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Hessen Film and Media Academy (hFMA)
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Projects
(Prof. Dr. Malte Hagener)

General Information Participation Information

25. Marburger Kamerapreis / Bild-Kunst Kameragespräche mit Florian Hoffmeister in Marburg

Florian Hoffmeister nimmt den Marburger Kamerapreis am Freitag, 15. Mai, um 20 Uhr im Cineplex Marburg entgegen. Begleitet wird die Auszeichnung auch in diesem Jahr durch die Bild-Kunst-Kameragespräche vom 13. bis 15. Mai in den Filmkunsttheatern im Capitol Marburg.
Studierende aus dem hFMA-Netzwerk können ein Exklusivgespräch mit dem Preisträger führen, in dem sie Florian Hoffmeister in...

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Florian Hoffmeister nimmt den Marburger Kamerapreis am Freitag, 15. Mai, um 20 Uhr im Cineplex Marburg entgegen. Begleitet wird die Auszeichnung auch in diesem Jahr durch die Bild-Kunst-Kameragespräche vom 13. bis 15. Mai in den Filmkunsttheatern im Capitol Marburg.

Studierende aus dem hFMA-Netzwerk können ein Exklusivgespräch mit dem Preisträger führen, in dem sie Florian Hoffmeister in einem nur ihnen vorbehaltenen Gespräch am 14.5.2026 nahe kommen können.

Die Plätze sind begrenzt, Anmeldungen dafür bitte bis zum 11.5. (Gruppenanmeldungen bis zum 4.5.) an Christian Alexius (kamerapreis@uni-marburg.de).

Ob Kostümfilm oder Serie, Komödie oder Thriller: Der Bildgestalter Florian Hoffmeister zeichnet sich durch die Bandbreite seiner Werke und Genres aus. Für seine gestalterische Arbeit erhält der gebürtige Braunschweiger den Marburger Kamerapreis 2026. Die Verleihung findet am 15. Mai im Cineplex Marburg statt.

„Kino ist mehr als eine Leinwand mit ein paar aneinandergereihten Szenen. Es ist eine unersetzliche Schule der Empathie. Denn die gezeigten Filme lehren, mit den Augen anderer zu sehen. Sie helfen, Geschichten zu verstehen, die uns auf den ersten Blick vielleicht fern scheinen, indem sie Emotionen aufzeigen, die uns alle verbinden“, sagt Oberbürgermeister und Kulturdezernent Dr. Thomas Spies und ergänzt: „Kino bietet ein Forum für Debatten, kulturelle Schaffenskraft und Inspiration. Es ist ein magischer Ort, der uns immer wieder daran erinnert, wie tiefgreifend menschliche Geschichten unser Verständnis von der Welt prägen können. Daher freue ich mich auch in diesem Jahr auf den Marburger Kamerapreis, die Bild-Kunst-Kameragespräche und einen Preisträger, der in seiner Arbeit so vielfältig ist wie das Kino selbst.“

In Hoffmeisters Arbeit spielt Bewegung eine wichtige Rolle. Bewusst entscheidet er, wann die Kamera sich mit einem Charakter bewegt oder stehen bleibt“, sagt Prof. Dr. Malte Hagener vom Institut für Medienwissenschaften der Philipps-Universität und Leiter des Marburger Kamerapreises. „Der Preis honoriert die klare und unaufgeregte Kameraführung von Hoffmeister ebenso wie seine ausdrucksstarke Bildgestaltung und das nuancierte Zusammenspiel von Licht, Farbe und Dunkelheit. Bei all seinen Projekten stellt er sich immer wieder aufs Neue ganz in den Dienst der zu erzählenden Geschichte und hat es im Laufe der Jahre dennoch geschafft, sich eine persönliche Handschrift zu erarbeiten“, so die Begründung des Beirats.

1970 in Braunschweig geboren sammelte Florian Hoffmeister zunächst durch Praktika als Beleuchter und im Kameraverleih sowie als Material- und Kameraassistent und freier Beleuchter Erfahrungen im Filmbereich. 1994 begann er ein Regie- und Kamerastudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (DFFB) in Berlin. Sein Regiedebüt hatte Florian Hoffmeister mit dem Kurzfilm „Stimmen der Welt“ (1997), der für den Bundeskurzfilmpreis nominiert wurde. Mit dem DFFB-Abschlussfilm „Paul is dead“ (2000) von Hendrik Handloegten realisierte Hoffmeister seinen ersten Langfilm als hauptverantwortlicher Kameramann. Der Film erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Grimme Preis und den Studio Hamburg Nachwuchspreis. 2001 arbeitete Hoffmeister als Kameramann unter der Regie von Hannes Stöhr an „Berlin is in Germany“, der mit dem Panorama-Publikumspreis der Berlinale ausgezeichnet wurde.

Mit „Liegen lernen“ (2003) übernahm Hoffmeister erneut die Bildgestaltung für einen Film von Hendrik Handloegten. In den Folgejahren wirkte er an Fernsehfilmen mit wie „Tatort: 3 X Schwarzer Kater“ (2003, Regie: Buddy Giovinazzo) oder „Polizeiruf 110: Tiefe Wunden“ (2003, Regie: Buddy Giovinazzo). Zudem stellte er beim Locarno Filmfestival 2005 seine erste lange Regiearbeit „3° Kälter“ vor. 2016 folgte sein zweiter Spielfilm „Die Habenichtse“. Sein Schwerpunkt lag jedoch weiterhin auf der Arbeit als Bildgestalter. 

