Kino in Darmstadt hat Tradition. Bis ins frühe 20. Jahrhundert reicht die lange Geschichte der Darmstädter Lichtspieltheater. Technische Innovationen der Filmvorführung führten vom Wanderkino auf öffentlichen Plätzen, über die ersten Ladenkinos hin zu luxuriösen Lichtspielhäusern. Die sogenannten Kinematographentheater begeisterten die Darmstädterinnen und Darmstädter von der ersten Stunde an...
Kino in Darmstadt hat Tradition. Bis ins frühe 20. Jahrhundert reicht die lange Geschichte der Darmstädter Lichtspieltheater. Technische Innovationen der Filmvorführung führten vom Wanderkino auf öffentlichen Plätzen, über die ersten Ladenkinos hin zu luxuriösen Lichtspielhäusern. Die sogenannten Kinematographentheater begeisterten die Darmstädterinnen und Darmstädter von der ersten Stunde an und öffneten ihnen das Tor zu einer vielfältigen Filmwelt.
Im Rahmen eines Lehrforschungsprojekts am Institut für Geschichte der TU Darmstadt untersucht eine Gruppe von Studierenden unter der Leitung von Prof. Dr. Nicolai Hannig die wechselvolle Geschichte des Kinos in Darmstadt. Dazu recherchieren die Studierenden an unterschiedlichen Stationen: im Darmstädter Stadtarchiv und im Hessischen Landesarchiv, sie durchforsten Zeitungen und befragen Zeitzeugen. Die Ergebnisse dieser Lokalstudie werden in einer digitalen Ausstellung präsentiert.
Gefördert wird das Projekt von der hessischen Film- und Medienakademie.
Bereits um 1900 gastierten auf dem Exerzierplatz Filmvorführer mit ihren Wanderkinos. 1907 eröffnete mit dem Edison-Theater das erste ortsgebundene Darmstädter Kino. Schnell folgten weitere Säle, die im Verlauf der zwanziger Jahre auch immer mehr Tonfilme präsentierten. Während des Nationalsozialismus konsolidierte sich die Darmstädter Kinolandschaft. Große Säle wie der des „Union“ an der Rheinstraße verfügten über rund 1.200 Plätze. Geboten wurde fortan jedoch weniger Vielfalt, dafür umso mehr Propaganda. Erstaufführungen wie etwa des „Hitlerjungen Quex“ (1933) begleiteten die Darmstädter NS-Organisationen mit Marschliedern und Fanfaren, mit Trommeln und „feurig-kernigen Ansprachen“, wie es am 23.09.1933 im Darmstädter Tagblatt hieß.
Ein Blick in die Geschichte macht schnell klar, dass Darmstadt zu den Pionierstädten „lebender Bilder“ gehörte, wie man den Film in seiner Frühzeit nannte. Begeben wir uns hingegen heute auf einen Stadtrundgang, so lassen sich die Spuren der langen und lebendigen Darmstädter Kinogeschichte nur erahnen. Was also ist in der Zwischenzeit passiert? Wie hat sich die Darmstädter Kinolandschaft verändert? Welche Konflikte gingen mit diesen Veränderungen einher und was machte das Darmstädter Kino eigentlich aus? Haben sich die Darmstädter Kinos an bestimmten Knotenpunkten der Stadt befunden? Und welchen Einfluss hatten die Kriege auf die Darmstädter Kinogeschichte? Wie gelang es, die Kinolandschaft aus den Trümmern der Nachkriegszeit wieder aufleben zu lassen? Und wie reagierten die Kinos schließlich auf die vielen Herausforderungen durch Fernsehen, Internet und Netflix?
Du willst zum Film? Suchst ein Praktikum? Oder benötigst Unterstützung? Egal, was du brauchst: Du findest es beim FILM & MEDIA MEETUP. Wir bieten dir Starthilfe: In lockerer Runde kannst du dich über Projekte austauschen, Kontakte knüpfen oder einfach mal hören, was aktuell so läuft. Bei uns gibt es alles, was du für einen Einstieg in die Film- und Medienbranche brauchst. Das FILM &...
