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Hessen Film and Media Academy (hFMA)
address: Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.Fl
63065 Offenbach am Main
Germany


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Acting Managing Director
Prof. Rüdiger Pichler - info(at)hfmakademie.de

Project Managers:
Dr. Marcela Hernández - hernandez(at)hfmakademie.de
Csongor Dobrotka - dobrotka(at)hfmakademie.de


You can reach us from Tuesday to Friday from 10am to 4:30pm.

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  • With public event
  • Year: 2016 All 2026 2025 2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008
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    7. Hessischer Hochschulfilmtag


    Vier Hochschulen - eine Werkschau.
    Am 17. November 2016 fand der 7. Hessische Hochschulfilmtag statt, ein Screening für Fachpublikum, bei dem seit nun mittlerweile sieben Jahren die besten filmischen Werke und kommenden Projekte der filmschaffenden Hochschulen aus dem hFMA-Netzwerk präsentiert werden (Szenischer Film, Dokumentarfilm, Trickfilm und neue Formate).
    Das Ziel des...

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    Vier Hochschulen - eine Werkschau.

    Am 17. November 2016 fand der 7. Hessische Hochschulfilmtag statt, ein Screening für Fachpublikum, bei dem seit nun mittlerweile sieben Jahren die besten filmischen Werke und kommenden Projekte der filmschaffenden Hochschulen aus dem hFMA-Netzwerk präsentiert werden (Szenischer Film, Dokumentarfilm, Trickfilm und neue Formate).

    Das Ziel des Hessischen Hochschulfilmtages ist es, Kontakte zwischen Studierenden, AbsolventInnen hessischer Filmhochschulen und den VertreterInnen der Film-, Fernseh- und Medienbranche (ProduzentInnen, RedakteurInnen, VertriebspartnerInnen, FestivalleiterInnen, Förderern und Förderinnen, sowie Institutionen) herzustellen. Neben des Screenings werden durch Pitchings und Gespräche Impulse für zukünftige Zusammenarbeiten gesetzt.

    Der 7. Hessische Hochschulfilmtag fand erneut im Rahmen des 33. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofestes im Bali-Kino im Kulturbahnhof Kassel (Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel) statt.

    Alle Studierenden und Absolvent_innen präsentieren ihre Filme und Projekte persönlich. Auch die Fachbesucher_innen waren dazu eingeladen, sich kurz vorzustellen. Bei der anschließenden Abendveranstaltung konnte dann nach Herzenslust genetzwerkt werden.

    Sie sind herzlich eingeladen, sich in unserer Bildergalerie umzusehen. Die Fotos sind von Alexandra Leibmann.


    Programm-Übersicht

    • 10:00 Die Hochschulen stellten sich vor
    • 10:30 Trickfilm
    • 11:30 die Fachbesucher stellten sich vor
    • 12:00 Dokumentarfilm

    12:45 Mittagspause

    • 13:45 Experimentalfilm
    • 14:45 Pitching

    15:45 Kaffeepause

    • 16:15 Spielfilm I
    • 17:45 Vorstellung von 'Profis Plaudern Praxis VIII
    • 18:15 Spielfilm II

    19:00 Abendbuffet mit anschließendem
    Ausklingen in der DokfestLounge


    Lecture & Film: "Krise, Kritik, Komödie: Ernst Lubitsch“

    Schnell wie der Witz. Die Filme von Ernst Lubitsch. 
    hieß die Veranstaltungsreihe, die sich mit dem Werk eines Regisseurs auseinandersetzte, der zugleich zu den Protagonisten des Kinos der Weimarer Zeit und zu den größten Namen der Geschichte Hollywoods gehört. 
    An 15 Terminen hat ab Herbst 2016 jeweils eine Filmvorführung mit anschließender Diskussion und ein Vortrag zum Film...

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    Schnell wie der Witz. Die Filme von Ernst Lubitsch. 

    hieß die Veranstaltungsreihe, die sich mit dem Werk eines Regisseurs auseinandersetzte, der zugleich zu den Protagonisten des Kinos der Weimarer Zeit und zu den größten Namen der Geschichte Hollywoods gehört. 

    An 15 Terminen hat ab Herbst 2016 jeweils eine Filmvorführung mit anschließender Diskussion und ein Vortrag zum Film stattgefunden. Internationale SpezialistInnen schafften in der Vortragsreihe neue Zugänge zum umfangreichen Werk Lubitschs und stellten dabei die Frage nach der Komödie als Form der (Gesellschafts-)Kritik.