Einen Wendepunkt in seiner Karriere stellte der Wechsel nach Großbritannien dar. In Zusammenarbeit mit seiner Mentorin Antonia Bird realisierte Hoffmeister den Fernsehfilm „The Hamburg Cell“ (2004), mit dem er sich auch auf der Insel als Director of Photography etablieren konnte. Besonders fruchtbar erwies sich danach die Zusammenarbeit mit Regisseur Terence Davies. So war Hoffmeister Bildgestalter für „The Deep Blue Sea“ (2011) und „A Quiet Passion – Das Leben der Emily Dickinson“ (2016) – Filme, mit denen er international auf sich aufmerksam machte. Daneben trug sein Engagement bei der Golden Globe nominierten Serie „Five Days“ (2007-2010, Creator: Gwyneth Hughes) zur wachsenden Reputation von Hoffmeister bei.

Zu Beginn der 2010er Jahre gelang Hoffmeister ein bedeutender Erfolg in seiner Karriere: Als erster Bildgestalter gewann er für die BBC-Miniserie „Great Expectations – Charles Dickens` große Erwartungen“ (2011-2012, Regie: Brian Kirk) sowohl einen Emmy, einen BAFTA, als auch einen ASC Award. Zudem wurde er 2014 vom Branchenblatt Variety als einer von „10 Cinematographers to Watch" gelistet.

In den Folgejahren erweiterte sich Hoffmeisters Wirkungsbereich auch auf Hollywood-Produktionen wie „Mortdecai – Der Teilzeitgauner“ (2016, Regie: David Koepp), prominent besetzt mit Johnny Depp und Gwyneth Paltrow, oder die HBO-Serie „True Detective: Night Country“ (2024, Creators: Nic Pizzolatto, Issa López). Gerade diese Phase zeugt von der stilistischen Bandbreite seines Schaffens: vom aufwendigen Kostümfilm über Komödie, Thriller und Horror gestaltet Hoffmeister Bilder in unterschiedlichen Genres. 
Für den Spielfilm TÁR (2022, Regie: Todd Field) mit Cate Blanchett in der Hauptrolle wurde Hoffmeister für seine Bildgestaltung erstmals für einen Oscar nominiert. Zuletzt gab es von ihm die Komödie „Die Rosenschlacht“ (2025, Regie: Jay Roach) mit Olivia Colman und Benedict Cumberbatch in den Kinos zu sehen.

Der Marburger Kamerapreis wird seit 2001 vergeben. Die Philipps-Universität Marburg und die Universitätsstadt Marburg vergeben den mit 5.000 Euro dotierten Marburger Kamerapreis in diesem Jahr zum 25. Mal. Ziel ist es, diejenigen zu würdigen, die das zentrale Element des Films, das Bild, schaffen und oft zu Gunsten von Schauspieler*innen und Regisseur*innen in den Hintergrund treten. Bei den jährlichen Marburger Bild-Kunst Kameragesprächen steht daher die Bildgestaltung im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Weitere Informationen finden sich unter www.marburger-kamerapreis.de. (Pressetext: Pressestelle der Stadt Marburg)

General Information Participation Information

Profis Plaudern Praxis XVII

Profis Plaudern Praxis (PPP) has been organized since 2010 in cooperation with the Hessian Film and Media Academy (hFMA). It is part of the DokfestEducation section of Kasseler Dokfest, which serves as a platform for the continued education of film and media professionals. Within the framework of a changing annual theme, PPP invites professionals from the fields of production, directing,...

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Profis Plaudern Praxis (PPP) has been organized since 2010 in cooperation with the Hessian Film and Media Academy (hFMA). It is part of the DokfestEducation section of Kasseler Dokfest, which serves as a platform for the continued education of film and media professionals. Within the framework of a changing annual theme, PPP invites professionals from the fields of production, directing, consulting, and distribution to support emerging talents in finding the right approach to their artistic projects.

This year’s theme, "Focusing on Diversity: Paths to a More Inclusive Film Culture", aims to explore the challenges and opportunities of diversity in film and media production, in film content, and in its presentation. 
Diversity encompasses various aspects such as ethnic background, gender, sexual orientation, age, ability, and cultural backgrounds. A diverse film industry and culture can help tell stories that better reflect the reality of our society. Promoting diversity leads to increased visibility and opportunities for underrepresented groups – both in front of and behind the camera. This often results in more innovative and authentic narratives that enrich audiences. Presenting such works to the public can help break down stereotypes, expand audiences, and create a more inclusive film experience.
 However, there are still many challenges to overcome to build a truly inclusive and diverse film culture, as individuals advocating for diversity frequently encounter numerous personal and structural obstacles.

Four short lectures by this year’s experts offer different perspectives on diversity in film production and culture. A moderated panel discussion contextualizes the topics presented and enables questions from the audience. In one-on-one consultations – held either on-site at Media Education Center North in the KulturBahnhof Kassel or online via Zoom – participants can receive personalized feedback and guidance on their own projects after registering in advance.

PPP’s program is primarily aimed at students from the network of the hFMA and participants of the 16th Hessian University Film Day, but is open to all interested parties.


FREITAG // FRIDAY 21.11. | 11:00 – 17:30 

Medienbildungszentrum Nord at KulturBahnhof Kassel


  • 11:00 – 12:30 Presentations of the speakers
  • 11:00 Tabea Hosche (German)

  • 11:20 Julia Fiechter (German)

  • 11:40 Tajo Hurrle (German)

  • 12:00 Bartholomew Sammut (English)


  • 12:30 – 13:15 Moderated panel discussion 
(German)


  • 13:15 – 14:15 Lunch break


  • 14:15 – 16:15 One-on-one Consultations
 (German / English)

  • Via Zoom

 16:30 – 17:30  One-on-one Consultations
 (German / English)




Speakers and experts for one-on-one conversations

Tabea Hosche

Tabea Hosche is a filmmaker, commissioned producer for public broadcasting, and a journalist focusing on disability and inclusion. She is herself the mother of a daughter with physical and cognitive impairments. She has created three autobiographical documentary films about life with her daughter and the two siblings. Her work has received numerous awards. She studied Modern German Literature and Political Science, completed a journalistic traineeship, and is a graduate of the Master school for Documentary Film.

