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Events
(Philipps-Universität Marburg)

Lecture & Film: ZENDEGI VA DIGAR HICH

Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 
Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende...

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Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 

Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende Blick, mit dem er die Wirklichkeit des nach-revolutionären Iran erkundet, haben die Möglichkeiten des Kinos, den poetischen Gehalt unserer Welt zu enthüllen, entscheidend erweitert. In der Lecture & Film-Reihe Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami gehen Kenner*innen seines Werks der Frage nach, was Kiarostamis Zeitbilder uns heute zu sagen haben.

Donnerstag, 22.7.2026, 18 Uhr

ZENDEGI VA DIGAR HICH (Und das Leben geht weiter), Iran 1992. R: Abbas Kiarostami. D: Farhad Kheradmand, Buba Bayour, Hocine Rifahi. 95 Min. 35mm. OmU
Original version with German subtitles
Lecture (ca. 45 Min. Am 16.7.): Daniel Fairfax (Frankfurt)

Nach der Erdbebenkatastrophe von 1990, der mehr als 50.000 Menschen zum Opfer fielen, fährt ein Regisseur mit seinem Sohn im Auto durch die verwüstete Berglandschaft. Auf der Suche nach den beiden Kindern, die in WO IST DAS HAUS MEINES FREUNDES? die Hauptrollen spielen, treffen sie auf viele Opfer des Unglücks. Was als facettenreiche Erprobung der Grenzen von Fiktion und Realität beginnt, wird zu einer Hommage an den unbändigen Lebenswillen der Menschen, die sich von ihrem Schicksal nicht aus der Bahn werfen lassen. Am 16.7.: Mit Vortrag (ca. 45 Min.) vor dem Film und abschließender Diskussion im Anschluss an die Vorführung.

Organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem DFF. Kuratiert von Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax. Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen.

Tickets gibt es auf der Webseite.

(Public)

Film, Event, Vortrag

Frankfurt am Main

Lecture & Film: ZENDEGI VA DIGAR HICH

Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 
Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende...

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Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 

Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende Blick, mit dem er die Wirklichkeit des nach-revolutionären Iran erkundet, haben die Möglichkeiten des Kinos, den poetischen Gehalt unserer Welt zu enthüllen, entscheidend erweitert. In der Lecture & Film-Reihe Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami gehen Kenner*innen seines Werks der Frage nach, was Kiarostamis Zeitbilder uns heute zu sagen haben.

Donnerstag, 16.7.2026, 20:15 Uhr

ZENDEGI VA DIGAR HICH (Und das Leben geht weiter), Iran 1992. R: Abbas Kiarostami. D: Farhad Kheradmand, Buba Bayour, Hocine Rifahi. 95 Min. 35mm. OmU
Original version with German subtitles
Lecture (ca. 45 Min. Am 16.7.): Daniel Fairfax (Frankfurt)

Nach der Erdbebenkatastrophe von 1990, der mehr als 50.000 Menschen zum Opfer fielen, fährt ein Regisseur mit seinem Sohn im Auto durch die verwüstete Berglandschaft. Auf der Suche nach den beiden Kindern, die in WO IST DAS HAUS MEINES FREUNDES? die Hauptrollen spielen, treffen sie auf viele Opfer des Unglücks. Was als facettenreiche Erprobung der Grenzen von Fiktion und Realität beginnt, wird zu einer Hommage an den unbändigen Lebenswillen der Menschen, die sich von ihrem Schicksal nicht aus der Bahn werfen lassen. Am 16.7.: Mit Vortrag (ca. 45 Min.) vor dem Film und abschließender Diskussion im Anschluss an die Vorführung.

Organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem DFF. Kuratiert von Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax. Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen.

Tickets gibt es auf der Webseite.

Lecture & Film: 24 FRAMES

Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 
Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende...

