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Hessen Film and Media Academy (hFMA)
address: Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.Fl
63065 Offenbach am Main
Germany

phone +49 (0) 69 830 460 41

please find driving directions here

Managing Director
Anja Henningsmeyer (Monday to Thursday) - a.henningsmeyer(at)hfmakademie.de

Employees:
Klaus Schüller (Monday and Thursday) – schueller(at)hfmakademie.de
Sarah Schadt (Monday and Tuesday) – schadt(at)hfmakademie.de
Anne-Kristin Feustel (Tuesday and Thursday) – feustel(at)hfmakademie.de
Csongor Dobrotka (Wednesday) – dobrotka(at)hfmakademie.de

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    General Information Participation Information

    #hFMAsk – Deine digitale Sprechstunde

    #hFMAsk bietet allen Studierenden (und frischgebackenen Alumni) aus den hessischen Hochschulen ab Januar 2021 jeden zweiten Mittwoch im Monat die Möglichkeit, Beratung, Feedback und Tipps zum eigenen Projekt oder anderen Themen rund ums Film- und Medienschaffen zu erhalten.

    Wir möchten Euch mit diesem Angebot schnell und unkompliziert Hilfestellungen zu Themen rund um die Rechteklärung...

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    #hFMAsk bietet allen Studierenden (und frischgebackenen Alumni) aus den hessischen Hochschulen ab Januar 2021 jeden zweiten Mittwoch im Monat die Möglichkeit, Beratung, Feedback und Tipps zum eigenen Projekt oder anderen Themen rund ums Film- und Medienschaffen zu erhalten.

    Wir möchten Euch mit diesem Angebot schnell und unkompliziert Hilfestellungen zu Themen rund um die Rechteklärung für Bild und Ton, Streaming in Zeiten von Corona, Projektvorbereitung und -management oder zu digitalen Verwertungsmöglichkeiten bieten und ggf. den Kontakt zu weiteren Ansprechpartner*innen aus der Branche vermitteln.

    Die 15-minütigen Gesprächs-Slots mit unserem Mitarbeiter Csongor Dobrotka können über den untenstehenden Link online reserviert werden und finden über Zoom statt.

    Alle Infos im Überblick:

    Nächste Termine: Mi., 03.02.21, Mi. 17.02.21, Mi., 03.03.21, jeweils 16 –17 Uhr. Folgetermine werden auf unserer Webseite bekannt gegeben
    Dauer: je 15 Minuten
    Terminvergabe: über Calendly (https://calendly.com/hfma/hfmask) – first come first serve

    Bei der Anmeldung bitte Namen, E-Mail Adresse und einige Stichpunkte zum Gesprächsthema angeben.
    Wir bitten die Teilnehmer*innen, 1-2 Minuten früher im Meeting-Room anwesend zu sein.

    Hier gibt es Infos zu Csongor: https://www.die-seriale.de & http://www.dobago.de/

    Wir freuen uns über Eure Teilnahme!

    EDUCATIONAL 2020 beim Webserien Festival 'Die Seriale'

    Am Montag ging die Seriale 2020 zu Ende. Sechs Tage lang schauten Zuschauer*innen auf der ganzen Welt die besten Webserien des Jahres – im online Kino Videmic zu Hause auf der Couch - da die Seriale als Digital Live Event ins Internet verlegt werden musste. 


    Über 60.000 Aufrufe der Serienfolgen konnten gezählt werden. Höhepunkt war die festliche Preisverleihung, die am Sonntagabend als...

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    Am Montag ging die Seriale 2020 zu Ende. Sechs Tage lang schauten Zuschauer*innen auf der ganzen Welt die besten Webserien des Jahres – im online Kino Videmic zu Hause auf der Couch - da die Seriale als Digital Live Event ins Internet verlegt werden musste. 


    Über 60.000 Aufrufe der Serienfolgen konnten gezählt werden. Höhepunkt war die festliche Preisverleihung, die am Sonntagabend als Livestream auf der Homepage der Seriale und den Social Media Kanälen übertragen wurde. Kurz davor wurden bei einem Red Carpet Event 120 Serienmacher*innen aus der ganzen Welt zugeschaltet, die zu ihren Serien Kurzinterviews gaben. „Die 24-köpfige internationale Expertenjury hatte in den letzten Wochen die überaus schwierige Aufgabe, die Gewinner der 19 Seriale Awards aus insgesamt 71 Wettbewerbsbeiträgen aus 18 Ländern auszuwählen“, sagte Oberbürgermeisterin der Stadt Gießen Dietlind Grabe-Bolz in ihrer Begrüßungsrede. Insbesondere war dies schwierig aufgrund der inzwischen sehr hohen Qualität der eingereichten Produktionen und der Vielfalt der Beiträge.