Between Admiration and Pity – On the Portrayal of People with Disabilities 

Tabea Hosche provides practical advice on how to make documentary films about people with disabilities without resorting to clichés and outdated stereotypes. In her presentation, she will discuss the portrayal of people with disabilities in film and television and, using her autobiographical films about her daughter as examples, she will highlight her own experience of what is important to consider when filming people with various impairments. 


Julia Fiechter

Julia Fiechter, author and creative producer, focuses her work on diversity and BiPoC realities. Born in Zurich, she completed her bachelor’s degree in Business Administration at ZHAW in 2015. After seven years as a TV director in Zurich and Cologne, she began her Master’s in Film at ZHdK in 2023, specializing in Creative Producing. In 2020/2021, she was also responsible for public relations at the Black Film Festival Zurich.

Diversity in Film – an Unconscious or Artistic Decision?

Julia Fiechter speaks about the conscious responsibility and deliberate choice to bring diversity into storytelling—as well as into casting and crew decisions—in an authentic way, avoiding stereotypes and the reproduction of discrimination. Drawing on examples from her own practice, she illustrates how this approach and perspective can be translated into concrete artistic decisions.


Tajo Hurrle 

Tajo Hurrle (b. 1998) is a non-binary screenwriter and director whose work focuses on queer narratives and young audiences. They direct award-winning short films like “I am Leo” and write for public broadcasters, including the popular children’s series “Schloss Einstein”.

Queer Storytelling – Case Study “Fuck the Cistem“

Tajo Hurrle shares how they approached their short film “Fuck the Cistem”, which explores the discrimination faced by non-binary people. They discuss the decision to tell this story explicitly for a queer audience and the responsibility involved in depicting discrimination within this context. Using examples from writing and filming, they show how this awareness shaped artistic choices.


Bartholomew Sammut

Bartholomew is a Maltese-Australian, non-binary film curator. They began writing & producing short films then worked for SBS TV on the short film program “Eatcarpet”. In 2006 they founded the XPOSED Queer Film Festival Berlin and in 2009 started working for Berlinale Panorama. In 2015 they established the Queer Short Film Fund, an initiative from XPOSED.

Queering Your Program = Sharing the Joy

Emerging from an annual convergence of Queer Programmers, the Teddy Awards catalysed global visibility for queer cinema, fostering inclusive spaces and a transnational film festival network. This legacy endures through the Queer Your Program event, where filmmakers pitch to this vibrant community. In their talk, Bartholomew Sammut shows how film festivals have become pivotal platforms in shaping and advancing the landscape of Queer Film. 
Language of presentation: Englisch // English

Profis Plaudern Praxis XVII

// Profis Plaudern Praxis XVII takes place as a hybrid event. Interviews are broadcasted (in the Language of the lecture) at www.kasselerdokfest.de.

The presentations and the panel discussion take place on-site at Media Education Center North at KulturBahnhof Kassel. The subsequent one-on-one sessions take place by appointment as Block I on site and Block II online via Zoom. Projects must be...

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// Profis Plaudern Praxis XVII takes place as a hybrid event. Interviews are broadcasted (in the Language of the lecture) at www.kasselerdokfest.de.

The presentations and the panel discussion take place on-site at Media Education Center North at KulturBahnhof Kassel. The subsequent one-on-one sessions take place by appointment as Block I on site and Block II online via Zoom. Projects must be provided beforehand. Short notice participation on site is possible if places are available. 

Free registration until November 20 via Anna Bell: bell@kasselerdokfest.de. 

24. Marburger Kamerapreis / Bild-Kunst Kameragespräche mit Caroline Champetier in Marburg


Der 24. Marburger Kamerapreis und die 26. Bild-Kunst Kameragespräche mit Preisträgerin Caroline Champetier fanden am 30. April – 02. Mai 2025 vor Ort in Marburg statt. Der Preis wurde verliehen durch Universitäts-Präsident Prof. Dr. Thomas Nauss und Oberbürgermeister und Kulturdezernent Dr. Thomas Spies. 
Studierende aus dem hFMA-Netzwerk konnten...

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Der 24. Marburger Kamerapreis und die 26. Bild-Kunst Kameragespräche mit Preisträgerin Caroline Champetier fanden am 30. April – 02. Mai 2025 vor Ort in Marburg statt. Der Preis wurde verliehen durch Universitäts-Präsident Prof. Dr. Thomas Nauss und Oberbürgermeister und Kulturdezernent Dr. Thomas Spies. 

Studierende aus dem hFMA-Netzwerk konnten wieder ein Exklusivgespräch mit der Preisträgerin führen, in dem sie der renommierten Kamerafrau aus Frankreich in einem nur ihnen vorbehaltenen Gespräch am 02. Mai nahe kommen konnten.

Die Anmeldung zum Exklusivgespräch war bis 28.04. möglich.


Caroline Champetier prägte seit mehr als 40 Jahren das europäische und insbesondere französischsprachige Kino wie kaum eine andere Bildgestalterin. Dabei schlug sie eine Brücke zwischen Filmschaffenden der französischen Nouvelle Vague und einer neuen Generation von Filmschaffenden und insbesondere weiblichen Regisseurinnen.

Ihr Schaffen zeichnete sich dadurch aus, dass sie sich die gesamte Bandbreite an bildgestalterischen Möglichkeiten in ihren Filmen virtuos zu Nutzen macht. Daher ist der beobachtende Blick ihrer Kamera auch nie End-, sondern stets Ausgangspunkt für filmische Erkundungen, die Licht, Farbe, Kamerabewegungen und -effekte nutzen, um Realität zu transformieren und filmisch erfahrbar zu machen.

Champetiers Stil zeichnet sich durch einen dokumentarischen, beobachtenden Blick in der Tradition eines sozialen Realismus aus, der besonders in ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit Claude Lanzmann zum Ausdruck kommt. So war sie als Kamerafrau an bedeutenden Werken wie Shoah (1985), Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr (2001) und Der Letzte der Ungerechten (2013) beteiligt, die ein tiefgehendes filmisches Zeugnis über den Holocaust ablegen.

