gesellschaftliche Dialoge befördern.

    Wir stehen für eine Branche und Ausbildung, die frei von Vorurteilen und Diskriminierung respektvoll, offen und vertrauensvoll mit allen Menschen umgeht – unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, sozialer und ethnischer Herkunft, Behinderung, Nationalität, Religion oder Weltanschauung, Alter oder Sprache.

    Wir sind nur dann erfolgreich, wenn wir diese großartige Vielfalt nutzen. In der Lehre tragen wir aktiv in konstruktiven Diskussionen zu Zielen und Wegen bei, die zur Gestaltung einer vielfältigen und offenen Gesellschaft beitragen.

    Film, Diskussion

    Pressemitteilung der Initiative HessenFilm

    Hessische Filmbranche hat kein Vertrauen mehr zu Hans Joachim Mendig, Geschäftsführer der Hessen Film und Medien GmbH
    Vor kurzem wurde ein Instagram-Post von AFD Bundessprecher Jörg Meuthen bekannt, das den Geschäftsführer der hessischen Filmförderung, Hans Joachim Mendig, in einträchtiger Runde mit AfD Bundessprecher Jörg Meuthen und Kommunikationsberater Moritz Hunzinger zeigt – in einem...

    Mehr erfahren

    Hessische Filmbranche hat kein Vertrauen mehr zu Hans Joachim Mendig, Geschäftsführer der Hessen Film und Medien GmbH

    Vor kurzem wurde ein Instagram-Post von AFD Bundessprecher Jörg Meuthen bekannt, das den Geschäftsführer der hessischen Filmförderung, Hans Joachim Mendig, in einträchtiger Runde mit AfD Bundessprecher Jörg Meuthen und Kommunikationsberater Moritz Hunzinger zeigt – in einem angeregten und konstruktiven politischen Gedankenaustausch, wie es in der Bildunterschrift heißt.

    Die Initiative HessenFilm als Zusammenschluss der Vereine Film- und Kinobüro Hessen,Filmhaus Frankfurt, AG DOK und Vereinigung der Hessischen Filmwirtschaft sind über die Veröffentlichung bestürzt. Als medienkundigem Menschen musste Hans Joachim Mendig klar sein, welche öffentliche Bedeutung dieses Foto im Zusammenhang mit der AfD gewinnt. Wie sich in den letzten Tagen gezeigt hat, ist dadurch nicht nur Hans Joachim Mendig, sondern auchdem Filmstandort Hessen ein erheblicher (Image)Schaden entstanden. Die langjährigen, von vielen getragenen Anstrengungen für die Fortentwicklung des Standortes drohen in einem negativen Pressegewitter hinweg gespült zu werden.

    Die Branchenvertreter*innen sahen es als ein Gebot der Fairness, zunächst Herrn Mendig intern Gelegenheit zu einer Stellungnahme zu geben. In seiner Antwort hielt es Herr Mendig aber nicht für nötig, wenigstens ansatzweise aufklärende Worte zu liefern, sondern stufte sein Treffen weiterhin alsprivate Angelegenheit ein. Das reicht im Angesicht der vielen Nachfragen und Kommentare einer breiten Fachöffentlichkeit bei weitem nicht aus. Auch unser Versuch, hier eine Aufklärung zu erreichen im Sinne einer Schadenabwendung, wurde einfach ignoriert. Interesse an einer Zusammenarbeit mit den hessischen Filmschaffenden drückt sich anders aus. Ein vertrauensvolles Miteinander zum Vorteil des Filmstandortes können wir mit Hans Joachim Mendig nicht mehrerkennen.

    Deshalb wenden wir uns an den Aufsichtsrat der HessenFilm und Medien GmbH mit seiner Vorsitzenden, Ministerin Angela Dorn, und bitten darum, möglichst schnell eine Klärung mit Herrn Mendig herbei zu führen. Hessen verdient es, wieder anders – mit seinen positiven Seiten - wahrgenommen zu werden.

    Frankfurt 17.09.2019

    Downloads

    Film, Diskussion

    Offener Brief von hessischen Professor*innen und Lehrbeauftragten

    Hessische Professor*innen und Lehrbeauftragte fordernHans Joachim Mendig, den Geschäftsführer der HessenFilm undMedien GmbH, in einem offenen Brief auf, sich zu erklären.
    HessenFilm undMedien GmbH | Herrn Prof. Hans Joachim Mendig | Am Steinernen Stock 1 | 60320 Frankfurt am Main
    OffenerBrief
    Wiesbaden, 19.9.19
    Sehr geehrterHerr Prof. Mendig,
    verwundert habenauch wir zur Kenntnis genommen,...

