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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main

Anfahrtsbeschreibung hier

Sie erreichen uns Montags bis Freitags von 10 bis 16:30 Uhr.

kommiss. Geschäftsführung
Lara Nahrwold (montags bis freitags) – nahrwold(at)hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Csongor Dobrotka (mittwochs) – dobrotka(at)hfmakademie.de
Celina Schimmer (montags bis donnerstags) – schimmer(at)hfmakademie.de

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    Musik für Stummfilme 2021

    Das "herausragende Lehrprojekt" erhielt am 25.11.21 den 2. Preis des Hessischen Hochschullehrpreises für Exzellenz in der Lehre, verliehen vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst durch Wissenschaftsministerin Angela Dorn!
    Wir haben uns sehr über eine großartige und erfolgreiche Abschlussveranstaltung der 14. Ausgabe des Projektes "Musik für Stummfilme" gefreut. In diesem Jahr wurden 13...

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    Das "herausragende Lehrprojekt" erhielt am 25.11.21 den 2. Preis des Hessischen Hochschullehrpreises für Exzellenz in der Lehre, verliehen vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst durch Wissenschaftsministerin Angela Dorn!


    Wir haben uns sehr über eine großartige und erfolgreiche Abschlussveranstaltung der 14. Ausgabe des Projektes "Musik für Stummfilme" gefreut. In diesem Jahr wurden 13 verschiedene Kurzfilme von Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) unter der Leitung von Prof. Ralph Abelein vertont. Sechs innovative Beiträge aus dem MfS CreativeLab bereicherten den  Abend um eine erweiterte performative Perspektive.

    Die Filme stammten aus den vier filmschaffenden Hochschulen des hFMA-Netzwerkes (s.u.) und gelangten mit der neu komponierten und improvisierten Musik in mehreren Konzerten zur Live-Aufführung.

    Aus dem MfS CreativeLab, eine Kooperation zwischen der Kunsthochschule Kassel und dem Institut für Musik der Universität Kassel, gab es wieder experimentell-performative Beiträge – sechs an der Zahl. Hierfür haben Künstler*innen-Tandems in einem engen Dialog zusammengearbeitet und ihre Filme in Verbindung mit komponierter oder improvisierter Musik präsentiert. 2019 wurde das Pilotprojekt im Rahmen von Musik für Stummfilme von Roman Beilharz (Universität Kassel) und Prof. Jan Peters (Kunsthochschule Kassel) gestartet. Der Fokus liegt hier auf der direkten kreativen Zusammenarbeit von Film- und Musikstudierenden. Die Filme und ihr Sound wurden gemeinsam von den Film- und Musikstudierenden in engem Dialog erschaffen. Da sich die Filmemacher*innen zum Teil selbst an der Live-Vertonung beteiligten, entstanden sowohl experimentell-performative als auch teilimprovisierte Ergebnisse, welche die Künste innovativ miteinander verwoben.

    Studierende der Hochschule Darmstadt fertigten Tonaufnahmen und -mischungen an und stellen sie Anfang 2022 den Filmer*innen und Komponist*innen/Improvisator*innen zur Verfügung. Durch die Zusammenarbeit mit den Komponisten des Projekts konnten Kontakte zu einem Netz professioneller Musiker - Improvisatoren, Arrangeure, Komponisten und Instrumentalisten geknüpft werde. Am Ende des Projekts erhält jeder Film eine neu komponierte und professionell abgemischte Musik, angefertigt von den Studierenden des Studiengangs "Sound and Music Production".

    Stefanie Januschko, Studentin und gleichzeitig hFMA-Hilfskraft an der HfMDK, übernahm Projektmanagement und -koordination von MfS und war darüber hinaus Teilnehmerin des Projekts und berichtet über die Konzertabende: "Besonders die Filme LATERSKATER von Jan Emde (Musik: Anton Severin), bei dessen Performance ein Skateboard zur Klangerzeugung herangezogen wurde, und MILK von Jennifer Kolbe mit einer wirkungsvollen Vertonung von Benedikt Kuhn, konnten das Publikum überzeugen. Die authentische Moderation mit Hannah Pommerening wusste gekonnt die vielfältigen Filmbeiträge durch Interviews mit Filmemacher:innen und Komponist:innen zu bereichern."