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Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 

Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende Blick, mit dem er die Wirklichkeit des nach-revolutionären Iran erkundet, haben die Möglichkeiten des Kinos, den poetischen Gehalt unserer Welt zu enthüllen, entscheidend erweitert. In der Lecture & Film-Reihe Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami gehen Kenner*innen seines Werks der Frage nach, was Kiarostamis Zeitbilder uns heute zu sagen haben.

Donnerstag, 9.7.2026, 20:15 Uhr

24 FRAMES, Iran/Frankreich 2017. R: Abbas Kiarostami. 114 Min. DCP. O.D.
Lecture (ca. 45 Min.): André Habib (Montréal)
Filmreihe: Lecture & Film: Die Filme von Abbas Kiarostami

Mit 24 FRAMES, der sich als sein letzter Film erweisen sollte, stellte sich Kiarostami einer Herausforderung: Er wollte einen Dialog zwischen seinem Schaffen als Filmemacher und seinem Schaffen als Fotograf herstellen und so eine Brücke zwischen den beiden Kunstformen schlagen. Er wählt vierundzwanzig Standbilder aus, um die Momente unmittelbar vor und nach der Aufnahme eines Fotos nachzustellen und animierte jedes einzelne digital zu einer sich subtil entwickelnden, viereinhalbminütigen Studie – ein Experiment, das über Bewegung, Zeit und die digitale Gegenwart nachdenkt. Mit Vortrag (ca. 45 Min.) vor dem Film und abschließender Diskussion im Anschluss an die Vorführung.

Organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem DFF. Kuratiert von Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax. Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen.

Tickets gibt es auf der Webseite.

DOING AUDIO-VISUAL MEDIA XVI: GLOBALE-Festival Mittelhessen

Die DOING AUDIO-VISUAL MEDIA-Reihe widmet sich im Sommersemester 2026 den regionalen Filmfestivals aus und rund um Marburg. Zu Gast sind Kurator*innen einzelner Festivals. Sie werden die je spezifischen Arbeitsgebiete vor dem berufspraktischen Hintergrund der Reihe und ihres persönlichen Werdegangs vorstellen, aktuelle Umbrüche im beruflichen Feld und zukünftige Entwicklungen mit Blick auf die...

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Die DOING AUDIO-VISUAL MEDIA-Reihe widmet sich im Sommersemester 2026 den regionalen Filmfestivals aus und rund um Marburg. Zu Gast sind Kurator*innen einzelner Festivals. Sie werden die je spezifischen Arbeitsgebiete vor dem berufspraktischen Hintergrund der Reihe und ihres persönlichen Werdegangs vorstellen, aktuelle Umbrüche im beruflichen Feld und zukünftige Entwicklungen mit Blick auf die Möglichkeiten zu ihren Themen reflektieren und mit den Studierenden diskutieren.

Die wiederkehrende Medienpraxis-Reihe DOING AUDIO-VISUAL MEDIA des Instituts für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg hat eine Anbindung der Lehr- und Forschungsinhalte des Studiums an die Medienpraxis zum Ziel. Im universitären Studium der Medienwissenschaft ist die Integration von Erfahrungen aus der beruflichen Praxis unverzichtbarer Teil der Ausbildung. Die akademische Begleitung der rasanten Veränderungen und Umbrüche im breit gefächerten Arbeitsfeld “Medien” ist zentral für eine qualifizierte Berufsvorbereitung. Über diverse Formate wie Vorträge, Panels, etc. wird ein Einblick in die Praxis im weiten Feld des medialen Schaffens ermöglicht.

Termin: 3.7.2026: GLOBALE-Festival Mittelhessen, Ruth Dellatre/motives e.V.

Zeit & Ort: 3.7.2026, 10:15 Uhr, Institut für Medienwissenschaft, Raum 01A03 - außer 19.6.: im Cineplex, Foyer 2. Stock (Eintritt frei!)

(Public)

Film, Vortrag

Frankfurt am Main

Lecture & Film: GOZARESH

Filmstill from Gozaresh / The Report (Dir. Abbas Kiarostami, Iran, 1977)

Abbas Kiarostami (1940–2016) is one of the defining figures of world cinema. From his early educational films in the 1970s through the landmark works of the 1980s and 1990s to his experimental projects in the twenty-first century, the Iranian director consistently sought to reinvent the cinematic...