    In der internationalen Film & Lecture-Reihe schauten sich Spezialistinnen Lubitsch-Filme ihrer Wahl unter einem neuen Blickwinkel an. Der Eintritt zu den Vorträgen in Verbindung mit Filmvorführungen und anschließender Diskussion war wie immer frei. 


    In Filmen von Ernst Lubitsch ist es im Nu um einen geschehen. Das fängt eigentlich schon mit den Titeln an. Wer nennt seine Filme schon: Der Blusenkönig, Käsekönig Holländer, Die Wohnungsnot oder Der G.m.b.H.-Tenor ? – und das sind jetzt auch nur gerade mal vier der Filme von Lubitsch, die verschollen sind. 

    Lubitsch ist schnell. 1915 in Berlin dreht er 11 Filme, 1932 in Hollywood 5, darunter Trouble in Paradise. Lubitsch ist immer schon woanders. Als Asta Nielsen sich beklagt, sie habe in seinem Film gar nicht richtig weinen können, schreibt Lubitsch ihr 1920 offen im Brief: “Sie können es mir immer noch nicht verzeihen, daß ich sie bei einer Großaufnahme, statt 5 nur 2 Meter haben weinen lassen. Aber glauben Sie mir, Ihre Tränen kullerten so echt aus den Augen über die Backen auf die Bluse, daß das Publikum nach 2 Metern vollauf ergriffen war.” 3 Meter mehr sind für ihn “über-flüssig”. 

    “Außerdem waren ihm in seinen Filmen die Türen immer wichtiger als die Menschen”, schreibt Frieda Grafe in “Was Lubitsch berührt. (Schnell wie der Witz)”. Witzig meint etymologisch nicht einfach nur, dass es etwas zu lachen gibt. Gewitzt ist jemand, der wach ist. Der scharf beobachten kann. Einfälle hat. Präzise ist. In der Militärzuckerbäckergarnison der Bergkatze ißt der Trompeter im ovalen Rähmchen gerade eine Wurst, als er zum Morgenappell bläst. In vier Hochbetten nebeneinander räkeln sich Soldaten im Nachthemd. Einer klettert müde aus dem Bett, schlurft zum Fenster, schaut hinaus. Und macht es zu. Der Zuckerbäckerkommandant kommt in den Schlafsaal, zwirbelt seinen Schnurrbart und brüllt irgendetwas, das keiner versteht. Das Tempo zieht an. Katzenwäsche. Der Kommandant geht, die Soldaten springen zurück ins Bett. Draußen halten fünf Soldaten einen Plausch. Der Kommandant schleicht sich von hinten an. Seine Frau reisst ein anderes Fenster auf. Erster Zwischentitel (nach vier Minuten): “Ruhe!” 

    Eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität und des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ im Rahmen der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA), mit finanzieller Unterstützung der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe Universität und des Kulturamts der Stadt Frankfurt.


    Die Veranstaltung stand allen Studierenden des hFMA-Netzwerks offen! Aufgrund der Beteiligung des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ waren die Veranstaltungen kostenfrei zugänglich. Die Studierenden der beteiligten Institutionen konnten im Rahmen der Veranstaltung Scheine erwerben. Sämtliche Vorträge sind aufgezeichnet worden und sind hier abrufbar: http://ernst-lubitsch.de/



    Profis Plaudern Praxis VIII / Praxisdokfest

    Der richtige Film am richtigen Ort (Teil 2)
    Vertrieb & Vermarktung für Filmproduktionen
       •   Wie kann ich meine Filmproduktion (gewinnbringend) auf den Markt bringen? 

       •   Welche Möglichkeiten habe ich als Filmschaffende/r, meinen Film zu vermarkten? 

       •   Welche Vertriebe, Online-Plattformen und Mediatheken könnten...

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    Der richtige Film am richtigen Ort (Teil 2)

    Vertrieb & Vermarktung für Filmproduktionen

       •   Wie kann ich meine Filmproduktion (gewinnbringend) auf den Markt bringen? 

       •   Welche Möglichkeiten habe ich als Filmschaffende/r, meinen Film zu vermarkten? 

       •   Welche Vertriebe, Online-Plattformen und Mediatheken könnten Interesse an meinem Film haben?
       •   Ist Selbstvertrieb eine Alternative? 