Champetier geht es nicht um einen selbstzweckartigen Dokumentarismus. Vielmehr handelt es sich um eine Grundhaltung, von der aus sie sich jedem ihrer Filmprojekte aufs Neue nähert und vor deren Hintergrund sich ihre bildgestalterische Arbeit entfaltet.

Im Laufe ihrer Karriere hat Champetier die Bildgestaltung für über 140 Spiel- und Dokumentarfilme sowie Serien übernommen. Ihre Fähigkeit, sich visuell stets neu auszudrücken, macht sie zu einer der vielseitigsten Kamerafrauen Europas. Diese herausragende Vielseitigkeit wurde 2023 mit der Verleihung der Berlinale Kamera auf dem Filmfestival in Berlin gewürdigt.

Der Marburger Kamerapreis honorierte die stilistische Bandbreite von Caroline Champetiers bildgestalterischer Arbeit, ihre thematische Vielfalt und den immerwährenden Drang der Bildgestalterin nach neuen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Die vollständige Begründung des Beirats und weitere Informationen finden sich in der Pressemappe.


Der Marburger Kamerapreis hat sich erfolgreich etabliert als eine Auszeichnung, mit der herausragende Vertreter:innen der Kamerazunft geehrt werden. Die Kameragespräche haben sich zu einem Treffpunkt für Kameraleute, Studierende aus zahlreichen hessischen und deutschen Hochschulen, Filmwissenschaftler:innen und Filmkritiker:innen, aber auch für eine breite interessierte Öffentlichkeit entwickelt.

General Information Participation Information

23. Marburger Kamerapreis / Bild-Kunst Kameragespräche mit Sturla Brandth Grøvlen in Marburg


Der 23. Marburger Kamerapreis und die 25. Bild-Kunst Kameragespräche mit Preisträger Sturla Brandth Grøvlen finden am 02. – 04. Mai 2024 vor Ort in Marburg statt. Der Preis wird verliehen durch Universitäts-Präsident Prof. Dr. Thomas Nauss und Oberbürgermeister und Kulturdezernent Dr. Thomas Spies. Die Laudatio hält Sebastian Schipper.

Studierende aus dem...

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Der 23. Marburger Kamerapreis und die 25. Bild-Kunst Kameragespräche mit Preisträger Sturla Brandth Grøvlen finden am 02. – 04. Mai 2024 vor Ort in Marburg statt. Der Preis wird verliehen durch Universitäts-Präsident Prof. Dr. Thomas Nauss und Oberbürgermeister und Kulturdezernent Dr. Thomas Spies. Die Laudatio hält Sebastian Schipper.

Studierende aus dem hFMA-Netzwerk können wieder ein Exklusivgespräch mit dem Preisträger führen, in dem sie dem renommierten Kameramann aus Norwegen in einem nur ihnen vorbehaltenen Gespräch am 03. Mai nahe kommen können.

Die Anmeldung zum Exklusivgespräch ist bis 30.04. möglich (Gruppen bitte bis 22.04. anmelden), weitere Details unter "Teilnahme Infos".


Sturla Brandth Grøvlen erschien vor knapp zehn Jahren mit einem Paukenschlag auf der internationalen Filmbühne. Für seinen zweiten Spielfilm VICTORIA (2015, R: Sebastian Schipper), der in 140 Minuten ohne einen einzigen Schnitt die Geschichte eines gescheiterten Bankraubs erzählt, bekam der in Norwegen geborene Bildgestalter auf der Berlinale den Silbernen Bären für eine herausragende künstlerische Leistung verliehen.

Der dynamische, jugendliche Geist, der sich in der Ästhetik und den rebellisch-neugierigen Figuren von VICTORIA spiegelt, findet sich auch in vielen anderen der von Grøvlen fotografierten Filme wieder. Oft
bewegt sich seine Kamera mit Kindern und Jugendlichen auf Augenhöhe und dynamisiert das Geschehen, indem Bewegungen flexibel aufgegriffen, begleitet und fortgeführt werden. So übertragen sich das Rohe und Zornige der Charaktere, aber auch ihre Ängste und Nöte in eine vibrierende Visualität.

Die von Grøvlen fotografierten Filme sind im ambitionierten Feld des europäischen Arthousekinos beheimatet, tauchen von dort aber in unterschiedliche Genres wie Thriller, Western, Kriegsfilm, Fantasy, Science-Fiction und Horror ein.

Für das bildgewaltige Kriegsepos KRIGSSEILEREN (War Sailor, 2022, R: Gunnar Vikene), das als norwegischer Beitrag für die Academy Awards eingereicht worden war, wurde Grøvlen für den goldenen Frosch auf dem Camerimage Festival nominiert und erhielt als besondere Anerkennung den Spotlight Award der American Society of Cinematographers. Diese Auszeichnungen krönen eine besonders produktive Schaffensphase, denn die Hälfte von Grøvlens insgesamt vierzehn abendfüllenden Spielfilmen ist erst innerhalb der letzten drei Jahre erschienen.

Der Marburger Kamerapreis honoriert die stilistische Bandbreite von Sturla Brandth Grøvlens bildgestalterischer Arbeit, ihre thematische Vielfalt, seine künstlerische Kontinuität und seine eindrucksvolle Schaffenskraft. Die vollständige Begründung des Beirats und weitere Information finden sich in der Pressemappe.


Der Marburger Kamerapreis hat sich erfolgreich etabliert als eine Auszeichnung, mit der herausragende Vertreter der Kamerazunft geehrt werden. Die Kameragespräche haben sich zu einem Treffpunkt für Kameraleute, Studierende aus zahlreichen hessischen und deutschen Hochschulen, Filmwissenschaftler und Filmkritiker, aber auch für eine breite interessierte Öffentlichkeit entwickelt.


