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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 830 460 41

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Geschäftsführung
Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer(at)hfmakademie.de

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Csongor Dobrotka (mittwochs) – dobrotka(at)hfmakademie.de
Lara Nahrwold (montags, mittwochs, dienstags) – nahrwold(at)hfmakademie.de
Celina Schimmer (montags, mittwochs, donnerstags) – schimmer(at)hfmakademie.de

Projekte
(Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Allgemeine Infos Teilnahme Infos

Kracauer Lectures Wintersemester 2021/2022

Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verweist der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als...

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Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verweist der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als Gründungsorte der kritischen Reflexion des Films und der technischen Medien im 20. Jahrhundert.

Die Reihe setzt sich zum Ziel, avancierte aktuelle Positionen der Film- und Medientheorie und der Medienphilosophie sowie der Medienreflexion in der Kunst- und Kulturwissenschaft und der philosophischen Ästhetik zur Darstellung zu bringen und damit einen Beitrag zur Erweiterung und Entwicklung des Feldes der Film- und Medienwissenschaft zu leisten, der am schnellsten wachsenden geisteswissenschaftlichen Disziplin in Deutschland.

Termine:

Dienstag 01.02.2022, 18 Uhr

Nicholas Baer – Universität Groningen
The Poverty of New Film History (mehr Infos hier)

Dienstag 15.02.2022, 18 Uhr

Brigitta Kuster – Humboldt-Universität zu Berlin
Zwischen Sorge, Reparatur und Heilen: Kinogefüge  (mehr Infos hier)


Wichtige Informationen zur Teilnahme: Die Lectures finden online statt. Die Zoom-Einladung bekommen Interessierte von fairfax@tfm.uni-frankfurt.de

Visible Evidence: Documentary and Democracy in Crisis

VISIBLE EVIDENCE: DOCUMENTARY AND DEMOCRACY IN CRISIS

How does documentary respond to what has been widely diagnosed as the current crisis of democracy? Populist nationalism, political tribalism, environmental damage, migration crisis and global pandemic have bearings on our public sphere. In its Frankfurt Edition, Visible Evidence, the international conference on documentary film and media,...

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VISIBLE EVIDENCE: DOCUMENTARY AND DEMOCRACY IN CRISIS

How does documentary respond to what has been widely diagnosed as the current crisis of democracy? Populist nationalism, political tribalism, environmental damage, migration crisis and global pandemic have bearings on our public sphere. In its Frankfurt Edition, Visible Evidence, the international conference on documentary film and media, seeks to explore documentary’s potential as a space for representation and democratic deliberation. The conference brought together scholars, artists, archivists and activists for five days of discussions, screenings, workshops and talks.

From Dec 14-18th Visible Evidence, in its 27th installment, was hosted by the Institute for Theatre, Film and Media Studies (TFM) at Goethe University, Frankfurt in collaboration with Künstlerhaus Mousonturm and DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum. Designed as a public event in collaboration with the city’s leading cultural institutions, the conference made a conscious nod towards documentary history as an instrument of public opinion. The notion of crisis, a thread weaved through the history of documentary, and in light of current affairs seems ever more pertinent, calls for new political, formal and social possibilities that consolidate and expand documentary’s role as a space for representation and democratic deliberation. These new possibilities were explored in a dialogue between theory and practice.

Allgemeine Infos

Das vollständige Konferenzprogramm findet sich auf der Website. Die Konferenz fand in englischer Sprache statt.

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Lecture & Film: Zwischen Surrealismus und Subversion: Die Filme von Věra Chytilová

Mit ihren surrealistisch inspirierten, anarchischen Filmkunstwerken gab Věra Chytilová dem Kino in den 1960er Jahren ein neues Gesicht. Zusammen mit Milos Forman und Jiri Menzel war sie die Protagonistin der tschechischen Neuen Welle der 1960er Jahre. Anders als Forman und Menzel, die das Land nach der Niederschlagung des Prager Frühlings verließen, blieb Věra Chytilová in der Tschechoslowakei...

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Mit ihren surrealistisch inspirierten, anarchischen Filmkunstwerken gab Věra Chytilová dem Kino in den 1960er Jahren ein neues Gesicht. Zusammen mit Milos Forman und Jiri Menzel war sie die Protagonistin der tschechischen Neuen Welle der 1960er Jahre. Anders als Forman und Menzel, die das Land nach der Niederschlagung des Prager Frühlings verließen, blieb Věra Chytilová in der Tschechoslowakei und arbeitete trotz zeitweiligen Berufsverbots beharrlich weiter.

