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Hessen Film and Media Academy (hFMA)
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  • Year: 2026 All 2026 2025 2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009
  • Month: May All January February March April May June July August September October November December
  • Events

    Lecture & Film: BICYCLERAN

    Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 
    Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende...

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    Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 

    Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende Blick, mit dem er die Wirklichkeit des nach-revolutionären Iran erkundet, haben die Möglichkeiten des Kinos, den poetischen Gehalt unserer Welt zu enthüllen, entscheidend erweitert. In der Lecture & Film-Reihe Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami gehen Kenner*innen seines Werks der Frage nach, was Kiarostamis Zeitbilder uns heute zu sagen haben.

    Sonntag, 31.05.2026, 20:30 Uhr

    BICYCLERAN (Der Fahrradfahrer)
    Iran 1989. R: Mohsen Makhmalbaf D: Moharram Zeinalzadeh, Esmail Soltaniyan, Samira Makhmalbaf. 83 Min. 35mm. OmeU
    Original Version with English subtitles
    Filmreihe: Lecture & Film

    Um eine vielleicht lebensrettende Operation an seiner kranken Frau bezahlen zu können, lässt sich Nasim, ein mittelloser afghanischer Flüchtling, auf einen Deal ein: Ein Mann hat nämlich herausgefunden, dass Nasim einst Radchampion war, und er schlägt ihm vor, eine Woche lang Tag und Nacht auf einem Platz im Kreis zu fahren und die Zuschauer*innen dafür bezahlen zu lassen, ihn zu sehen oder auf ihn zu wetten. Der Film beschreibt das realistisch, ist aber zugleich angelegt als Allegorie auf das Sich-im-Kreis-Drehen des Lebens der Armen und ihr Bemühen, etwas zu erreichen. Makhmalbaf hat erklärt, dass er als Kind selbst bei solchen Radfahrvorführungen zugeschaut habe.

    Organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem DFF. Kuratiert von Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax. Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen.

    Tickets gibt es auf der Webseite.

    DOING AUDIO-VISUAL MEDIA XVI: Regionale Filmfestivals zwischen Themen & Kulturpolitik, OPENEYES Filmfest

    Die DOING AUDIO-VISUAL MEDIA-Reihe widmet sich im Sommersemester 2026 den regionalen Filmfestivals aus und rund um Marburg. Zu Gast sind Kurator*innen einzelner Festivals. Sie werden die je spezifischen Arbeitsgebiete vor dem berufspraktischen Hintergrund der Reihe und ihres persönlichen Werdegangs vorstellen, aktuelle Umbrüche im beruflichen Feld und zukünftige Entwicklungen mit Blick auf die...

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    Die DOING AUDIO-VISUAL MEDIA-Reihe widmet sich im Sommersemester 2026 den regionalen Filmfestivals aus und rund um Marburg. Zu Gast sind Kurator*innen einzelner Festivals. Sie werden die je spezifischen Arbeitsgebiete vor dem berufspraktischen Hintergrund der Reihe und ihres persönlichen Werdegangs vorstellen, aktuelle Umbrüche im beruflichen Feld und zukünftige Entwicklungen mit Blick auf die Möglichkeiten zu ihren Themen reflektieren und mit den Studierenden diskutieren.

    Die wiederkehrende Medienpraxis-Reihe DOING AUDIO-VISUAL MEDIA des Instituts für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg hat eine Anbindung der Lehr- und Forschungsinhalte des Studiums an die Medienpraxis zum Ziel. Im universitären Studium der Medienwissenschaft ist die Integration von Erfahrungen aus der beruflichen Praxis unverzichtbarer Teil der Ausbildung. Die akademische Begleitung der rasanten Veränderungen und Umbrüche im breit gefächerten Arbeitsfeld “Medien” ist zentral für eine qualifizierte Berufsvorbereitung. Über diverse Formate wie Vorträge, Panels, etc. wird ein Einblick in die Praxis im weiten Feld des medialen Schaffens ermöglicht.

