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Hessen Film and Media Academy (hFMA)
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Managing Director
Dr. Janina Rojek - phone: +49 69 380 297 441, e-mail: rojek(at)hfmakademie.de

Project Managers:
Dr. Marcela Hernández - phone: +49 69 380 297 443, e-mail: hernandez(at)hfmakademie.de
Csongor Dobrotka - phone: +49 69 380 297 442, e-mail: dobrotka(at)hfmakademie.de

Projects
(Philipps-Universität Marburg)

General Information Participation Information

DOING AUDIO-VISUAL MEDIA XVI: Regionale Filmfestivals zwischen Themen & Kulturpolitik

DOING AUDIO-VISUAL MEDIA ist eine jährlich bis halbjährlich im Semester stattfindende Veranstaltungsreihe am Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg, in welcher das Institut, gefördert z.B. über QSL-Mittel Hessen, das Career Center der Universität oder über die hFMA Hessische Film- und Medienakademie, ExpertInnen aus der Medienpraxis für die Studierenden einlädt - in...

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DOING AUDIO-VISUAL MEDIA ist eine jährlich bis halbjährlich im Semester stattfindende Veranstaltungsreihe am Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg, in welcher das Institut, gefördert z.B. über QSL-Mittel Hessen, das Career Center der Universität oder über die hFMA Hessische Film- und Medienakademie, ExpertInnen aus der Medienpraxis für die Studierenden einlädt - in einer abwechslungsreichen Vielzahl von Formaten. Initiiert wurde die Reihe im Jahr 2015 von Dr. Tina Kaiser und findet seitdem unter Beteiligung wechselnder Projektleiter*innen zumeist aus dem Institutsmittelbau statt.

Die DOING AUDIO-VISUAL MEDIA-Reihe widmet sich im Sommersemester 2026 den regionalen Filmfestivals aus und rund um Marburg. Zu Gast sind Kurator*innen einzelner Festivals. Sie werden die je spezifischen Arbeitsgebiete vor dem berufspraktischen Hintergrund der Reihe und ihres persönlichen Werdegangs vorstellen, aktuelle Umbrüche im beruflichen Feld und zukünftige Entwicklungen mit Blick auf die Möglichkeiten zu ihren Themen reflektieren und mit den Studierenden diskutieren.

Die wiederkehrende Medienpraxis-Reihe DOING AUDIO-VISUAL MEDIA des Instituts für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg hat eine Anbindung der Lehr- und Forschungsinhalte des Studiums an die Medienpraxis zum Ziel. Im universitären Studium der Medienwissenschaft ist die Integration von Erfahrungen aus der beruflichen Praxis unverzichtbarer Teil der Ausbildung. Die akademische Begleitung der rasanten Veränderungen und Umbrüche im breit gefächerten Arbeitsfeld “Medien” ist zentral für eine qualifizierte Berufsvorbereitung. Über diverse Formate wie Vorträge, Panels, etc. wird ein Einblick in die Praxis im weiten Feld des medialen Schaffens ermöglicht.

TERMINE

  • 29.5.2026: OPENEYES Filmfest, Sebastian Spors/Verein zur Förderung der Filmkultur in Marburg e.V.
  • 19.6.2026: FINAL CUT-Festival mit Screening, Birgit Peulings/Cineplex und Capitol Kino Marburg
  • 3.7.2026: GLOBALE-Festival Mittelhessen, Ruth Dellatre/motives e.V.

Zeit & Ort: freitags 10:15 Uhr, Institut für Medienwissenschaft, Raum 01A03 - außer 19.6.: im Cineplex, Foyer 2. Stock (Eintritt frei!)

General Information Participation Information

25. Marburger Kamerapreis / Bild-Kunst Kameragespräche mit Florian Hoffmeister in Marburg

Florian Hoffmeister nimmt den Marburger Kamerapreis am Freitag, 15. Mai, um 20 Uhr im Cineplex Marburg entgegen. Begleitet wird die Auszeichnung auch in diesem Jahr durch die Bild-Kunst-Kameragespräche vom 13. bis 15. Mai in den Filmkunsttheatern im Capitol Marburg.
Studierende aus dem hFMA-Netzwerk können ein Exklusivgespräch mit dem Preisträger führen, in dem sie Florian Hoffmeister in...

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Florian Hoffmeister nimmt den Marburger Kamerapreis am Freitag, 15. Mai, um 20 Uhr im Cineplex Marburg entgegen. Begleitet wird die Auszeichnung auch in diesem Jahr durch die Bild-Kunst-Kameragespräche vom 13. bis 15. Mai in den Filmkunsttheatern im Capitol Marburg.

Studierende aus dem hFMA-Netzwerk können ein Exklusivgespräch mit dem Preisträger führen, in dem sie Florian Hoffmeister in einem nur ihnen vorbehaltenen Gespräch am 14.5.2026 nahe kommen können.

Die Plätze sind begrenzt, Anmeldungen dafür bitte bis zum 11.5. (Gruppenanmeldungen bis zum 4.5.) an Christian Alexius (kamerapreis@uni-marburg.de).

Ob Kostümfilm oder Serie, Komödie oder Thriller: Der Bildgestalter Florian Hoffmeister zeichnet sich durch die Bandbreite seiner Werke und Genres aus. Für seine gestalterische Arbeit erhält der gebürtige Braunschweiger den Marburger Kamerapreis 2026. Die Verleihung findet am 15. Mai im Cineplex Marburg statt.