    Mehr erfahren

    Hessische Professor*innen und Lehrbeauftragte fordern Hans Joachim Mendig, den Geschäftsführer der HessenFilm und Medien GmbH, in einem offenen Brief auf, sich zu erklären.

    HessenFilm und Medien GmbH | Herrn Prof. Hans Joachim Mendig | Am Steinernen Stock 1 | 60320 Frankfurt am Main

    Offener Brief

    Wiesbaden, 19.9.19

    Sehr geehrter Herr Prof. Mendig,

    verwundert haben auch wir zur Kenntnis genommen, dass Sie das von Jörg Meuthen im Juli gepostete Foto, auf dem Sie mit Herrn Meuthen und Herrn Hunzinger zu sehen sind und das Herr Meuthen mit den Worten „angeregter und konstruktiver politischer Gedankenaustausch“ kommentierte, beim Ministerium für Wissenschaft und Kunst als private Angelegenheit deklariert haben. Da aber Herr Meuthen das Bild öffentlich gepostet und kommentiert hat, hat das Bild nun als Austausch zwischen zwei Personen mit öffentlichen Ämtern eine politische Aussagekraft. Darum sehen wir Sie als Leiter der HessenFilm und Medien GmbH in der Pflicht, auch öffentlich darauf zu reagieren.

    Als Professorinnen, Professoren und Lehrbeauftragte im Film- und Medienbereich an den hessischen Hochschulen verpflichten wir uns nach demokratischen Grundsätzen zu lehren und unterstützen entsprechend ausdrücklich die Grundsätze des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und der HessenFilm und Medien GmbH in denen es heißt: “die HessenFilm verpflichtet (sich), nur solche Projekte und Produktionen zu fördern, die die Würde des Menschen achten, die Grundrechte respektieren und die Achtung vor dem Leben fördern.“ Weiter heißt es, vorrangig zu fördern seien: „Filme unterschiedlicher Bereiche und Genres sowie künstlerisch und kulturell bedeutende, gesellschaftlich relevante, qualitativ hochwertige Film- und Fernsehproduktionen und sonstige audiovisuelle Projekte, die einen wichtigen Beitrag zur Filmkultur leisten“. Es geht um die Freiheit der Kunst, Respekt, Toleranz, Meinungsfreiheit.

    Diese Grundsätze sind aus unserer Sicht nicht in Übereinstimmung mit den kultur- und filmpolitischen Äußerungen und Forderungen der AfD zu bringen, die unter anderem eine „ideologische Entschlackungskur“ der deutschen Filmförderung fordert. Und ihr kulturpolitischer Fraktionssprecher Marc Jongen verkündete am 23.1.18 auf seiner Homepage "die Entsiffung des Kulturbetriebs in Angriff zu nehmen."

    Aus unserer Sicht muss gewährleistet sein, dass die Leitung der von öffentlichen Geldern finanzierten HessenFilm und Medien GmbH die oben genannten Grundsätze zu jeder Zeit vehement gegen solche Forderungen und sprachliche Verunglimpfungen verteidigt. Deswegen fordern wir Sie auf, sich zu dem „angeregten und politischen Gedankenaustausch“ öffentlich zu äußern. Die von uns im Bundesland Hessen in den Film- und Medienberufen ausgebildeten Kreativen, aber auch die bereits im Berufsleben verankerten Medien- und Filmschaffenden müssen sich auch in Zukunft auf eine unabhängige, demokratischen Prinzipien folgende und der Freiheit der Kunst verpflichtete Film- und Medienförderung in Hessen verlassen können.

    gez.
    Prof. Tom Schreiber
    Prof. Dr. Marie Hélène Gutberlet
    Prof. Jan Peters
    Prof. Joel Baumann
    Prof. Björn Melhus
    Prof. Bettina Blümner
    Prof. Thomas Lauterbach
    Prof. Alexander Herzog
    Prof. Börries Müller-Büsching
    Prof. Dr. Theo Steiner
    Prof. Jörg Waldschütz
    Prof. Martina Bramkamp
    Prof. Dr. Rembert Hüser
    Prof. Dr. Malte Hagener
    Prof. Ulrike Pfeifer
    Stefan Oliveira-Pita (Lehrbeauftragter Wiesbaden)
    Carlos Gonzalo (Lehrbeauftragter Wiesbaden)
    M. A. Littler (Lehrbeauftragter Offenbach)
    Ingmar Trost (Lehrbeauftragter Darmstadt)