    Auch das umfangreiche Rahmenprogramm des Festivals fand in Form von Online Panels den Weg ins Internet und auf Social Media Kanäle. Auftakt des Rahmenprogramms gab das Educational, in dem Diskussionsrunden und Beiträge eine Momentaufnahme und die Zukunft dieses wandelbaren Formats beleuchteten. Unter anderem gab es einen Einblick in die indische Webserienlandschaft sowie wurden innovative Formate analysiert. Festivaldirektoren berichteten von ihren derzeitigen Schwierigkeiten und Serienmacher*innen versuchten zu eruieren, wohin sich das Format entwickeln wird."In der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) sehen wir mit Freude, wie gut sich die Seriale über die Jahre entwickelt und internationalisiert hat. Digitale Serien sind aufgrund ihres oft unabhängig produzierten Contents ein wichtiger Faktor der Vielfältigkeit. Und die tiefergehende und wissenschaftliche Beschäftigung mit diesem Serienformat ist ein dazugehöriger, ebenso wichtiger Faktor. Wir sind auch 2020 stolz, mit der Unterstützung des Educationals einen Beitrag dazu leisten zu können“, erklärt Geschäftsführerin der hFMA Anja Henningsmeyer. 

    Musik für Stummfilme 2020

    "Gratulation zum gelungenen Musik für Stummfilme-Konzert! Der Livestream war eine echt coole Sache und die Beiträge wie immer auf tollem Niveau!" schrieb uns Levent Altuntas, der als Student der der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) mehrfach Kompositionen für das Projekt 'Musik für Stummfilme' kreierte. Jetzt studiert er im Master Filmkomposition...

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    "Gratulation zum gelungenen Musik für Stummfilme-Konzert! Der Livestream war eine echt coole Sache und die Beiträge wie immer auf tollem Niveau!" schrieb uns Levent Altuntas, der als Student der der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) mehrfach Kompositionen für das Projekt 'Musik für Stummfilme' kreierte. Jetzt studiert er im Master Filmkomposition am Royal College of Music in London. 

    "Und ich wollte die Gelegenheit mal nutzen, danke zu sagen", schrieb Levent weiter, "Denn: Ohne Musik für Stummfilme wäre ich jetzt sicher nicht hier! Ich finde es großartig, dass ihr Jahr für Jahr das Engagement aufbringt, trotz zahlreicher Hürden dafür zu sorgen, dass dieses wunderbare Projekt stattfinden kann und Studierende die Möglichkeit bekommen, diese einzigartige Erfahrung zu machen. Und ich kann nur hoffen, dass 'Musik für Stummfilme' noch viele Jahre bestehen wird!"

    Kann es eine schönere Rückmeldung geben? Levent war einer von über 300 Zuschauer*innen, die am 13. November zwei Stunden lang im Live-Stream die 12. Aufführung des hochschulübergreifenden Projektes verfolgten – kostenfrei. 

    9 Filme wurden vertont – zum Teil mehrfach und zum Teil mit Improvisationen. Die Musiker*innen, Komponist*innen und Dirigent*innen spielten live im Saal der HfMDK mit Masken und vorgeschriebenen Abständen. 

    Das Live-Streaming – samt Live-Schnitt und professionellen Tonaufnahmen – war ein Bravour-Stück! Übernommen von Studierenden aus dem 3. Semester des Studiengangs Sound & Music Production der Hochschule Darmstadt. Toll gemacht! 

    Wir freuen uns auf eine weitere Ausgabe 2021!