    Termin: 29.5.2026: OPENEYES Filmfest, Sebastian Spors/Verein zur Förderung der Filmkultur in Marburg e.V.

    Zeit & Ort: freitags 10:15 Uhr, Institut für Medienwissenschaft, Raum 01A03 - außer 19.6.: im Cineplex, Foyer 2. Stock (Eintritt frei!)

    Lecture & Film: SHIRIN

    Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 
    Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende...

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    Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 

    Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende Blick, mit dem er die Wirklichkeit des nach-revolutionären Iran erkundet, haben die Möglichkeiten des Kinos, den poetischen Gehalt unserer Welt zu enthüllen, entscheidend erweitert. In der Lecture & Film-Reihe Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami gehen Kenner*innen seines Werks der Frage nach, was Kiarostamis Zeitbilder uns heute zu sagen haben.

    Donnerstag, 28.05.2026, 20:15 Uhr

    SHIRIN
    Iran 2008. R: Abbas Kiarostami. D: Juliette Binoche, Hedieh Tehrani, Mahnaz Afshar. 92 Min. Digital. OmeU 
    Original Version with English subtitles
    Lecture: Negar Mottahedeh (Duke University)
    Filmreihe: Lecture & Film

    SHIRIN, eines von Kiarostamis gewagtesten formalen Experimenten richtet die Kamera auf das Publikum. Der Film spielt ausschließlich in einem Kino, in dem eine Verfilmung eines Gedichts von Nezami Ganjavi aus dem 12. Jahrhundert gezeigt wird – das man zwar nie zu sehen, aber durchgehend zu hören bekommt. In einer Abfolge von Nahaufnahmen beobachtet Shirin die Reaktionen derjenigen, die gebannt die tragische Liebesgeschichte verfolgen: ein Publikum aus mehr als 110 Schauspielerinnen. Das Ergebnis ist eine präzise Studie über das Schauen und die emotionale Kraft des Kinos.

    Organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem DFF. Kuratiert von Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax. Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen.

    Tickets gibt es auf der Webseite.

    Lecture & Film: BICYCLERAN

    Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 
    Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende...

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    Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 

    Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende Blick, mit dem er die Wirklichkeit des nach-revolutionären Iran erkundet, haben die Möglichkeiten des Kinos, den poetischen Gehalt unserer Welt zu enthüllen, entscheidend erweitert. In der Lecture & Film-Reihe Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami gehen Kenner*innen seines Werks der Frage nach, was Kiarostamis Zeitbilder uns heute zu sagen haben.

    Mittwoch, 27.05.2026, 20:30 Uhr

    BICYCLERAN (Der Fahrradfahrer)
    Iran 1989. R: Mohsen Makhmalbaf D: Moharram Zeinalzadeh, Esmail Soltaniyan, Samira Makhmalbaf. 83 Min. 35mm. OmeU
    Original Version with English subtitles
    Filmreihe: Lecture & Film

    Um eine vielleicht lebensrettende Operation an seiner kranken Frau bezahlen zu können, lässt sich Nasim, ein mittelloser afghanischer Flüchtling, auf einen Deal ein: Ein Mann hat nämlich herausgefunden, dass Nasim einst Radchampion war, und er schlägt ihm vor, eine Woche lang Tag und Nacht auf einem Platz im Kreis zu fahren und die Zuschauer*innen dafür bezahlen zu lassen, ihn zu sehen oder auf ihn zu wetten. Der Film beschreibt das realistisch, ist aber zugleich angelegt als Allegorie auf das Sich-im-Kreis-Drehen des Lebens der Armen und ihr Bemühen, etwas zu erreichen. Makhmalbaf hat erklärt, dass er als Kind selbst bei solchen Radfahrvorführungen zugeschaut habe.

    Organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem DFF. Kuratiert von Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax. Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen.

    Tickets gibt es auf der Webseite.

    Lecture & Film: SHATRANJ-E BAAD

    Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 
    Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende...

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    Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 

    Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende Blick, mit dem er die Wirklichkeit des nach-revolutionären Iran erkundet, haben die Möglichkeiten des Kinos, den poetischen Gehalt unserer Welt zu enthüllen, entscheidend erweitert. In der Lecture & Film-Reihe Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami gehen Kenner*innen seines Werks der Frage nach, was Kiarostamis Zeitbilder uns heute zu sagen haben.

    Sonntag, 24.05.2026, 20:30 Uhr

    SHATRANJ-E BAAD (Chess of the Wind)
    Iran 1976. R: Mohammad Reza Aslani D: Fakhri Khorvash, Mohammad Ali Keshavarz, Shohreh Aghdashloo. 99 Min. DCP. OmeU
    Original Version with English subtitles
    Filmreihe: Lecture & Film

    Nach dem Tod seiner Frau, einer reichen Dame aus der Oberschicht, versucht der Witwer, ein Geschäftsmann, an das Haus und das Vermögen der Familie zu gelangen. Dabei hat er aber die Tochter der Verstorbenen als Konkurrentin, die ebenfalls Anspruch auf das Erbe erhebt. Zusätzlich im Haus leben die beiden Neffen des Mannes und das Dienstmädchen der Tochter. Es entspinnt sich ein immer skrupelloserer Kampf um das Erbe, bei dem auch wichtige Unterlagen vernichtet und schließlich Mordpläne geschmiedet werden. CHESS OF THE WIND ist angelegt als Parabel auf den Untergang einer Klasse und in allen Details visuell minutiös durchgestaltet. Der Film hatte eine einzige öffentliche Aufführung 1976 auf dem Filmfestival in Teheran; nach der Islamischen Revolution wurde er verboten und galt jahrzehntelang als verschollen, bevor das Negativ vor einem Jahrzehnt zufällig bei einem Trödler wiederentdeckt und nach Europa geschmuggelt wurde, wo man es restaurierte.

    Organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem DFF. Kuratiert von Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax. Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen.

    Tickets gibt es auf der Webseite.

    3. Queerfilmfest Kassel

    Vom 22. bis 24. Mai 2026 entsteht in den BALi Kinos im Kasseler Kulturbahnhof zum dritten Mal mit dem Queerfilmfest ein lebhafter Ort für Filmbegeisterte, Kulturinteressierte und die queere Community. Ob dokumentarische Portraits, Retrospektiven, satanische Säue oder queere Utopieentwürfe – die Themen des diesjährigen Queerfilmfests sind vielfältig. Im Zentrum stehen sieben Langfilme, zwei...

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    Vom 22. bis 24. Mai 2026 entsteht in den BALi Kinos im Kasseler Kulturbahnhof zum dritten Mal mit dem Queerfilmfest ein lebhafter Ort für Filmbegeisterte, Kulturinteressierte und die queere Community. Ob dokumentarische Portraits, Retrospektiven, satanische Säue oder queere Utopieentwürfe – die Themen des diesjährigen Queerfilmfests sind vielfältig. Im Zentrum stehen sieben Langfilme, zwei Kurzfilmprogramme und ein umfangreiches Rahmenprogramm, das zum Entdecken, Vernetzen und Diskutieren einlädt. 

    Das Festival eröffnet am Freitagabend mit dem Dokumentarfilm Queer Me! (Frankreich, 2025), in dem Irene Bailo Carramiñana das Zusammenleben in einem besetzten Haus und temporärem Zuhause für Queers in Toulouse dokumentiert. Die Produzentin des Films Odile Méndez-Bonito wird für ein anschließendes Filmgespräch zu Gast sein. Gemeinsam mit einer Drag Show vom Kasseler Drag-Kollektiv Samt & Seuche, Eröffnungsreden und dem Kurzfilm 130218 von Casjen & Melina Griesel bildet dieser Abend den Beginn eines vielseitigen Festivalwochenendes. 

    Nach der Eröffnung wird wie gewohnt mit Sekt und Limo angestoßen und bei der Queerfilmfest Celebration gemeinsam gefeiert, dieses Jahr in den Räumen der Caricatura Bar. Wer lieber singen statt tanzen möchte, ist bei dem Kino-Karaoke im großen BALi, ebenfalls am Freitagabend nach der Eröffnung, genau richtig.


    Programm:

    Das Langfilmprogramm liefert weitere Highlights: In dem Dokumentarfilm Orlando, meine politische Biografie (Frankreich, 2023) werden ausgehend von Virginia Woolfs berühmter Romanfigur Orlando 26 Biografien von “modernen Orlandos” präsentiert und Einblicke in reale Trans-Biografien gezeichnet. Gezeigt wird der Film in Kooperation mit dem Literaturhaus Kassel. In Bixa Travesty (Brasilien, 2018) liefert die Künstlerin Linn Da Quebrada in einem Akt radikaler Selbstinszenierung den Soundtrack für schwarze Trans-Sichtbarkeit. Der in Kooperation mit Film und Bewegtbild (Kunsthochschule Kassel) gezeigte Film Satanische Sau (Deutschland, 2025) stellt einen fesselnden Nachruf an den verstorbenen Filmemacher und Aktivist Rosa von Praunheim dar. Hauptdarsteller Armin Dallapiccola wird für ein anschließendes Filmgespräch vor Ort sein.  Den Film Polyester (USA 1981) von John Waters kann man riechen! Für die olfaktorische Untermalung gibt es “Odorama”-Rubbelkarten für dieses Geruchskino zu erwerben, das in Kooperation mit Randfilm auf die Kinoleinwand kommt. Auch kooperiert das Queerfilmfest dieses Jahr erneut mit Dynamo Windrad e.V. im Rahmen des animierten Dokumentarfilms Flee (Dänemark, Frankreich, Schweden, Norwegen, 2021). Dieser dreht sich um die Fluchtgeschichte des 36-jährigen Amin und die Frage nach einem Platz für die eigene queere Identität. Zum Abschluss läuft der Film Days (Taiwan, 2020), der die sinnliche Begegnung von Kang und Non in einer gekauften Nacht in Bangkok zum Thema hat. Vor dem Film gibt es eine Tanzperformance mit dem Titel Queer Waters von den Kasseler Tänzer*innen Juno Harrer, Eva Eyrich, Janina Rohlik und Sophie Sengle.

    Die drei Kurzfilmprogramme Hot & Short: Do It Yourself, Leben und Überleben und Transition im Fokus runden das Filmprogramm mit verschiedenen Perspektiven lokaler und internationaler Filmemacher*innen ab, die teilweise für Filmgespräche vor Ort sein werden. 
    Ein glücklicher Archiv-Fund und ein Highlight des diesjährigen Festivals ist die Sendung Rosa Seifenblasen, die in den 90er-Jahren im Offenen Kanal Kassel lief. In einem Best-Of-Zusammenschnitt geht es um die Kasseler queere Szene in den 90ern. Co-Creator Christof Ahrendt sowie weitere Mitwirkende sprechen über die Produktion und das queere Kassel damals und heute. Die Folgen der Sendung werden auch in der Ausstellung For The Record - Queer in Kassel 1996 und 2026 im Foyer des Offenen Kanals zu sehen sein, neben einem Fotografieprojekt des Heraku e.V., in dessen Arbeiten junge Künstler*innen Einblicke in ihre gegenwärtigen Leben geben. Eine weitere Ausstellung mit queeren Künstler*innen aus Kassel und aller Welt findet erneut unter dem Motto Queer Reclaiming of Spaces in den Schaukästen der BALi-Kinos in der Bahnhofshalle statt.

    Auch dieses Jahr gibt es wieder eine Comiclesung in Kooperation mit dem queer*format, bei der queere Comic-Künstler*innen ihre Geschichten in einer Mischung aus Bild, Text und Sound auf die Leinwand bringen. 

    Beim Siebdruckstand können die Besucher*innen am Samstag ihren eigenen, ganz persönlichen Festival-Merch aus selbst mitgebrachten Textilien gestalten. Sowohl die Einladung zum Community Brunch als auch zum Markt der Möglichkeiten am Sonntag öffnen Räume, in denen regionale, generations-, orts- und branchenübergreifende Beziehungen aufgebaut und gepflegt werden können. Bei den Ständen und Mitmach-Aktionen von lokalen Iniativen wie u.a. Queeres Zentrum Kassel e.V., Queer&Young, Aidshilfe Kassel e.V. und T*räumchen können sich Besucher*innen über aktuelle Angebote und Themen informieren und austauschen. Das Fridericianum lädt Besucher*innen beim Markt der Möglichkeiten passend zur aktuellen Ausstellung zum Kartenspielen mit Catherine Opies Dyke Deck ein und gewährt Besucher*innen am 23. und 24. Mai mit dem Vorzeigen eines Festival-Tickets freien Eintritt ins Fridericianum, wo am Samstag um 11 Uhr auch ein Rundgang mit der Kuratorin stattfinden wird. 

    Mehr Infos zum Programm, Content Notes, Barrieren und Awareness gibt es auf der Webseite. Reservierungen und Ticketvorverkauf gibt es hier.

    Lecture & Film: DAVANDEH

    Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 
    Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende...

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    Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 

    Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende Blick, mit dem er die Wirklichkeit des nach-revolutionären Iran erkundet, haben die Möglichkeiten des Kinos, den poetischen Gehalt unserer Welt zu enthüllen, entscheidend erweitert. In der Lecture & Film-Reihe Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami gehen Kenner*innen seines Werks der Frage nach, was Kiarostamis Zeitbilder uns heute zu sagen haben.

    Mittwoch, 20.05.2026, 18:00 Uhr

    DAVANDEH (Der Läufer)
    Iran 1984. R: Amir Naderi D: Madjid Nirumand, Behruz Maghsudlu, Mohsen Shah Mohammadi. 94 Min. 35mm. OmU
    Original Version with German subtitles
    Filmreihe: Lecture & Film

    DER LÄUFER fügt sich in eine lange Tradition iranischer Filme ein, die realistisch das Leben von Kindern beschreiben. Der 13jährige Amiro lebt ohne Eltern – sein Zuhause ist ein Schiffswrack – in einer iranischen Hafenstadt und schlägt sich mit dem Sammeln von Flaschen, mit Schuhputzen und dem Verkauf von Eiswasser durch; sehnsüchtig blickt er oft den Schiffen und Flugzeugen nach. Der Titel des Films verweist auf ein zentrales Motiv des Films: das Laufen. Um seine Tätigkeiten ausüben zu können, muss Amiro schneller sein als die anderen, und so sieht man ihn oft rennen, manchmal auch als einfaches Kräftemessen im Wettlauf mit den anderen Jungen. DER LÄUFER verarbeitet auch autobiographische Erfahrungen des Regisseurs und war einer der ersten Filme nach der Revolution, die ins Ausland kamen.

    Organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem DFF. Kuratiert von Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax. Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen.

    Tickets gibt es auf der Webseite.

    Visual Truth Regimes: Speculative Truth Regimes

    Visual Truth Regimes are meeting points of images, systems of knowledge and political dis/orders. The events series is dedicated to visual, aesthetic and artistic explorations of evidence as coming to bear on the state of law, violence and media in the current moment.

    Speculative Truth Regimes
    As part of the Series Visual Truth Regimes, organized by Laliv Melamed (Goethe University Frankfurt),...

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    Visual Truth Regimes are meeting points of images, systems of knowledge and political dis/orders. The events series is dedicated to visual, aesthetic and artistic explorations of evidence as coming to bear on the state of law, violence and media in the current moment.


    Speculative Truth Regimes

    As part of the Series Visual Truth Regimes, organized by Laliv Melamed (Goethe University Frankfurt), Felix Trautmann (Institut für Sozialforschung; HBK Braunschweig) and Franziska Wildt (Institut für Sozialforschung). With Adam Kahlil (New Red Order) and Toby Lee (NYU), May 19th, 18:30, Basis, Gutleutstraße 8-12.

    Have you ever tried to return something stolen? Maybe it wasn’t you who stole it, maybe it was someone else. Maybe. Regardless of who did the stealing, it can be tricky — legally, financially, emotionally, politically — to Give It Back. The New Red Order, a public secret society in the service of Indigenous agency and futurity, is here to help!

    Since 1492, the NRO has been active in the Land Back movement, which seeks to reestablish Indigenous control over ancestral lands. Join NRO member Adam Khalil as he speaks to documentary scholar-accomplice Toby Lee about this ongoing work. In a meandering step-by-step guide to Giving It Back, they consider the work of speculation in documentary media, real estate, & political practice.


    ***Next event in the series: Forensic Truth Regimes, With Başak Ertür (Goldsmith) and Alisa Lebow (Sussex), following a screening of Revision, (dir, Philip Scheffner). June 2nd, 18:30, Pupille, Mertonstraße 26-28.

    Until 2026-05-21 / Thursday (Public)

    Workshop / Seminar, Film, Talk, Event, Vortrag

    Frankfurt am Main

    Filmtage Globale Perspektiven 2026

    Aktuelle Filme zu den Lebenswirklichkeiten in den Regionen des Globalen Südens gehören zum vielfältigen Programm, das die Filmtage Globale Perspektiven alle zwei Jahre zeigen. Dazu gehören Gespräche mit Film- und Medienschaffenden. Am 20. Mai 2026 findet die feierliche Verleihung des renommierten Filmpreis Globale Perspektiven statt. 
    Termin und Ort:
    Filmtage Globale Perspektiven...

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    Aktuelle Filme zu den Lebenswirklichkeiten in den Regionen des Globalen Südens gehören zum vielfältigen Programm, das die Filmtage Globale Perspektiven alle zwei Jahre zeigen. Dazu gehören Gespräche mit Film- und Medienschaffenden. Am 20. Mai 2026 findet die feierliche Verleihung des renommierten Filmpreis Globale Perspektiven statt. 


    Termin und Ort:

    Filmtage Globale Perspektiven 2026
    19.–21. Mai 2026
    DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
    Ev. Akademie Frankfurt


    Das Programm wird begleitet mit Workshops und Panel auch für Studierende, hier eine Auswahl:

    Werkstattgespräch: Gemeinsam Filme gestalten

    In dem interkulturellen Werkstattgespräch geht es um die Zusammenarbeit zwischen Kreativen aus deutschsprachigen Ländern und aus dem Globalen Süden. Wie kann bei internationalen Koproduktionen eine künstlerisch bereichernde, faire und selbstbestimmte Zusammenarbeit geschehen? Filmurheber:innen aus beiden Regionen kommen zusammen, um konkrete Erfahrungen auszutauschen, Herausforderungen zu diskutieren und gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln. Vielfältige Fragestellungen sind möglich, etwa: Wie können unterschiedliche filmische Traditionen und Ästhetiken kreativ inspirieren, ohne dass eine Seite dominiert? Welche praktischen Schritte – von der Projektentwicklung über die Finanzierung bis zur Postproduktion – sind nötig, um partnerschaftlich zu arbeiten?


    Mi, 20. Mai 10.00 – 12.00 Uhr, Seminarraum im DFF
    Workshop: Filmarchiv zur deutschen Kolonialgeschichte

    Das Archiv „Afrikas Zeugen“ geht demnächst online. Es bietet Interviewausschnitte mit Zeitzeug:innen der deutschen Kolonialzeit, die der Dokumentarfilmer Peter Heller in den 1970er- und 1980er-Jahren im Kamerun, in Namibia und in Tansania gefilmt hat. Die Plattform ermöglicht nicht nur den Zugriff auf die Filminterviews, sondern stellt auch synchron die übersetzten Transkripte der Zeugenaussagen bereit. Bei Bedarf verlinkt sie direkt zum Filmarchiv, in dem die Originalaufnahmen in bestmöglicher, professionell nutzbarer ProRes-Auflösung verfügbar sind. In dem Seminar stellt Peter Heller die Entstehung der Zeitzeugengespräche vor und führt in die Nutzung des Archivs ein.


    Mi, 20. Mai 2026, 13.00 – 14.30 Uhr, Kino im DFF
    Masterclass: Robert Krieg

    Seit über 40 Jahren realisiert Robert Krieg Dokumentarfilme in verschiedenen Regionen des Globalen Südens – von Lateinamerika über Nordafrika bis in den Nahen Osten. In seinem jüngsten Werk TROTZ ALLEDEM porträtiert Robert Krieg Frauen in Rojava – einer ehemals autonomen Region im Norden Syriens –, die sich mutig von patriarchalen Strukturen befreit und neue Wege des Zusammenlebens erkämpft haben. In der Masterclass gewährt Robert Krieg den Teilnehmenden direkte und persönliche Einblicke in seine Arbeitsweise, den kreativen Prozess und die Entscheidungsfindung seiner Regiearbeit. Ein besonderer Fokus liegt auf seinen Erfahrungen mit den Mitwirkenden und Filmschaffenden vor Ort.


    Do, 21. Mai.2026, 10.00 – 12.00 Seminarraum DFF, 13.00 Uhr, Kino im DFF: TROTZ ALLEDEM (2025)

    Zur Anmeldung geht es hier. Weitere Infos zum Programm gibt es hier.

    Lecture & Film: POSTCHI

    Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 
    Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende...

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    Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 

    Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende Blick, mit dem er die Wirklichkeit des nach-revolutionären Iran erkundet, haben die Möglichkeiten des Kinos, den poetischen Gehalt unserer Welt zu enthüllen, entscheidend erweitert. In der Lecture & Film-Reihe Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami gehen Kenner*innen seines Werks der Frage nach, was Kiarostamis Zeitbilder uns heute zu sagen haben.

    Dienstag, 05.05.2026, 20:30 Uhr

    POSTCHI (Der Briefträger)
    Iran 1972. R: Dariush Mehrjui D: Ali Nassirian, Ezzatollah Entezami, Zhaleh Sam. 103 Min. 35mm. OmU
    Original Version with German subtitles
    Filmreihe: Lecture & Film

    Dariush Mehrjui (1939-2023) war einer der ersten Regisseure der iranischen Neuen Welle Ende der 1960er/Anfang der 1970er Jahre, die international bekannt wurden. Sein dritter Spielfilm POSTCHI hatte seine Uraufführung in Cannes und ist eine freie Adaption des Stückes „Woyzeck“ von Georg Büchner, transponiert in den Iran und zugeschnitten auf iranische Verhältnisse. Taghi, die Hauptfigur, lebt mit seiner Frau als Postbote in einer abgelegenen Gegend Nordirans, dient aber auch dem lokalen Großgrundbesitzer als Gehilfe und wird wegen seiner Impotenz von einem Veterinär behandelt. POSTCHI wechselt zwischen realistischer Beschreibung, satirischer Zuspitzung und surrealer Überhöhung und liefert ein scharfes Bild der sozialen Verhältnisse während des Schah-Regimes, insbesondere des Clashs zwischen überlebten Traditionen und korrupter Modernisierung.

    Organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem DFF. Kuratiert von Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax. Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen.

    Tickets gibt es auf der Webseite.