Über fünf Jahrzehnte schuf sie ein Werk, dessen subversive Kraft ungebrochen ist und dessen Formenreichtum in seinen Kontinuitäten und Brüchen es neu zu entdecken gilt. Die „Lecture & Film“-Reihe Zwischen Surrealismus und Subversion: Die Filme von Věra Chytilová präsentiert die wichtigsten Arbeiten von Věra Chytilová mit Einführungen von Spezialist:innen, die Chytilová im Kontext der aktuellen filmwissenschaftlichen Debatte verorten.

Die Veranstaltungen finden jeweils an Donnerstagen im Semester im WS 2021-22 und im SS 2022 im Kino im Deutschen Filmmuseum statt. Die Reihe beginnt am 18. November. 

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10. Festival der jungen Talente 2022

Das Festival der jungen Talente (FDJT) hat zum Ziel, die Zusammenarbeit der Studierenden verschiedener gestalterischer Fachrichtungen der regionalen Hochschulen zu fördern und die Entstehung neuer experimenteller Arbeiten zu unterstützen.

Das Festival ermöglicht die Kooperation der Institutionen, die sich beteiligen: HfG Offenbach, Städelschule Frankfurt, der Studiengang Curatorial...

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Das Festival der jungen Talente (FDJT) hat zum Ziel, die Zusammenarbeit der Studierenden verschiedener gestalterischer Fachrichtungen der regionalen Hochschulen zu fördern und die Entstehung neuer experimenteller Arbeiten zu unterstützen.

Das Festival ermöglicht die Kooperation der Institutionen, die sich beteiligen: HfG Offenbach, Städelschule Frankfurt, der Studiengang Curatorial Studies an der Goethe Universität Frankfurt, die Kunsthochschule Mainz sowie die Hessische Theaterakademie.

Ende Mai 2022 wird das Festival erneut im Frankfurter Kunstverein stattfinden. Das 10. Festival will wieder die Zusammenarbeit zwischen Künstler_innen fördern und multidisziplinäre Projektarbeiten zeigen. Im Fokus stehen hochschulübergreifende Projekte, die interdisziplinär, experimentell oder performativ sind. 

Call for Projects

Studierende und Absolvent_innen* der beteiligten Institutionen sind aufgefordert, sich mit Projektideen zu bewerben, die sich als Experiment oder Forschungsarbeit verstehen. Zugelassen sind alle Medien als Einzel- oder Gruppenarbeit (im Einzelfall ist auch die Präsentation von umfangreichen Projekten durch eine Dokumentation möglich). Projekte aus dem Bereich der Theorie, beispielsweise Symposien, können ebenfalls eingereicht werden. Auch Konzepte für Performances oder Installationen im öffentlichen Raum sind vorstellbar.
* Abschluss in 2020 und 2021

Impulse

Im November und Dezember finden nach einer ersten Informationsveranstaltung an den verschiedenen Hochschulstandorten im Wechsel Vorträge und Diskussionen statt. Hierfür werden Gäste aus den verschiedenen künstlerischen Disziplinen eingeladen (Moderation: Dr. Ellen Wagner).

Exposé

Erwartet wird ein Exposé bestehend aus einem Projektkonzept und den voraussichtlichen Projektmitteln. Bei der Kalkulation sind nur Realisierungskosten anzugeben (keine Honorare für die Beteiligten). Die technischen Kosten sollen dabei in einer gesonderten Position ausgewiesen sein. Weiterhin ist ein Portfolio mit Arbeitsproben vergangener Projekte Bestandteil der Bewerbung.

Teilnehmer_innen

Teilnehmen können ausschließlich Studierende und Absolvent_innen (Abschluß in 2020 oder 2021) der genannten Institute unter der Voraussetzung, mindestens einen Partner/eine Partnerin aus einer der anderen Hochschulen zu integrieren. Die »Partnersuche« wird von der zentralen Koordinationsstelle in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Ansprechpartner_innen der Hochschulen unterstützt.

Jury

Eine Jury, die sich aus Lehrenden der beteiligten Hochschulen zusammensetzt, entscheidet im Februar 2022 über die Vergabe der Projektmittel.

