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Hessen Film and Media Academy (hFMA)
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Sarah Schadt (Monday and Tuesday) – schadt(at)hfmakademie.de
Anne-Kristin Feustel (Tuesday and Thursday) – feustel(at)hfmakademie.de
Csongor Dobrotka (Wednesday) – dobrotka(at)hfmakademie.de

News
(Philipps-Universität Marburg)

Conference, Event

Philipps-Universität Marburg: Internationale Tagung „The Movement Movement: Geschichten der Mikroanalyse an der Schnittstelle von Film, Wissenschaft und Kunst"

Die online Konferenz „The Movement Movement: Geschichten der Mikroanalyse an der Schnittstelle von Film, Wissenschaft und Kunst" vom 24. bis 26. Juni 2021 hat zum Ziel, die oft übersehenen Schnittstellen von Sozialwissenschaften, Ethologie, Experimentalfilm und den performativen Künsten in den 1960er und 1970er Jahren über die Disziplinen von Film- und Medienwissenschaften,...

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Die online Konferenz „The Movement Movement: Geschichten der Mikroanalyse an der Schnittstelle von Film, Wissenschaft und Kunst" vom 24. bis 26. Juni 2021 hat zum Ziel, die oft übersehenen Schnittstellen von Sozialwissenschaften, Ethologie, Experimentalfilm und den performativen Künsten in den 1960er und 1970er Jahren über die Disziplinen von Film- und Medienwissenschaften, Wissenschaftsgeschichte, Visueller Anthropologie und Kunstgeschichte hinweg zu erforschen.

Es werden Fragen der Wissenschaftspolitik während des Kalten Krieges in Ost und West untersucht, Epistemologien des Bewegtbildes, Beobachtungsmaßstäbe und die Beziehungen zwischen analytischen und ästhetischen Verfahren. Dabei wird es auch um die Frage gehen, auf welche unterschiedlichen Weisen Film in umfassendere Medienzusammenhänge oder Umgebungen eingebunden wurde, darunter etwa Aufzeichnungssysteme, Betrachtungsgeräte, Diagramme und künstlerische Performances. Angesichts der Verschränkung von Bewegung im Film, Bewegungsinteraktionsforschung und künstlerischen Praktiken soll eine historische Perspektive auf aktuelle Debatten über Medienwandel und die Neupositionierung des Films eröffnet werden.

Die Konferenz ist Teil des Forschungsprojekts „Transdisziplinäre Netzwerke des Medienwissens“ am Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg.

Alle Informationen gibt es auf der Website.

Digital Cinema-Hub – Der Film im Reich der Daten

Einst war eine Filmvorführung ein flüchtiges Ereignis, das außer schönen Erinnerungen im Gedächtnis des Publikums keine Spuren hinterließ. Heute, im Zeitalter des Streaming, setzt jeder Film einen digitalen Fußabdruck im Reich der Daten. Und nicht nur das: Der Film selbst hat sich mit der digitalen Transformation grundlegend verändert und neue Formen und Formate entwickelt.
Diese Umbrüche...

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Einst war eine Filmvorführung ein flüchtiges Ereignis, das außer schönen Erinnerungen im Gedächtnis des Publikums keine Spuren hinterließ. Heute, im Zeitalter des Streaming, setzt jeder Film einen digitalen Fußabdruck im Reich der Daten. Und nicht nur das: Der Film selbst hat sich mit der digitalen Transformation grundlegend verändert und neue Formen und Formate entwickelt.

Diese Umbrüche stellen das kleine Fach Filmwissenschaft vor große Herausforderungen – und bieten zugleich neue Chancen für Forschung und Lehre. In den kommenden fünf Jahren wird ein Team aus Filmwissenschaftlerinnen und Filmwissenschaftlern der Universitäten Marburg, Mainz und Frankfurt im „Digital Cinema-Hub“ (DiCi-Hub) erforschen, wie diesen Herausforderungen und Chancen begegnet werden kann. Das Projekt wird von der VolkswagenStiftung im Rahmen der Förderlinie „Weltwissen – Strukturelle Stärkung Kleiner Fächer“ mit 1 Million Euro gefördert.

Das kooperativ vorgehende Strategiekonzept zielt auf die Entwicklung neuer konzeptueller Grundlagen und Methoden für das „kleine Fach“ Filmwissenschaft: Etablierte (post-)hermeneutische Methoden sollen mit neuen digitalen Forschungsinstrumenten und Methoden verbunden werden. DiCi-Hub stellt drei Schlüsselbereiche der Filmkultur ins Zentrum - nämlich Netzwerke (Philipps-Universität Marburg), Formate (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) und Märkte (Goethe-Universität Frankfurt am Main).

An allen drei Standorten sollen die entwickelten Methoden in die Lehre implementiert und Infrastrukturen weiterentwickelt werden. Die Universitäten arbeiten darüber hinaus im übergreifenden Modul Data Criticism/Data Literacy zum Thema Verlässlichkeit, Herkunft, Validität, Integrität und Dichte von Forschungsdaten zusammen.

Alle Informationen gibt es auf der Website.