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23. Marburger Kamerapreis / Bild-Kunst Kameragespräche mit Sturla Brandth Grøvlen in Marburg


Studierende aus dem hFMA-Netzwerk können sich jetzt für ein Exklusivgespräch mit dem Preisträger des 23. Marburger Kamerapreises Sturla Brandth Grøvlen anmelden.
Es ist eine tolle Chance, die ausschliesslich Studierenden vorbehalten ist, hier hautnah mit einem internationalen Kameraprofi ins Gespräch zu kommen.
Die Moderation des Gesprächs führt Malte Hagener.
Um eine...

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Studierende aus dem hFMA-Netzwerk können sich jetzt für ein Exklusivgespräch mit dem Preisträger des 23. Marburger Kamerapreises Sturla Brandth Grøvlen anmelden.

Dies findet am 03. Mai um 13:30 Uhr im Rahmen der 25. Bild-Kunst-Kameragespräche (02. – 04. Mai 2024) in Marburg statt.

Ort: Cineplex Marburg (Kinosaal 5)

Es ist eine tolle Chance, die ausschliesslich Studierenden vorbehalten ist, hier hautnah mit einem internationalen Kameraprofi ins Gespräch zu kommen.

Die Moderation des Gesprächs führt Malte Hagener.

Um eine Anmeldung per Mail an Christian Alexius (kamerapreis@uni-marburg.de) bis zum 30.04. wird gebeten (Gruppen bitte bis 22.04. anmelden).


8. Educational der Seriale

Das 8. Educational bot Vorträge und Diskussionen, die Medientheoretiker und -schaffende zusammenbrachten. 
• Was gibt es Neues in der Welt der Digitalen Serie?
• Welche neuen Ideen und Formate werden entwickelt?
• Was ist der Status, und wohin geht die Entwicklung?

Digitale Serien wurden aus einer film- und medienanalytischen Perspektive betrachtet. Neben der Analyse der...

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Das 8. Educational bot Vorträge und Diskussionen, die Medientheoretiker und -schaffende zusammenbrachten. 

• Was gibt es Neues in der Welt der Digitalen Serie?
• Welche neuen Ideen und Formate werden entwickelt?
• Was ist der Status, und wohin geht die Entwicklung?

Digitale Serien wurden aus einer film- und medienanalytischen Perspektive betrachtet. Neben der Analyse der aktuellen Lage von Webserien und der Diskussion von Serien aus der diesjährigen Selection, wurde ein Blick nach vorne geworfen, unter dem Leitthema: Wie wollen wir unsere Zukunft gestalten?

Die Diskussionsrunden und Präsentationen widmeten sich in diesem Jahr der Frage, welchen Einzug künstliche Intelligenz in die Serienwelt gehalten hatte und warfen – gemeinsam mit ProQuote Film – einen Blick auf die zukünftigen Arbeitsbedingungen für den Seriennachwuchs. Auch Virtual Reality war ein Thema, u.a. stand der VR Film „Die Wand (360°)“ auf dem Programm. 


Das Programm am 16. Juni 2023 (10 - 17 Uhr) war:

9:30 - 10:00 Entry/Einlass
Festivalpass-Ausgabe

10:00 - 10:15 Opening/Eröffnung | Begrüßung von Anja Henningsmeyer, Csongor Dobrotka, Isabella Pianto

10:15 - 11:00 | Panel Discussion/Podiumsgespräch: The Creative Process in Digital Series: A Panel of Experts Host: Dipu Bhattacharya
 Speakers: Rose of Dolls, Ruairi Glasheen, Kyle Leland Cullerton, Mel House. Mit Serienmacher*innen aus der diesjährigen Selection wurde über den kreativen Prozess ihrer Arbeit gesprochen. Woher schöpfen sie ihre Inspirationen und welchen Herausforderungen stellen sich die Serienmacher*innen von der Grundidee bis hin zur Realisierung ihrer Werke?

11:00 - 12:00 | Panel Discussion / Podiumsgespräch AI – The Good, the Bad and the Future Host: Isabella Pianto | Speakers: Thomas Krupa, Patrick Schimanski

12:00 -  12:45 | Panel Discussion/Podiumsgespräch Gender Onscreen: The Constructions of Gender and Identity in Digital SeriesHosts: Anne Failing, Isabella Pianto
 | Speakers: Prof. Oliver Fahle, Mikel Ayllon

12:45 -  13:30 | Break/Pause

13:30 -  14:00 | Panel Discussion / Podiumsgespräch The Power of Digital Series: A Conversation with the Visionaries behind themHost: Mariia Eliseeva | Speakers: Ludmila Wagnest, Mathilde Bourbin, Frederic Zeimet

14:00 - 14:30 | Panel Discussion/ Screening “Die Wand” – Film as a sensually perceptible experience
Host: Isabella Pianto
 | Speakers: Thomas Krupa, Tobias Biesecke

14:30 - 15:30 | Panel Discussion/Podiumsgespräch Let’s change the picture together
Host: Eva Maria Sommersberg | Speakers: Rose of Dolls, Mathilde Bourbin, Young Man Kang 

15:30 - 17:00 | MeetUp - Netzwerkveranstaltungmit Die Junge Generation Hessischer Film, Hessen Film & Medien, Film- und Kinobüro Hessen, Filmhaus Frankfurt und die hessische Film- und Medienakademie


Workshops

WORKSHOP: Basic Lighting Philosophy

Einführung in die Philosophie der Beleuchtung | Workshop mit Joachim Jung
Ein Lichtworkshop zur Schulung der Augen. Er wendete sich nicht nur, aber auch, an Low-Budget Filmemacher*innen. Es wurden Konzepte zu ästhetischer Porträt-Beleuchtung, available- Light und Light-Treatment in praktischen Experimenten vorgestellt.

Ort: Stadttheater Gießen , Südanlage 1, 35390 Gießen | Das Programm war für alle Interessierten frei zugänglich. 