    Die Konzerttermine:

    Das Konzert am Freitag, 12.11., in der HfMDK wurde live gestreamt. Eine Aufzeichnung ist online verfügbar.

    Es spielte live die Kammerphilharmonie Frankfurt.

    • Amour Fou von Florian Werzinski, Filmakademie Baden-Württemberg, vertont von Valentin Michel
    • Fragment von Roya Ghanavati, Hochschule RheinMain, vertont von Stefanie Januschko
    • Bring me back von Benjamin Fiedler, Hochschule Darmstadt, vertont von Sebastian Rausch
    • Kellerkind von Julia Ocker, Filmakademie Baden-Württemberg, vertont von Sören Riesner und durch ein Improvisations-Ensemble
    • Leere Orte von Sheila Mae Breker, Hochschule RheinMain, vertont durch ein Improvisations-Ensemble
    • Der Jäger und der Bär von Joachim Brandenberg, Filmakademie Baden-Württemberg, vertont von Lucas Stephan
    • Ohne Sinn von Florentina Berzel, Hochschule RheinMain, vertont von Jonathan Sutphen
    • Touch von Lara Last, Hochschule RheinMain, vertont von Felix Krell
    • Rosa von Janina Lutter, Hochschule Darmstadt, vertont von Elisabeth Tzschentke
    • Milk von Jennifer Kolbe, Hochschule RheinMain, vertont von Benedikt Kuhn
    • Wallflower Tango von Wolfram Kampffmeyer, Filmakademie Baden-Württemberg, vertont von David Sixt
    • Bloß von Maike Kroll, Hochschule RheinMain, vertont von Manuel Lippstein
    • Pizza Party von Max Holicki, Kunsthochschule Kassel, vertont von Charlotte Reitz

    Aus dem MfS CreativeLab der Kunsthochschule Kassel:

    • deliberately damage | bewusst beschädigen von Charlotte Bouchon, Musik: Helena Steiner
    • fragil von Franziska Pappert, Musik: Ricarda Gumprich
    • laterskater von Jan Emde, Musik: Anton Severin
    • nur noch Touristen von Niels Walter, Musik: Tamara Schnopp
    • Super8Girls von Alix Kokula, Gast: Pit Przygodda
    • Wir gehen nicht zum Zahnarzt von Aya Limbacher, Musik: Anton Severin

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    hungry eyes festival

    Bericht zum hungry eyes festival 2021 

    Vom 05.-07. Februar 2021 fand die vierte Ausgabe des hungry eyes festival statt - erstmals inseiner mittlerweile fast fünfjährigen Geschichte im digitalen Raum. Das insgesamt 13-köpfigeTeam hat es sich auch für diese Ausgabe zum Ziel gemacht, die Schnittstelle zwischen Film,Performance und Installation künstlerisch-produktiv zu befragen und dem...

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    Bericht zum hungry eyes festival 2021 

    Vom 05.-07. Februar 2021 fand die vierte Ausgabe des hungry eyes festival statt - erstmals in seiner mittlerweile fast fünfjährigen Geschichte im digitalen Raum. Das insgesamt 13-köpfige Team hat es sich auch für diese Ausgabe zum Ziel gemacht, die Schnittstelle zwischen Film, Performance und Installation künstlerisch-produktiv zu befragen und dem Medium Film in einer breiten Auswahl künstlerischer Arbeiten auf die Spur zu kommen.

    Dem Open Call folgten 770 Einreichungen für Kurzfilme, Installationen und Performances aus insgesamt 62 verschiedenen Ländern.

    Neben drei Kurzfilmprogrammen, bestehend aus insgesamt 16 Filmen in der Hauptkategorie und der in den letzten Festivaleditionen etablierten Trash-Night mit sieben Kurzfilmen, wurden neun installative und performative Arbeiten ausgewählt, die sich interdisziplinär mit dem Medium Film auseinandersetzen. 

    Das Online-Event

    Die kuratierten Kurzfilmblöcke wurden dem Publikum durch Streamingdienste zur Verfügung gestellt und die Installationen und Performances durch möglichst viel Bild-, Text- und Film-Material auf unserer für diese Ausgabe neu geschaffenen Website repräsentiert. Eine Performance konnte sogar live und online aus drei verschiedenen Ländern gleichzeitig stattfinden. 

