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    Lecture & Film: ZENDEGI VA DIGAR HICH

    Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 
    Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende...

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    Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 

    Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende Blick, mit dem er die Wirklichkeit des nach-revolutionären Iran erkundet, haben die Möglichkeiten des Kinos, den poetischen Gehalt unserer Welt zu enthüllen, entscheidend erweitert. In der Lecture & Film-Reihe Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami gehen Kenner*innen seines Werks der Frage nach, was Kiarostamis Zeitbilder uns heute zu sagen haben.

    Donnerstag, 22.7.2026, 18 Uhr

    ZENDEGI VA DIGAR HICH (Und das Leben geht weiter), Iran 1992. R: Abbas Kiarostami. D: Farhad Kheradmand, Buba Bayour, Hocine Rifahi. 95 Min. 35mm. OmU
    Original version with German subtitles
    Lecture (ca. 45 Min. Am 16.7.): Daniel Fairfax (Frankfurt)

    Nach der Erdbebenkatastrophe von 1990, der mehr als 50.000 Menschen zum Opfer fielen, fährt ein Regisseur mit seinem Sohn im Auto durch die verwüstete Berglandschaft. Auf der Suche nach den beiden Kindern, die in WO IST DAS HAUS MEINES FREUNDES? die Hauptrollen spielen, treffen sie auf viele Opfer des Unglücks. Was als facettenreiche Erprobung der Grenzen von Fiktion und Realität beginnt, wird zu einer Hommage an den unbändigen Lebenswillen der Menschen, die sich von ihrem Schicksal nicht aus der Bahn werfen lassen. Am 16.7.: Mit Vortrag (ca. 45 Min.) vor dem Film und abschließender Diskussion im Anschluss an die Vorführung.

    Organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem DFF. Kuratiert von Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax. Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen.

    Tickets gibt es auf der Webseite.

    (Public)

    Film, Event, Vortrag

    Frankfurt am Main

    Lecture & Film: ZENDEGI VA DIGAR HICH

    Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 
    Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende...

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    Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 

    Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende Blick, mit dem er die Wirklichkeit des nach-revolutionären Iran erkundet, haben die Möglichkeiten des Kinos, den poetischen Gehalt unserer Welt zu enthüllen, entscheidend erweitert. In der Lecture & Film-Reihe Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami gehen Kenner*innen seines Werks der Frage nach, was Kiarostamis Zeitbilder uns heute zu sagen haben.

    Donnerstag, 16.7.2026, 20:15 Uhr

    ZENDEGI VA DIGAR HICH (Und das Leben geht weiter), Iran 1992. R: Abbas Kiarostami. D: Farhad Kheradmand, Buba Bayour, Hocine Rifahi. 95 Min. 35mm. OmU
    Original version with German subtitles
    Lecture (ca. 45 Min. Am 16.7.): Daniel Fairfax (Frankfurt)

    Nach der Erdbebenkatastrophe von 1990, der mehr als 50.000 Menschen zum Opfer fielen, fährt ein Regisseur mit seinem Sohn im Auto durch die verwüstete Berglandschaft. Auf der Suche nach den beiden Kindern, die in WO IST DAS HAUS MEINES FREUNDES? die Hauptrollen spielen, treffen sie auf viele Opfer des Unglücks. Was als facettenreiche Erprobung der Grenzen von Fiktion und Realität beginnt, wird zu einer Hommage an den unbändigen Lebenswillen der Menschen, die sich von ihrem Schicksal nicht aus der Bahn werfen lassen. Am 16.7.: Mit Vortrag (ca. 45 Min.) vor dem Film und abschließender Diskussion im Anschluss an die Vorführung.

    Organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem DFF. Kuratiert von Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax. Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen.

    Tickets gibt es auf der Webseite.

    Lecture & Film: 24 FRAMES

    Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 
    Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende...

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    Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 

    Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende Blick, mit dem er die Wirklichkeit des nach-revolutionären Iran erkundet, haben die Möglichkeiten des Kinos, den poetischen Gehalt unserer Welt zu enthüllen, entscheidend erweitert. In der Lecture & Film-Reihe Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami gehen Kenner*innen seines Werks der Frage nach, was Kiarostamis Zeitbilder uns heute zu sagen haben.

    Donnerstag, 9.7.2026, 20:15 Uhr

    24 FRAMES, Iran/Frankreich 2017. R: Abbas Kiarostami. 114 Min. DCP. O.D.
    Lecture (ca. 45 Min.): André Habib (Montréal)
    Filmreihe: Lecture & Film: Die Filme von Abbas Kiarostami

    Mit 24 FRAMES, der sich als sein letzter Film erweisen sollte, stellte sich Kiarostami einer Herausforderung: Er wollte einen Dialog zwischen seinem Schaffen als Filmemacher und seinem Schaffen als Fotograf herstellen und so eine Brücke zwischen den beiden Kunstformen schlagen. Er wählt vierundzwanzig Standbilder aus, um die Momente unmittelbar vor und nach der Aufnahme eines Fotos nachzustellen und animierte jedes einzelne digital zu einer sich subtil entwickelnden, viereinhalbminütigen Studie – ein Experiment, das über Bewegung, Zeit und die digitale Gegenwart nachdenkt. Mit Vortrag (ca. 45 Min.) vor dem Film und abschließender Diskussion im Anschluss an die Vorführung.

    Organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem DFF. Kuratiert von Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax. Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen.

    Tickets gibt es auf der Webseite.