22. Marburger Kamerapreis / Bild-Kunst Kameragespräche mit Benedict Neuenfels in Marburg

Der 22. Marburger Kamerapreis und die 24. Bild-Kunst Kameragespräche mit Preisträger Benedict Neuenfels fanden am 04. – 06. Mai 2023 vor Ort in Marburg statt. Der Preis wurde verliehen durch Universitäts-Präsident Prof. Dr. Thomas Nauss und Oberbürgermeister und Kulturdezernent Dr. Thomas Spies. Die Laudatio hielt Regisseur Stefan Ruzowitzky.

Studierende...

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Der 22. Marburger Kamerapreis und die 24. Bild-Kunst Kameragespräche mit Preisträger Benedict Neuenfels fanden am 04. – 06. Mai 2023 vor Ort in Marburg statt. Der Preis wurde verliehen durch Universitäts-Präsident Prof. Dr. Thomas Nauss und Oberbürgermeister und Kulturdezernent Dr. Thomas Spies. Die Laudatio hielt Regisseur Stefan Ruzowitzky.

Studierende aus dem hFMA-Netzwerk konnten wieder ein Exklusivgespräch mit dem Preisträger führen, in dem sie dem renommierten Kameramann aus Bern in einem nur ihnen vorbehaltenen Gespräch am 05. Mai nahe kommen konnten.

Der Preisträger Neuenfels wurde für seine ästhetisch ausgesprochen vielfältige Arbeit bereits mit zahlreichen Filmpreisen ausgezeichnet: Sieben Mal wurde ihm der Deutschen Kamerapreis und zweimal der Deutsche Filmpreis für die beste Bildgestaltung verliehen.

Zudem erhielt er zwei Grimmepreise, der von ihm fotografierte Film "Die Fälscher" wurde als bester fremdsprachiger Film mit einem Oscar ausgezeichnet und seine Zusammenarbeit mit Maria Schrader "Ich bin dein Mensch" wurde als deutscher Beitrag bei der Academy of Motion Picture Arts and Sciences eingereicht.


Neben dem hFMA-Exklusivgespräch mit Benedict Neuenfels fanden weitere Veranstaltungen im Rahmen der 24. Bild-Kunst Kameragespräche statt, die für Studierende interessant waren:

Beim Erfahrungsaustausch aus Mitarbeitersicht: Kamera/Licht/Grip führte Neuenfels gemeinsam mit seinem Team in die Dreharbeiten zu "STYX" (Regie: Wolfgang Fischer) ein und ging anhand seines selbstentworfenen Kameraequipments auf die Problematik bei Dreharbeiten auf hoher See ein. Zu diesem außergewöhnlichen Film tauschte sich Neuenfels im Werkstattgespräch mit Jutta Pohlmann (bvk) intensiv aus.

Die beiden weiteren Werkstattgespräche waren ebenfalls namhaft besetzt:
Der Wiener Filmkritiker und Autor Philipp Stadelmaier unterhielt sich am 06. Mai mit Neuenfels über die Arbeit zu "Homevideo" (Regie: Kilian Riedhof).
Über "Der Felsen" (Regie: Dominik Graf) sprach er am 05. Mai mit der Medienwissenschaftlerin Prof. Dr. Elisa Linseisen.

In der Begleitausstellung „first I was P.O.L.A.R.O.I.D“ zeigte Neuenfels großformatige Polaroidaufnahmen, die Grundlage und Inspiration für seine Bildästhetik sind.

Filmpraktisches Arbeiten mit neuestem Filmequipment der Firma ARRI war in einem Wettbewerbsformat einigen Studierenden während der Festivaltage möglich.

Das vollständige Programm des Marburger Kamerapreises findet sich hier, Informationen und Termine zum "Marburger Kamerapreis on tour" finden sich hier.


Der Marburger Kamerapreis hat sich erfolgreich etabliert als eine Auszeichnung, mit der herausragende Vertreter der Kamerazunft geehrt werden. Die Kameragespräche haben sich zu einem Treffpunkt für Kameraleute, Studierende aus zahlreichen hessischen und deutschen Hochschulen, Filmwissenschaftler und Filmkritiker, aber auch für eine breite interessierte Öffentlichkeit entwickelt.



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7. Educational der Seriale


Das 7. Educational bot wieder Vorträge und Diskussionen, die Medientheoretiker und -schaffende zusammenbringen. 
Digitale Serien wurden aus einer film- und medienanalytischen Perspektive betrachtet. Neben der Analyse der aktuellen Lage von Webserien und der Diskussion von Serien aus der diesjährigen Selection, wurde ein Blick zurückgeworfen. Webserien, die Geschichte behandeln und die...

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Das 7. Educational bot wieder Vorträge und Diskussionen, die Medientheoretiker und -schaffende zusammenbringen. 

  • Was gibt es Neues in der Welt der Digitalen Serie?
  • Welche neuen Ideen und Formate werden entwickelt?
  • Was ist der Status, und wohin geht die Entwicklung? 

Digitale Serien wurden aus einer film- und medienanalytischen Perspektive betrachtet. Neben der Analyse der aktuellen Lage von Webserien und der Diskussion von Serien aus der diesjährigen Selection, wurde ein Blick zurückgeworfen. Webserien, die Geschichte behandeln und die Geschichte von Webserien standen in diesem Jahr zentral zur Debatte. Wissenschaftler*innen und Serienmacher*innen sprachen gemeinsam über Möglichkeiten und Grenzen historisch basierter Serien. Auch die Historizität des Formates an sich wurde betrachtet.

Das Programm am 10. Juni 2022 (10 - 16 Uhr)

9:30 - 10:00 Entry/Einlass

Festivalpass-Ausgabe und Schnelltests

10:00 - 10:15 Opening/Eröffnung

Begrüßung von Anja Henningsmeyer, Csongor Dobrotka, Isabella Pianto 

10:15 - 11:00 Keynote

Web Series – A quick look at the state of the format  | Speaker: Joël Bassaget

Joël Bassaget gibt einen Überblick über die weltweite Webserien-Produktion. Was ist die aktuelle Position des Formats auf dem globalen Contentmarkt und welche Zukunftsperspektiven sind zu erwarten?