    Pressestimmen durchweg positiv

    In den lokalen Zeitungen wurden insgesamt vier Vorankündigungen veröffentlicht und schließlich zwei ausführliche Nachbesprechungen. Heiner Schultz vom Gießener Anzeiger etwa schreibt von einem Programm “das alle Ansprüche vom Spektakel bis zur hermetischen Kunst erfüllte, witzige und anregende Filme inbegriffen”.

    Hohe Besuchszahlen

    Zwischen dem 5. und 7. Februar 2021 besuchten im Durchschnitt 740 Menschen pro Festivaltag die Website. Auch die Klickzahlen der Kurzfilmprogramme von durchschnittlich 259 Klicks, bei der Trash-Night sogar 434 Klicks.

    Mit freundlicher Unterstützung

    Das hungry eyes festival wurde realisiert mit finanzieller Unterstützung der HessenFilm und Medien GmbH, des Kulturamts der Stadt Gießen, der Hessischen Theaterakademie, der Hessischen Film- und Medienakademie, der Gießener Kulturstiftung und des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft durch die kostenlose Bereitstellung von Technik.

    interface : performance für inklusives quartett

    Bei dem übergreifenden Kooperationsprojekt interface : performance für inklusives quartett handelt es sich um ein zeitgenössisches Ensemblestück für die Besetzung Frauenstimme, Flöte, Violoncello und eine Gebärdensolistin. Das Projekt wurde umbenannt und läuft nun weiter unter der Bezeichnung Echo:Reflexion, siehe Projekteintrag unter hfmakademie.de. 

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    Bei dem übergreifenden Kooperationsprojekt interface : performance für inklusives quartett handelt es sich um ein zeitgenössisches Ensemblestück für die Besetzung Frauenstimme, Flöte, Violoncello und eine Gebärdensolistin. Das Projekt wurde umbenannt und läuft nun weiter unter der Bezeichnung Echo:Reflexion, siehe Projekteintrag unter hfmakademie.de

    Musikprojekt Echo:Reflexion

    Bei dem übergreifenden Kooperationsprojekt Studierender der Frankfurt University of Applied Sciences mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a.M., handelt es sich um ein zeitgenössisches Ensemblestück für die Besetzung Frauenstimme, Querflöte, Violoncello und eine Gebärdensolistin. Auch der Hessische Rundfunk berichtete bereits über das Projekt.
    Vier...

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    Bei dem übergreifenden Kooperationsprojekt Studierender der Frankfurt University of Applied Sciences mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a.M., handelt es sich um ein zeitgenössisches Ensemblestück für die Besetzung Frauenstimme, Querflöte, Violoncello und eine Gebärdensolistin. Auch der Hessische Rundfunk berichtete bereits über das Projekt.

    Vier erfahrene Künstlerinnen haben sich in dieser intermedialen Performance verbunden mit dem Ziel, die Kulturen der Hörenden und der Gehörlosen auf musikalisch-künstlerischer Ebene zusammenzuführen und auf diese Weise exemplarisch gesellschaftliche Grenzen zu überwinden. Gemeinsam bilden sie das Ensemble in transition.

    Bekannte Gebärdensolistin und vielseitiges Ensemble

    Für den Part der Gebärdensolistin konnte die international bekannte, gehörlose Künstlerin Kassandra Wedel gewonnen werden. Sie ist Schauspielerin, Tänzerin und Choreographin. Die Arbeit fand unter der Leitung und im Rahmen des Masterprojekts von Désirée Hall statt, Diplom-Musikerin und Studierende im Masterstudiengang Performative Künste in sozialen Feldern an der Frankfurt University of Applied Sciences. Sie übernimmt in dem Werk den Flötenpart. Weitere Ensemblemitglieder sind die hervorragende Cellistin Larissa Nagel und Komponist Alexander Reiff. Beide studieren derzeit an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a.M. sowie Alumna Maren Schwier, Sängerin am Staatstheater Mainz. Gefördert wird das Projekt von der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA).

    Inspiriert von Michael Ende

    In seiner Komposition Echo:Reflexion ließ sich Alexander Reiff inspirieren von der ersten Kurzgeschichte aus dem Band Der Spiegel im Spiegel: Ein Labyrinth, eine Sammlung surrealistischer Geschichten des deutschen Schriftstellers Michael Ende. Gemeinsam erarbeitete das erfahrene Ensemble hierbei Möglichkeiten und Wege der Darstellung. Musik und Gebärdenpoesie funktionieren in diesem Werk als Synthese und ergänzen sich. Ohne die eine Kunstform kommt die andere nicht mehr aus.

    Wo ist das Stück zu sehen?

    Der Hessische Rundfunk berichtete über das Projekt, der Beitrag bietet spannende Einblicke in die Proben und ist zu sehen unter hr-fernsehen.de.

    Die Uraufführung fand am 15.06.21 im Rahmen der zeitgenössischen Konzertreihe shortcuts – Experiment und Begegnung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a.M. statt. Es war eine Aufführung für hörende und taube Menschen. Das Werk soll deutschlandweit aufgeführt werden. 


    Global Game Jam 2021

    Der Studiengang Animation & Game am Mediencampus der Hochschule Darmstadt (Max-Planck-Str. 2, 64807 Dieburg) hat sich auch 2021 wieder am Global Game Jam beteiligt! 
    In kleinen Teams, die sich nach einer Pitching-Runde online zusammenfinden wurde ab dem 27.01.2021 an spannenden Game Jam Projekten gearbeitet. 
    Der Kult gewordene 48-Stunden...

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    Der Studiengang Animation & Game am Mediencampus der Hochschule Darmstadt (Max-Planck-Str. 2, 64807 Dieburg) hat sich auch 2021 wieder am Global Game Jam beteiligt! 

    In kleinen Teams, die sich nach einer Pitching-Runde online zusammenfinden wurde ab dem 27.01.2021 an spannenden Game Jam Projekten gearbeitet. 

    Der Kult gewordene 48-Stunden Spiele-Entwicklungs-Workshop bringt weltweit jedes Jahr tausende von Game Design Enthusiasten für ein Wochenende zusammen. In diesem Zeitraum entwickeln sie Spielideen, Konzepte und auch schon erste Games. Zur Teilnahme an dem Kreativ-Workshop aufgerufen sind ausdrücklich auch junge Menschen, die sich für die Spieleentwicklung interessieren. Teilnehmer aus allen Disziplinen des Bewegtbildes, auch ohne Vorkenntnisse waren wie immer herzlich willkommen, um Erfahrungen im Bereich der Entwicklung und Gestaltung von Computerspielen im virtuellen Kontakt und Austausch mit anderen zu sammeln oder zu vertiefen. Die Ergebnisse des 48-Stunden-Events dieses Jahres, sowie der vergangenen Jahre, können auf der Homepage des Global Game Jam veröffentlicht. 

    Formula Mundi Filmfest sucht Juror*innen

    Die Welt und das Leben darin sind seit jeher in einem Zustand des steten Übergangs. Da macht unsere Zeit keine Ausnahme, auch wenn uns die Vielzahl der drängenden Herausforderungen zwischen Klima, Gesundheit, Digitalisierung und dem Wunsch nach Entschleunigung ein anderes, akuteres Bild zeichnen wollen. Dennoch ist es wichtig dem ergründend und beobachtend nachzuspüren, was die Welt und die...

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    Die Welt und das Leben darin sind seit jeher in einem Zustand des steten Übergangs. Da macht unsere Zeit keine Ausnahme, auch wenn uns die Vielzahl der drängenden Herausforderungen zwischen Klima, Gesundheit, Digitalisierung und dem Wunsch nach Entschleunigung ein anderes, akuteres Bild zeichnen wollen. Dennoch ist es wichtig dem ergründend und beobachtend nachzuspüren, was die Welt und die Menschen darin wirklich bewegt.

    Formula Mundi ist ein bereits seit 2003 bestehendes Themenfestival welches sich mit eben dieser Veränderung filmisch auseinandersetzt. Hierfür haben die Veranstalter in den Kategorien Kurz/Spielfilm, Dokumentation und Animation/Experimental weit über 3800 Einreichungen aus 100+ Nationen gesichtet. Diese decken das gesamte Spektrum von professionellen Produktionen bis hin zu ambulant erstellten filmischen Zeugnissen direkt Involvierter ab. Daraus wurden im Rahmen der Vorjurierung Einreichungen ausgewählt, für die Juror/innen gewonnen werden sollten.

    Diese Artikelsammlung wird in Buchform verlegt und parallel zum Filmfestival veröffentlicht. Die Filme die es ins Buch schaffen, sollen auch beim Festival gezeigt werden. Die subjektive Herangehensweise ist der Vielfalt der Filme geschuldet und soll Stichprobenartig aktuelle Strömungen des internationalen Films reflektieren.

    Allgemeine Infos Teilnahme Infos

    #hFMAsk – Deine digitale Sprechstunde

    #hFMAsk bietet allen Studierenden (und frischgebackenen Alumni) aus den hessischen Hochschulen ab Januar 2021 jeden zweiten Mittwoch im Monat die Möglichkeit, Beratung, Feedback und Tipps zum eigenen Projekt oder anderen Themen rund ums Film- und Medienschaffen zu erhalten.

    Wir möchten Euch mit diesem Angebot schnell und unkompliziert Hilfestellungen zu Themen rund um die Rechteklärung...

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    #hFMAsk bietet allen Studierenden (und frischgebackenen Alumni) aus den hessischen Hochschulen ab Januar 2021 jeden zweiten Mittwoch im Monat die Möglichkeit, Beratung, Feedback und Tipps zum eigenen Projekt oder anderen Themen rund ums Film- und Medienschaffen zu erhalten.

    Wir möchten Euch mit diesem Angebot schnell und unkompliziert Hilfestellungen zu Themen rund um die Rechteklärung für Bild und Ton, Streaming in Zeiten von Corona, Projektvorbereitung und -management oder zu digitalen Verwertungsmöglichkeiten bieten und ggf. den Kontakt zu weiteren Ansprechpartner*innen aus der Branche vermitteln.

    Die 15-minütigen Gesprächs-Slots mit unserem Mitarbeiter Csongor Dobrotka können über den untenstehenden Link online reserviert werden und finden über Zoom statt.

    Termine: Jeden zweiten Mittwoch im Monat (Termine s.u.), 16 –17 Uhr
    Dauer: je 15 Minuten
    Terminvergabe: über Calendly (https://calendly.com/hfma/hfmask) – first come first serve

    Bei der Anmeldung bitte Namen, E-Mail Adresse und einige Stichpunkte zum Gesprächsthema angeben. Wir bitten die Teilnehmer*innen, 1-2 Minuten früher im Meeting-Room anwesend zu sein.

    Hier gibt es Infos zu Csongor: https://www.die-seriale.de & http://www.dobago.de/

    Wir freuen uns über Eure Teilnahme!

    Generelle Fragen zu Dreharbeiten in Coronazeiten werden in unseren FAQ beantwortet. Untenstehend auch zum Download.

    Downloads

    Dok.Urban – Hybride Dokumentationen

    Alle Projekte und Filme finden Sie jetzt auf der Website: www.dokurban.de
    In diesem Jahr bot das Institut für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Frankfurt University of Applied Sciences (FUAS) und Unterstützung der hFMA, die Seminarreihe fortgeschrittene Themen in der...

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    Alle Projekte und Filme finden Sie jetzt auf der Website: www.dokurban.de


    In diesem Jahr bot das Institut für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Frankfurt University of Applied Sciences (FUAS) und Unterstützung der hFMA, die Seminarreihe fortgeschrittene Themen in der Filmwissenschaft an, in denen die Studierenden die formalen, ästhetischen und narrativen Formen hybrider Dokumentarfilme erkundet und produziert haben.

    Als Filmgenre setzt sich die Geschichte der Dokumentarfilme mit der Frage auseinander, was die Repräsentation der sozialen Realität ausmacht. Dokufiction, Dokudrama und Mockumentary sind die kinematografische Kombination von Dokumentarfilm und Fiktion. Das bedeutet es werden fiktive Elemente mit einer Darstellung der Realität verbunden. 