       •   Wie mache ich das Publikum auf meinen Film aufmerksam? 



    Oft finden diese Fragen im Studium keine direkte Antwort, da Hochschulen häufig einen anderen Fokus haben als Vertrieb und Vermarktung der entstandenen Arbeiten. Genau hier möchte Profis Plaudern Praxis VIII / PraxisDokfest ansetzen. Ziel der Veranstaltung ist es, Filmstudierenden erste Antworten von Experten und Expertinnen auf diese Fragen zu geben. 
In Kurz-Vorträgen werden neue Perspektiven eröffnet. In anschließenden Einzelgesprächen wird auf individuelle Fragen eingegangen.


    Im vergangenen Jahr wurde im Rahmen von Profis Plaudern Praxis VII / PraxisDokfest „Der richtige Film am richtigen Ort – Orientierungshilfe(n) in der Festivallandschaft“ der Frage nach der Diversität von Festivals und der damit zusammenhängenden Programmauswahl nachgegangen. 


    Ziel war es, Filmschaffenden eine Orientierungshilfe für die eigenen Festivaleinreichungen zu geben. Diese zweite Veranstaltung erörtert Auswertungsstrategien für Nachwuchsfilme anhand von Fragen nach Vertrieb und Vermarktung.


    Wo & Wann? Im Medienprojektzentrum Offener Kanal (KulturBahnhof Kassel, Kassel HBF)

    Programm Freitag, 18.11. 11.30 - 17 Uhr:


    11:30 Uhr Gisela Waetzoldt-Hildebrandt (Filmhaus Frankfurt)

    Marketing für Kurzfilme


    Die Digitalisierung hat nicht zuletzt das Abspiel und die Auswertung von Filmen grundlegend verändert. Das bietet einerseits die Chance einen grossen Seherkreis zu erreichen, verlangt andererseits jedoch bereits während der Produktionsvorbereitungen die entsprechend sorgfältige Planung. Das gilt auch für den Kurzfilm. Über Plattformen und Auswertungsarten hinaus, worüber die Produktion angeboten wird, gibt es Möglichkeiten, sich durch die geschickte Nutzung von Förderungen, Preisen und Auszeichnungen sowie die Einbeziehung der Crowd zu profilieren.


    12:00 Uhr: Philipp Hoffmann, Rushlake Media

    Wie der Independent-Film vom Video-on-Demand-Markt profitieren kann
    In einem sich massiv verändernden Filmvertriebsmarkt bieten sich durch digitale Technologien insbesondere für unabhängige Filme neue Chancen, ihr jeweiliges Publikum zu erreichen. Der Schlüssel dazu ist digitales Knowhow über das Publikum: Wer ist dieses Publikum und wie kann es erreicht werden? Nutzungsdaten und deren Auswertung werden zukünftig eine erhebliche Rolle spielen. Nicht nur bei den großen Playern der Branche, sondern auch ganz besonders für unabhängige Filme. 


    Philip Hoffmann von Rushlake Media, einer internationalen Filmvertriebsfirma mit Fokus auf digitaler Distribution, gibt Antworten auf diese Fragen.

    12:30 Uhr: Angelika Ramlow

    arsenal distribution / Living Archive 


    Die lebendige Vermittlung internationaler Filmkultur ist Ziel und Aufgabe des Arsenal – Institut für Film und Videokunst, deren Archiv- und Verleihpolitik auf dem Wunsch gründet, Filmen nicht nur einmalig eine Festivalöffentlichkeit zu bieten, sondern sie in ihrer Sammlung langfristig verfügbar zu halten. Die Präsentation von Videokunst und Experimentalfilmen im eigenen Haus, auf Festivals, in Kunst- und Galerieräumen trägt dazu bei, die Bedingungen des Kinos ständig neu zu erforschen.

    13 - 17 Uhr: Einzel-Korrekturen und Gespräche mit Catherine Colas, Gisela Waetzoldt-Hildebrandt, Alexander Epp, 
Roman Höfner.

    Die Expert/innen standen für Einzelkorrekturen und Gespräche zu Verfügung.

    Interessierte Filmemacher/innen konnten im Vorfeld einen maximal zwanzigminütigen Beratungstermin vereinbaren. Sie hatten dabei die Gelegenheit ein Feedback zu ihrem Film zu bekommen und mehr über mögliche Vermarktungsstrategien für ihren Film zu erfahren.


    Eine Kooperation der hFMA und des 33. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest.