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Kontakt

hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 830 460 41

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Sie erreichen uns in der Kernzeit montags bis donnerstags von 10.00 - 16.30 Uhr. 

Geschäftsführung
Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer(at)hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Clara Podlesnigg (montags und dienstags) – podlesnigg(at)hfmakademie.de
Klaus Schüller (montags und donnerstags) – schueller(at)hfmakademie.de
Mariana Schneider (dienstags und mittwochs) – info(at)hfmakademie.de
Csongor Dobrotka (donnerstags) – dobrotka(at)hfmakademie.de

Projekte
(Goethe-Universität Frankfurt am Main)

7. Workshop Filmkritik beim Lichter Filmfest 2020


Während des LICHTER Filmfests im April 2020 fand zum siebten Mal der fünftägige Intensiv-Workshop zur Filmkritik statt - diesmal ganz im Zeichen von Social Distancing und als digitales Seminar. 14 Studierende aus dem gesamten Netzwerk haben am Workshop teilgenommen.
Während des Festivals verfassten die Teilnehmer*innen selbständig Rezensionen und diskutierten ihre Texte. Die Rezensionen...

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Während des LICHTER Filmfests im April 2020 fand zum siebten Mal der fünftägige Intensiv-Workshop zur Filmkritik statt - diesmal ganz im Zeichen von Social Distancing und als digitales Seminar. 14 Studierende aus dem gesamten Netzwerk haben am Workshop teilgenommen.

Während des Festivals verfassten die Teilnehmer*innen selbständig Rezensionen und diskutierten ihre Texte. Die Rezensionen wurden im Anschluss tagesaktuell auf einem eigenen Blog veröffentlicht. So erhielten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich das grundlegende Handwerk der Filmkritik anzueignen und es mit eigenen Texten erproben.



Die Beiträge, Filmkritiken und zum ersten Mal auch ein Podcast, sind auf kritikerblog.com veröffentlicht.

Der Workshop wurde geleitet und betreut von:

Bert Rebhandl Der österreichische Journalist hat sich als Filmkritiker einen Namen gemacht. Er betrachtet das Kino als Beobachtungsraum: »Der Film, den ich gesehen habe, ist eine Einheit und ein Ausschnitt. So fängt das Interesse beim Schreiben an. Ich suche Filme, die einen Überschuss produzieren, in den ich mich einschreiben kann.« Er schreibt unter anderem für die FAZ, die taz und Cargo und lehrt nebenbei an der FU Berlin.
 


Carolin Weidner (*1989) hat Filmwissenschaft und Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Berlin studiert. Parallel zum Studium begann sie mit dem Schreiben von Filmtexten für Magazine wie tip Berlin und kulturSPIEGEL sowie für die Tageszeitungen taz und FAZ. Aktuell arbeitet sie als freie Autorin für die taz und SPIEGEL Online. Seit einigen Jahren engagiert sie sich außerdem ehrenamtlich im Vorstand des Verband der deutschen Filmkritik. Gerade hat sie an der Universität Hildesheim ihr erstes Seminar zum Thema Filmjournalismus unterrichtet.


Das Projekt findet in Kooperation mit dem Institut für TFM (Theater-, Film- und Medienwissenschaft) an der Goethe-Uni Frankfurt, der hFMA und dem LICHTER Filmfest statt.

Allgemeine Infos Teilnahme Infos

Dok.Urban – Hybride Dokumentationen

Anmeldungen sind möglich bis zum 23.04.2020. Alle weiteren Infos zur Teilnahme finden Sie unter dem Reiter "Teilnahme Infos". 
In diesem Jahr bietet das Institut für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Frankfurt University of Applied Sciences (FUAS) und Unterstützung der hFMA, die Seminarreihe...

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Anmeldungen sind möglich bis zum 23.04.2020. Alle weiteren Infos zur Teilnahme finden Sie unter dem Reiter "Teilnahme Infos". 


In diesem Jahr bietet das Institut für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Frankfurt University of Applied Sciences (FUAS) und Unterstützung der hFMA, die Seminarreihe fortgeschrittene Themen in der Filmwissenschaft an, in denen die Studierenden die formalen, ästhetischen und narrativen Formen hybrider Dokumentarfilme erkunden und produzieren.

 
Als Filmgenre setzt sich die Geschichte der Dokumentarfilme mit der Frage auseinander, was die Repräsentation der sozialen Realität ausmacht. Dokufiction, Dokudrama und Mockumentary sind die kinematografische Kombination von Dokumentarfilm und Fiktion. Das bedeutet es werden fiktive Elemente mit einer Darstellung der Realität verbunden.
In Echtzeit gedreht, stellen die Hauptfigur oder Hauptfiguren – häufig von Laiendarsteller*innen besetzt – im Wesentlichen sich selbst oder leicht fiktionalisierte Versionen von sich selbst in einem fiktionalen Szenario dar.

Dieser Idee folgend ist das Ziel der Seminarreihe, Formen der visuell-ästhetischen Forschung im hybriden Genre des Dokumentarfilms zu erproben und weiterzuentwickeln. Die Studierenden untersuchen experimentelle Darstellungsformen des Dokumentarfilms (wie Dokufictions, Mockumentaries, Reenactments und Docudramas), die sachliche, fiktive und fantastische Elementen vereinen. Darauf aufbauend lernen die Studierenden durch die Produktion eines eigenen Films, wie die Kombination aus Wahrheit und Fiktion, alternative und mächtige Formen zur Darstellung der Realität bereithält. 

SONDERAUSGABE 2020: QUARANTÄNE

Für das erste Semester haben wir unseren besonderen Protagonisten, das Coronavirus und die häusliche Quarantäne als Kulisse. Bei uns zu Hause werden wir die meisten Smartphone-Aufnahmen, Audio-Escapes, Fotocollagen, Found-footage Materialien und Animationen sowie kollaborative Online-Tools verwenden, um unsere Filme zu produzieren. Wir untersuchen dieses Szenario und experimentieren, wie wir die Unterscheidung zwischen Wahrheit und Fiktion in einem Dokumentarfilm verwischen können. Dadurch erforschen wir den Dokumentarfilm und die Fantasie und können darüber alternative Erzählungen über unser aktuelles Leben erstellen, jedoch in dystopischen Szenarien – wie in einer Nuklear-Fallout-Welt, Zombie Apokalypse oder in einer Coronavirus-Pandemie :)

Das Projekt im Studienjahr 2020 bietet zwei Seminare und sechs Workshops. Im ersten Semester finden die wöchentlichen Kurse als Online-Seminar statt. Für das zweite Semester sind wöchentliche Präsenzseminare an der Goethe-Universität und der FUAS geplant sowie de Workshops.

Mehr Informationen über www.dokurban.de

Dok.Urban – Hybride Dokumentationen

Alle Teilnehmer*innen müssen Studierende aus dem hFMA-Netzwerk sein. 
Für die Teilnahme brauchen Sie ein Smartphone für Videoaufnahme (oder Kamera) und eine Internetverbindung. Der Kurs findet online statt, mit regelmäßigen Online-Meetings über ZOOM. Die Übungen und das Lese- und Filmmaterial stehen über OLAT (Uni Frankfurt) zur Verfügung. Die Studierenden erhalten einen Gast-Login, um die...

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Alle Teilnehmer*innen müssen Studierende aus dem hFMA-Netzwerk sein. 

Für die Teilnahme brauchen Sie ein Smartphone für Videoaufnahme (oder Kamera) und eine Internetverbindung. Der Kurs findet online statt, mit regelmäßigen Online-Meetings über ZOOM. Die Übungen und das Lese- und Filmmaterial stehen über OLAT (Uni Frankfurt) zur Verfügung. Die Studierenden erhalten einen Gast-Login, um die OLAT-Plattform nutzen zu können. 

Anmeldungen bis zum 23.04.2020 unter: info@dokurban.de

Im Sommersemester 2020 beginnt die Seminarreihe mit einer Einführungssitzung am Montag, 27. April 2020 von 12 bis 14 Uhr und endet mit der Sitzung am Montag, 13. Juli 2020. 

Allgemeine Infos Teilnahme Infos

Lecture & Film: Jia Zhangke - Kino der Transformation

DIE REIHE WIRD IM WINTERSEMESTER 2020/21 FORTGESETZT
Von einem zerschundenen Agrarstaat am Ende derKulturrevolution zur hoch technisierten zweitgrößten Volkswirtschaft der Weltin knapp vier Jahrzehnten: Wenige Orte haben sich zuletzt so dramatischverändert wie die Volksrepublik China. Die Filme von Jia Zhangke, einem der bedeutendsten chinesischen Regisseure der Gegenwart, sind Seismogramme...

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DIE REIHE WIRD IM WINTERSEMESTER 2020/21 FORTGESETZT


Von einem zerschundenen Agrarstaat am Ende der Kulturrevolution zur hoch technisierten zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt in knapp vier Jahrzehnten: Wenige Orte haben sich zuletzt so dramatisch verändert wie die Volksrepublik China. Die Filme von Jia Zhangke, einem der bedeutendsten chinesischen Regisseure der Gegenwart, sind Seismogramme dieser Transformation. Dem atemberaubenden Tempo des gesellschaftlichen Umbruchs setzen sie einen genauen Blick und einen geduldigen Rhythmus entgegen; auf heroische Zukunftsrhetorik antworten sie mit einem Sinn für die Abbrüche und Abgründe alltäglicher Geschichten. An den großen Festivals der Welt vielfach ausgezeichnet, zeigen sie zugleich dem Kino als Kunstform neue Möglichkeiten auf.

Die Lecture & Film-Reihe befasst sich von Oktober 2019 bis Juli 2020 mit dem Werk von Jia Zhangke. Namhafte Kenner*innen von Jias Werk wie Dai Jinhua (Peking), Dudley Andrew (Yale), Cecília Mello (Sao Paulo), Rey Chow (Duke University) oder Victor Fan (King’s College London) behandeln alle Facetten von den großen Spielfilmen über die dokumentarischen Arbeiten bis zu den Kurzfilmen. 

Downloads

Lecture & Film: Jia Zhangke - Kino der Transformation

Die Reihe Lecture & Film: Jia Zhangke - Kino der Transformation ist eine Kooperation der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Städelschule Frankfurt. Veranstaltungsort ist das Kino des DFF - Deutsches Filminstitut und Filmmuseum (Schaumainkai 41, Frankfurt am Main).

Tickets können online sowie direkt an der Kasse des DFF...

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Die Reihe Lecture & Film: Jia Zhangke - Kino der Transformation ist eine Kooperation der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Städelschule Frankfurt. Veranstaltungsort ist das Kino des DFF - Deutsches Filminstitut und Filmmuseum (Schaumainkai 41, Frankfurt am Main).

Tickets können online sowie direkt an der Kasse des DFF erworben werden. Kartenreservierung telefonisch unter 069/961220-220.
Eintritt: 5 €

Allgemeine Infos Teilnahme Infos

Kracauer Lectures 2019/20

Warum „Kracauer Lectures“?
Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verweist der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und...

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Warum „Kracauer Lectures“?


Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verweist der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als Gründungsorte der kritischen Reflexion des Films und der technischen Medien im 20. Jahrhundert.

Die Reihe setzt sich zum Ziel, avancierte aktuelle Positionen der Film- und Medientheorie und der Medienphilosophie sowie der Medienreflexion in der Kunst- und Kulturwissenschaft und der philosophischen Ästhetik zur Darstellung zu bringen und damit einen Beitrag zur Erweiterung und Entwicklung des Feldes der Film- und Medienwissenschaft zu leisten, der am schnellsten wachsenden geisteswissenschaftlichen Disziplin in Deutschland.

Von ihrem Namensgeber erbt die Reihe den Ansatz, den Film als Anlass und Gegenstand des Denkens an einer Schnittstelle von Kultur- und Sozialtheorie anzusiedeln, sowie die Intuition, dass der Film und überhaupt die technischen Bildmedien gesellschaftliche Verhältnisse nicht bloß abbilden, sondern in wachsendem Maße strukturieren und prägen. Dieser Intuition folgend und dem Stand der Entwicklung der Film- und Medienwissenschaft in Deutschland und darüber hinaus Rechnung tragend, öffnet sich die Reihe neben ästhetischen Positionen auch solchen aus dem Bereich der Wissenschaftsforschung, der Technikphilosophie der Medien, der Kultur- und Medienökonomik und der politischen Theorie.