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Filmstill from Gozaresh / The Report (Dir. Abbas Kiarostami, Iran, 1977)

Abbas Kiarostami (1940–2016) is one of the defining figures of world cinema. From his early educational films in the 1970s through the landmark works of the 1980s and 1990s to his experimental projects in the twenty-first century, the Iranian director consistently sought to reinvent the cinematic medium.

Kiarostami's lyrical sensibility and the inquisitive gaze with which he explored the realities of post-revolutionary Iran fundamentally expanded cinema's capacity to reveal the poetic dimensions of the world around us. In the lecture and film series The Poetry of Reality: The Films of Abbas Kiarostami, leading scholars and experts on his work examine what Kiarostami's cinematic reflections on his time still have to say to us today.

Thursday, 25 June 2026, 8:15 pm

GOZARESH (The Report)
Iran, 1977. Dir.: Abbas Kiarostami. Cast: Shohreh Aghdashloo, Kurosh Afsharpanah, Mehdi Montazar. 110 min. Digital. Original version with English subtitles.

Lecture: Sara Saljoughi (Toronto)

Abbas Kiarostami's second feature film, the story of an unhappy marriage, offers a fascinating portrait of middle-class life in 1970s Tehran. Its influence on later Iranian filmmakers remains evident to this day, perhaps most notably in Asghar Farhadi's A Separation (Iran, 2011). Produced outside the Kanoon Institute, The Report was also the director's first film to feature professional actors, including Shohreh Aghdashloo, who emigrated first to England in 1979 before continuing her career in Hollywood. Nearly all prints and negatives of The Report were destroyed during the Iranian Revolution, leaving the film effectively inaccessible for decades. Only a few years ago was a heavily worn projection print digitally scanned, making the film available once again.

Organized by the Institute for Theatre, Film and Media Studies at Goethe University Frankfurt and DFF-Deutsches Filminstitut & Filmmuseum. Curated by Vinzenz Hediger and Daniel Fairfax. Supported by the Hessen Film and Media Academy, Goethe University Frankfurt, the Association of Friends and Supporters of Goethe University Frankfurt, and the Foundation for the Promotion of International Relations.

You can buy tickets here.

Lecture & Film: BAD MA RA KHAHAD BORD

Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 
Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende...

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Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 

Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende Blick, mit dem er die Wirklichkeit des nach-revolutionären Iran erkundet, haben die Möglichkeiten des Kinos, den poetischen Gehalt unserer Welt zu enthüllen, entscheidend erweitert. In der Lecture & Film-Reihe Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami gehen Kenner*innen seines Werks der Frage nach, was Kiarostamis Zeitbilder uns heute zu sagen haben.

Sonntag, 21.6.2026, 17:30 Uhr

BAD MA RA KHAHAD BORD (Der Wind wird uns tragen)
Iran/Frankreich 1999. R: Abbas Kiarostami. D: Behzad Dorani, Noghre Asadi, Roushan Karam Elmi. 118 Min. 35mm. OmU
Original version with German subtitles

Ein Fernsehjournalist reist mit seinem Team in ein kurdisches Bergdorf, um dort eine seltene Trauerzeremonie festzuhalten. Doch die alte Frau, die das Team für die Dreharbeiten ins Auge genommen hat, lässt sich mit dem Sterben mehr Zeit als erwartet. Sie selbst bekommt das Publikum nie zu Gesicht, dafür aber ihre ein- und ausgehenden Verwandten, deren Aktivitäten so gar nicht nach einem nahen Trauerfall aussehen. Aus der absurden Wartesituation entwickelt sich so eine kluge und humorvolle Geschichte, die das Leben und die Langsamkeit preist.

Organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem DFF. Kuratiert von Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax. Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen.

Tickets gibt es auf der Webseite.