Du willst zum Film? Suchst ein Praktikum? Oder benötigst Unterstützung?
Egal, was du brauchst: Du findest es beim FILM & MEDIA MEETUP.
Wir bieten dir Starthilfe:
In
lockerer Runde kannst du dich über Projekte austauschen, Kontakte
knüpfen oder einfach mal hören, was aktuell so läuft. Bei uns gibt es
alles, was du für einen Einstieg in die Film- und Medienbranche
brauchst.
Das FILM & MEDIA MEETUP ist die
Anlaufstelle für alle, die im Bereich Film und Medien aktiv werden
wollen - egal ob Studierende, Absolvent*innen oder Interessierte.
Neugierig geworden? Dann komm vorbei:
Das FILM & MEDIA MEETUP findet alle 2 Monate am letzten Donnerstag von 18 bis 19 Uhr statt.
2023 fand das Film & Media Meetup fünf Mal online statt und zusätzlich zwei Mal in Präsenz:
Am 19.04. fand das Film & Media Meetup zum ersten Mal in Präsenz auf dem LICHTER Filmfest statt - Details findet ihr auf der Terminseite.
Am 16.06. fand das Film & Media Meetup im Rahmen des EDUCATIONALS auf dem Serienfestival DIE SERIALE statt - Details findet ihr auf der Terminseite.
Seit dem Film & Media Meetup #11 gibt es an ausgewählten Terminen die Möglichkeit, sich vorab für Projektvorstellungen anzumelden.
Auch 2023 gab es wieder die Möglichkeit, in fünf Tagen einen eigenen Serienpiloten zu entwickeln.
Unter der Leitung von Elke Baumann (Hochschule Darmstadt, Fachbereich Media) begleiteten international renommierte Referent*innen dabei, ein eigenes Konzept für eine Serie zu erstellen. Am Ende der Woche wurden die entstandenen Serienpiloten gepitcht. Nach dem erfolgreichen Abschluss besteht die...
Auch 2023 gab es wieder die Möglichkeit, in fünf Tagen einen eigenen Serienpiloten zu entwickeln.
Unter der Leitung von Elke Baumann (Hochschule Darmstadt, Fachbereich Media) begleiteten international renommierte Referent*innen dabei, ein eigenes Konzept für eine Serie zu erstellen. Am Ende der Woche wurden die entstandenen Serienpiloten gepitcht.
Nach dem erfolgreichen Abschluss besteht die Möglichkeit sich mit dem Serienpiloten an dem Pitchcontest von 'die Seriale' im Juni 2023 zu bewerben. Die Teilnehmer*innen werden auch dabei von Expert*innen aus der Branche unterstützt.
Der Workshop fand online in deutscher und teilweise englischer Sprache statt und war für die Teilnehmer*innen aus dem hFMA-Netzwerk kostenfrei.
Teilnehmen konnten Studierende der hessischen Hochschulen und Universitäten sowie Serienschreiber*innen des hFMA-Netzwerks. Die Plätze wurden durch eine Fachjury vergeben.
Die Referent*innen, die bei den individuellen Projekten unterstützten waren 2023:
Csongor Dobrotka – Serienschöpfer und Begründer des Festivals „die Seriale“, Gießen
Rose of Dolls – Serienmacherin, Bilbao
Young Man Kang – Serienautor, Regisseur, Seoul
Christian Stadach – Autor, Regisseur und Mitgründer „Tag & Nacht Media“, Darmstadt
Dominik Lando – Produzent, Wiesbaden
Patrick Büchting – Regisseur, Produzent, Darmstadt
11 hessische Abschluss- und Semesterfilme präsentierten sich 2023 auf der Berlinale im hochschulübergreifenden HESSEN TALENTS-Kurzfilmprogramm, das die Produktionsvielfalt der vier filmschaffenden Hochschulen des hFMA-Netzwerkes in Darmstadt, Kassel, Offenbach und Wiesbaden zeigt.