„Kino ist mehr als eine Leinwand mit ein paar aneinandergereihten Szenen. Es ist eine unersetzliche Schule der Empathie. Denn die gezeigten Filme lehren, mit den Augen anderer zu sehen. Sie helfen, Geschichten zu verstehen, die uns auf den ersten Blick vielleicht fern scheinen, indem sie Emotionen aufzeigen, die uns alle verbinden“, sagt Oberbürgermeister und Kulturdezernent Dr. Thomas Spies und ergänzt: „Kino bietet ein Forum für Debatten, kulturelle Schaffenskraft und Inspiration. Es ist ein magischer Ort, der uns immer wieder daran erinnert, wie tiefgreifend menschliche Geschichten unser Verständnis von der Welt prägen können. Daher freue ich mich auch in diesem Jahr auf den Marburger Kamerapreis, die Bild-Kunst-Kameragespräche und einen Preisträger, der in seiner Arbeit so vielfältig ist wie das Kino selbst.“

In Hoffmeisters Arbeit spielt Bewegung eine wichtige Rolle. Bewusst entscheidet er, wann die Kamera sich mit einem Charakter bewegt oder stehen bleibt“, sagt Prof. Dr. Malte Hagener vom Institut für Medienwissenschaften der Philipps-Universität und Leiter des Marburger Kamerapreises. „Der Preis honoriert die klare und unaufgeregte Kameraführung von Hoffmeister ebenso wie seine ausdrucksstarke Bildgestaltung und das nuancierte Zusammenspiel von Licht, Farbe und Dunkelheit. Bei all seinen Projekten stellt er sich immer wieder aufs Neue ganz in den Dienst der zu erzählenden Geschichte und hat es im Laufe der Jahre dennoch geschafft, sich eine persönliche Handschrift zu erarbeiten“, so die Begründung des Beirats.

1970 in Braunschweig geboren sammelte Florian Hoffmeister zunächst durch Praktika als Beleuchter und im Kameraverleih sowie als Material- und Kameraassistent und freier Beleuchter Erfahrungen im Filmbereich. 1994 begann er ein Regie- und Kamerastudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (DFFB) in Berlin. Sein Regiedebüt hatte Florian Hoffmeister mit dem Kurzfilm „Stimmen der Welt“ (1997), der für den Bundeskurzfilmpreis nominiert wurde. Mit dem DFFB-Abschlussfilm „Paul is dead“ (2000) von Hendrik Handloegten realisierte Hoffmeister seinen ersten Langfilm als hauptverantwortlicher Kameramann. Der Film erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Grimme Preis und den Studio Hamburg Nachwuchspreis. 2001 arbeitete Hoffmeister als Kameramann unter der Regie von Hannes Stöhr an „Berlin is in Germany“, der mit dem Panorama-Publikumspreis der Berlinale ausgezeichnet wurde.

Mit „Liegen lernen“ (2003) übernahm Hoffmeister erneut die Bildgestaltung für einen Film von Hendrik Handloegten. In den Folgejahren wirkte er an Fernsehfilmen mit wie „Tatort: 3 X Schwarzer Kater“ (2003, Regie: Buddy Giovinazzo) oder „Polizeiruf 110: Tiefe Wunden“ (2003, Regie: Buddy Giovinazzo). Zudem stellte er beim Locarno Filmfestival 2005 seine erste lange Regiearbeit „3° Kälter“ vor. 2016 folgte sein zweiter Spielfilm „Die Habenichtse“. Sein Schwerpunkt lag jedoch weiterhin auf der Arbeit als Bildgestalter. 

Einen Wendepunkt in seiner Karriere stellte der Wechsel nach Großbritannien dar. In Zusammenarbeit mit seiner Mentorin Antonia Bird realisierte Hoffmeister den Fernsehfilm „The Hamburg Cell“ (2004), mit dem er sich auch auf der Insel als Director of Photography etablieren konnte. Besonders fruchtbar erwies sich danach die Zusammenarbeit mit Regisseur Terence Davies. So war Hoffmeister Bildgestalter für „The Deep Blue Sea“ (2011) und „A Quiet Passion – Das Leben der Emily Dickinson“ (2016) – Filme, mit denen er international auf sich aufmerksam machte. Daneben trug sein Engagement bei der Golden Globe nominierten Serie „Five Days“ (2007-2010, Creator: Gwyneth Hughes) zur wachsenden Reputation von Hoffmeister bei.

Zu Beginn der 2010er Jahre gelang Hoffmeister ein bedeutender Erfolg in seiner Karriere: Als erster Bildgestalter gewann er für die BBC-Miniserie „Great Expectations – Charles Dickens` große Erwartungen“ (2011-2012, Regie: Brian Kirk) sowohl einen Emmy, einen BAFTA, als auch einen ASC Award. Zudem wurde er 2014 vom Branchenblatt Variety als einer von „10 Cinematographers to Watch" gelistet.

In den Folgejahren erweiterte sich Hoffmeisters Wirkungsbereich auch auf Hollywood-Produktionen wie „Mortdecai – Der Teilzeitgauner“ (2016, Regie: David Koepp), prominent besetzt mit Johnny Depp und Gwyneth Paltrow, oder die HBO-Serie „True Detective: Night Country“ (2024, Creators: Nic Pizzolatto, Issa López). Gerade diese Phase zeugt von der stilistischen Bandbreite seines Schaffens: vom aufwendigen Kostümfilm über Komödie, Thriller und Horror gestaltet Hoffmeister Bilder in unterschiedlichen Genres. 
Für den Spielfilm TÁR (2022, Regie: Todd Field) mit Cate Blanchett in der Hauptrolle wurde Hoffmeister für seine Bildgestaltung erstmals für einen Oscar nominiert. Zuletzt gab es von ihm die Komödie „Die Rosenschlacht“ (2025, Regie: Jay Roach) mit Olivia Colman und Benedict Cumberbatch in den Kinos zu sehen.