Schließlich ehrt die Reihe mit Kracauer auch den Theoretiker, der zunächst einmal Kritiker war. Zum Verhältnis von Theorie und Kritik schrieb Jean Starobinski, dass der Auftrag Kritik darin bestehe, dem grauen Einerlei der Theorie einen Sinn für die Regelübertretungen und die Widersprüchlichkeit des Werkes entgegen zu setzen. Die Kritik muss sich selbst zum Werk machen, sie muss die Risiken des Werks eingehen, „se faire œuvre elle-même et courir les risques de l’œuvre“, so Starobinski. Kracauer beherrschte die Kunst, das Werk nicht zum Exempel einer theoretischen Position zu reduzieren, sondern Theorie im Ausgang vom Werk zu entwickeln und dabei die Risiken des Werks einzugehen. Diese Kunst soll auch in den Beiträgen zu den „Kracauer Lectures“ zur Entfaltung gebracht werden.

Alle Vorträge werden hier zum nachzuhören eingestellt.

ZIRKULATION.


Wie zirkuliert das Wissen über Film im transnationalen Kontext, welcher Abrieb wird dabei produziert, welche Anreicherung? Wie findet der Film seinen Weg durch die Märkte, um wertschöpfend produktiv zu werden, und wie findet er Schleichwege darum herum? Wie intervenieren Archive und Museen in die Zirkulation von Geschichtsbildern? Wie erzählt man den Lebenslauf einer veritablen Filmkopie, was...

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Wie zirkuliert das Wissen über Film im transnationalen Kontext, welcher Abrieb wird dabei produziert, welche Anreicherung? Wie findet der Film seinen Weg durch die Märkte, um wertschöpfend produktiv zu werden, und wie findet er Schleichwege darum herum? Wie intervenieren Archive und Museen in die Zirkulation von Geschichtsbildern? Wie erzählt man den Lebenslauf einer veritablen Filmkopie, was erzählt die Filmkopie über ihren Lebenslauf? Wer entscheidet über die Disponibilität von Filmen, und wo geistern sie, nachdem sie verschwunden sind? Aus welcher Quelle entspringt ein Stream, wie wird er im Fluss gehalten, von wem gelenkt? Wo kommt es zu gewollten Ballungen, wozu organisiert man Verkehrsknotenpunkte: Wie feiern wir Film?

Unter dem Titel „Zirkulation“ fragten wir nach den oftmals nicht unmittelbar einsichtigen Verkehrswegen und Metamorphosen des Films zwischen den Institutionen: Seit jeher international nomadisierend, konstitutiv arbeitsteilig produziert, auf dem Markt fluktuierend, sich medial vervielfältigend, in seiner Materialität angreifbar und in seinen Präsentationsformen gravierenden Wandlungen unterworfen, ist der Film kaum an einem spezifischen Ort, zu einer spezifischen Zeit dingfest zu machen. Zirkulation gehört zu seinem Wesenskern, bleibt er stehen, ist er vorbei.

Ein ausführlicher Abschlußbericht kann unten im Downloadbereich heruntergeladen werden.

Downloads

Workshop Filmkritik auf dem Lichter Filmfest 2019


Während des LICHTER Filmfests in der letzten Märzwoche 2019 gab es zum sechsten Mal die Möglichkeit für Studierende und frischgebackene Alumni aus dem hFMA-Netzwerk an einem fünftägigen Intensiv-Workshop zur Filmkritik teilzunehmen. Unter der Anleitung der Filmkritiker Bert Rebhandl (‚Cargo‘) und Carolin Weidner ('taz', 'SPIEGEL online') gab es Einblicke in die journalistische Praxis und...

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Während des LICHTER Filmfests in der letzten Märzwoche 2019 gab es zum sechsten Mal die Möglichkeit für Studierende und frischgebackene Alumni aus dem hFMA-Netzwerk an einem fünftägigen Intensiv-Workshop zur Filmkritik teilzunehmen. Unter der Anleitung der Filmkritiker Bert Rebhandl (‚Cargo‘) und Carolin Weidner ('taz', 'SPIEGEL online') gab es Einblicke in die journalistische Praxis und viel Gelegenheit für eigene filmkritische Arbeiten.