DIE HESSEN TALENTS 2023 waren und sind auf folgenden Plattformen präsent: Hintergrundinfos zu allen Filmen...
11 hessische Abschluss- und Semesterfilme präsentierten sich 2023 auf der Berlinale im hochschulübergreifenden HESSEN TALENTS-Kurzfilmprogramm, das die Produktionsvielfalt der vier filmschaffenden Hochschulen des hFMA-Netzwerkes in Darmstadt, Kassel, Offenbach und Wiesbaden zeigt.
vom 24.02. bis 31.03.2023 als Video on Demandim Europäischen Filmmarkt (EFM) (für EFM-Akkreditierte mit Market Badge),
auf der – für Hochschulfilme spezialisierten – Kurzfilm-Plattform T-Port (Branchenvertreter*innen erhalten über uns einen Zugang zur gesamten Plattform)
Save the date: Im Mai 2023 sind Online-Masterclasses geplant. Details dazu folgen.
Das HESSEN TALENTS Programm wird alljährlich vom Fachpublikum auf dem Hessischen Hochschulfilmtag und den Professor*innen der filmschaffenden Hochschulen ausgewählt. Die HESSEN TALENTS werden finanziert und organisiert von der hFMA mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.
Für Pressefotos (Filmstills & Portraits der Filmschaffenden) klicken Sie hier.
Zum 12. Mal unterstützt die hFMA das Erfolgsprojekt "Musik für Stummfilme". Das 2021 mit dem Hessischen Lehrpreis ausgezeichnete und von der hFMA zu wesentlichen Teilen geförderte Projekt ist seit 2011 eine Lehrveranstaltung mit öffentlichen Veranstaltungen. Das Konzept ist einfach und überzeugend: Kurzfilme aus den vier filmschaffenden Hochschulen des hFMA-Netzwerkes in Darmstadt, Kassel,...
Zum 12. Mal unterstützt die hFMA das Erfolgsprojekt "Musik für Stummfilme". Das 2021 mit dem Hessischen Lehrpreis
ausgezeichnete und von der hFMA zu wesentlichen Teilen geförderte
Projekt ist seit 2011 eine Lehrveranstaltung mit öffentlichen
Veranstaltungen.
Das Konzept ist einfach und überzeugend: Kurzfilme aus den vier filmschaffenden Hochschulen des hFMA-Netzwerkes in Darmstadt, Kassel, Offenbach, Wiesbaden und Gießen erhalten von Musikstudierenden der HfMDK
eine neu komponierte oder improvisierte Musik, und werden in
öffentlichen Live-Konzerten vor Publikum auch von den Komponist*innen
dirigiert. Programm siehe unten!
Weitere Infos zur Teilnahme unter dem Reiter "TEILNAHME INFOS"
Die Kammerphilharmonie Frankfurt trägt auch in diesem Jahr zur professionellen Umsetzung bei.
Einen weiteren wichtigen Teil bei diesem hochschulübergreifenden Kooperationsprojekt übernehmen Studierende der Hochschule Darmstadt aus dem Studiengang: Sound and Music Production.
Sie lernen an diesem Projekt Konzertaufnahmen und -mischungen
anzufertigen, die sie dann Anfang 2024 den Filmer*innen und
Komponist*innen/Improvisator*innen zur Verfügung stellen. Das Streaming findet am 8.11. hier statt – eine gute Möglichkeit für alle Daheimgebliebenen.
Kartenverkauf für die jeweiligen Termine sind über den Kalender der HfMDK möglich.