(Public)

Workshop / Seminar, Event

Marburg

DOING AUDIO-VISUAL MEDIA XVI: FINAL CUT-Festival

Die DOING AUDIO-VISUAL MEDIA-Reihe widmet sich im Sommersemester 2026 den regionalen Filmfestivals aus und rund um Marburg. Zu Gast sind Kurator*innen einzelner Festivals. Sie werden die je spezifischen Arbeitsgebiete vor dem berufspraktischen Hintergrund der Reihe und ihres persönlichen Werdegangs vorstellen, aktuelle Umbrüche im beruflichen Feld und zukünftige Entwicklungen mit Blick auf die...

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Die DOING AUDIO-VISUAL MEDIA-Reihe widmet sich im Sommersemester 2026 den regionalen Filmfestivals aus und rund um Marburg. Zu Gast sind Kurator*innen einzelner Festivals. Sie werden die je spezifischen Arbeitsgebiete vor dem berufspraktischen Hintergrund der Reihe und ihres persönlichen Werdegangs vorstellen, aktuelle Umbrüche im beruflichen Feld und zukünftige Entwicklungen mit Blick auf die Möglichkeiten zu ihren Themen reflektieren und mit den Studierenden diskutieren.

Die wiederkehrende Medienpraxis-Reihe DOING AUDIO-VISUAL MEDIA des Instituts für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg hat eine Anbindung der Lehr- und Forschungsinhalte des Studiums an die Medienpraxis zum Ziel. Im universitären Studium der Medienwissenschaft ist die Integration von Erfahrungen aus der beruflichen Praxis unverzichtbarer Teil der Ausbildung. Die akademische Begleitung der rasanten Veränderungen und Umbrüche im breit gefächerten Arbeitsfeld “Medien” ist zentral für eine qualifizierte Berufsvorbereitung. Über diverse Formate wie Vorträge, Panels, etc. wird ein Einblick in die Praxis im weiten Feld des medialen Schaffens ermöglicht.

Termin: 19.6.2026: FINAL CUT-Festival mit Screening, Birgit Peulings/Cineplex und Capitol Kino Marburg

Zeit & Ort: 19.6.2026, 10:15 Uhr, im Cineplex, Foyer 2. Stock (Eintritt frei!)

Lecture & Film: BAD MA RA KHAHAD BORD

Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 
Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende...

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Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 

Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende Blick, mit dem er die Wirklichkeit des nach-revolutionären Iran erkundet, haben die Möglichkeiten des Kinos, den poetischen Gehalt unserer Welt zu enthüllen, entscheidend erweitert. In der Lecture & Film-Reihe Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami gehen Kenner*innen seines Werks der Frage nach, was Kiarostamis Zeitbilder uns heute zu sagen haben.

Donnerstag, 11.6.2026, 20:15 Uhr

BAD MA RA KHAHAD BORD (Der Wind wird uns tragen)
Iran/Frankreich 1999. R: Abbas Kiarostami. D: Behzad Dorani, Noghre Asadi, Roushan Karam Elmi. 118 Min. 35mm. OmU
Original version with German subtitles
Lecture (am 11.6.): Dork Zabunyan (Paris)

Ein Fernsehjournalist reist mit seinem Team in ein kurdisches Bergdorf, um dort eine seltene Trauerzeremonie festzuhalten. Doch die alte Frau, die das Team für die Dreharbeiten ins Auge genommen hat, lässt sich mit dem Sterben mehr Zeit als erwartet. Sie selbst bekommt das Publikum nie zu Gesicht, dafür aber ihre ein- und ausgehenden Verwandten, deren Aktivitäten so gar nicht nach einem nahen Trauerfall aussehen. Aus der absurden Wartesituation entwickelt sich so eine kluge und humorvolle Geschichte, die das Leben und die Langsamkeit preist.

Organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem DFF. Kuratiert von Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax. Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen.

Tickets gibt es auf der Webseite.

Lecture & Film: BICYCLERAN

Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 
Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende...