    In Echtzeit gedreht, stellen die Hauptfigur oder Hauptfiguren – häufig von Laiendarsteller*innen besetzt – im Wesentlichen sich selbst oder leicht fiktionalisierte Versionen von sich selbst in einem fiktionalen Szenario dar.

    Dieser Idee folgend war das Ziel der Seminarreihe, Formen der visuell-ästhetischen Forschung im hybriden Genre des Dokumentarfilms zu erproben und weiterzuentwickeln. Die Studierenden untersuchten experimentelle Darstellungsformen des Dokumentarfilms (wie Dokufictions, Mockumentaries, Reenactments und Docudramas), die sachliche, fiktive und fantastische Elementen vereinen. Darauf aufbauend lernten die Studierenden durch die Produktion eines eigenen Films, wie die Kombination aus Wahrheit und Fiktion, alternative und mächtige Formen zur Darstellung der Realität bereithält. 

    Mehr Informationen über www.dokurban.de


    Personen

    Profis Plaudern Praxis XII / Praxis Dokfest

    Mein Film zwischen Verwertung und Entwertung – Strategien im Zeitalter von Streaming und Online-Festivals

    Die Diskussion um Streaming und VoD-Plattformen ist ein dauerhaftes Thema in der Film- und Medienbranche. Sie umfasst neben Fragen zu Möglichkeiten der Selbstpräsentation auch Fragen nach deren Auswirkungen. Streamingdienste und Online-Plattformen eröffnen – dank der einfachen...

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    Mein Film zwischen Verwertung und Entwertung – Strategien im Zeitalter von Streaming und Online-Festivals

    Die Diskussion um Streaming und VoD-Plattformen ist ein dauerhaftes Thema in der Film- und Medienbranche. Sie umfasst neben Fragen zu Möglichkeiten der Selbstpräsentation auch Fragen nach deren Auswirkungen. Streamingdienste und Online-Plattformen eröffnen – dank der einfachen Zugänglichkeit – jungen Medienschaffenden ein großes Potenzial ihre Werke sichtbar zu machen. Doch nur wenige Bekannte verschreiben sich bisher ausdifferenzierten, nicht-kommerziellen Ansätzen: Der vermeintlich größeren Unabhängigkeit der Selbstvermarktung im Online-Bereich steht eine potenzielle Entwertung der Werke gegenüber.

    Unvorhergesehene Relevanz erhält das Thema der digitalen Vermarktungs-Strategien nun durch die Corona-Pandemie. Aus der Not der Krise haben nun auch erste Filmfestivals den Schritt in die Digitalität gewagt, wodurch alle beteiligten Branchenzweige richtungsweisende Erfahrungen sammeln konnten. 

    Die Veranstaltung Profis Plaudern Praxis XII / PraxisDokfest gab jungen Medienschaffenden die Möglichkeit, gemeinsam mit erfahrenen Branchen-Expert*innen diesbezügliche Fragen zu konkretisieren, ihr Handeln abzuwägen und für ihre eigenen Produktionen zukunftsgerichtete Auswertungsstrategien zu finden.

    Vier Kurzvorträge eröffneten unterschiedliche Perspektiven auf die Vermarktungsstrategien zwischen Kinoleinwand und Streamingplattformen. In anschließenden Online-Einzelgesprächen wurde auf individuelle Fragen für eigene Projekte eingegangen. 

    Die Vorträge und Einzelgespräche richteten sich vorrangig an Studierende aus dem Netzwerk der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) und an die Teilnehmer*innen des 11. Hessischen Hochschulfilmtages, sie waren aber auch für andere am Thema Interessierte geöffnet.

    Profis Plaudern Praxis XII fand 2020 als Online Veranstaltung statt. Die Vorträge wurden im DokfestChannel auf www.kasselerdokfest.de übertragen. Die Paneldiskussion fand am 20.11.2020 um 13 Uhr auf ZOOM statt. Die Vorträge sind nun auf YouTube zu sehen.


    Die Reihe Profis Plaudern Praxis wird seit 2010 in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) durchgeführt. Die Sektion versteht sich als Plattform für die Weiterbildung von Film- und Medienschaffenden. In Vorträgen und Workshops vermitteln Expert*innen fundiertes Praxiswissen und setzen sich mit neuen Entwicklungen in der Branche auseinander.