Das Programm 2023
Aus der Hochschule Darmstadt
Great Wide Open von Antina Albrecht – Hochschule Darmstadt; Musik: Eva Henninger
BIRDS von Juliana Kralik – Hochschule Darmstadt; Musik: Clara Wacker
Tulip von Antina Albrecht – Hochschule Darmstadt; Musik: Lenard Schröder
Aus der Kunsthochschule Kassel
Cat food von Eleonora Dietrichs – Kunsthochschule Kassel; Musik: Zhaolong Sun
Mahlzeit! von Youngbin Noh – Kunsthochschule Kassel; Musik: Mauricio Homberg
Rider 2 von Anna Ilin – Kunsthochschule Kassel; Musik: JangHee Lee
Aus der Hochschule für Gestaltung Offenbach
Blitzableiter von Jimi Seo – Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main; Musik: Marianne Kelm
Restmüll von Merlin Heidenreich – Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main; Musik: Ronak Pouranpir
Aus der Hochschule RheinMain, Wiesbaden
Amber von Do Mai Anh Dang – Hochschule RheinMain; Musik: Daniel Ortega
Aus der Justus-Liebig-Universität Gießen
birds on air von Michael Eberle; Musik: Zhe Kong
Aus der Hochschule Mainz & der Filmakademie Ludwigsburg
*Minotaur von Mikhail Svyatskiy – Hochschule Mainz - University of Applied Sciences; *Minotaur wird zweimal von unterschiedlichen Besetzungen vertont: einmal von Carina Tichanow, einmal von Helena Gerl
Bob von Jacob Frey und Harry Fast – Filmakademie Baden-Württemberg; Musik: Daniel Rheinbay
Mulm von Carol Ratajczak und Tobias Trebeljahr – Filmakademie Baden-Württemberg; Musik: Sören Rießner
Für das Projekt "Musik für Stummfilme" werden Kurzfilme bis max. 15 Minuten gesucht, die von Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) neu vertont werden.
Die Filme gelangen mit der neu komponierten und improvisierten Musik in drei Konzerten, am 6.11., 7.11., und 8.11. im Kleinen Saal der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main zur...
Für das Projekt "Musik für Stummfilme" werden Kurzfilme bis max. 15 Minuten gesucht, die von Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) neu vertont werden.
Die Filme gelangen mit der neu komponierten und improvisierten Musik in drei Konzerten, am 6.11., 7.11., und 8.11. im Kleinen Saal der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main zur live-Aufführung. Es spielt die Kammerphilharmonie Frankfurt. Studierende der Hochschule Darmstadt fertigen Tonaufnahmen und -mischungen an und stellen sie Anfang 2024 den Filmer*innen und Komponist*innen/Improvisator*innen zur Verfügung.
Durch die Zusammenarbeit mit den Komponist*innen des Projekts knüpfst du Kontakte zu einem Netz professioneller Musiker*innen - Improvisatoren, Arrangeure, Komponist*innen und Instrumentalist*innen. Außerdem erhältst du am Ende des Projekts deinen Film mit neu komponierter, professionell abgemischter Musik, angefertigt von den Studierenden des Studiengangs "Sound and Musicproduction".
Geeignet sind Filme, die maximal 15 Minuten lang sind und auch stumm aufgeführt werden können. Das Produktionsjahr ist egal.
Nachfragen und Einreichungen per Internet-Upload bis zum 20.04.2023 bitte an die Wissenschaftliche Hilfskraft Eins Lee: einsleehfmdk@gmail.com
2023 hat die hFMA erneut zwei Studierenden aus dem hFMA Netzwerk die Möglichkeit auf eine monetär geförderte Festivalteilnahme geboten.
Unterstützt wurden bei diesem Projekt jeweils ein Besuch auf folgenden Festivals: Die Teilnehmenden sind in den Festivaltrubel eingetaucht und haben Kontakte zu internationalem Fachpublikum und Vertreter*innen von Institutionen und Hochschulen...
Die Teilnehmenden sind in den Festivaltrubel eingetaucht und haben Kontakte zu internationalem Fachpublikum und Vertreter*innen von Institutionen und Hochschulen geknüpft.
Anhand eines automatischen Rotationsprinzips ist immer ein gerechter Austausch zwischen den nominierten Kandidat*innen der jeweiligen Hochschulen gewährleistet. Die Auswahl geschieht durch ein Auslosungsverfahren.