Während des Festivals verfassten die sieben Teilnehmer_innen aus dem TFM der Goethe Uni, der Hochschule Darmstadt und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaften selbständig Rezensionen und diskutieren die Texte. Die Rezensionen wurden im Anschluss tagesaktuell auf einem eigenen Blog veröffentlicht (kritikerblog.com)

So erhielten die Teilnehmer_innen die Möglichkeit, sich das grundlegende Handwerk der Filmkritik anzueignen und es mit eigenen Texten erproben, die während des Festivals in schneller Folge auf dem Kritikblog erschienen.


Erstmals veröffentlichte die Kritiker-Runde ihre interne Diskussion auch als Podcast (hier reinhören). Die enstandenen Filmkritiken sind hier zu finden.


Der Workshop wurde geleitet und betreut von Bert Rebhandl & Carolin Weidner.

Das Projekt fand einmal mehr in Kooperation mit dem Institut für TFM (Theater-, Film- und Medienwissenschaft) an der Goethe-Uni Frankfurt, der hFMA und dem LICHTER Filmfest statt.

Kracauer Lectures Wintersemester 2018 / 19

Die Kracauer Lectures gingen in die Winterrunde!
Und zwar am Dienstag 18.12.2018, 18 Uhr
mit Tami Williams' lecture:
ReViewing 1920s Cinematic Impressionism: Germaine Dulac’s Adaptation of Ibsen’s “The Master Builder” or the False Ideal of a Cinema without Theater
Belle Époque Paris was the epicenter of a diverse reevaluation and reconfiguration of suggestive forms that galvanized the art...

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Die Kracauer Lectures gingen in die Winterrunde!

Und zwar am Dienstag 18.12.2018, 18 Uhr

mit Tami Williams' lecture:

ReViewing 1920s Cinematic Impressionism: Germaine Dulac’s Adaptation of Ibsen’s “The Master Builder” or the False Ideal of a Cinema without Theater

Belle Époque Paris was the epicenter of a diverse reevaluation and reconfiguration of suggestive forms that galvanized the art world, bringing innovative musical compositions, exhilarating dance forms, new pictorial models and widespread theatrical renovation. Germaine Dulac, an early theater critic, feminist filmmaker, and pioneer of an aesthetics of suggestion and sensation, made over 30 fiction films, many marking new cinematic tendencies, from impressionist to abstract. A look at the mid-1920s genesis and context of her unrealized film adaptation of Ibsen’s iconic theater play, The Master Builder-1892, renews our perspective of French cinematic impressionism.

Tami Williams is Associate Professor of Film Studies and English at the University of Wisconsin-Milwaukee.


Dienstag 15.01.2019, 18 Uhr

Julia Noordegraaf about:

Digital Archives and Methods for Media Historiography

Over the past two decades, academic and cultural heritage institutions have made significant progress in the digitization of audiovisual media content and related materials, such as archival records, newspapers and program guides. In correspondence to these digitization efforts, media scholars have increasingly adopted software available for the creation of databases with structured data on various aspects of the production, distribution and reception contexts. And finally, various new tools have been developed for exploring these new, digital collections and analyzing the data contained in them, such as tools for text mining, image analysis, geographical mapping or network visualization

Julia Noordegraaf is professor of Digital Heritage in the department of Media Studies at the University of Amsterdam.


Venue: Casino, Raum 1.811
Campus Westend, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Lecture & Film: Die Erfinderin der Formen: Das Kino von Chantal Akerman


Von Oktober 2018 bis Juli 2019 konnten wir mit großzügiger Unterstützung der hFMA die Veranstaltungsreihe „Lecture & Film – Die Erfinderin des Formen. Das Kino von Chantal Akerman“ im Filmmuseum durchführen.

Die Reihe wurde veranstaltet als Vortragsreihe des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der...

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Von Oktober 2018 bis Juli 2019 konnten wir mit großzügiger Unterstützung der hFMA die Veranstaltungsreihe „Lecture & Film – Die Erfinderin des Formen. Das Kino von Chantal Akerman“ im Filmmuseum durchführen.