    Studierende können in Einzelgesprächen mit den jeweiligen Referent*innen über geplante Film- und Medienprojekte oder Entscheidungsfragen sprechen und sich konkret beraten lassen zu möglichen Veröffentlichungs- und Vertriebs-Strategien. Die Einzelgespräche sind auf 20 Minuten begrenzt. Je Referent*in kann ein Einzelgespräch gebucht werden.
    Die Referent*innen nehmen nach Möglichkeit am 19.11. am 11. Hessischen Hochschulfilmtag teil, um sich ein Bild der teilnehmenden Projekte zu machen. Studierende haben damit die Gelegenheit, bereits im Vorfeld Kontakt zu den Referent*innen aufzunehmen, die am Freitag für Einzelgespräche zur Verfügung stehen.


    Programmablauf

    FREITAG 20.11.2020 | 11:00 – 13:00

    11:20
    Adele Kohout / DOK.fest München

    Beyond the screen DOK.fest München
    Wie viele Kulturanbieter musste sich das DOK.fest München 2020 bei seiner 35. Edition mit den Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie arrangieren. Der Lockdown ließ ein reguläres Festival in den Kinos nicht zu. Uns ist es jedoch kurzfristig gelungen, das Programm als DOK.fest München @home online zu präsentieren. Wir hoffen auf die Rückkehr zu Präsenzveranstaltungen, doch schwierige Zeiten erfordern manchmal auch neue Wege. Das Festival ist im digitalen Zeitalter angekommen und wird die wertvolle Erfahrung aus dieser Edition in allen Bereichen für seine weitere Entwicklung nutzen.

    DOK.fest München
    Das DOK.fest München erzählt von der Welt, in der wir leben – mit über 120 Filmen. Von der großen Filmpremiere bis zur internationalen Entdeckung versammelt das Programm die Highlights des aktuellen Dokumentarfilmschaffens, begleitet von Filmgesprächen und thematischen Specials. Beim DOK.forum trifft sich die Branche zur Perspektive des dokumentarischen Erzählens. Für Kinder, Jugendliche und Schulen bietet DOK.education eigene Filme mit medienpädagogischen Workshops.

    www.dokfest-muenchen.de

    11:40
    Csongor Dobrotka / die Seriale

    Wie entsteht ein digitales Event?
    Die Seriale musste ihr Veranstaltungsformat in 2020 als eines der ersten Festivals durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie verändern und kreierte statt der gewohnt physischen Form ein umfangreiches, international ausgerichtetes Online-Event. Im Vortrag wird Festivalleiter Csongor Dobrotka die besonderen Herausforderungen und das Potential eines virtuellen Events vorstellen und dabei auf die Möglichkeiten für digitalen Content eingehen, wie Online Markt und spezielle VOD-Plattformen.

    Die Seriale
    Die Seriale in Gießen ist das älteste Festival in Deutschland für Webserien. Das internationale Festival setzt einen besonderen Fokus auf kurzformatige und innovative Serienformate. International werden diese Formate u.a. Digital Series, Short Form Series, Webdramas oder wie hierzulande Webserien genannt. Seit der Entstehung der Seriale nimmt das Festival eine Pionierrolle ein und gilt inzwischen als eines der wichtigsten und größten Festivals weltweit für dieses Medium.
    www.die-seriale.de

    12:00
    Amos Geva / T-Port








    Challenge accepted – Wie wir das Beste aus der Situation machen können, in der wir uns mit Corona und der Filmindustrie befinden. 
    Wo kann ich meinen Film online zeigen, ohne den Wert einer sinnvollen Festivalrunde zu verlieren, und welche neuen Möglichkeiten erschließen sich „Dank“ der Corona-Krise? Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.

    T-Port
    T-Port ist eine innovative gemeinnützige Online-Plattform, die zum Ziel hat neue Talente zu fördern und den Verleih von Kurzfilmen in der professionellen Industrie ermöglichen will. Die Plattform zeigt über 750 Filme. T-Port geht auf die Bedürfnisse der professionellen Filmindustrie ein, vor allem die der Festivalprogrammierer*innen, Käufer*innen und des Vertriebs, die nach Kurzfilmen und neuen Talenten suchen.
    www.tportmarket.com

    12:20
    Brenda Lien / independent filmmaker

    Mein Kurzfilm zwischen on- und offline Auswertung
    Der thematische Austausch über Filme geht bei Festivals oft im Business Talk unter. Das interessanteste Feedback bekam ich bei Screenings vor Nicht-Filmindustrie-Publikum oder in der Kommentarsektion von Streamingplattformen, wo Filme weniger als Produkt, sondern als Kunstwerk besprochen werden. Meine Meinung zur online-Auswertung hat sich über die Jahre sehr geändert. In diesem Vortrag werde ich meine Überlegungen zur on- und offline Auswertung meines neuen Films darlegen und über meine Erfahrungen mit Verleihen, Vertrieben und TV-Sendern im Zusammenhang mit Kurzfilmen sprechen. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.
    https://vimeo.com/brendalien
    http://www.brendalien.de



    11. Hessischer Hochschulfilmtag

    Am 19. November 2020 fand der 11. Hessische Hochschulfilmtag (HHFT) statt – 2020 online – aber wie immer, für angemeldete Fachbesucher*innen. 
    Studierende der Hochschule Darmstadt, der Kunsthochschule Kassel, der Hochschule für Gestaltung Offenbach und der Hochschule RheinMain / Wiesbaden stellten ihre neuesten Filme vor. Zu sehen waren...

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    Am 19. November 2020 fand der 11. Hessische Hochschulfilmtag (HHFT) statt – 2020 online – aber wie immer, für angemeldete Fachbesucher*innen. 

    Studierende der Hochschule Darmstadt, der Kunsthochschule Kassel, der Hochschule für Gestaltung Offenbach und der Hochschule RheinMain / Wiesbaden stellten ihre neuesten Filme vor. Zu sehen waren Abschluss- und Semesterarbeiten sowie Debütfilme aus den Bereichen Dokumentar-, Experimental-, Animations-, und Spielfilm.

    Das Programm 2020 bestand aus im voraus verschickten Sichtungslinks und Live-Gesprächen zwischen Publikum und MacherInnen.

    10:00 Einführung und Vorstellung
    10:50 Filmgespräche Dokumentarfilm

    • Silke Körber (Piknik)
    • Tobi Sauer (Kafkaland)
    • Marius Kast (Orion)
    • Arianna Waldner Bingemer (The Curfew)

    12:15 Filmgespräche Spielfilm 1

    • Özkan Özdemir (Lake Waya) 
    • Tanja Hurrle (Bandsalat)
    • Pei-Chin Lee (Frenchpress)

    13:30 Filmgespräche Spielfilm 2

    • Merlin Heidenreich (Restmüll)
    • Marius Brandt (Eisbär)
    • Niklas Bauer (A day in the life of a boy)

    14:00 Mittagspause
    14:45 Pitches

    • Paula Berger (Kunsthochschule Kassel)
    • Larissa Keller (Hochschule Darmstadt)

    15:15 HessenFilm und STEP präsentieren
    16:15 Filmgespräche Experimentalfilm/ Trickfilm 1

    • Niels Walter (We are still searching) 
    • Yama Rahimi (Eva)
    • Oleksandra Krasavtseva (Zebra) 
    • Nadine Blesing (Daruma)
    • Thea Dechsler (The order of the universe is disorder)

    17:30 Filmgespräche Experimental-/ Trickfilm 2

    • Anja Giele (Illusion of Seclusion) 
    • Jennifer Kolbe (MILK)
    • Xiaoxuan Yu (News)
    • Sheila Mae Breker (Leere Orte)18:30

    18:30 Abschlussrunde

    Der Hessische Hochschulfilmtag ist eine Plattform, um sich mit Filmemacher*innen anderer Hochschulen zu vernetzen, sich auszutauschen, Vertreter*innen der Film-, Fernseh- und Medienbranche zu treffen und vor allem um Filme zu sehen und zu zeigen.

    Der HHFT fand im Rahmen des 37. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofests (17.11. – 22.11.2020), in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) und der Kunsthochschule Kassel statt.