Der Marburger Kamerapreis wird seit 2001 vergeben. Die Philipps-Universität Marburg und die Universitätsstadt Marburg vergeben den mit 5.000 Euro dotierten Marburger Kamerapreis in diesem Jahr zum 25. Mal. Ziel ist es, diejenigen zu würdigen, die das zentrale Element des Films, das Bild, schaffen und oft zu Gunsten von Schauspieler*innen und Regisseur*innen in den Hintergrund treten. Bei den jährlichen Marburger Bild-Kunst Kameragesprächen steht daher die Bildgestaltung im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Weitere Informationen finden sich unter www.marburger-kamerapreis.de. (Pressetext: Pressestelle der Stadt Marburg)

General Information Participation Information

Workshop Filmkritik 2026

Wer sich für den Reichtum der künstlerischen und intellektuellen Möglichkeiten des Kinos interessiert, findet nirgendwo bessere Möglichkeiten als bei einem Filmfestival. Das LICHTER Filmfest in Frankfurt/Main ist dabei ein besonderer Fall, denn es verbindet einen umfassenden Blick auf das Weltkino mit Debatten über das deutsche Kino, und das alles in einer familiären Atmosphäre. Ein Festival...

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Wer sich für den Reichtum der künstlerischen und intellektuellen Möglichkeiten des Kinos interessiert, findet nirgendwo bessere Möglichkeiten als bei einem Filmfestival. Das LICHTER Filmfest in Frankfurt/Main ist dabei ein besonderer Fall, denn es verbindet einen umfassenden Blick auf das Weltkino mit Debatten über das deutsche Kino, und das alles in einer familiären Atmosphäre. Ein Festival ist für Filmkritiker*innen tatsächlich ein Fest, aber auch eine besondere Herausforderung: Hier werden in dichter Folge Filme gezeigt, man kann direkt Vergleiche ziehen und sich über die Situation des Kinos und seiner Zukunft Gedanken machen. Oft ist nur wenig Zeit, um das Gesehene zwischen zwei Vorführungen zu reflektieren und zu hinterfragen – oder gar einen Text zu schreiben.

Der Workshop Filmkritik ermöglicht erste Schritte auf diesem Weg. Gemeinsam mit dem Filmkritiker Bert Rebhandl (Berlin) und der Filmkritikerin Carolin Weidner (Köln) eignen sich die Teilnehmer*innen des Workshops das grundlegende Handwerk der Filmkritik an und erproben es mit eigenen Texten, die täglich auf dem Kritiker*innenblog auf den Online-Kanälen von LICHTER veröffentlicht werden. Neben dem konkreten Schreiben werden auch andere Formen behandelt: Video-Kritik, Podcast, Influencing. Die Rolle der digitalen Netzwerke neben den traditionellen Medien soll reflektiert werden.

Der Workshop nimmt den Filmbesuch beim 19. LICHTER Filmfest als Grundlage für gemeinsame Reflexionen: Was kann Filmkritik heute sein? Was ist ein guter Text? Wie schreibt man professionell und originell – und das unter Zeitdruck? Dabei wird es ganz praktisch und in vertiefender Form auch um das Handwerk und die intellektuellen Fundamente von Filmkritik gehen. Und auch um die Frage, ob andere Formen der Veröffentlichung (Blogs, Tubes, Podcasts, Instagram, TikTok, Letterboxd) eine adäquate Ergänzung zu den traditionellen Medien darstellen können, oder ob sie sogar schon wichtiger sind als Zeitungen und Magazine.

Der Workshop Filmkritik wird vom 28. April bis 02. Mai 2026 als Präsenzveranstaltung stattfinden. Selbstverständlich erhalten die Teilnehmenden des Workshops Festivalpässe und somit freien Eintritt zu fast allen LICHTER-Veranstaltungen.

Einen Eindruck von den Kritiken aus den letzten Jahren gibt es auf dem Kritikerblog und auf Letterboxd.

Workshop Filmkritik 2026

Einzureichen sind:
Bewerbungen sind möglich über das Anmeldeformular.
Anmeldeschluss ist Sonntag, der 12.04.2026.
Studierende des Studiengangs Theater-Film- und Medienwissenschaften (TFM) der Goethe-Uni erhalten für die Teilnahme 2 CPs.
Rückfragen bitte an info@hfmakademie.de.

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Einzureichen sind:

  • Filmbesprechung eines Films Deiner Wahl, der 2025 oder 2026 im Kino lief (1200 Zeichen inkl. Leerzeichen)
  • Bestätigung der ganztägigen Anwesenheit an allen Workshop-Tagen von Di, 28. bis einschließlich Sa, 02. Mai 2026 in Frankfurt am Main
  • bitte Hochschule, Studiengang und Semester (bzw. Abschluss bei Alumni) angeben

Bewerbungen sind möglich über das Anmeldeformular.
Anmeldeschluss ist Sonntag, der 12.04.2026.

Studierende des Studiengangs Theater-Film- und Medienwissenschaften (TFM) der Goethe-Uni erhalten für die Teilnahme 2 CPs.

Rückfragen bitte an info@hfmakademie.de.

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Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami


Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 
Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende...

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Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 

Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende Blick, mit dem er die Wirklichkeit des nach-revolutionären Iran erkundet, haben die Möglichkeiten des Kinos, den poetischen Gehalt unserer Welt zu enthüllen, entscheidend erweitert. In der Lecture & Film-Reihe Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami gehen Kenner*innen seines Werks der Frage nach, was Kiarostamis Zeitbilder uns heute zu sagen haben.