    FRESHHH 2026 – Wo Neues Gestalt annimmt

    Ein Studienjahr voller Begegnungen, Fragen und Experimente mündet vom 3. bis 5. Juli in drei Abende Tanz: Mit FRESHHH 2026 präsentieren die Studierenden des dritten Jahrgangs des Studiengangs BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) ihre choreografischen Abschlussarbeiten.
    Nach dem Wintertanzprojekt im Gallus Theater und dem spartenübergreifenden Projekt „Falling...

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    Ein Studienjahr voller Begegnungen, Fragen und Experimente mündet vom 3. bis 5. Juli in drei Abende Tanz: Mit FRESHHH 2026 präsentieren die Studierenden des dritten Jahrgangs des Studiengangs BAtanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) ihre choreografischen Abschlussarbeiten.

    Nach dem Wintertanzprojekt im Gallus Theater und dem spartenübergreifenden Projekt „Falling into Time“ im Künstler*innenhaus Mousonturm – an dem neben den Tanzstudierenden auch Studierende der Historischen Interpretationspraxis sowie der Künstlerischen Ausbildung Musik beteiligt waren – zeigt FRESHHH Werke, die aus einem intensiven künstlerischen Jahr des Forschens, Suchens und Experimentierens hervorgegangen sind.

    Die neuen Arbeiten auf der Bühne des Kleinen Saals erzählen von Aufbruch und Verwandlung, von Nähe und Widerstand, von dem Versuch, für das Eigene eine Form zu finden. Neben zahlreichen Werken, die erstmals öffentlich zu sehen sind, werden auch einzelne Arbeiten aus dem Programm von „Falling into Time“ erneut präsentiert. So setzt sich der künstlerische Dialog mit Studierenden der Historischen Interpretationspraxis und der Künstlerischen Ausbildung Musik fort.

    FRESHHH 2026 zeigt keine fertigen Antworten. Es zeigt das Dazwischen: Arbeiten zwischen Bewegung und Klang, zwischen präziser Setzung und künstlerischem Risiko. Persönliche Handschriften treffen auf kollektive Prozesse, aktuelle Fragestellungen auf die Freude am Entdecken.

    FRESHHH ist ein Blick auf Tanz im Entstehen: auf junge Künstler*innen, die ihre eigenen künstlerischen Ausdrucksformen hör- und sichtbar machen, Grenzen ausloten und neue Perspektiven eröffnen. Frisch, neugierig und voller Überraschungen …


    FRESHHH 2026

    Studierende des Studiengangs BAtanz, MA HIP (Historische Interpretationspraxis) und MA KAM (Künstlerische Ausbildung Musik) der HfMDK 
    mit Unterstützung der Hessischen Theaterakademie (HTA), der Gesellschaft der Freunde und Förderer der HfMDK, insbesondere der Heinmüller Stiftung, der Tanja Liedtke Stiftung, der Alix Steilberger Kultur-Stiftung, Dr. DanielaFavoccia, Atije Rafi und der Stiftung AkzepTanz

    • Freitag, 3. Juli 2026, 19.30 Uhr
    • Samstag, 4 Juli 2026, 19.30 Uhr
    • Sonntag, 5. Juli 2026, 16 Uhr

    jeweils im Kleinen Saal der HfMDK
    Eschersheimer Landstr. 29 – 39
    60322 Frankfurt am Main
    Tickets pro Aufführung jeweils 8 Euro, ermäßigt 6 bzw. 1 Euro. Alles Weitere dazu gibt es auf der Webseite.

    DOING AUDIO-VISUAL MEDIA XVI: GLOBALE-Festival Mittelhessen

    Die DOING AUDIO-VISUAL MEDIA-Reihe widmet sich im Sommersemester 2026 den regionalen Filmfestivals aus und rund um Marburg. Zu Gast sind Kurator*innen einzelner Festivals. Sie werden die je spezifischen Arbeitsgebiete vor dem berufspraktischen Hintergrund der Reihe und ihres persönlichen Werdegangs vorstellen, aktuelle Umbrüche im beruflichen Feld und zukünftige Entwicklungen mit Blick auf die...

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    Die DOING AUDIO-VISUAL MEDIA-Reihe widmet sich im Sommersemester 2026 den regionalen Filmfestivals aus und rund um Marburg. Zu Gast sind Kurator*innen einzelner Festivals. Sie werden die je spezifischen Arbeitsgebiete vor dem berufspraktischen Hintergrund der Reihe und ihres persönlichen Werdegangs vorstellen, aktuelle Umbrüche im beruflichen Feld und zukünftige Entwicklungen mit Blick auf die Möglichkeiten zu ihren Themen reflektieren und mit den Studierenden diskutieren.

    Die wiederkehrende Medienpraxis-Reihe DOING AUDIO-VISUAL MEDIA des Instituts für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg hat eine Anbindung der Lehr- und Forschungsinhalte des Studiums an die Medienpraxis zum Ziel. Im universitären Studium der Medienwissenschaft ist die Integration von Erfahrungen aus der beruflichen Praxis unverzichtbarer Teil der Ausbildung. Die akademische Begleitung der rasanten Veränderungen und Umbrüche im breit gefächerten Arbeitsfeld “Medien” ist zentral für eine qualifizierte Berufsvorbereitung. Über diverse Formate wie Vorträge, Panels, etc. wird ein Einblick in die Praxis im weiten Feld des medialen Schaffens ermöglicht.

    Termin: 3.7.2026: GLOBALE-Festival Mittelhessen, Ruth Dellatre/motives e.V.

    Zeit & Ort: 3.7.2026, 10:15 Uhr, Institut für Medienwissenschaft, Raum 01A03 - außer 19.6.: im Cineplex, Foyer 2. Stock (Eintritt frei!)