11:00 - 12:15 Panel Discussion/Podiumsgespräch

Ich bin Sophie Scholl – Finding Balance between Fact and Fiction, Education and Entertainment | Moderation und Einführung: Isabella Pianto

Guests / Gäste: Anja Horstmann, Malte Hagener, Charlotte Jahnz, Susanne Bauer, Holle Zoz

Diese Diskussionsrunde wird die Möglichkeiten und Grenzen historisch basierter (Insta-)Serien betrachten. Anhand der Instagram-Serie „Ich bin Sophie Scholl“ @ichbinsophiescholl werden folgende Fragen näher in den Blickpunkt genommen: Wie weit darf eine Serie zu Unterhaltungszwecken historische Geschehnisse fiktionalisieren? Wie tragen neuere Medienformate zur Verwischung von Fakt und Fiktion bei und was macht das mit unserem Geschichtsverständnis sowie unserer Erinnerung? 

12:15 - 12:30  Break/Pause 

12:30 - 13:00 Keynote Video Lecture / Videovortrag | Speaker: Martha-Lotta Körber

User generated series und die Geschichte des Internets: Webserien im Spannungsfeld zwischen Imitation, Innovation und Reflexion digitaler Medienkulturen.

Das Videoessay perspektiviert schlaglichtartig die – zwar noch junge, aber bereits von zahlreichen medialen Umbrüchen zeugende – Geschichte der Form  „Webserie”. Dabei geht es schwerpunktmäßig um das komplexe Verhältnis zu (privatisierten) digitalen Plattformstrukturen: Wie haben Webserien auf spezifische Soziale Medien, deren Ästhetiken und erzählerische Mittel reagiert?; (Wie) haben sie diese imitiert, reflektiert, kritisiert?; Was kann man aus Webserien über die Strukturen, Kommunikationsformen und Wirklichkeitskonstruktionen derjenigen Plattformen lernen, in denen sie eingebettet waren/sind?

13:00 - 14:00 Pause/Break 

14:00 - 14:45 Panel 

Eine kleine Geschichte der Webserien – Ein digitales Format im ständigen Prozess | Moderation: Isabella Pianto

Guests / Gäste: Joël Bassaget, Rose of Dolls, Young Man Kang

Anschließend an Martha-Lotta Körbers Videovortrag, wird die Geschichte von Webserien erkundet und diskutiert. Wann und wo liegen die Wurzeln des Formats und was hat zu seinem Erfolg beigetragen? Wie verändert sich das Format aktuell und wo geht die Reise hin?

14:45 - 15:00 Break / Pause 

15:00 - 15:30 Creator’s Panel I | Moderation: Can Tas

Guests / Gäste: Marco Eisenbarth, Laura Köhler, Maximilian Allgeier, Jonathan Steinhardt 

Mit Serienmacher*innen aus unserer diesjährigen Selection wollen wir über den kreativen Prozess ihrer Arbeit sprechen. Woher schöpfen sie ihre Inspirationen und welchen Herausforderungen stellen sich die Serienmacher*innen von der Grundidee bis hin zur Realisierung ihrer Werke? 

15:30 - 16:00 Creator’s Panel II | Moderation: Can Tas 

Guests / Gäste: Eva Maria Sommersberg, Alina Rank, Till Schadeck, Gabriela Cortés, Andrea Meneses 

Mit Serienmacher*innen aus unserer diesjährigen Selection wollen wir über den kreativen Prozess ihrer Arbeit sprechen. Woher schöpfen sie ihre Inspirationen und welchen Herausforderungen stellen sich die Serienmacher*innen von der Grundidee bis hin zur Realisierung ihrer Werke? 

16:00  End / Ende


Workshops

11:00 WORKSHOP: Basic Lighting Philosophy

Einführung in die Philosophie der Beleuchtung | Workshop mit Joachim Jung 

Ein Lichtworkshop zur Schulung der Augen. Er wendet sich nicht nur, aber auch, an Low-Budget Filmemacher*innen. Es werden Konzepte zu ästhetischer Porträt-Beleuchtung, available- Light und Light-Treatment in praktischen Experimenten vorgestellt. 


Ort: Hotel & Restaurant heyligenstaedt, Aulweg 41, 35392 Gießen

Das Programm war für alle Interessierten frei zugänglich.

21. Marburger Kamerapreis / Bild-Kunst Kameragespräche mit Claire Mathon in Marburg

Der 21. Marburger Kamerapreis und die 23. Bild-Kunst Kameragespräche mit Preisträgerin Claire Mathon fanden am 05. – 07. Mai 2022 vor Ort in Marburg statt. Der Preis wurde verliehen durch Universitäts-Präsident Prof. Dr. Thomas Nauss und Oberbürgermeister und Kulturdezernent Dr. Thomas Spies. Die Laudatio hielt der Regisseur Thierry de Peretti.

Studierende aus dem...

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Der 21. Marburger Kamerapreis und die 23. Bild-Kunst Kameragespräche mit Preisträgerin Claire Mathon fanden am 05. – 07. Mai 2022 vor Ort in Marburg statt. Der Preis wurde verliehen durch Universitäts-Präsident Prof. Dr. Thomas Nauss und Oberbürgermeister und Kulturdezernent Dr. Thomas Spies. Die Laudatio hielt der Regisseur Thierry de Peretti.

Studierende aus dem hFMA-Netzwerk konnten wieder ein Exklusivgespräch mit der Preisträgerin führen, in dem sie der renommierten Kamerafrau aus Frankreich in einem nur ihnen vorbehaltenen Gespräch nahe kommen konnten.