Dabei unterstützt die hFMA die jeweiligen Teilnehmer*innen nicht nur mit einem Anteil der Reise- und Akkreditierungskosten, sondern vernetzt sie auch mit der vor Ort anwesenden und aktiven AG Kurzfilm, dem Bundesverband deutscher Kurzfilm als erste Ansprechpartnerin vor Ort. Im Gegenzug berichten die Teilnehmer*innen dem hFMA-Netzwerk per Instagram-Storys direkt vom Festival.
Ihr seid neugierig, wie es vor Ort auf dem Festival aussah? -> Folgt uns dazu auf Instagram und macht euch selbst einen Eindruck – wir haben alle Stories für euch in den Highlight-Ordnern "Clermont-Ferrand" und "Annecy" abgespeichert.
Hier könnt ihr den Festivalbericht "Annecy 2023" nachlesen, den Quirin Fürbeck (Hochschule für Gestaltung) als Resümee für uns geschrieben hat.
Hier bekommt ihr einen Eindruck vom Festival-Alltag, den Daniel Schulte (Hochschule RheinMain) für die hFMA beim Kurzfilmfestival in Clermont-Ferrand 2023 hatte.
2022 fuhr Zeno Gries von der Kunsthochschule Kassel zum Kurzfilmfestival Clermont-Ferrand. Seine Erwartungen könnt ihr hier nachlesen. Kübra Ögüt von der Hochschule Darmstadt berichtet hiervon ihren Erlebnissen auf dem Animationsfestival Annecy 2022.
Übersicht Pitch-Workshops 2023 im hFMA-Netzwerk mit Sibylle Kurz! Die Pitch-Workshops dauern i.d.R. 1-2 Tage und beginnen meist mit dem Vortrag „Pitch it!: Die Kunst, Projekte erfolgreich zu verkaufen“. Danach wird konkret an den mitgebrachten Projekten der Teilnehmer*innen geübt. Zur Teilnahme ist es wichtig, eine eigene Idee, Konzeption oder ein Projekt mitzubringen, um daran praxisnah und...
Übersicht Pitch-Workshops 2023 im hFMA-Netzwerk mit Sibylle Kurz!
Die Pitch-Workshops dauern i.d.R. 1-2 Tage und beginnen meist mit dem Vortrag „Pitch it!: Die Kunst, Projekte erfolgreich zu verkaufen“. Danach wird konkret an den mitgebrachten Projekten der Teilnehmer*innen geübt. Zur Teilnahme ist es wichtig, eine eigene Idee, Konzeption oder ein Projekt mitzubringen, um daran praxisnah und konkret die nächsten Projektentwicklungsschritte inhaltlich wie strategisch zu erarbeiten.
Bewerben können sich ALLE Film- und Medienstudierende aus dem Netzwerk der hessischen Film- und Medienakademie.
Sibylle Kurzwird international als Pitch-Trainerin und Kommunikations-Beraterin an Filmhochschulen und AV-Medien-Institutionen geschätzt. Mit einem akademischen Hintergrund in Medien- undKommunikationswissenschaften, Soziologie und Arbeits- und Organisations-Psychologie, einer postgradualen Ausbildung als Kommunikationstrainerin und zertifizierte NLP-Trainerin, als auch mit über 15 Jahrenpraktischer Erfahrung im Bereich Akquisition & Distribution von Filmrechten gibt Sibylle Kurz seit mehr als 25 Jahren fundierte Tipps für alle, die im Film- und Medienbereich studieren.
ÜBERSICHT TERMINE 2023
Für ALLE Studierende aus hFMA-Studiengängen geöffnet:
Im Kunst-, Kultur-, und Medienbereich zu studieren und zu arbeiten bedeutet in die Zukunft zu denken – und den nächsten Schritt dann auch zu gehen: Ideen wollen umgesetzt, neue Denkansätze und Konzepte wollen produziert und von einem Publikum entdeckt werden. Egal ob studentischer Kurzfilm, klassischer Dokumentarfilm, Games, Animationen, kommerzielles Kino, cross- und transmediale Konzepte oder experimentelle Videokunst - Kreativität braucht Öffentlichkeit!