    Folgende Filme kamen mit neuen Kompositionen zur Aufführung:

    • Franz Schreiber: Social Sincerity von Tobias Frei (Filmakademie Baden-Württemberg)
    • Charlotte Reitz: Clubbing von Maximilian Auer (Filmakademie Baden-Württemberg)
    • Julian Böttcher: Spores von Christian Komaromi (HfG Offenbach)
    • Johannes Ehinger: Mobile von Verena Fels (Filmakademie Baden-Württemberg)
    • Stefanie Januschko: Frequency Morphogenesis Onni Pohl (Filmakademie Baden-Württemberg)
    • Felix Krell: Frequency Morphogenesis von Onni Pohl (Filmakademie Baden-Württemberg)
    • Vasiliy Antipov: Glorious Games von Isabelle Laue (Hochschule RheinMain)
    • Sebastian Witzel und Elisabeth Tzschentke: The Present von Jacom Frey, Anna Matacz (Filmakademie Baden-Württemberg)
    • Jonas Fischer: Kugelmensch von Harry Besel (Kunsthochschule Kassel)
    • Lioba Brändle: Fickfackerei von Alina Böhmer und Monika Braun (Hochschule RheinMain)
    • zudem gab es Improvisationen zu Fickfackerei, Spores und Kellerkind (von Julia Ocker, Filmakademie Baden-Württemberg).

    Musik für Stummfilme ist ein Kooperation der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und der Hochschule Darmstadt, bei der Studierende aus den filmschaffenden Hochschulen des hFMA-Netzwerkes Kurzfilme zur Verfügung stellen, die als Stummfilme neu vertont werden. Die Komponist*innen der HfMDK setzen ihre Kompositionen und Improvisationen zusammen mit der Kammerphilharmonie Frankfurt dann in einer Live-Aufführung um. Zum Teil dirigieren sie auch selbst.

    Musik für Stummfilme 2019

    2019 wurden zum bereits 11. Mal Kurzfilme aus Hochschulen des hFMA-Netzwerkes vertont – und zwar von Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) und der Universität Kassel. Die Filme gelangten mit der neu komponierten und improvisierten Musik in zwei Konzerten

    am 7.11.2019, um 19:30 Uhr im Konzertsaal der HfMDK Frankfurt und
    am 9.11.2019, um 19:30 Uhr...

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    2019 wurden zum bereits 11. Mal Kurzfilme aus Hochschulen des hFMA-Netzwerkes vertont – und zwar von Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) und der Universität Kassel. Die Filme gelangten mit der neu komponierten und improvisierten Musik in zwei Konzerten

    am 7.11.2019, um 19:30 Uhr im Konzertsaal der HfMDK Frankfurt und
    am 9.11.2019, um 19:30 Uhr im Saal der Universität Kassel

    zur Aufführung. Es spielte die Kammerphilharmonie Frankfurt mit Kai Picker (Gitarre) und Christoph Hillmann (Percussion) als Gästen.

    Studierende der Hochschule Darmstadt fertigten Tonaufnahmen an und stellten sie anschließend den Filmer*innen und Komponist*innen/Improvisator*innen zur Verfügung. Folgendes Programm erwartete die Konzertbesucher*innen 2019:

    • Levent Altuntas vertonte "Inhuman" von Lena Dunsing, Konstantin Schorer, Isabelle Strobel, Niklas Schmidt (Hochschule Darmstadt).
    • Elisabeth Tzschentke vertonte "Lost Opinions" von Cynthia Tepass, Alissa Kallaß, Lea Schliebusch, Justus Schmidt (Hochschule Darmstadt).
    • Franz Schreiber vertonte "Säen" von Maryna Miliushchanka (Kunsthochschule Kassel).
    • Richard Steinert vertonte "Manipulation/Trostfrauen" von Seungkyu Jung (Kunsthochschule Kassel).
    • Louis Spohr vertonte mit dem Arrangement von Malte Bechtold "Virtuos Virtuell" von Thomas Stellmach.
    • Rouven Hoffmann vertonte "Eine Alltägliche Verwirrung" von Sarah Gebhard (Hochschule RheinMain).
    • Lukas Schopf vertonte "Zing" von Cynthia Collins, Kyra Buschor (Filmakademie Baden-Württemberg).
    • Alexander Reiff vertonte "Wrapped" von Roman Kälin, Falko Paeper, Florian Wittmann (Filmakademie Baden-Württemberg).
    • Für "Die Wippe" von Solin Yusef Sabri, Georg Schneider, Fabian Winkelmann (Filmakademie Baden-Württemberg) gab es eine Ensemble-Improvisation.
    • Zu dem Film "Ein Sommertag" von Janis Leonhard Heller, Philipp Hester und Kira König improvisierte Jonas Fischer an der Orgel.
    • Auch Prof. Ralph Abelein (Klavier) und Ilona Les (Violoncello) improvisierten zu einem Film.