Die Auftaktveranstaltung findet am 22.1.2026 mit der Lecture „KHANE-YE DOUST KODJAST?“ (Wo ist das Haus meines Freundes?) von Golbarg Rekabtalaei (Seton Hall University) statt.

Weitere bereits feststehende Termine:

  • 27.01.2026: Lecture & Film: KHANE-YE DOUST KODJAST
  • 05.05.2026: Lecture & Film: POSTCHI
  • 16.05.2026: Lecture & Film: POSTCHI
  • 10.05.2026: Lecture & Film: TABIATE BIJAN
  • 24.05.2026: Lecture & Film: SHATRANJ-E BAAD
  • 28.05.2026: Lecture & Film: SHIRIN
  • 20.05.2026: Lecture & Film: DAVANDEH
  • 11.06.2026: Lecture & Film: BAD MA RA KHAHAD BORD
  • 21.06.2026: Lecture & Film: BAD MA RA KHAHAD BORD
  • 25.06.2026: Lecture & Film: GOZARESH 
  • 09.07.2026: Lecture & Film: 24 FRAMES
  • 16.07.2026: Lecture & Film: ZENDEGI VA DIGAR HICH
  • 22.07.2026: Lecture & Film: ZENDEGI VA DIGAR HICH

Die Vorträge der Reihe finden in englischer Sprache und im Kino des DFF statt.

Die einzelnen Termine werden vor den Veranstaltungen weiter unten detailliert verlinkt.

Organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem DFF. Kuratiert von Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax. Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen.

General Information Participation Information

Profis Plaudern Praxis XVII

Profis Plaudern Praxis (PPP) has been organized since 2010 in cooperation with the Hessian Film and Media Academy (hFMA). It is part of the DokfestEducation section of Kasseler Dokfest, which serves as a platform for the continued education of film and media professionals. Within the framework of a changing annual theme, PPP invites professionals from the fields of production, directing,...

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Profis Plaudern Praxis (PPP) has been organized since 2010 in cooperation with the Hessian Film and Media Academy (hFMA). It is part of the DokfestEducation section of Kasseler Dokfest, which serves as a platform for the continued education of film and media professionals. Within the framework of a changing annual theme, PPP invites professionals from the fields of production, directing, consulting, and distribution to support emerging talents in finding the right approach to their artistic projects.

This year’s theme, "Focusing on Diversity: Paths to a More Inclusive Film Culture", aims to explore the challenges and opportunities of diversity in film and media production, in film content, and in its presentation. 
Diversity encompasses various aspects such as ethnic background, gender, sexual orientation, age, ability, and cultural backgrounds. A diverse film industry and culture can help tell stories that better reflect the reality of our society. Promoting diversity leads to increased visibility and opportunities for underrepresented groups – both in front of and behind the camera. This often results in more innovative and authentic narratives that enrich audiences. Presenting such works to the public can help break down stereotypes, expand audiences, and create a more inclusive film experience.
 However, there are still many challenges to overcome to build a truly inclusive and diverse film culture, as individuals advocating for diversity frequently encounter numerous personal and structural obstacles.

Four short lectures by this year’s experts offer different perspectives on diversity in film production and culture. A moderated panel discussion contextualizes the topics presented and enables questions from the audience. In one-on-one consultations – held either on-site at Media Education Center North in the KulturBahnhof Kassel or online via Zoom – participants can receive personalized feedback and guidance on their own projects after registering in advance.

PPP’s program is primarily aimed at students from the network of the hFMA and participants of the 16th Hessian University Film Day, but is open to all interested parties.


FREITAG // FRIDAY 21.11. | 11:00 – 17:30 

Medienbildungszentrum Nord at KulturBahnhof Kassel


  • 11:00 – 12:30 Presentations of the speakers
  • 11:00 Tabea Hosche (German)

  • 11:20 Julia Fiechter (German)

  • 11:40 Tajo Hurrle (German)

  • 12:00 Bartholomew Sammut (English)


  • 12:30 – 13:15 Moderated panel discussion 
(German)


  • 13:15 – 14:15 Lunch break


  • 14:15 – 16:15 One-on-one Consultations
 (German / English)

  • Via Zoom

 16:30 – 17:30  One-on-one Consultations
 (German / English)




Speakers and experts for one-on-one conversations

Tabea Hosche

Tabea Hosche is a filmmaker, commissioned producer for public broadcasting, and a journalist focusing on disability and inclusion. She is herself the mother of a daughter with physical and cognitive impairments. She has created three autobiographical documentary films about life with her daughter and the two siblings. Her work has received numerous awards. She studied Modern German Literature and Political Science, completed a journalistic traineeship, and is a graduate of the Master school for Documentary Film.

Between Admiration and Pity – On the Portrayal of People with Disabilities 

Tabea Hosche provides practical advice on how to make documentary films about people with disabilities without resorting to clichés and outdated stereotypes. In her presentation, she will discuss the portrayal of people with disabilities in film and television and, using her autobiographical films about her daughter as examples, she will highlight her own experience of what is important to consider when filming people with various impairments. 


Julia Fiechter

Julia Fiechter, author and creative producer, focuses her work on diversity and BiPoC realities. Born in Zurich, she completed her bachelor’s degree in Business Administration at ZHAW in 2015. After seven years as a TV director in Zurich and Cologne, she began her Master’s in Film at ZHdK in 2023, specializing in Creative Producing. In 2020/2021, she was also responsible for public relations at the Black Film Festival Zurich.

Diversity in Film – an Unconscious or Artistic Decision?