Als Kreativschaffende*r ist man deshalb nicht nur ständig damit beschäftigt, sein Projekt weiterzuentwickeln, sondern auch die Idee dahinter für andere nachvollziehbar zu machen, um für sie zu begeistern. Dazu ist es wichtig, seine Gedanken laut zu formulieren und anderen zu erzählen, um sich selbst klarer zu werden. Ob man das nun Brainstorming, Präsentation oder Pitching nennt… Hauptsache es geht weiter mit den Projekten. In diesem Sinne hat der Pitching-Workshop zwei Schwerpunkte:
die Herausarbeitung des lebendigen Motivs des Projekts und dessen Stärken und Schwächen, ebenso wie
die effektive Kommunikation und Präsentation des kreativen und thematischen Schwerpunkts mithilfe von technischen Basiselementen. Denn der richtige »Pitch« eines Projektes entscheidet in der Regel über seine Chancen auf eine Realisierung.
In diesen Workshops geht es um:
die Projektentwicklung und Recherche vor Präsentationen
unterschiedliche Präsentations-Situationen und Kontexte,
notwendige Kommunikationstechniken - verbal und non-verbal - und deren Wirkung,
die Essenz von Stoffen, Themen, und deren emotionalen Effekte beim Publikum.
Hier seht ihr eine Übersicht über alle hFMA-Studiengänge.
Teilnehmen können alle Studierenden der an das hFMA-Netzwerk angeschlossenen Hochschulen. Vorrang haben Studierende des Hauptstudiums und Abschlussprojekte, sowie Teilnehmer*innen, die bislang noch keinen Pitch-Workshop der hFMA besucht haben. EINZUREICHENDE BEWERBUNGSUNTERLAGEN FÜR PITCH-WORKSHOPS: Anmeldungen auf den jeweiligen...
Hier seht ihr eine Übersicht über alle hFMA-Studiengänge.
Teilnehmen können alle Studierenden der an das hFMA-Netzwerk angeschlossenen Hochschulen. Vorrang haben Studierende des Hauptstudiums und Abschlussprojekte, sowie Teilnehmer*innen, die bislang noch keinen Pitch-Workshop der hFMA besucht haben.
EINZUREICHENDE BEWERBUNGSUNTERLAGEN FÜR PITCH-WORKSHOPS:
Anschreiben mit Motivation zur Teilnahme am Workshop
CV
Informationen zum Projekt (Inhalt, Stand der Projektentwicklung und künstlerische Umsetzung – max. 2 Seiten) + thematisches Motivationsschreiben zum Projekt
Optional: Repräsentatives KeyArt als Titelbildmaterial
Die Zusage, an den Terminen in vollem Umfang verbindlich teilzunehmen
Anmeldungen auf den jeweiligen Terminseiten (per Jotform) möglich!
ANSPRECHPARTNERIN FÜR ANMELDUNGEN:
Lara Nahrwold nahrwold@hfmakademie.deDatenschutzhinweise: Mit Eurer Anmeldung erklärt ihr Euch damit einverstanden, dass Euer Name in der Teilnehmerliste erscheint. Datenspeicherung: Zur Anmeldung und Durchführung der Veranstaltung werden von uns von Euch personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet, genutzt und soweit hierfür erforderlich ggf. auch an Partner von uns übermittelt und dort verarbeitet und genutzt. Mit Eurer Anmeldung erklärt ihr Euch hiermit einverstanden. Ihr könnt die Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber uns unter nahrwold@hfmakademie.de widerrufen.
Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verwies der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als...
Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verwies der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als Gründungsorte der kritischen Reflexion des Films und der technischen Medien im 20. Jahrhundert.