Die Reihe wurde veranstaltet als Vortragsreihe des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem Kino im deutschen Filmmuseum gemeinsam mit der Städelschule und der HfG Offenbach im Rahmen der hessischen Film- und Medienakademie in Kooperation mit dem Masterstudiengang „Curatorial Studies“.

In der Film & Lecture-Reihe „Lecture & Film – Die Erfinderin des Formen. Das Kino von Chantal Akerman“ entwarfen an 15 Abenden namhafte internationale Spezialist*innen, Kurator*innen und ehemalige Mitarbeiter*innen von Chantal Akerman eine Kartographie des vielschichtigen Werks der bedeutendsten Regisseurin der Filmgeschichte. Die Abende bestanden jeweils aus Vorträgen in Verbindung mit Filmvorführungen und anschließender Diskussion.

Die Reihe war angelegt als interdisziplinäre Ringveranstaltung zwischen Theater-, Film und Medienwissenschaft und Filmwissenschaft und brachte insbesondere die beiden Masterstudiengänge „Curatorial Studies“ und „Filmkultur: Archivierung, Programmierung, Präsentation“ zusammen, die Alleinstellungsmerkmale der Goethe-Universität darstellen und den Standort Frankfurt in besonderer Weise auszeichnen. Die Veranstaltung war überdies für alle Studierenden des hFMA-Netzwerks geöffnet, die im Rahmen der Veranstaltungen auch Scheine erwerben konnten. Dieses Angebot wurde namentlich auch von Studierenden der Städelschule rege genutzt. Die Veranstaltung richtete sich überdies an die universitätsnahe interessierte Öffentlichkeit und diente auch dazu, die Forschungsarbeit in die Stadt hinein zu tragen und die internationale Vernetzung der Goethe-Universität über das Programm sichtbar zu machen.

Die Reihe schloß an die überaus erfolgreichen Reihen zu Godard, Pasolini, Warhol, Varda, Lubitsch und das brasilianische Underground-Kino der 1960er und 1970er Jahre an, die vom Institut für TFM gemeinsam mit dem Kino im deutschen Filmmuseum in den letzten Jahren ausgerichtet wurden.

Die Mittel, die uns für die Reihe von der hFMA zur Verfügung gestellt wurden, konnten wir für die Einladung von Gästen einsetzen.

Die Vorträge wurden aufgezeichnet und sind auf www.chantal-akerman.de dauerhaft verfügbar.

Ohne den substanziellen Beitrag und die Unterstützung der hFMA wäre dieses Ereignis, das als großer Erfolg gewertet werden kann, nicht möglich gewesen. Für die Unterstützung möchte ich mich auch im Namen der anderen Veranstalter bedanken.

(Prof. Dr. Vinzenz Hediger, Professor für Filmwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt)


Ton-Bild-Zeit: Filmemacher/innen und ihr Werk: Susan Mogul

Screenings und Workshop mit der Experimentalfilmerin und Performance-Künstlerin Susan Mogul (Los Angeles) in Frankfurt und Kassel.
Susan Mogul ist eine zentrale Figur der feministischen Avantgarde im Experimentalfilmschaffen und der Performance-Kunst der letzten Jahrzehnte. Susan Mogul stellte bei einem Screening im Mal Sehn Kino in Frankfurt sowie bei einem Workshop in Kassel für Studierende...

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Screenings und Workshop mit der Experimentalfilmerin und Performance-Künstlerin Susan Mogul (Los Angeles) in Frankfurt und Kassel.

Susan Mogul ist eine zentrale Figur der feministischen Avantgarde im Experimentalfilmschaffen und der Performance-Kunst der letzten Jahrzehnte. Susan Mogul stellte bei einem Screening im Mal Sehn Kino in Frankfurt sowie bei einem Workshop in Kassel für Studierende der hFMA-Schulen und in Frankfurt überdies für die interessierte Öffentlichkeit ihre neusten Arbeiten vor und gab einen Überblick über ihr Werk.