Die Preisträgerin Mathon stand unter anderem für die Filme „Atlantique“ und „Porträt einer jungen Frau in Flammen“ hinter der Kamera und erhielt für die Kameraarbeit an den Filmen die Auszeichnungen der Los Angeles Film Critics Association (2019).

Außerdem wurde sie 2020 auch bei den Prix Lumières für die beste Kamera ausgezeichnet.

Der Marburger Kamerapreis hat sich erfolgreich etabliert als eine Auszeichnung, mit der herausragende Vertreter der Kamerazunft geehrt werden. Die Kameragespräche haben sich zu einem Treffpunkt für Kameraleute, Studierende aus zahlreichen hessischen und deutschen Hochschulen, Filmwissenschaftler und Filmkritiker, aber auch für eine breite interessierte Öffentlichkeit entwickelt.

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Marburger Kamerapreis / Bild-Kunst Kameragespräche 2021 mit Philippe Rousselot in Marburg

Der 20. Marburger Kamerapreis und die 22. Bild-Kunst Kameragespräche mit Preisträger Philippe Rousselot fanden am 28. – 30. Oktober 2021 vor Ort in Marburg statt. Der Preis wurde verliehen durch Universitäts-Präsidentin Prof. Dr. Katharina Krause & Oberbürgermeister und Kulturdezernent Dr. Thomas Spies.
Zuvor konnten Studierende aus dem hFMA-Netzwerk...

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Der 20. Marburger Kamerapreis und die 22. Bild-Kunst Kameragespräche mit Preisträger Philippe Rousselot fanden am 28. – 30. Oktober 2021 vor Ort in Marburg statt. Der Preis wurde verliehen durch Universitäts-Präsidentin Prof. Dr. Katharina Krause & Oberbürgermeister und Kulturdezernent Dr. Thomas Spies.

Zuvor konnten Studierende aus dem hFMA-Netzwerk wieder ein ihnen vorbehaltendes Exklusivgespräch mit dem Preisträger führen.

Rousselots illustre Karriere als Kameramann begann mit Filmen der Nouvelle Vague und reicht bis zum aktuellen großbudgetierten CGI-Kino. 

Er begann als Assistent des legendären Kameramanns Nestor Almendros und bei Eric Rohmer (Ma nuit chez Maude, 1969; Le genou de Claire, 1970). Seinen Durchbruch hatte er mit der spektakulären Kameraführung bei Diva (FR 1981, Jean-Jacques Beineix). In Frankreich arbeitete Rousselots darüber hinaus mit Diane Kurys, Patrice Chereau, Jean-Jacques Annaud und Jacques Doillon zusammen.

Seit Mitte der 1980er Jahre ist er international tätig und gestaltete die Filmbilder für Regisseure wie Tim Burton, Neil Jordan, John Boorman, Stephen Frears, Denzel Washington und Robert Redford. Dreimal war Rousselots für den Oscar nominiert, den er für den Film A River Runs Through It, 1992 auch erhielt. Dreimal wurde er mit dem französischen Filmpreis César ausgezeichnet. Er kreierte auch die Bilder der beiden Fantastic Beast-Filmen, die als Vorgeschichte zu den Harry-Potter-Filmen produziert wurden.

Der Marburger Kamerapreis hat sich erfolgreich etabliert als eine Auszeichnung, mit der herausragende Vertreter der Kamerazunft geehrt werden. Die Kameragespräche haben sich zu einem Treffpunkt für Kameraleute, Studierende aus zahlreichen hessischen und deutschen Hochschulen, Filmwissenschaftler und Filmkritiker, aber auch für eine breite interessierte Öffentlichkeit entwickelt.

Ein Teil der Veranstaltung war zusätzlich online zu sehen.


General Information Participation Information

VERSCHOBEN! Bild-Kunst Kameragespräche 2020 mit Philippe Rousselot in Marburg

Werden im März 2021 nachgeholt: die Bild-Kunst Kameragespräche mit dem Kamerapreisträger Franzose Philippe Rousselot. Wegen Corona konnte die Veranstaltung 2020 in Marburg leider nicht stattfinden. Aber im März 2021 können sich  Studierende aus dem hFMA-Netzwerk auch wieder auf ein Exklusivgespräch mit dem berühmten Kameramann freuen.

Philippe Rousselots illustre Karriere...

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Werden im März 2021 nachgeholt: die Bild-Kunst Kameragespräche mit dem Kamerapreisträger Franzose Philippe Rousselot. Wegen Corona konnte die Veranstaltung 2020 in Marburg leider nicht stattfinden. Aber im März 2021 können sich  Studierende aus dem hFMA-Netzwerk auch wieder auf ein Exklusivgespräch mit dem berühmten Kameramann freuen.

Philippe Rousselots illustre Karriere als Kameramann begann mit Filmen der Nouvelle Vague und reicht bis zum aktuellen großbudgetierten CGI-Kino.

Er begann als Assistent des legendären Kameramanns Nestor Almendros und bei Eric Rohmer (Ma nuit chez Maude, 1969; Le genou de Claire, 1970). Seinen Durchbruch hatte er mit der spektakulären Kameraführung bei Diva (FR 1981, Jean-Jacques Beineix). In Frankreich arbeitete Rousselots darüber hinaus mit Diane Kurys, Patrice Chereau, Jean-Jacques Annaud und Jacques Doillon zusammen.

Seit Mitte der 1980er Jahre ist er international tätig und gestalte die Filmbilder für Regisseure wie Tim Burton, Neil Jordan, John Boorman, Stephen Frears, Denzel Washington und Robert Redford. Dreimal war Rousselots für den Oscar nominiert, den er für den Film A River Runs Through It, 1992 auch erhielt. Dreimal wurde er mit dem französischen Filmpreis César ausgezeichnet. Er kreierte auch die Bilder der beiden Fantastic Beast-Filmen, die als Vorgeschichte zu den Harry-Potter-Filmen produziert wurden



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