Die Reihe setzt sich zum Ziel, avancierte aktuelle Positionen der Film- und Medientheorie und der Medienphilosophie sowie der Medienreflexion in der Kunst- und Kulturwissenschaft und der philosophischen Ästhetik zur Darstellung zu bringen und damit einen Beitrag zur Erweiterung und Entwicklung des Feldes der Film- und Medienwissenschaft zu leisten, der am schnellsten wachsenden geisteswissenschaftlichen Disziplin in Deutschland.
1. Termin Rosalind Galt (King's College London): "Third Cinema’s Ghosts: Animist Aesthetics and World Cinema"
2. Termin Marc Cerisuelo (Université Gustave Eiffel): "French-American Issues in 20th Century Film Criticism: Comparative History – Cultural Transfers – Writing Strategies"
Der Besuch der Veranstaltung ist im Rahmen der Studiengänge des Institutes für Theater-Film-und Medienwissenschaften (Uni Frankfurt) scheinrelevant.
Vor dem Vortrag findet für die Studierenden am Nachmittag ein Workshop mit den jeweiligen Referent*innen statt. Zu diesen Studiengängen gehören: Die Kracauer Lectures sind offen für alle Studierenden im hFMA-Netzwerk.
Wie jedes (nicht Covid’19 belastetes) Jahr, wurde am Mediencampus in Dieburg wieder ein spannender und angenehmer Global Game Jam geboten: 3. bis 5. Februar 2023
Ausführliche Informationen in englisch findet ihr auf der Global Game Jam-Seite. Hier ein Überblick, was geboten wurde: Mit 89 Teilnehmenden war der Mediancampus in diesem Jahr der zweitgrößte Veranstaltungsort...
Wie jedes (nicht Covid’19 belastetes) Jahr, wurde am Mediencampus in Dieburg wieder ein spannender und angenehmer Global Game Jam geboten: 3. bis 5. Februar 2023
Ausführliche Informationen in englisch findet ihr auf der Global Game Jam-Seite. Hier ein Überblick, was geboten wurde:
Kick Off Keynote mit Dominik Schön von kaleidoscube ("A Juggler's Tale", Stuttgart)
GGJ Keynote und Theme Reveal
Social gatherings and traditional Pizza consumption
Ideation Session (mit vollem Magen) und Teamfindung
Arbeitsplätze in verschiedenen PC Laboren* mit professioneller Game Development Software (z.B. Unity3D, UnrealEngine5, CryEngine, Maya, Blender, Zbrush, Adobe Creative Suite, Houdini, etc.)
Late Night Jam Session für Game Sounds and Music (bringt eigene Instrumente mit)
Recording Studio und Mixing Software um eure Spiele zu vertonen
Schlafsaal
Frühstück
und natürlich Bananen, Äpfel, Snacks und Kaffee … viel Kaffee oder Tee. "Whatever boats your float. Wir verurteilen niemanden"
Mit 89 Teilnehmenden war der Mediancampus in diesem Jahr der zweitgrößte Veranstaltungsort Deutschlands und wurde erst auf den letzten Metern
von der SAE Berlin überholt.
In 48 Stunden wurden
dieses Jahr von 89 Teilnehmenden aus der Studierendenschaft, dem Lehrkörper verschiedener Hochschulen sowie professionellen Entwicklern aus der Spieleindustrie, insgesamt 14 Spiele zum zentralen Thema "Roots" entwickelt. Diese können Sie hier einsehen.
Inklusives Handeln, Work-Life-Balance, Genderparität, faire Entlohnung und ökologische Nachhaltigkeit. Aktuelle gesellschaftliche Debatten kreisen um Formen der Vielfalt, der Gerechtigkeit und des Ausgleichs. Dem Kunst- und Kulturschaffen kommt innerhalb dieser Debatten schon immer eine besondere Position zu: Einerseits ist es Motor und Spiegel gesellschaftlicher Fragen und Ausprägungen –...
(Un)Fair Producing – Film- und Medienproduktion mit ganzheitlichem Ansatz?!