Alltag mit Splitscreens - Interview mit hFMA Vorstandsmitglied Prof. Dr. Malte Hagener

"Was ist aus der Filmgeschichte über die Ästhetik des geteilten Bildschirms zu lernen?" Dieser Frage widmet sich ein Spiegel Interview mit unserem hFMA Vorstandsmitglied Prof. Dr. Malte Hagener.
Das geteilte Bild als erzählerisches und gestalterisches Stilmittel begleitet den Zuschauer schon seit über 100 Jahren. Prof. Dr. Malte Hagener spannt einen Bogen von den Anfängen des Splitscreens 1913...

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"Was ist aus der Filmgeschichte über die Ästhetik des geteilten Bildschirms zu lernen?" Dieser Frage widmet sich ein Spiegel Interview mit unserem hFMA Vorstandsmitglied Prof. Dr. Malte Hagener.

Das geteilte Bild als erzählerisches und gestalterisches Stilmittel begleitet den Zuschauer schon seit über 100 Jahren. Prof. Dr. Malte Hagener spannt einen Bogen von den Anfängen des Splitscreens 1913 durch die Regisseurin Lois Weber in "Suspense", über die filmische Gegenwart bis hin zur Prägung des Umgangs mit interaktiven Splitscreens bei Videokonferenzen im Corona-Alltag.

Aber auch die Zukunft wird beleuchtet. Wie wird der Film den aktuellen Ausnahmezustand wohl verarbeiten?

Antworten bietet das vollständige Interview auf der Website.

Deutsche Forschungsgemeinschaft richtet erstmals Graduiertenkolleg mit filmwissenschaftlichem Schwerpunkt ein

Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) heute bekannt gab, wird an der Goethe-Universität Frankfurt im Laufe des nächsten Jahres das erste Graduiertenkolleg mit einem filmwissenschaftlichen Schwerpunkt eingerichtet. In dem Kolleg mit dem Titel „Konfigurationen des Films" erforschen ab 2017 12 Doktorand_innen und zwei Post-Doktoranden die aktuellen Transformationen der Filmkultur im...

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Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) heute bekannt gab, wird an der Goethe-Universität Frankfurt im Laufe des nächsten Jahres das erste Graduiertenkolleg mit einem filmwissenschaftlichen Schwerpunkt eingerichtet. In dem Kolleg mit dem Titel „Konfigurationen des Films" erforschen ab 2017 12 Doktorand_innen und zwei Post-Doktoranden die aktuellen Transformationen der Filmkultur im Zeichen der fortschreitenden Digitalisierung.

Beteiligt sind neben der federführenden Goethe-Universität mit der HFG Offenbach und der Philipps Universität Marburg zwei weitere Mitglieder der hessischen Film- und Medienakademie.Die Filmkultur der Gegenwart wird oft als „post-kinematographische Epoche“ charakterisiert. Der Film löst sich im Zuge der Ausbreitung digitaler Plattformen vom Modell der öffentlichen Vorführung im Kino, entwickelt neue Formen und stiftet neue Muster der Erfahrung. Zudem  dient er dem Theater, der bildenden Kunst und der Musik immer mehr als Stoff und  Referenz. Die zunehmende Präsenz filmischer Bilder und Formate in allen Lebensbereichen stellt in dieser Hinsicht eine wachsende gesellschaftliche Herausforderung dar.

Das DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ nimmt diese Herausforderung an und untersucht in interdisziplinärer Perspektive die aktuellen Wandlungen des Films sowie sein Diffundieren in die anderen Künste und weitere Lebensbereiche in einer historischen und systematisch-vergleichenden Perspektive sowie unter Verwendung digitaler Forschungsmethoden.

Das Graduiertenkolleg profitiert von der erfolgreichen Kooperation zwischen der Goethe-Universität und dem Deutschen Filminstitut, die gemeinsam den Masterstudiengang „Filmkultur: Archivierung, Programmierung, Präsentation“ anbieten, sowie von weiteren Verbindungen mit Kulturinstitutionen im Rhein-Main-Gebiet. Das Graduiertenkolleg baut überdies auf den für Frankfurt ebenfalls profilbildenden, interdisziplinären Masterstudiengang „Ästhetik“ auf.


Conference "MELANCHOLIA: Imaging the End of the World"

The international conference Melancholia: Imaging the End of the World will present papers on a broad spectrum of issues and historical moments that engage critically with the topic of Visions of the End of the World, in film, television and digital media.
The conference is presented by the Philipps University Marburg and the Central Connecticut State University. There will be screenings...

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The international conference Melancholia: Imaging the End of the World will present papers on a broad spectrum of issues and historical moments that engage critically with the topic of Visions of the End of the World, in film, television and digital media.

The conference is presented by the Philipps University Marburg and the Central Connecticut State University. There will be screenings of featured movies (Melancholia, Dr. Strangelove and Take Shelter) and discussions with international hosts. For example:

Karen Randell (Southampton Solent University, UK)
Melancholia & Melodrama in Silent Cinema after World War I

Clémentine Tholas-Disset (Paris East Créteil University)
World War I and Hollywood’s first modern Armageddon:
understanding wartime and post-conflict representations of
aglobal cataclysm in Civilization (1916) and The Four Horsemen of the Apocalypse (1921)

Scott Loren, St. Gallen (Switzerland) Can Disaster Films be feminine? Lars von Trier’s challenge to the male gaze

Katherine Sugg (Central Connecticut State University, USA) A Sense of Ending: Apocalyptic Imaginaries in White Masculinity in the Frontier Fantasies of Deadwood and Firefly

Date and place: June 5 to 7, 2013 at the Philipps University in Marburg

All information can be found on the Website.