Julia Fiechter speaks about the conscious responsibility and deliberate choice to bring diversity into storytelling—as well as into casting and crew decisions—in an authentic way, avoiding stereotypes and the reproduction of discrimination. Drawing on examples from her own practice, she illustrates how this approach and perspective can be translated into concrete artistic decisions.


Tajo Hurrle 

Tajo Hurrle (b. 1998) is a non-binary screenwriter and director whose work focuses on queer narratives and young audiences. They direct award-winning short films like “I am Leo” and write for public broadcasters, including the popular children’s series “Schloss Einstein”.

Queer Storytelling – Case Study “Fuck the Cistem“

Tajo Hurrle shares how they approached their short film “Fuck the Cistem”, which explores the discrimination faced by non-binary people. They discuss the decision to tell this story explicitly for a queer audience and the responsibility involved in depicting discrimination within this context. Using examples from writing and filming, they show how this awareness shaped artistic choices.


Bartholomew Sammut

Bartholomew is a Maltese-Australian, non-binary film curator. They began writing & producing short films then worked for SBS TV on the short film program “Eatcarpet”. In 2006 they founded the XPOSED Queer Film Festival Berlin and in 2009 started working for Berlinale Panorama. In 2015 they established the Queer Short Film Fund, an initiative from XPOSED.

Queering Your Program = Sharing the Joy

Emerging from an annual convergence of Queer Programmers, the Teddy Awards catalysed global visibility for queer cinema, fostering inclusive spaces and a transnational film festival network. This legacy endures through the Queer Your Program event, where filmmakers pitch to this vibrant community. In their talk, Bartholomew Sammut shows how film festivals have become pivotal platforms in shaping and advancing the landscape of Queer Film. 
Language of presentation: Englisch // English

Profis Plaudern Praxis XVII

// Profis Plaudern Praxis XVII takes place as a hybrid event. Interviews are broadcasted (in the Language of the lecture) at www.kasselerdokfest.de.

The presentations and the panel discussion take place on-site at Media Education Center North at KulturBahnhof Kassel. The subsequent one-on-one sessions take place by appointment as Block I on site and Block II online via Zoom. Projects must be...

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// Profis Plaudern Praxis XVII takes place as a hybrid event. Interviews are broadcasted (in the Language of the lecture) at www.kasselerdokfest.de.

The presentations and the panel discussion take place on-site at Media Education Center North at KulturBahnhof Kassel. The subsequent one-on-one sessions take place by appointment as Block I on site and Block II online via Zoom. Projects must be provided beforehand. Short notice participation on site is possible if places are available. 

Free registration until November 20 via Anna Bell: bell@kasselerdokfest.de

General Information Participation Information

24. Marburger Kamerapreis / Bild-Kunst Kameragespräche mit Caroline Champetier in Marburg


Der 24. Marburger Kamerapreis und die 26. Bild-Kunst Kameragespräche mit Preisträgerin Caroline Champetier fanden am 30. April – 02. Mai 2025 vor Ort in Marburg statt. Der Preis wurde verliehen durch Universitäts-Präsident Prof. Dr. Thomas Nauss und Oberbürgermeister und Kulturdezernent Dr. Thomas Spies. 
Studierende aus dem hFMA-Netzwerk konnten...

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Der 24. Marburger Kamerapreis und die 26. Bild-Kunst Kameragespräche mit Preisträgerin Caroline Champetier fanden am 30. April – 02. Mai 2025 vor Ort in Marburg statt. Der Preis wurde verliehen durch Universitäts-Präsident Prof. Dr. Thomas Nauss und Oberbürgermeister und Kulturdezernent Dr. Thomas Spies. 

Studierende aus dem hFMA-Netzwerk konnten wieder ein Exklusivgespräch mit der Preisträgerin führen, in dem sie der renommierten Kamerafrau aus Frankreich in einem nur ihnen vorbehaltenen Gespräch am 02. Mai nahe kommen konnten.

Die Anmeldung zum Exklusivgespräch war bis 28.04. möglich.


Caroline Champetier prägte seit mehr als 40 Jahren das europäische und insbesondere französischsprachige Kino wie kaum eine andere Bildgestalterin. Dabei schlug sie eine Brücke zwischen Filmschaffenden der französischen Nouvelle Vague und einer neuen Generation von Filmschaffenden und insbesondere weiblichen Regisseurinnen.

Ihr Schaffen zeichnete sich dadurch aus, dass sie sich die gesamte Bandbreite an bildgestalterischen Möglichkeiten in ihren Filmen virtuos zu Nutzen macht. Daher ist der beobachtende Blick ihrer Kamera auch nie End-, sondern stets Ausgangspunkt für filmische Erkundungen, die Licht, Farbe, Kamerabewegungen und -effekte nutzen, um Realität zu transformieren und filmisch erfahrbar zu machen.

Champetiers Stil zeichnet sich durch einen dokumentarischen, beobachtenden Blick in der Tradition eines sozialen Realismus aus, der besonders in ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit Claude Lanzmann zum Ausdruck kommt. So war sie als Kamerafrau an bedeutenden Werken wie Shoah (1985), Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr (2001) und Der Letzte der Ungerechten (2013) beteiligt, die ein tiefgehendes filmisches Zeugnis über den Holocaust ablegen.

Champetier geht es nicht um einen selbstzweckartigen Dokumentarismus. Vielmehr handelt es sich um eine Grundhaltung, von der aus sie sich jedem ihrer Filmprojekte aufs Neue nähert und vor deren Hintergrund sich ihre bildgestalterische Arbeit entfaltet.

Im Laufe ihrer Karriere hat Champetier die Bildgestaltung für über 140 Spiel- und Dokumentarfilme sowie Serien übernommen. Ihre Fähigkeit, sich visuell stets neu auszudrücken, macht sie zu einer der vielseitigsten Kamerafrauen Europas. Diese herausragende Vielseitigkeit wurde 2023 mit der Verleihung der Berlinale Kamera auf dem Filmfestival in Berlin gewürdigt.

Der Marburger Kamerapreis honorierte die stilistische Bandbreite von Caroline Champetiers bildgestalterischer Arbeit, ihre thematische Vielfalt und den immerwährenden Drang der Bildgestalterin nach neuen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Die vollständige Begründung des Beirats und weitere Informationen finden sich in der Pressemappe.


Der Marburger Kamerapreis hat sich erfolgreich etabliert als eine Auszeichnung, mit der herausragende Vertreter:innen der Kamerazunft geehrt werden. Die Kameragespräche haben sich zu einem Treffpunkt für Kameraleute, Studierende aus zahlreichen hessischen und deutschen Hochschulen, Filmwissenschaftler:innen und Filmkritiker:innen, aber auch für eine breite interessierte Öffentlichkeit entwickelt.

General Information Participation Information

Workshop Filmkritik 2025

Wer sich für den Reichtum der künstlerischen und intellektuellen Möglichkeiten des Kinos interessiert, findet nirgendwo bessere Möglichkeiten als bei einem Filmfestival. Das LICHTER Filmfest in Frankfurt/Main ist dabei ein besonderer Fall, denn es verbindet einen umfassenden Blick auf das Weltkino mit Debatten über das deutsche Kino, und das alles in einer familiären Atmosphäre. Ein Festival...

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Wer sich für den Reichtum der künstlerischen und intellektuellen Möglichkeiten des Kinos interessiert, findet nirgendwo bessere Möglichkeiten als bei einem Filmfestival. Das LICHTER Filmfest in Frankfurt/Main ist dabei ein besonderer Fall, denn es verbindet einen umfassenden Blick auf das Weltkino mit Debatten über das deutsche Kino, und das alles in einer familiären Atmosphäre. Ein Festival ist für Filmkritiker*innen tatsächlich ein Fest, aber auch eine besondere Herausforderung: Hier werden in dichter Folge Filme gezeigt, man kann direkt Vergleiche ziehen und sich über die Situation des Kinos und seiner Zukunft Gedanken machen. Oft ist nur wenig Zeit, um das Gesehene zwischen zwei Vorführungen zu reflektieren und zu hinterfragen – oder gar einen Text zu schreiben.

Der Workshop Filmkritik ermöglicht erste Schritte auf diesem Weg. Gemeinsam mit dem Filmkritiker Bert Rebhandl (Berlin) und der Filmkritikerin Carolin Weidner (Köln) eignen sich die Teilnehmer*innen des Workshops das grundlegende Handwerk der Filmkritik an und erproben es mit eigenen Texten, die täglich auf dem Kritiker*innenblog auf den Online-Kanälen von LICHTER veröffentlicht werden. Neben dem konkreten Schreiben werden auch andere Formen behandelt: Video-Kritik, Podcast, Influencing. Die Rolle der digitalen Netzwerke neben den traditionellen Medien soll reflektiert werden.

Der Workshop nimmt den Filmbesuch beim 18. LICHTER Filmfest als Grundlage für gemeinsame Reflexionen: Was kann Filmkritik heute sein? Was ist ein guter Text? Wie schreibt man professionell und originell – und das unter Zeitdruck? Dabei wird es ganz praktisch und in vertiefender Form auch um das Handwerk und die intellektuellen Fundamente von Filmkritik gehen. Und auch um die Frage, ob andere Formen der Veröffentlichung (Blogs, Tubes, Podcasts, Instagram, TikTok, Letterboxd) eine adäquate Ergänzung zu den traditionellen Medien darstellen können, oder ob sie sogar schon wichtiger sind als Zeitungen und Magazine.

Der Workshop Filmkritik wird vom 21. bis 26. April 2025 als Präsenzveranstaltung stattfinden.

Einen Eindruck der Kritiken aus den letzten Jahren gibt's hier:

Alle Informationen zu den Teilnahmebedingungen und Bewerbungsunterlagen findet ihr oben im Tab „Teilnahme Infos"



Workshop Filmkritik 2025


Der Workshop ist ein kostenloses Angebot für Studierende und (relativ frische) Alumni aus dem hFMA-Netzwerk. Studierende des TFM der Goethe-Uni erhalten für die Teilnahme 2 CPs.
Eine Übersicht aller beteiligten Studiengänge findet Ihr hier: https://hfmakademie.de/de/universities/index_groups
Den Workshop erweitern wir gern auch auf Interessent*innen von außerhalb! Sie können mit einem...

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Der Workshop ist ein kostenloses Angebot für Studierende und (relativ frische) Alumni aus dem hFMA-Netzwerk. Studierende des TFM der Goethe-Uni erhalten für die Teilnahme 2 CPs.

Eine Übersicht aller beteiligten Studiengänge findet Ihr hier: https://hfmakademie.de/de/universities/index_groups

Den Workshop erweitern wir gern auch auf Interessent*innen von außerhalb! Sie können mit einem Kosten-Beitrag i.H.v. 150,- € teilnehmen, sofern Plätze verfügbar sind.

Selbstverständlich erhalten die Teilnehmer*innen des Workshops Festivalpässe und somit freien Eintritt zu fast allen LICHTER-Veranstaltungen.


Einzureichen sind:

●  Filmbesprechung eines Films deiner Wahl, der 2024 oder 2025 im Kino lief (1200 Zeichen inkl. Leerzeichen)
●  kurze schriftliche Bestätigung der ganztägigen Anwesenheit an allen Workshop-Tagen von Mo, 21. bis Sa, 26. April 2025 in Frankfurt am Main
●  bitte Hochschule, Studiengang und Semester (bzw. Abschluss bei Alumni) angeben

Bitte über dieses Formular anmelden. Anmeldeschluss ist Sonntag, der 13.04.2025.

Rückfragen bitte an info@hfmakademie.de.


General Information Participation Information

Profis Plaudern Praxis XVI / Praxis Dokfest 2024

Finding Truth and the Creative Process: Investigative Strategies in Film and Media Production

Interviews with the speakers are available on the Kasseler Dokfest site:

Interviews Profis Plaudern Praxis XVI

An excerpt of reality can be found in every fictional or non-fictional work, and investigative research leads to a credible and differentiated result in film and media production. An...

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Finding Truth and the Creative Process: Investigative Strategies in Film and Media Production


Interviews with the speakers are available on the Kasseler Dokfest site:

Interviews Profis Plaudern Praxis XVI


An excerpt of reality can be found in every fictional or non-fictional work, and investigative research leads to a credible and differentiated result in film and media production. An intensive examination of the subject, which includes both thematic and formal exploration, is a fundamental part of any artistic development. The processing of a material in a documentary is different from that in a fiction film, an installation, or a podcast. The approaches differ depending on the medium and subject and their respective combinations. What they all have in common is a well-founded preoccupation with the relationship between expressive possibilities and content. What is to be depicted or shown is always in proportion to the way it is shown. Strategies are used with the aim to form artistic truth.

With this year's topic of Profis Plaudern Praxis XVI, we would like to tackle the question of the relationship between the creative process and finding truth and shed light on investigative strategies in film and media production. Established professionals from the fields of production, research, consulting and directing assist young talents in finding the right approach to their artistic project and in assessing what is necessary to produce credible work.

Four short lectures open different perspectives on the balancing act between finding the truth and the creative process in film and media production. Afterwards, individual queries can be addressed in a moderated panel discussion and one-on-one conversations, taking place at the media project center Offener Kanal in Kassel or via Zoom.

The lectures and one-on-one conversations are primarily addressed to students from the network of the Hessian Film and Media Academy (hFMA) and the participants of the 15th Hessian University Film Day. Other interested persons are welcome to join, as well. Language: German. Language one-on one-conversations: German / English.

Since 2010, the series Profis Plaudern Plaudern Praxis has been held in cooperation with the hFMA. The section considers itself as a platform for further education of film and media professionals. In lectures and workshops, experts share profound practical knowledge and discuss new developments in the industry.


Profis Plaudern Praxis XVI takes place as a hybrid event. Interviews will be broadcasted as a DokfestChannel for free at www.kasselerdokfest.de from November 1.

The panel discussion takes place on site at the media project center Offener Kanal, Kulturbahnhof Kassel. The subsequent one-on-one counselling sessions are taking place in two events as Block I on site and Block II online by appointment via Zoom. Projects must be provided beforehand. A short notice participation on site is possible if places are available.

Free registration for one-on-one conversations until November 14 via Anna Bell: bell@kasselerdokfest.de


PROGRAM SCHEDULE

FRIDAY 15.11. | 11:00 – 17:30
11:00 – 12:30
Presentations of the speakers at the Medienprojektzentrum Offener Kanal in Kassel
11:00 Nicolas Gebbe
11:20 Antje Behr
11:40 Iryna Riabenka
12:00 Khesrau Behroz
12:30 – 13:15 Moderated panel discussion
13:15 – 14:15 Lunch break
14:15 – 16:15 One-on-one conversations on site
16:30 – 17:30 One-on-one conversations via Zoom


Speakers and experts for one-on-one conversations

Nicolas Gebbe

Nicolas Gebbe is a 3D artist, filmmaker, and sound-designer born 1986 in London, currently working in Frankfurt am Main / Germany. 2018 he received his art diploma at Hochschule für Gestaltung Offenbach with a film major. He focuses on experimental 3D animation and hybrid film formats.

Experiment, play, search, find
A lecture about playfully developing your own visual ideas and implementing them. How do I find my personal, honest expression? Where do experimentation, intuition and concept meet? What role do structure and system play in playful search? An insight into how intuitive experimentation can be the fruitful basis for transporting emotional content and how letting go can give rise to new creative power.

Antje Behr

Antje Behr studied audiovisual media in Berlin and Jerusalem. She is currently a master's student at the Film University Potsdam Babelsberg and lectures at the Berlin University of Applied Sciences. She makes documentaries and reports. Researches, writes, directs, and has a heart for science, psychology, and good food.

The „perfect“ protagonist
The television format of the public broadcasters is characterized by content, visual and structural specifications of the respective broadcasting slot. Authors are encouraged to comply with the sometimes very explicit editorial requests. The research for the "perfect" protagonist usually takes much more time than the actual filming. Where and how do you find these people?

Iryna Riabenka

Iryna Riabenka has worked as a television journalist, investigative reporter and filmmaker for various broadcasters, including SWR, BR and DW. She graduated from the University of Applied Sciences and Arts in Hanover with a Master's degree in television journalism and documentary film. Her directorial debut "The Bright Path" was nominated and awarded at festivals worldwide.

"The Bright Path": Uncovering Truth Through Poetic Documentary
"The Bright Path" is an essay film that shows the fate of Ukrainian journalist Stanislav Aseyev and investigates Russian torture in Donbas. But how to reveal the truth without showing the pictures from the torture prison? The poetic form of documentary storytelling could be the answer. Through powerful, essayistic images and words, the film draws the viewer into a reality that does not need explicit footage to make the cruelty and depth of events tangible.

Khesrau Behroz

Khesrau Behroz is host, author and producer of podcasts that have been listened to millions of times, such as "Cui Bono: WTF happened to Ken Jebsen?", "Legion: Hacking Anonymous" and "SchwarzRotGold: Mesut Özil zu Gast bei Freunden". For his work, he has been awarded the Grimme Online Award, the German Reporter Award, the German Podcast Award and the Award for Pop Culture. He is co-founder and managing director of the Berlin production company Undone.

What it takes to recognize a good story
Khesrau Behroz talks about his work as a producer, author, and host: From the idea to the release, each production of documentary podcasts such as "Cui Bono", "Legion" or "SchwarzRotGold: Mesut Özil zu Gast bei Freunden" takes about a year – in between there are hundreds of decisions about research, dramaturgy, sound design and distribution. Behroz talks about these decisions – and what it takes to recognize a good story.


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Profis Plaudern Praxis XVI / Praxis Dokfest 2024


Profis Plaudern Praxis XVI takes place as a hybrid event. Interviews will be broadcasted as a DokfestChannel for free at www.kasselerdokfest.de from November 1.
The panel discussion takes place on site at the media project center Offener Kanal, Kulturbahnhof Kassel. The subsequent one-on-one counselling sessions are taking place in two events as Block I on site and Block II online by...

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Profis Plaudern Praxis XVI takes place as a hybrid event. Interviews will be broadcasted as a DokfestChannel for free at www.kasselerdokfest.de from November 1.

The panel discussion takes place on site at the media project center Offener Kanal, Kulturbahnhof Kassel. The subsequent one-on-one counselling sessions are taking place in two events as Block I on site and Block II online by appointment via Zoom. Projects must be provided beforehand. A short notice participation on site is possible if places are available.

Free registration for one-on-one conversations until November 14 via Anna Bell: bell@kasselerdokfest.de

The lectures and one-on-one conversations are primarily addressed to students from the network of the Hessian Film and Media Academy (hFMA) and the participants of the 15th Hessian University Film Day. Other interested persons are welcome to join, as well. Language: German. Language one-on one-conversations: German / English.

General Information Participation Information

Lecture & Film: Black Atlantic Cinema

Die Lecture & Film-Reihe „Black Atlantic Cinema" geht der Frage nach, wie sich im und durch das Kino kulturelle und politische Räume jenseits der nationalstaatlichen Ordnung, aber auch jenseits einfacher Gegenübersstellungen wie „Globaler Norden" und „Globaler Süden" bzw. Neokolonialismus vs. Dekolonisierung denken lassen. 
„Black Atlantic“ ist ein Konzept des britischen Soziologen...

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Die Lecture & Film-Reihe „Black Atlantic Cinema" geht der Frage nach, wie sich im und durch das Kino kulturelle und politische Räume jenseits der nationalstaatlichen Ordnung, aber auch jenseits einfacher Gegenübersstellungen wie „Globaler Norden" und „Globaler Süden" bzw. Neokolonialismus vs. Dekolonisierung denken lassen. 

„Black Atlantic“ ist ein Konzept des britischen Soziologen Paul Gilroy, mit dem er auf die Erfahrung des transatlantischen Sklavenhandels und ihre Folgen für die Moderne bis in die Gegenwart verweist. Anstatt über Nationalstaaten formiert sich Kultur, so Gilroy, über größere geographische Räume und in komplexen historischen Formationen und Schichtungen. Für den Raum des „Black Atlantic“ ist für Gilroy ein verbindendes Element die Erfahrung des „doppelten
Bewusstseins“ im Sinne des großen amerikanischen Soziologen und Historikers W.E.B. DuBois. “Sich selbst sehen durch die Augen … einer Nation, die einen mit Verachtung anblickt“, lautet DuBois‘ Formel für das “doppelte Bewusstsein”, in dem marginale Menschen in Gesellschaften leben, die von Unterdrückung geprägt sind.

Das Filmprogramm sprengt den Rahmen einer nationalkinematographischen oder monographischen Auswahl und besteht aus selten gezeigten Werken wie „A Deusa Negra" von Ola Balogun (Nigeria 1979), „The Terror and the Time" (Guyana 1980), „Daughters of the Dust" (USA 1993). Namhafte Referent*innen wie Paul Gilroy, Christina Sharpe und Saidyia Hartman führen in die Filme ein und stehen für eine Diskussion zur Verfügung.

Die Auftaktveranstaltung fand am 31.10.2024 mit der Lecture „A Deusa Negra“ (Die schwarze Göttin) von Kurator und Regisseur Didi Cheeka, Leiter der Lagos Film Society statt.

Die Vorträge der Reihe finden in englischer Sprache und im Kino des DFF statt.

Weitere Termine:

  • 14. und 21. November
  • 5., 12. und 19. Dezember 2024
  • 16. und 23. Januar 2025
  • 8. und 15. Mai 2025
  • 5. und 26. Juni 2025
  • 3., 10., 17. und 24. Juli 2025

Die einzelnen Termine werden vor den Veranstaltungen weiter unten detailliert verlinkt.

Die Lecture & Film-Reihe wird organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe Universität Frankfurt und dem Deutschen Filminstitut & Filmmuseum in Kooperation mit dem Forschungszentrum „Normative Ordnungen“ und dem Forschungscluster „ConTrust – Vertrauen im Konflikt“.

Kuratiert von Didi Cheeka, Feven Haile, Daniel Fairfax und Vinzenz Hediger

Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, ConTrust, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen