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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
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Termin

Lecture & Film: GOZARESH

Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 
Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende...

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Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 

Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende Blick, mit dem er die Wirklichkeit des nach-revolutionären Iran erkundet, haben die Möglichkeiten des Kinos, den poetischen Gehalt unserer Welt zu enthüllen, entscheidend erweitert. In der Lecture & Film-Reihe Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami gehen Kenner*innen seines Werks der Frage nach, was Kiarostamis Zeitbilder uns heute zu sagen haben.

Donnerstag, 25.6.2026, 20:15 Uhr

GOZARESH (The Report)
Iran 1974. R: Abbas Kiarostami. D: Shohreh Aghdashloo, Kurosh Afsharpanah, Mehdi Montazar. 110 Min. digital. OmeU
Original version with English subtitles
Lecture: Sara Saljoughi (Toronto)

Abbas Kiarostamis zweiter Spielfilm, der von einer unglücklichen Ehe handelt, bietet einen faszinierenden Einblick in das Leben der Mittelschicht im Teheran der 1970er Jahre – und beeinflusst iranische Regisseur*innen bis heute, am deutlichsten vielleicht in Asghar Farhadis A SEPARATION (IR 2011) zu sehen. Der Film wurde außerhalb des Kanoon-Instituts produziert und war das erste Werk des Regisseurs, in dem professionelle Schauspieler*innen mitwirkten, darunter Shohreh Aghdashlou, die 1979 zuerst nach England emigrierte und später ihre Karriere in Hollywood fortsetzte. Fast alle Kopien und Negative von GOZARESH wurden während der Revolution zerstört, der Film blieb dadurch mehrere Jahrzehnte faktisch unsichtbar – bis vor einigen Jahren eine stark abgenutzte Vorführkopie des Films digital abgetastet wurde.

Organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem DFF. Kuratiert von Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax. Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen.

Tickets gibt es auf der Webseite.

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