Termine

  • Informationsveranstaltung: 15. November 2021, 14 Uhr im Frankfurter Kunstverein (bitte die 3G-Regel beachten!)
  • Impulse: montags von 14 bis 16 Uhr in Frankfurt, Gießen, Mainz und Offenbach
  • Abgabe Exposé: 14. Januar 2022
  • Jurysitzung: Anfang Februar 2022
  • Bekanntgabe der geförderten Projekte: Mitte Februar 2022 per E-Mail
  • Aufbau: ab 18. April 2022
  • Vernissage: 5. Mai 2022
  • Ausstellung und Projektplattform: 6. bis 15. Mai 2022
  • Abbau: 16.-17. Mai 2022

Anmeldung für den FDJT-Verteiler

Wer sich für eine Festivalteilnahme interessiert und über kommende Termine informiert werden möchte, sendet bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Aufnahme in den Verteiler« an: organisation@festivaljungertalente.de 

Ansprechpartner_innen


Koordination

Festival der jungen Talente 2022
HfG Offenbach
Ulrike Grünewald, Adrienne von Hochberg, Dr. Ellen Wagner
Schlossstraße 31
63065 Offenbach
T 069.800 59-166
organisation@festivaljungertalente.de
festivaljungertalente.de

facebook.com/festivaljungertalente

10. Festival der jungen Talente 2022

Teilnehmer_innen
Teilnehmen können ausschließlich Studierende und Absolvent_innen (Abschluß in 2020 oder 2021) der genannten Institute unter der Voraussetzung, mindestens einen Partner/eine Partnerin aus einer der anderen Hochschulen zu integrieren. Die »Partnersuche« wird von der zentralen Koordinationsstelle in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Ansprechpartner_innen der Hochschulen...

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Teilnehmer_innen

Teilnehmen können ausschließlich Studierende und Absolvent_innen (Abschluß in 2020 oder 2021) der genannten Institute unter der Voraussetzung, mindestens einen Partner/eine Partnerin aus einer der anderen Hochschulen zu integrieren. Die »Partnersuche« wird von der zentralen Koordinationsstelle in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Ansprechpartner_innen der Hochschulen unterstützt.

Bewerbung (bis 14. Januar 2022)

Für eine Bewerbung bitte die folgenden Unterlagen einreichen:

1. Exposé

  •  PDF (max. 5 MB)
  • eine Seite Projektbeschreibung plus Skizzen 
  • eine grobe Kostenkalkulation der benötigten Materialien 
  • eine Aufstellung der voraussichtlich eingesetzten Technik
  • inklusive Kontaktdaten und Name der Hochschule
  • Dateiname beinhaltet Namen des Einreichenden, z.B. Projekt_Vorname_Nachname.pdf 


2. Portfolio

  • PDF (max. 20 MB)

  • inklusive Kontaktdaten und Name der Hochschule

  • Dateiname beinhaltet Namen des Einreichenden, z.B. Portfolio_Vorname_Nachname.pdf

—> organisation@festivaljungertalente.de bis 14. Januar 2022

Kracauer Lectures Sommersemester 2021

Mit ihrem Titel würdigte die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verwies der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als...

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Mit ihrem Titel würdigte die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verwies der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als Gründungsorte der kritischen Reflexion des Films und der technischen Medien im 20. Jahrhundert.

Die Reihe setzte sich zum Ziel, avancierte aktuelle Positionen der Film- und Medientheorie und der Medienphilosophie sowie der Medienreflexion in der Kunst- und Kulturwissenschaft und der philosophischen Ästhetik zur Darstellung zu bringen und damit einen Beitrag zur Erweiterung und Entwicklung des Feldes der Film- und Medienwissenschaft zu leisten, der am schnellsten wachsenden geisteswissenschaftlichen Disziplin in Deutschland.


Dienstag 25.05.2021, 18 Uhr // Online

Debashree Mukherjee (Columbia University): Symptoms and Submergence: A Media History of Shipwrecks

„In this talk I attempt an intimate and immersive story of the meanings of indentured labor, plantation capitalism and mediated life through a focus on shipwrecks. Some of the most enduring mythographies of tropical islands derive from an 18th century French romance novel, Bernardin de Saint-Pierre’s Paul et Virginie (1787). It describes the idyllic childhood of two white European children who grow up in Mauritius and tragically perish in a shipwreck. Drawing on this story and its spin-offs, I consider a cultural and mediatic history of shipwrecks and the material things that spill out from them."

Die Aufzeichnung der Videolecture ist hier abrufbar: https://www.kracauer-lectures.de/de/sommer-2021/debashree-mukherjee/

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Montag, 28.06.2021, 10:15 Uhr // Online

Charles Acland (Concordia University): The Longest Revolution, or Notes on 'Authoritarian Populism' for Media Critique

„Stuart Hall’s concept of “authoritarian populism” has proven to be a powerful, prescient, and lasting contribution to cultural critique. And yet, beyond providing a general description of seemingly contradictory political movements, what can it reveal of the specificities of our current historical moment and the role media plays in populist formations? This presentation argues that an intensified relationship between political culture and the popular in the United States and elsewhere has posed a challenge to the cultural left."

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8. Workshop Filmkritik beim Lichter Filmfest 2021

Seminarteilnehmerin Charlotte Hafner verfasste einen ausführlichen Bericht zum Workshop. Der vollständige Text sowie alle im Workshop entstandenen Filmkritiken sind auf der Plattform Letterboxd zu finden.
Over the past year, cinemas in Germany have been mostly closed - apart from a few weeks in summer and again in early winter, audiences in various stages of lockdown had to enjoy films from the...

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Seminarteilnehmerin Charlotte Hafner verfasste einen ausführlichen Bericht zum Workshop. Der vollständige Text sowie alle im Workshop entstandenen Filmkritiken sind auf der Plattform Letterboxd zu finden.

Over the past year, cinemas in Germany have been mostly closed - apart from a few weeks in summer and again in early winter, audiences in various stages of lockdown had to enjoy films from the isolation of their own homes. It was therefore all the more exciting for the 23 participants of the film criticism workshop held in participation with the 14. Lichter Filmfest in Frankfurt to come together via Zoom for five days of intense discussions about the diverse number of films in the festival’s programme. Bert Rebhandl and Carolin Weidner, senior film critics and festival programmers in their own rights, took on the task to guide the next generation of German film critics, giving them extensive advice on common writing and business practices, while also helping the young writers to connect to a number of local industry professionals. [Mehr]
 

Dok.Urban – Hybride Dokumentationen

Alle Projekte und Filme finden Sie jetzt auf der Website: www.dokurban.de
In diesem Jahr bot das Institut für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Frankfurt University of Applied Sciences (FUAS) und Unterstützung der hFMA, die Seminarreihe fortgeschrittene Themen in der...

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Alle Projekte und Filme finden Sie jetzt auf der Website: www.dokurban.de


In diesem Jahr bot das Institut für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Frankfurt University of Applied Sciences (FUAS) und Unterstützung der hFMA, die Seminarreihe fortgeschrittene Themen in der Filmwissenschaft an, in denen die Studierenden die formalen, ästhetischen und narrativen Formen hybrider Dokumentarfilme erkundet und produziert haben.

Als Filmgenre setzt sich die Geschichte der Dokumentarfilme mit der Frage auseinander, was die Repräsentation der sozialen Realität ausmacht. Dokufiction, Dokudrama und Mockumentary sind die kinematografische Kombination von Dokumentarfilm und Fiktion. Das bedeutet es werden fiktive Elemente mit einer Darstellung der Realität verbunden. 

In Echtzeit gedreht, stellen die Hauptfigur oder Hauptfiguren – häufig von Laiendarsteller*innen besetzt – im Wesentlichen sich selbst oder leicht fiktionalisierte Versionen von sich selbst in einem fiktionalen Szenario dar.

Dieser Idee folgend war das Ziel der Seminarreihe, Formen der visuell-ästhetischen Forschung im hybriden Genre des Dokumentarfilms zu erproben und weiterzuentwickeln. Die Studierenden untersuchten experimentelle Darstellungsformen des Dokumentarfilms (wie Dokufictions, Mockumentaries, Reenactments und Docudramas), die sachliche, fiktive und fantastische Elementen vereinen. Darauf aufbauend lernten die Studierenden durch die Produktion eines eigenen Films, wie die Kombination aus Wahrheit und Fiktion, alternative und mächtige Formen zur Darstellung der Realität bereithält. 

Mehr Informationen über www.dokurban.de


7. Workshop Filmkritik beim Lichter Filmfest 2020


Während des LICHTER Filmfests im April 2020 fand zum siebten Mal der fünftägige Intensiv-Workshop zur Filmkritik statt - diesmal ganz im Zeichen von Social Distancing und als digitales Seminar. 14 Studierende aus dem gesamten Netzwerk haben am Workshop teilgenommen.
Während des Festivals verfassten die Teilnehmer*innen selbständig Rezensionen und diskutierten ihre Texte. Die Rezensionen...

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Während des LICHTER Filmfests im April 2020 fand zum siebten Mal der fünftägige Intensiv-Workshop zur Filmkritik statt - diesmal ganz im Zeichen von Social Distancing und als digitales Seminar. 14 Studierende aus dem gesamten Netzwerk haben am Workshop teilgenommen.

Während des Festivals verfassten die Teilnehmer*innen selbständig Rezensionen und diskutierten ihre Texte. Die Rezensionen wurden im Anschluss tagesaktuell auf einem eigenen Blog veröffentlicht. So erhielten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich das grundlegende Handwerk der Filmkritik anzueignen und es mit eigenen Texten erproben.



Die Beiträge, Filmkritiken und zum ersten Mal auch ein Podcast, sind auf kritikerblog.com veröffentlicht.

Der Workshop wurde geleitet und betreut von:

Bert Rebhandl Der österreichische Journalist hat sich als Filmkritiker einen Namen gemacht. Er betrachtet das Kino als Beobachtungsraum: »Der Film, den ich gesehen habe, ist eine Einheit und ein Ausschnitt. So fängt das Interesse beim Schreiben an. Ich suche Filme, die einen Überschuss produzieren, in den ich mich einschreiben kann.« Er schreibt unter anderem für die FAZ, die taz und Cargo und lehrt nebenbei an der FU Berlin.
 


Carolin Weidner (*1989) hat Filmwissenschaft und Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Berlin studiert. Parallel zum Studium begann sie mit dem Schreiben von Filmtexten für Magazine wie tip Berlin und kulturSPIEGEL sowie für die Tageszeitungen taz und FAZ. Aktuell arbeitet sie als freie Autorin für die taz und SPIEGEL Online. Seit einigen Jahren engagiert sie sich außerdem ehrenamtlich im Vorstand des Verband der deutschen Filmkritik. Gerade hat sie an der Universität Hildesheim ihr erstes Seminar zum Thema Filmjournalismus unterrichtet.


Das Projekt findet in Kooperation mit dem Institut für TFM (Theater-, Film- und Medienwissenschaft) an der Goethe-Uni Frankfurt, der hFMA und dem LICHTER Filmfest statt.

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Lecture & Film: Jia Zhangke - Kino der Transformation

Im Juli 2021 findet das Abschlussprogramm der Lecture & Film-Reihe zum Werk von Jia Zhangke statt.

An drei Abenden werden im Kino des DFF Filme von Jia Zhangke vorgeführt. Den Auftakt bildet am 15.07. die Veranstaltung Lecture&Film: Michael Berry / XIAO WU (mit Videovortrag). Am 16.07. folgt SHAN HE GU REN / MOUNTAINS MAY DEPART, den Abschluss bildet am 17.07. JIA ZHANGKE, A GUY FROM...

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Im Juli 2021 findet das Abschlussprogramm der Lecture & Film-Reihe zum Werk von Jia Zhangke statt.

An drei Abenden werden im Kino des DFF Filme von Jia Zhangke vorgeführt. Den Auftakt bildet am 15.07. die Veranstaltung Lecture&Film: Michael Berry / XIAO WU (mit Videovortrag). Am 16.07. folgt SHAN HE GU REN / MOUNTAINS MAY DEPART, den Abschluss bildet am 17.07. JIA ZHANGKE, A GUY FROM FENYANG.

Zusätzlich sind vom 1.07. bis zum 31.07. die Filme JIANG HU ER NÜ / ASCHE IST REINES WEISS und SANXIA HAOREN / STILL LIFE online bei DFF Kino+ abrufbar. Auf der Website gibt es zudem Kurzfilme von Jia Zhangke zu sehen.


Von einem zerschundenen Agrarstaat am Ende der Kulturrevolution zur hoch technisierten zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt in knapp vier Jahrzehnten: Wenige Orte haben sich zuletzt so dramatisch verändert wie die Volksrepublik China. Die Filme von Jia Zhangke, einem der bedeutendsten chinesischen Regisseure der Gegenwart, sind Seismogramme dieser Transformation. Dem atemberaubenden Tempo des gesellschaftlichen Umbruchs setzen sie einen genauen Blick und einen geduldigen Rhythmus entgegen; auf heroische Zukunftsrhetorik antworten sie mit einem Sinn für die Abbrüche und Abgründe alltäglicher Geschichten. An den großen Festivals der Welt vielfach ausgezeichnet, zeigen sie zugleich dem Kino als Kunstform neue Möglichkeiten auf.

Die Lecture & Film-Reihe befasst sich von Oktober 2019 bis Juli 2020 mit dem Werk von Jia Zhangke. Namhafte Kenner*innen von Jias Werk wie Dai Jinhua (Peking), Dudley Andrew (Yale), Cecília Mello (Sao Paulo), Rey Chow (Duke University) oder Victor Fan (King’s College London) behandeln alle Facetten von den großen Spielfilmen über die dokumentarischen Arbeiten bis zu den Kurzfilmen. 

Mitschnitte der stattgefundenen Lectures können auf der Webiste https://jia-zhangke.de/ abgerufen werden.

Downloads

Lecture & Film: Jia Zhangke - Kino der Transformation

Die Reihe Lecture & Film: Jia Zhangke - Kino der Transformation ist eine Kooperation der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Städelschule Frankfurt. Veranstaltungsort ist das Kino des DFF - Deutsches Filminstitut und Filmmuseum (Schaumainkai 41, Frankfurt am Main).

Tickets können online sowie direkt an der Kasse des DFF...

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Kracauer Lectures 2019/20

Warum „Kracauer Lectures“?
Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verweist der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und...

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Warum „Kracauer Lectures“?


Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verweist der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als Gründungsorte der kritischen Reflexion des Films und der technischen Medien im 20. Jahrhundert.

Die Reihe setzt sich zum Ziel, avancierte aktuelle Positionen der Film- und Medientheorie und der Medienphilosophie sowie der Medienreflexion in der Kunst- und Kulturwissenschaft und der philosophischen Ästhetik zur Darstellung zu bringen und damit einen Beitrag zur Erweiterung und Entwicklung des Feldes der Film- und Medienwissenschaft zu leisten, der am schnellsten wachsenden geisteswissenschaftlichen Disziplin in Deutschland.

Von ihrem Namensgeber erbt die Reihe den Ansatz, den Film als Anlass und Gegenstand des Denkens an einer Schnittstelle von Kultur- und Sozialtheorie anzusiedeln, sowie die Intuition, dass der Film und überhaupt die technischen Bildmedien gesellschaftliche Verhältnisse nicht bloß abbilden, sondern in wachsendem Maße strukturieren und prägen. Dieser Intuition folgend und dem Stand der Entwicklung der Film- und Medienwissenschaft in Deutschland und darüber hinaus Rechnung tragend, öffnet sich die Reihe neben ästhetischen Positionen auch solchen aus dem Bereich der Wissenschaftsforschung, der Technikphilosophie der Medien, der Kultur- und Medienökonomik und der politischen Theorie.

Schließlich ehrt die Reihe mit Kracauer auch den Theoretiker, der zunächst einmal Kritiker war. Zum Verhältnis von Theorie und Kritik schrieb Jean Starobinski, dass der Auftrag Kritik darin bestehe, dem grauen Einerlei der Theorie einen Sinn für die Regelübertretungen und die Widersprüchlichkeit des Werkes entgegen zu setzen. Die Kritik muss sich selbst zum Werk machen, sie muss die Risiken des Werks eingehen, „se faire œuvre elle-même et courir les risques de l’œuvre“, so Starobinski. Kracauer beherrschte die Kunst, das Werk nicht zum Exempel einer theoretischen Position zu reduzieren, sondern Theorie im Ausgang vom Werk zu entwickeln und dabei die Risiken des Werks einzugehen. Diese Kunst soll auch in den Beiträgen zu den „Kracauer Lectures“ zur Entfaltung gebracht werden.

Alle Vorträge werden hier zum nachzuhören eingestellt.