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Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 

Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende Blick, mit dem er die Wirklichkeit des nach-revolutionären Iran erkundet, haben die Möglichkeiten des Kinos, den poetischen Gehalt unserer Welt zu enthüllen, entscheidend erweitert. In der Lecture & Film-Reihe Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami gehen Kenner*innen seines Werks der Frage nach, was Kiarostamis Zeitbilder uns heute zu sagen haben.

Sonntag, 31.05.2026, 20:30 Uhr

BICYCLERAN (Der Fahrradfahrer)
Iran 1989. R: Mohsen Makhmalbaf D: Moharram Zeinalzadeh, Esmail Soltaniyan, Samira Makhmalbaf. 83 Min. 35mm. OmeU
Original Version with English subtitles
Filmreihe: Lecture & Film

Um eine vielleicht lebensrettende Operation an seiner kranken Frau bezahlen zu können, lässt sich Nasim, ein mittelloser afghanischer Flüchtling, auf einen Deal ein: Ein Mann hat nämlich herausgefunden, dass Nasim einst Radchampion war, und er schlägt ihm vor, eine Woche lang Tag und Nacht auf einem Platz im Kreis zu fahren und die Zuschauer*innen dafür bezahlen zu lassen, ihn zu sehen oder auf ihn zu wetten. Der Film beschreibt das realistisch, ist aber zugleich angelegt als Allegorie auf das Sich-im-Kreis-Drehen des Lebens der Armen und ihr Bemühen, etwas zu erreichen. Makhmalbaf hat erklärt, dass er als Kind selbst bei solchen Radfahrvorführungen zugeschaut habe.

Organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem DFF. Kuratiert von Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax. Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen.

Tickets gibt es auf der Webseite.

DOING AUDIO-VISUAL MEDIA XVI: Regionale Filmfestivals zwischen Themen & Kulturpolitik, OPENEYES Filmfest

Die DOING AUDIO-VISUAL MEDIA-Reihe widmet sich im Sommersemester 2026 den regionalen Filmfestivals aus und rund um Marburg. Zu Gast sind Kurator*innen einzelner Festivals. Sie werden die je spezifischen Arbeitsgebiete vor dem berufspraktischen Hintergrund der Reihe und ihres persönlichen Werdegangs vorstellen, aktuelle Umbrüche im beruflichen Feld und zukünftige Entwicklungen mit Blick auf die...

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Die DOING AUDIO-VISUAL MEDIA-Reihe widmet sich im Sommersemester 2026 den regionalen Filmfestivals aus und rund um Marburg. Zu Gast sind Kurator*innen einzelner Festivals. Sie werden die je spezifischen Arbeitsgebiete vor dem berufspraktischen Hintergrund der Reihe und ihres persönlichen Werdegangs vorstellen, aktuelle Umbrüche im beruflichen Feld und zukünftige Entwicklungen mit Blick auf die Möglichkeiten zu ihren Themen reflektieren und mit den Studierenden diskutieren.

Die wiederkehrende Medienpraxis-Reihe DOING AUDIO-VISUAL MEDIA des Instituts für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg hat eine Anbindung der Lehr- und Forschungsinhalte des Studiums an die Medienpraxis zum Ziel. Im universitären Studium der Medienwissenschaft ist die Integration von Erfahrungen aus der beruflichen Praxis unverzichtbarer Teil der Ausbildung. Die akademische Begleitung der rasanten Veränderungen und Umbrüche im breit gefächerten Arbeitsfeld “Medien” ist zentral für eine qualifizierte Berufsvorbereitung. Über diverse Formate wie Vorträge, Panels, etc. wird ein Einblick in die Praxis im weiten Feld des medialen Schaffens ermöglicht.

Termin: 29.5.2026: OPENEYES Filmfest, Sebastian Spors/Verein zur Förderung der Filmkultur in Marburg e.V.

Zeit & Ort: freitags 10:15 Uhr, Institut für Medienwissenschaft, Raum 01A03 - außer 19.6.: im Cineplex, Foyer 2. Stock (Eintritt frei!)