    Die Kunsthochschule Kassel und das Institut für Musik der Universität Kassel trug – unter der Leitung von Roman Beilharz – einen eigenen Konzertteil bei. Hier wurden Produktionen von 'Tandems' gezeigt, die Film und Musik in enger Kooperation entwickelt haben:

    • Funda Tufan (Film) und Lukas Hofmann (Musik) zeigten: DEDE
    • Alix Kokula (Film) und Wilhelm Uebach (Musik) zeigtenMOVING
    • Muhamed Osmancevic (Film) und Lukas Hofmann (Musik) zeigten: ARE YOU FREE
    General Information Participation Information

    Lecture & Film: Jia Zhangke - Kino der Transformation

    DIE REIHE WIRD IM SOMMERSEMESTER 2021 FORTGESETZT
    Von einem zerschundenen Agrarstaat am Ende der Kulturrevolution zur hoch technisierten zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt in knapp vier Jahrzehnten: Wenige Orte haben sich zuletzt so dramatisch verändert wie die Volksrepublik China. Die Filme von Jia Zhangke, einem der bedeutendsten chinesischen Regisseure der Gegenwart, sind Seismogramme...

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    DIE REIHE WIRD IM SOMMERSEMESTER 2021 FORTGESETZT


    Von einem zerschundenen Agrarstaat am Ende der Kulturrevolution zur hoch technisierten zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt in knapp vier Jahrzehnten: Wenige Orte haben sich zuletzt so dramatisch verändert wie die Volksrepublik China. Die Filme von Jia Zhangke, einem der bedeutendsten chinesischen Regisseure der Gegenwart, sind Seismogramme dieser Transformation. Dem atemberaubenden Tempo des gesellschaftlichen Umbruchs setzen sie einen genauen Blick und einen geduldigen Rhythmus entgegen; auf heroische Zukunftsrhetorik antworten sie mit einem Sinn für die Abbrüche und Abgründe alltäglicher Geschichten. An den großen Festivals der Welt vielfach ausgezeichnet, zeigen sie zugleich dem Kino als Kunstform neue Möglichkeiten auf.

    Die Lecture & Film-Reihe befasst sich von Oktober 2019 bis Juli 2020 mit dem Werk von Jia Zhangke. Namhafte Kenner*innen von Jias Werk wie Dai Jinhua (Peking), Dudley Andrew (Yale), Cecilia Mello (Sao Paulo), Rey Chow (Duke University) oder Victor Fan (King’s College London) behandeln alle Facetten von den großen Spielfilmen über die dokumentarischen Arbeiten bis zu den Kurzfilmen. 

    Mitschnitte der stattgefundenen Lectures können auf der Webiste https://jia-zhangke.de/ abgerufen werden.

    Downloads

    Lecture & Film: Jia Zhangke - Kino der Transformation

    Die Reihe Lecture & Film: Jia Zhangke - Kino der Transformation ist eine Kooperation der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Städelschule Frankfurt. Veranstaltungsort ist das Kino des DFF - Deutsches Filminstitut und Filmmuseum (Schaumainkai 41, Frankfurt am Main).

    Tickets können online sowie direkt an der Kasse...

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    Die Reihe Lecture & Film: Jia Zhangke - Kino der Transformation ist eine Kooperation der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Städelschule Frankfurt. Veranstaltungsort ist das Kino des DFF - Deutsches Filminstitut und Filmmuseum (Schaumainkai 41, Frankfurt am Main).

    Tickets können online sowie direkt an der Kasse des DFF erworben werden. Kartenreservierung telefonisch unter 069/961220-220.
    Eintritt: 5 €

    General Information Participation Information

    Kracauer Lectures 2019/20


    Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verweist der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als...

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    Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verweist der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als Gründungsorte der kritischen Reflexion des Films und der technischen Medien im 20. Jahrhundert.

    Die Reihe setzt sich zum Ziel, avancierte aktuelle Positionen der Film- und Medientheorie und der Medienphilosophie sowie der Medienreflexion in der Kunst- und Kulturwissenschaft und der philosophischen Ästhetik zur Darstellung zu bringen und damit einen Beitrag zur Erweiterung und Entwicklung des Feldes der Film- und Medienwissenschaft zu leisten, der am schnellsten wachsenden geisteswissenschaftlichen Disziplin in Deutschland.

    Von ihrem Namensgeber erbt die Reihe den Ansatz, den Film als Anlass und Gegenstand des Denkens an einer Schnittstelle von Kultur- und Sozialtheorie anzusiedeln, sowie die Intuition, dass der Film und überhaupt die technischen Bildmedien gesellschaftliche Verhältnisse nicht bloß abbilden, sondern in wachsendem Maße strukturieren und prägen. Dieser Intuition folgend und dem Stand der Entwicklung der Film- und Medienwissenschaft in Deutschland und darüber hinaus Rechnung tragend, öffnet sich die Reihe neben ästhetischen Positionen auch solchen aus dem Bereich der Wissenschaftsforschung, der Technikphilosophie der Medien, der Kultur- und Medienökonomik und der politischen Theorie.

    Schließlich ehrt die Reihe mit Kracauer auch den Theoretiker, der zunächst einmal Kritiker war. Zum Verhältnis von Theorie und Kritik schrieb Jean Starobinski, dass der Auftrag Kritik darin bestehe, dem grauen Einerlei der Theorie einen Sinn für die Regelübertretungen und die Widersprüchlichkeit des Werkes entgegen zu setzen. Die Kritik muss sich selbst zum Werk machen, sie muss die Risiken des Werks eingehen, „se faire œuvre elle-même et courir les risques de l’œuvre“, so Starobinski. Kracauer beherrschte die Kunst, das Werk nicht zum Exempel einer theoretischen Position zu reduzieren, sondern Theorie im Ausgang vom Werk zu entwickeln und dabei die Risiken des Werks einzugehen. Diese Kunst soll auch in den Beiträgen zu den „Kracauer Lectures“ zur Entfaltung gebracht werden.

    Alle Vorträge werden hier zum nachzuhören eingestellt.

    DOING AUDIO-VISUAL MEDIA 6: Akteur_innen in der Filmpraxis

    Im universitären Studium der Medienwissenschaft ist die Integration von Erfahrungen aus der beruflichen Praxis unverzichtbarer Teil der Ausbildung. Die akademische Begleitung der rasanten Veränderungen und Umbrüche im breit gefächerten Arbeitsfeld "Medien" ist zentral für eine qualifizierte Berufsvorbereitung.

    Aus diesem Grund stellte die DOING AUDIO-VISUAL MEDIA-Reihe 2019 "Akteur_innen in...

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    Im universitären Studium der Medienwissenschaft ist die Integration von Erfahrungen aus der beruflichen Praxis unverzichtbarer Teil der Ausbildung. Die akademische Begleitung der rasanten Veränderungen und Umbrüche im breit gefächerten Arbeitsfeld "Medien" ist zentral für eine qualifizierte Berufsvorbereitung.

    Aus diesem Grund stellte die DOING AUDIO-VISUAL MEDIA-Reihe 2019 "Akteur_innen in der Filmpraxis" vor. Zu Gast waren Praktiker*innen aus verschiedenen Bereichen des Filmsektors, die das breite Spektrum audiovisueller Medienpraxis abbildeten. Sie stellten die jeweils spezifischen Arbeitsgebiete vor dem Hintergrund ihres persönlichen Werdegangs vor, reflektierten aktuelle Umbrüche im beruflichen Feld und diskutierten zukünftige Entwicklungen mit dem Publikum. Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Studierende aller 13 Hochschulen des hFMA-Netzwerks und war darüber hinaus offen für alle Interessierten.

    ZIRKULATION.


    Wie zirkuliert das Wissen über Film im transnationalen Kontext, welcher Abrieb wird dabei produziert, welche Anreicherung? Wie findet der Film seinen Weg durch die Märkte, um wertschöpfend produktiv zu werden, und wie findet er Schleichwege darum herum? Wie intervenieren Archive und Museen in die Zirkulation von Geschichtsbildern? Wie erzählt man den Lebenslauf einer veritablen Filmkopie, was...

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    Wie zirkuliert das Wissen über Film im transnationalen Kontext, welcher Abrieb wird dabei produziert, welche Anreicherung? Wie findet der Film seinen Weg durch die Märkte, um wertschöpfend produktiv zu werden, und wie findet er Schleichwege darum herum? Wie intervenieren Archive und Museen in die Zirkulation von Geschichtsbildern? Wie erzählt man den Lebenslauf einer veritablen Filmkopie, was erzählt die Filmkopie über ihren Lebenslauf? Wer entscheidet über die Disponibilität von Filmen, und wo geistern sie, nachdem sie verschwunden sind? Aus welcher Quelle entspringt ein Stream, wie wird er im Fluss gehalten, von wem gelenkt? Wo kommt es zu gewollten Ballungen, wozu organisiert man Verkehrsknotenpunkte: Wie feiern wir Film?

    Unter dem Titel „Zirkulation“ fragten wir nach den oftmals nicht unmittelbar einsichtigen Verkehrswegen und Metamorphosen des Films zwischen den Institutionen: Seit jeher international nomadisierend, konstitutiv arbeitsteilig produziert, auf dem Markt fluktuierend, sich medial vervielfältigend, in seiner Materialität angreifbar und in seinen Präsentationsformen gravierenden Wandlungen unterworfen, ist der Film kaum an einem spezifischen Ort, zu einer spezifischen Zeit dingfest zu machen. Zirkulation gehört zu seinem Wesenskern, bleibt er stehen, ist er vorbei.

    Ein ausführlicher Nachbericht über die einzelnen Programmpunkte kann unten im Downloadbereich heruntergeladen werden.

    Downloads

    3D Audio-Dramaturgien und akustische Hologramme: Produktion eines transkulturellen, immersiven Hörspiels

    Ziel dieses hFMA geförderten Kurses war die Entwicklung von Kurzhörspielen für eine innovative 3D-Audio-Umgebung mit Hilfe des Spatial SoundWave-Systems. 
    Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass es die verwendeten Laute plastisch, also hologrammatisch, im Raum verortet und somit akustische Landschaften entstehen lässt, die das Publikum vollständig umgeben, ohne sog. Sweetspot.
    Speziell für...

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    Ziel dieses hFMA geförderten Kurses war die Entwicklung von Kurzhörspielen für eine innovative 3D-Audio-Umgebung mit Hilfe des Spatial SoundWave-Systems. 

    Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass es die verwendeten Laute plastisch, also hologrammatisch, im Raum verortet und somit akustische Landschaften entstehen lässt, die das Publikum vollständig umgeben, ohne sog. Sweetspot.

    Speziell für derartige 3D-Audio-„Landschaften“ wurde das Genre Hörspiel in diesem Kurs konzeptuell, dramaturgisch und realisatorisch so fortentwickelt und rekonfiguriert, dass die spezifischen Eigenschaften, Potentiale und Anforderungen des immersiven Audio-Systems ausgeschöpft wurden. 

    Welche dies sind und welche schöpferischen Anknüfungspunkte diese bieten, wurde gemeinsam zu Beginn des Kurses herausgearbeitet. Aktuelle wissenschaftliche Literatur zu kultur- und mediengeschichtlichen, genrespezifischen sowie technischen Hintergründen wurde zur Verfügung gestellt, gemeinsam diskutiert und auf ihre Umsetzungsfähigkeit hin überprüft. 

    Darauf aufbauend wurden Kurzhörspiele entwickelt. Als Ausgangspunkt für die Skriptentwicklung diente Raymond Queneaus Textkompilation „Exercices de Style“

    Auf dieser Basis wurden im Kurs schöpferische Prozesse zur Entwicklung von Handlungen, Dialogen, Diskurstypen und Inszenierungen angestoßen und immer wieder auf ihre hologrammatsche und immersive Tauglichkeit hin ausgelotet.

    Es war dabei erklärte Absicht, je nach Herkunft oder Interesse der Kursteilnehmer*innen, verschiedenste Sprachen zu verwenden und damit die immersiven 3D-Audio-Produktionen auch zu einem transkulturellen Erlebnis zu machen.

    Gemeinsam mit Schauspiel-Studierenden der HfMDK Frankfurt wurden die Szenen erarbeitet und aufgenommen. Dabei haben die Kursteilnehmer*innen auch intensive Gelegenheit, Grundlagen der Schauspielführung zu erlernen. Insgesamt übernahmen die Studierenden jeweils konkrete Aufgaben im Team und und lernten damit exemplarisch einen professionellen Produktionsworkflow kennen: dies beispielsweise als Autor*innen, Darsteller*innen, in der Regie, Dramaturgie, im Bereich des Studioengineering, der 3D Audio-Technik, als Produzent*in oder im Management.

    Dies bot sowohl technisch als auch gestalterisch-künstlerisch Interessierten die Gelegenheit, am Kurs produktiv teilzunehmen. 

    Am Freitag, den 18.10.2019 wurden im Hörspielstudio des HR die Arbeitsergebnisse von „3D-Audio - Akustische Hologramme“ präsentiert.

    Dozentinnen: Prof. Sabine Breitsameter (Hochschule Darmstadt), Marlene Breuer (HfMDK/Hessischer Rundfunk), Natascha Rehberg (Hochschule Darmstadt)