Inklusives Handeln, Work-Life-Balance, Genderparität, faire Entlohnung und ökologische Nachhaltigkeit. Aktuelle gesellschaftliche Debatten kreisen um Formen der Vielfalt, der Gerechtigkeit und des Ausgleichs. Dem Kunst- und Kulturschaffen kommt innerhalb dieser Debatten schon immer eine besondere Position zu:
Einerseits ist es Motor und Spiegel gesellschaftlicher Fragen und Ausprägungen – und will manchmal gar als Vorbild dienen. Andererseits kann es sich der kritischen (Selbst-)Kontrolle nicht entziehen: Schieflagen werden thematisiert und deren Ausgleiche erarbeitet. Dies machen engagierte Initiativen, Verbände und Berichte in der Branche seit Jahren deutlich: Sie fordern Veränderung durch Zusammenschlüsse ein und machen ihre Themensichtbar. Sie beschließen Ziele, bringen fundierte Erkenntnisse in die Debatte ein und definieren neue Standards.
Fairness in der Film- und Medienproduktion hat viele Facetten und begleitet die Umsetzung eines Werkes von der Idee bis zur Vermarktung.
Die Industrie hat reagiert und koppelt immer mehr Förderungen an Nachhaltigkeits- und Fairness-Konzepte. Für den Nachwuchs in der Branche zählt: Man will den eigenen Idealen gerecht werden, spürt Verantwortung und verbindet damit die Sinnhaftigkeit des eigenen Schaffens.
Mit dem diesjährigen Thema von Profis Plaudern Praxis XIV gaben wir jungen Kreativen Ressourcen an die Hand, um sich im Spannungsfeld einer idealistischen Debatte mit handfesten pragmatischen Bedingungen zu orientieren und positionieren zu lernen.
Wir dachten Fragen aus den Bereichen Finanzierbarkeit und Entlohnung in (Low Budget-) Produktionen, Diskriminierung vs. Inklusion in der Filmbranche, Green Producing und Nachhaltigkeit als Förderkriterium in der Projektplanung, sowie Priorisierung im Spannungsfeld fairer Produktion zusammen und zeigten Handlungsoptionen auf.
Profis Plaudern Praxis XIV fand 2022 statt:
Vor Ort:
Am Veranstaltungstag eröffneten vier Kurzvorträge unterschiedliche Perspektiven auf die diesjährige Thematik.
In einer moderierten Podiumsdiskussion mit anschließenden Einzelgesprächen vor Ort wurde auf individuelle Fragen für eigene Projekte eingegangen.
Online:
Vorab-Interviews mit den Referent*innen waren ab 01.11.2022 und über den Festivalzeitraum hinaus auf dem YouTube-Kanal des Kasseler Dokfests abrufbar
Ein Teil der Beratungsgespräche fand online statt.
Sprache: Englisch und Deutsch
Vortragsreferent*innen und Expert*innen für Einzelgespräche:
Vanina Saracino Freischaffende Kuratorin und Dozentin
Felix Große-Lohmann Initiator und Leiter von MFA - Material für Alle
Britta Wagemann Mitbegründerin Raamwerk – Studio für Kunst, Sozial und Kommerz
Merle Lenz Referentin Film Commission und grüner Film bei HessenFilm und Medien
Kontakt bei Fragen zur Veranstaltung: Anna Bell, bell[at]kasselerdokfest.de.
Die Vorträge und Einzelgespräche richteten sich vorrangig an Studierende und Absolvent*innen aus dem Netzwerk der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) und an die Teilnehmer*innen des 13. Hessischen Hochschulfilmtages, waren aber auch für andere Interessierte geöffnet.
Die Reihe Profis Plaudern Praxis wird seit 2010 in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) durchgeführt. Die Sektion versteht sich als Plattform für die Weiterbildung von Film- und Medienschaffenden. In Vorträgen und Workshops vermitteln Expert*innen fundiertes Praxiswissen und setzen sich mit neuen Entwicklungen in der Branche auseinander.