Geboren und aufgewachsen in New York und seit 1973 in Los Angeles tätig, zählt Susan Mogul zu den wichtigsten Exponentinnen des feministischen Experimentalfilm-Schaffens und der Performance-Kunst in den USA der letzten Jahrzehnte. Ihre autobiographisch gefärbten Filmarbeiten und Performances verbinden die Form des Essays mit Elementen der Stand-up Comedy und stellen tradierte Geschlechterrollen und Machtverhältnisse auf ebenso spielerische wie provokative Art und Weise in Frage. Das Spektrum ihrer filmischen Arbeiten reicht dabei von einem filmischen Brief an Dennis Hopper aus Anlass der Tatsache, dass sie beiden denselben Zahnarzt frequentieren über „The Last Jew in America“, eine Art Gegenstück zu Barbra Streisands „Yentl“, bis zu „Driving Men“, einem Film über die Männer im Leben der Künstlerin, der 2008 ein weltweiter Festivalerfolg wurde. Mogul hat unter anderem ein Guggenheim Fellowship erhalten (2002) und wurde vom Dokumentarfilm-Festival „Visions du réel“ in Nyon 2008 mit einer persönlichen Retrospektive gewürdigt.

In den Screenings und dem Workshop, die von der Kunsthochschule Kassel und der Goethe-Universität gemeinsam im Rahmen des hFMA-Netzwerks veranstaltet wurden, stellte Mogul ihren Essayfilm „Everyday Echo Street“ sowie Auszüge aus ihrem aktuellen Projekt „Mom’s Move“ vor und gab zugleich einen Überblick über ihr bisheriges Schaffen.

Programmelemente:

  • Workshop mit Susan Mogul 
    Dienstag, 19. Juni, 14 Uhr | Goethe-Universität, Raum 7.312 
  • Screening mit Einführung und anschließender Diskussion
    Dienstag, 19. Juni, 18.00 Uhr | Mal Seh'n Kino, Frankfurt
  • Screening mit anschließender Diskussion
    Mittwoch, 20. Juni , 18.30 Uhr | Filmladen Kassel

5. Workshop Filmkritik auf dem 11. LICHTER Filmfest Frankfurt International

Während des LICHTER Filmfests gab es zum fünften Mal die Möglichkeit für Studierende und frischgebackene Alumni aus dem hFMA-Netzwerk an einem viertägigen Intensiv-Workshop zur Filmkritik teilzunehmen.

"Ein Filmfestival sorgt wie von selbst für Filmkritik: Man sieht einen Film, tauscht sich darüber aus, macht sich Gedanken, und zieht Vergleiche. Schon ist man mitten in diesem Geschehen, das...

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Während des LICHTER Filmfests gab es zum fünften Mal die Möglichkeit für Studierende und frischgebackene Alumni aus dem hFMA-Netzwerk an einem viertägigen Intensiv-Workshop zur Filmkritik teilzunehmen.

"Ein Filmfestival sorgt wie von selbst für Filmkritik: Man sieht einen Film, tauscht sich darüber aus, macht sich Gedanken, und zieht Vergleiche. Schon ist man mitten in diesem Geschehen, das wir als Kritik bezeichnen", schreibt Bert Rebhandl. 

Von da bis zu einem ausdrücklich filmkritischen Text ist es ein weiter Weg.

Gemeinsam mit den Filmkritikern Bert Rebhandl und Toby Ashraf eigneten sich die Teilnehmer_innen das grundlegende Handwerk der Filmkritik an, die dann auf dem Kritikblog veröffentlicht wurden.


Ziel des Workshops 

Während des Festivals verfassten die Teilnehmer_innen selbständig Rezensionen und diskutierten die Texte. Die Rezensionen wurden im Anschluss auf einem eigenen Blog veröffentlicht.

Selbstverständlich erhielten die Teilnehmer_innen des Workshops Festivalpässe und somit freien Eintritt zu allen Veranstaltungen des LICHTER Filmfests.

Die Beiträge des Kritikerblogs 2017 wurden auf dem kritikerblog.com veröffentlicht.

Das Projekt fand in Kooperation mit dem Institut für TFM (Theater-, Film- und Medienwissenschaft) an der Goethe-Uni Frankfurt, der hFMA und des LICHTER Filmfests statt.