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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 830 460 41

Anfahrtsbeschreibung hier

Sie erreichen uns in der Kernzeit montags bis donnerstags von 10.00 - 16.30 Uhr. 

Geschäftsführung
Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer(at)hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Klaus Schüller (montags und donnerstags) – schueller(at)hfmakademie.de
Sarah Schadt (montags und dienstags) – schadt(at)hfmakademie.de
Anne-Kristin Feustel (dienstags und donnerstags) – feustel(at)hfmakademie.de
Csongor Dobrotka (mittwochs) – dobrotka(at)hfmakademie.de

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    ZIRKULATION.


    Wie zirkuliert das Wissen über Film im transnationalen Kontext, welcher Abrieb wird dabei produziert, welche Anreicherung? Wie findet der Film seinen Weg durch die Märkte, um wertschöpfend produktiv zu werden, und wie findet er Schleichwege darum herum? Wie intervenieren Archive und Museen in die Zirkulation von Geschichtsbildern? Wie erzählt man den Lebenslauf einer veritablen Filmkopie, was...

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    Wie zirkuliert das Wissen über Film im transnationalen Kontext, welcher Abrieb wird dabei produziert, welche Anreicherung? Wie findet der Film seinen Weg durch die Märkte, um wertschöpfend produktiv zu werden, und wie findet er Schleichwege darum herum? Wie intervenieren Archive und Museen in die Zirkulation von Geschichtsbildern? Wie erzählt man den Lebenslauf einer veritablen Filmkopie, was erzählt die Filmkopie über ihren Lebenslauf? Wer entscheidet über die Disponibilität von Filmen, und wo geistern sie, nachdem sie verschwunden sind? Aus welcher Quelle entspringt ein Stream, wie wird er im Fluss gehalten, von wem gelenkt? Wo kommt es zu gewollten Ballungen, wozu organisiert man Verkehrsknotenpunkte: Wie feiern wir Film?

    Unter dem Titel „Zirkulation“ fragten wir nach den oftmals nicht unmittelbar einsichtigen Verkehrswegen und Metamorphosen des Films zwischen den Institutionen: Seit jeher international nomadisierend, konstitutiv arbeitsteilig produziert, auf dem Markt fluktuierend, sich medial vervielfältigend, in seiner Materialität angreifbar und in seinen Präsentationsformen gravierenden Wandlungen unterworfen, ist der Film kaum an einem spezifischen Ort, zu einer spezifischen Zeit dingfest zu machen. Zirkulation gehört zu seinem Wesenskern, bleibt er stehen, ist er vorbei.

    Ein ausführlicher Abschlußbericht kann unten im Downloadbereich heruntergeladen werden.

    Downloads

    3D Audio-Dramaturgien und akustische Hologramme: Produktion eines transkulturellen, immersiven Hörspiels

    Ziel dieses hFMA geförderten Kurses war die Entwicklung von Kurzhörspielen für eine innovative 3D-Audio-Umgebung mit Hilfe des Spatial SoundWave-Systems. 
    Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass es die verwendeten Laute plastisch, also hologrammatisch, im Raum verortet und somit akustische Landschaften entstehen lässt, die das Publikum vollständig umgeben, ohne sog. Sweetspot.
    Speziell für...

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    Ziel dieses hFMA geförderten Kurses war die Entwicklung von Kurzhörspielen für eine innovative 3D-Audio-Umgebung mit Hilfe des Spatial SoundWave-Systems. 

    Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass es die verwendeten Laute plastisch, also hologrammatisch, im Raum verortet und somit akustische Landschaften entstehen lässt, die das Publikum vollständig umgeben, ohne sog. Sweetspot.

    Speziell für derartige 3D-Audio-„Landschaften“ wurde das Genre Hörspiel in diesem Kurs konzeptuell, dramaturgisch und realisatorisch so fortentwickelt und rekonfiguriert, dass die spezifischen Eigenschaften, Potentiale und Anforderungen des immersiven Audio-Systems ausgeschöpft wurden. 

    Welche dies sind und welche schöpferischen Anknüfungspunkte diese bieten, wurde gemeinsam zu Beginn des Kurses herausgearbeitet. Aktuelle wissenschaftliche Literatur zu kultur- und mediengeschichtlichen, genrespezifischen sowie technischen Hintergründen wurde zur Verfügung gestellt, gemeinsam diskutiert und auf ihre Umsetzungsfähigkeit hin überprüft. 

    Darauf aufbauend wurden Kurzhörspiele entwickelt. Als Ausgangspunkt für die Skriptentwicklung diente Raymond Queneaus Textkompilation „Exercices de Style“

    Auf dieser Basis wurden im Kurs schöpferische Prozesse zur Entwicklung von Handlungen, Dialogen, Diskurstypen und Inszenierungen angestoßen und immer wieder auf ihre hologrammatsche und immersive Tauglichkeit hin ausgelotet.

    Es war dabei erklärte Absicht, je nach Herkunft oder Interesse der Kursteilnehmer*innen, verschiedenste Sprachen zu verwenden und damit die immersiven 3D-Audio-Produktionen auch zu einem transkulturellen Erlebnis zu machen.

    Gemeinsam mit Schauspiel-Studierenden der HfMDK Frankfurt wurden die Szenen erarbeitet und aufgenommen. Dabei haben die Kursteilnehmer*innen auch intensive Gelegenheit, Grundlagen der Schauspielführung zu erlernen. Insgesamt übernahmen die Studierenden jeweils konkrete Aufgaben im Team und und lernten damit exemplarisch einen professionellen Produktionsworkflow kennen: dies beispielsweise als Autor*innen, Darsteller*innen, in der Regie, Dramaturgie, im Bereich des Studioengineering, der 3D Audio-Technik, als Produzent*in oder im Management.

    Dies bot sowohl technisch als auch gestalterisch-künstlerisch Interessierten die Gelegenheit, am Kurs produktiv teilzunehmen. 

    Am Freitag, den 18.10.2019 wurden im Hörspielstudio des HR die Arbeitsergebnisse von „3D-Audio - Akustische Hologramme“ präsentiert.

    Dozentinnen: Prof. Sabine Breitsameter (Hochschule Darmstadt), Marlene Breuer (HfMDK/Hessischer Rundfunk), Natascha Rehberg (Hochschule Darmstadt)


    Pitch-Workshops und Coachings 2019

    Auch 2019 gab es wieder Pitch-Workshops in verschiedenen Hochschulen des hFMA-Netzwerkes mit Sibylle Kurz.
    Die Pitch-Workshops dauerten i.d.R. 1-2 Tage und begannen meist mit dem öffentlichen Vortrag „Pitch it!: Die Kunst, Projekte erfolgreich zu verkaufen“. Danach wurde konkret an den mitgebrachten Projekten der Teilnehmer/innen geübt. Zur Teilnahme ist es wichtig, eine eigene Idee,...

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    Auch 2019 gab es wieder Pitch-Workshops in verschiedenen Hochschulen des hFMA-Netzwerkes mit Sibylle Kurz.

    Die Pitch-Workshops dauerten i.d.R. 1-2 Tage und begannen meist mit dem öffentlichen Vortrag „Pitch it!: Die Kunst, Projekte erfolgreich zu verkaufen“. Danach wurde konkret an den mitgebrachten Projekten der Teilnehmer/innen geübt. Zur Teilnahme ist es wichtig, eine eigene Idee, Konzeption oder ein Projekt mitzubringen, um daran praxisnah und konkret die nächsten Projektentwicklungsschritte inhaltlich wie strategisch zu erarbeiten.


    Bewerben konnten sich alle Film- und Medienstudierende aus dem Netzwerk der hessischen Film- und Medienakademie. Die Workshops fanden 2019 an der Hochschule Darmstadt (Mediencampus in Dieburg), der Kunsthochschule Kassel, der Hochschule RheinMain und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) statt


    Im Kunst-, Kultur-, und Medienbereich zu studieren und zu arbeiten bedeutet in die Zukunft zu denken – und den nächsten Schritt dann auch zu gehen: Ideen wollen umgesetzt, neue Denkansätze und Konzepte wollen produziert und von einem Publikum entdeckt werden. Egal ob studentischer Kurzfilm, klassischer Dokumentarfilm, Games, Animationen, kommerzielles Kino, cross- und transmediale Konzepte oder experimentelle Videokunst - Kreativität braucht Öffentlichkeit!

    Als Kreativschaffende*r ist man deshalb nicht nur ständig damit beschäftigt, sein Projekt weiterzuentwickeln, sondern auch die Idee dahinter für andere nachvollziehbar zu machen, um für sie zu begeistern. Dazu ist es wichtig, seine Gedanken laut zu formulieren und anderen zu erzählen, um sich selbst klarer zu werden. Ob man das nun Brainstorming, Präsentation oder Pitching nennt… Hauptsache es geht weiter mit den Projekten. In diesem Sinne hat der Pitching-Workshop zwei Schwerpunkte:

    •  die Herausarbeitung des lebendigen Motivs des Projekts und dessen Stärken und Schwächen, ebenso wie
    •  die effektive Kommunikation und Präsentation des kreativen und thematischen Schwerpunkts mithilfe von technischen Basiselementen. Denn der richtige »Pitch« eines Projektes entscheidet in der Regel über seine Chancen auf eine Realisierung.

    Trainerin Sibylle Kurz behandelt:

    •   die Projektentwicklung und Recherche vor Präsentationen
    •   unterschiedliche Präsentations-Situationen und Kontexte,
    •   notwendige Kommunikationstechniken - verbal und non-verbal - und deren Wirkung,
    •   die Essenz von Stoffen, Themen, und deren emotionalen Effekte beim Publikum.

    Kracauer Lectures Wintersemester 2018 / 19

    Die Kracauer Lectures gingen in die Winterrunde!
    Und zwar am Dienstag 18.12.2018, 18 Uhr
    mit Tami Williams' lecture:
    ReViewing 1920s Cinematic Impressionism: Germaine Dulac’s Adaptation of Ibsen’s “The Master Builder” or the False Ideal of a Cinema without Theater
    Belle Époque Paris was the epicenter of a diverse reevaluation and reconfiguration of suggestive forms that galvanized the art...

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    Die Kracauer Lectures gingen in die Winterrunde!

    Und zwar am Dienstag 18.12.2018, 18 Uhr

    mit Tami Williams' lecture:

    ReViewing 1920s Cinematic Impressionism: Germaine Dulac’s Adaptation of Ibsen’s “The Master Builder” or the False Ideal of a Cinema without Theater

    Belle Époque Paris was the epicenter of a diverse reevaluation and reconfiguration of suggestive forms that galvanized the art world, bringing innovative musical compositions, exhilarating dance forms, new pictorial models and widespread theatrical renovation. Germaine Dulac, an early theater critic, feminist filmmaker, and pioneer of an aesthetics of suggestion and sensation, made over 30 fiction films, many marking new cinematic tendencies, from impressionist to abstract. A look at the mid-1920s genesis and context of her unrealized film adaptation of Ibsen’s iconic theater play, The Master Builder-1892, renews our perspective of French cinematic impressionism.

    Tami Williams is Associate Professor of Film Studies and English at the University of Wisconsin-Milwaukee.


    Dienstag 15.01.2019, 18 Uhr

    Julia Noordegraaf about:

    Digital Archives and Methods for Media Historiography

    Over the past two decades, academic and cultural heritage institutions have made significant progress in the digitization of audiovisual media content and related materials, such as archival records, newspapers and program guides. In correspondence to these digitization efforts, media scholars have increasingly adopted software available for the creation of databases with structured data on various aspects of the production, distribution and reception contexts. And finally, various new tools have been developed for exploring these new, digital collections and analyzing the data contained in them, such as tools for text mining, image analysis, geographical mapping or network visualization

    Julia Noordegraaf is professor of Digital Heritage in the department of Media Studies at the University of Amsterdam.


    Venue: Casino, Raum 1.811
    Campus Westend, Goethe-Universität Frankfurt am Main

    Lecture & Film: Die Erfinderin der Formen: Das Kino von Chantal Akerman


    Von Oktober 2018 bis Juli 2019 konnten wir mit großzügiger Unterstützung der hFMA die Veranstaltungsreihe „Lecture & Film – Die Erfinderin des Formen. Das Kino von Chantal Akerman“ im Filmmuseum durchführen.

    Die Reihe wurde veranstaltet als Vortragsreihe des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der...

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    Von Oktober 2018 bis Juli 2019 konnten wir mit großzügiger Unterstützung der hFMA die Veranstaltungsreihe „Lecture & Film – Die Erfinderin des Formen. Das Kino von Chantal Akerman“ im Filmmuseum durchführen.

    Die Reihe wurde veranstaltet als Vortragsreihe des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem Kino im deutschen Filmmuseum gemeinsam mit der Städelschule und der HfG Offenbach im Rahmen der hessischen Film- und Medienakademie in Kooperation mit dem Masterstudiengang „Curatorial Studies“.

    In der Film & Lecture-Reihe „Lecture & Film – Die Erfinderin des Formen. Das Kino von Chantal Akerman“ entwarfen an 15 Abenden namhafte internationale Spezialist*innen, Kurator*innen und ehemalige Mitarbeiter*innen von Chantal Akerman eine Kartographie des vielschichtigen Werks der bedeutendsten Regisseurin der Filmgeschichte. Die Abende bestanden jeweils aus Vorträgen in Verbindung mit Filmvorführungen und anschließender Diskussion.

    Die Reihe war angelegt als interdisziplinäre Ringveranstaltung zwischen Theater-, Film und Medienwissenschaft und Filmwissenschaft und brachte insbesondere die beiden Masterstudiengänge „Curatorial Studies“ und „Filmkultur: Archivierung, Programmierung, Präsentation“ zusammen, die Alleinstellungsmerkmale der Goethe-Universität darstellen und den Standort Frankfurt in besonderer Weise auszeichnen. Die Veranstaltung war überdies für alle Studierenden des hFMA-Netzwerks geöffnet, die im Rahmen der Veranstaltungen auch Scheine erwerben konnten. Dieses Angebot wurde namentlich auch von Studierenden der Städelschule rege genutzt. Die Veranstaltung richtete sich überdies an die universitätsnahe interessierte Öffentlichkeit und diente auch dazu, die Forschungsarbeit in die Stadt hinein zu tragen und die internationale Vernetzung der Goethe-Universität über das Programm sichtbar zu machen.

    Die Reihe schloß an die überaus erfolgreichen Reihen zu Godard, Pasolini, Warhol, Varda, Lubitsch und das brasilianische Underground-Kino der 1960er und 1970er Jahre an, die vom Institut für TFM gemeinsam mit dem Kino im deutschen Filmmuseum in den letzten Jahren ausgerichtet wurden.

    Die Mittel, die uns für die Reihe von der hFMA zur Verfügung gestellt wurden, konnten wir für die Einladung von Gästen einsetzen.

    Die Vorträge wurden aufgezeichnet und sind auf www.chantal-akerman.de dauerhaft verfügbar.

    Ohne den substanziellen Beitrag und die Unterstützung der hFMA wäre dieses Ereignis, das als großer Erfolg gewertet werden kann, nicht möglich gewesen. Für die Unterstützung möchte ich mich auch im Namen der anderen Veranstalter bedanken.

    (Prof. Dr. Vinzenz Hediger, Professor für Filmwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt)


    the global composition 2018

    Conference on Sound, Ecology, and Media Culture 2018

    The main goal of The Global Composition 2018 was to bring together transdisciplinary high-level research of scholars, scientists, artists, designers and engineers.

    Moreover, participants have been able to discuss innovative cultural and educational practices as well as soundscape artworks by pedagogues and media makers.

    This inspiring...

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    Conference on Sound, Ecology, and Media Culture 2018

    The main goal of The Global Composition 2018 was to bring together transdisciplinary high-level research of scholars, scientists, artists, designers and engineers.

    Moreover, participants have been able to discuss innovative cultural and educational practices as well as soundscape artworks by pedagogues and media makers.

    This inspiring blend of intellectual analysis, practical design, engaged environmental, social and political work as well as artistic production is what constituted the essence of Soundscape Studies and Acoustic Ecology.

    In order to create occasions for intense auditory experiences in a conference on listening, The Global Composition 2018 offered daily listening workshops.
    The workshops introduced practically to some of Acoustic Ecology’s and Soundscape Studies’ genuine methodologies, and – additionally to the auditory experience they provide – also reflected and analyzed them.

    The keynote workshops aimed at fostering the instruments for aesthetic facilitation/media cultural education, research, and creation, relaying their methodologies to Acoustic Ecology’s core thoughts and intentions, and – last but not least – discussing and adapting them, passing them on to younger generations, and ensuring their future practicability.

    Keynote workshops – supported by hFMA – have been given by
       •   Ioanna Etmektsoglu (Greece)
       •   Eric Leonardson (USA)
       •   Hildegard Westerkamp (Canada)

    Ton-Bild-Zeit: Filmemacher/innen und ihr Werk: Susan Mogul

    Screenings und Workshop mit der Experimentalfilmerin und Performance-Künstlerin Susan Mogul (Los Angeles) in Frankfurt und Kassel.
    Susan Mogul ist eine zentrale Figur der feministischen Avantgarde im Experimentalfilmschaffen und der Performance-Kunst der letzten Jahrzehnte. Susan Mogul stellte bei einem Screening im Mal Sehn Kino in Frankfurt sowie bei einem Workshop in Kassel für Studierende...

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    Screenings und Workshop mit der Experimentalfilmerin und Performance-Künstlerin Susan Mogul (Los Angeles) in Frankfurt und Kassel.

    Susan Mogul ist eine zentrale Figur der feministischen Avantgarde im Experimentalfilmschaffen und der Performance-Kunst der letzten Jahrzehnte. Susan Mogul stellte bei einem Screening im Mal Sehn Kino in Frankfurt sowie bei einem Workshop in Kassel für Studierende der hFMA-Schulen und in Frankfurt überdies für die interessierte Öffentlichkeit ihre neusten Arbeiten vor und gab einen Überblick über ihr Werk.

    Geboren und aufgewachsen in New York und seit 1973 in Los Angeles tätig, zählt Susan Mogul zu den wichtigsten Exponentinnen des feministischen Experimentalfilm-Schaffens und der Performance-Kunst in den USA der letzten Jahrzehnte. Ihre autobiographisch gefärbten Filmarbeiten und Performances verbinden die Form des Essays mit Elementen der Stand-up Comedy und stellen tradierte Geschlechterrollen und Machtverhältnisse auf ebenso spielerische wie provokative Art und Weise in Frage. Das Spektrum ihrer filmischen Arbeiten reicht dabei von einem filmischen Brief an Dennis Hopper aus Anlass der Tatsache, dass sie beiden denselben Zahnarzt frequentieren über „The Last Jew in America“, eine Art Gegenstück zu Barbra Streisands „Yentl“, bis zu „Driving Men“, einem Film über die Männer im Leben der Künstlerin, der 2008 ein weltweiter Festivalerfolg wurde. Mogul hat unter anderem ein Guggenheim Fellowship erhalten (2002) und wurde vom Dokumentarfilm-Festival „Visions du réel“ in Nyon 2008 mit einer persönlichen Retrospektive gewürdigt.

    In den Screenings und dem Workshop, die von der Kunsthochschule Kassel und der Goethe-Universität gemeinsam im Rahmen des hFMA-Netzwerks veranstaltet wurden, stellte Mogul ihren Essayfilm „Everyday Echo Street“ sowie Auszüge aus ihrem aktuellen Projekt „Mom’s Move“ vor und gab zugleich einen Überblick über ihr bisheriges Schaffen.

    Programmelemente:

    • Workshop mit Susan Mogul 
      Dienstag, 19. Juni, 14 Uhr | Goethe-Universität, Raum 7.312 
    • Screening mit Einführung und anschließender Diskussion
      Dienstag, 19. Juni, 18.00 Uhr | Mal Seh'n Kino, Frankfurt
    • Screening mit anschließender Diskussion
      Mittwoch, 20. Juni , 18.30 Uhr | Filmladen Kassel

    Musik für Stummfilme 2018


    Wir haben uns sehr gefreut, eine weitere Saison und das 10-jährige Jubiläum des hFMA-Projektes "Musik für Stummfilme"! zu feiern.
    Auch 2018 wurden wieder Kurzfilme aus Hochschulen des hFMA-Netzwerkes neu vertont – von Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK). Die Filme wurden mit der neu produzierten Filmmusik
    am Samstag, 10.11. um 19:30 Uhr...

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    Wir haben uns sehr gefreut, eine weitere Saison und das 10-jährige Jubiläum des hFMA-Projektes "Musik für Stummfilme"! zu feiern.

    hr2 Kultur widmete in 'Musikszene Hessen' am 27.10. diesem Projekt eine ganze Sendung - hier nachzuhören 

    Auch 2018 wurden wieder Kurzfilme aus Hochschulen des hFMA-Netzwerkes neu vertont – von Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK). Die Filme wurden mit der neu produzierten Filmmusik

    am Samstag, 10.11. um 19:30 Uhr &

    am Sonntag, 11.11. um 11 Uhr 

    live im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt mit in zwei öffentlichen Konzerten mit Profi-Live-Orchester Kammerphilharmonie Frankfurt aufgeführt. Studierende der Hochschule Darmstadt nahmen die Musik außerdem auf und stellten sie dann Filmer_innen und Komponist_innen/Improvisateur_innen zur Verfügung. 

    Folgendes Programm erwartete die KonzertbesucherInnen 2018:

    Richard Steinert vertonte The Non-Living Object von Isabella Rocher (Hochschule Darmstadt)

    Jakob Krupp vertonte Don't wonder von Verena Kern (Kunsthochschule Kassel)Johannes Ehinger vertonte Larry und die Mechatronische Werkstatt von Jan Thüring (Filmakademie Baden-Württemberg)

    Juan David Perez vertonte Räuber und Gendarm von Florian Maubach (Kunsthochschule Kassel)

    Bernhard Plechinger vertonte Endstation Paradies von Jan Thüring (Filmakademie Baden-Württemberg)

    Alexander Reiff vertonte Endstation Paradies von Jan Thüring (Filmakademie Baden-Württemberg)

    Jonas Fischer vertonte Das Floß von Jan Thüring (Filmakademie Baden-Württemberg)

    Klaus Jakob Vleeming vertonte Schatten von Hansjürgen Pohland (Deutsche Kinematek)

    Lukas Schopf vertonte Tamah von Erhan YurukFranz Schreiber vertonte Yours Truly von Verena Kern (Kunsthochschule Kassel)

    Levent Altuntas vertonte You are my Hero von Tobias Bilgeri (Kunsthochschule Kassel)



    Allgemeine Infos Teilnahme Infos

    Pitch-Workshops und Coachings 2018

    Auch in diesem Jahr gibt es wieder Pitch-Workshops in verschiedenen Hochschulen des hFMA-Netzwerkes und Coaching-Tage mit Sibylle Kurz.

    Die Pitch-Workshops dauern 1-2 Tage und beginnen i.d.R. mit dem öffentlichen Vortrag „Pitch it!: Die Kunst, Projekte erfolgreich zu verkaufen“. Danach wird konkret an den mitgebrachten Projekten der Teilnehmer/innen geübt. Zur Teilnahme ist es wichtig, eine...

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    Auch in diesem Jahr gibt es wieder Pitch-Workshops in verschiedenen Hochschulen des hFMA-Netzwerkes und Coaching-Tage mit Sibylle Kurz.

    Die Pitch-Workshops dauern 1-2 Tage und beginnen i.d.R. mit dem öffentlichen Vortrag „Pitch it!: Die Kunst, Projekte erfolgreich zu verkaufen“. Danach wird konkret an den mitgebrachten Projekten der Teilnehmer/innen geübt. Zur Teilnahme ist es wichtig, eine eigene Idee, Konzeption oder ein Projekt mitzubringen, um daran praxisnah und konkret die nächsten Projektentwicklungsschritte inhaltlich wie strategisch zu erarbeiten.

    Bei Coaching-Sessions können individuelle Themen vertraulich besprochen werden.


    Bewerben können sich alle Film- und Medienstudierende aus dem Netzwerk der hessischen Film- und Medienakademie. Die Workshops finden 2018 an der Hochschule Darmstadt (Mediencampus in Dieburg), der Kunsthochschule Kassel und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) statt.

    (Details siehe Tab -> Teilnahme Infos)

    Für die Coachings können sich Studierende und Lehrende des hFMA-Netzwerkes bewerben. Die Coachings finden in Frankfurt Riederwald.

    (Details siehe Tab -> Teilnahme Infos)


    Im Kunst-, Kultur-, und Medienbereich zu studieren und zu arbeiten bedeutet in die Zukunft zu denken – und den nächsten Schritt dann auch zu gehen: Ideen wollen umgesetzt, neue Denkansätze und Konzepte wollen produziert und von einem Publikum entdeckt werden. Egal ob studentischer Kurzfilm, klassischer Dokumentarfilm, Games, Animationen, kommerzielles Kino, cross- und transmediale Konzepte oder experimentelle Videokunst - Kreativität braucht Öffentlichkeit!

    Als Kreativschaffende*r ist man deshalb nicht nur ständig damit beschäftigt, sein Projekt weiterzuentwickeln, sondern auch die Idee dahinter für andere nachvollziehbar zu machen, um für sie zu begeistern. Dazu ist es wichtig, seine Gedanken laut zu formulieren und anderen zu erzählen, um sich selbst klarer zu werden. Ob man das nun Brainstorming, Präsentation oder Pitching nennt… Hauptsache es geht weiter mit den Projekten. In diesem Sinne hat der Pitching-Workshop zwei Schwerpunkte:

    •  die Herausarbeitung des lebendigen Motivs des Projekts und dessen Stärken und Schwächen, ebenso wie
    •  die effektive Kommunikation und Präsentation des kreativen und thematischen Schwerpunkts mithilfe von technischen Basiselementen. Denn der richtige »Pitch« eines Projektes entscheidet in der Regel über seine Chancen auf eine Realisierung.

    Trainerin Sibylle Kurz behandelt:

    •    die Projektentwicklung und Recherche vor Präsentationen
    •    unterschiedliche Präsentations-Situationen und Kontexte,
    •    notwendige Kommunikationstechniken - verbal und non-verbal - und deren Wirkung,
    •    die Essenz von Stoffen, Themen, und deren emotionalen Effekte beim Publikum.

    Pitch-Workshops und Coachings 2018

    Teilnehmen können alle Studierenden der an das hFMA-Netzwerk angeschlossenen Hochschulen. Vorrang haben Studierende des Hauptstudiums und Abschlussprojekte, sowie Teilnehmer/innen, die bislang noch keinen Pitch-Workshop der hFMA besucht haben.

    EINZUREICHENDE BEWERBUNGSUNTERLAGEN FÜR PITCH-WORKSHOPS:

    ANSPRECHPARTNERIN FÜR ANMELDUNGEN PITCH & COACHINGS:

    Ilka Brosch...

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    Teilnehmen können alle Studierenden der an das hFMA-Netzwerk angeschlossenen Hochschulen. Vorrang haben Studierende des Hauptstudiums und Abschlussprojekte, sowie Teilnehmer/innen, die bislang noch keinen Pitch-Workshop der hFMA besucht haben.

    EINZUREICHENDE BEWERBUNGSUNTERLAGEN FÜR PITCH-WORKSHOPS:

    •   Kurzzusammenfassung des geplanten Projekts
    •   Umfang: max. 2 DIN A4 Seiten (sofern vorhanden kann zuzüglich auch das Expose – max. 10 DIN A4 Seiten – eingereicht werden.)
    •   Motivationsschreiben (1/2 DIN A4 Seite)
    •   Kurz-Lebenslauf
    •   Kontaktdaten (E-Mailadresse, Telefonnummer) und Angabe von Name, Hochschule, Studienschwerpunkt und Semesteranzahl
    •   Die Zusage, an den Terminen in vollem Umfang verbindlich teilzunehmen

    ANSPRECHPARTNERIN FÜR ANMELDUNGEN PITCH & COACHINGS:

    Ilka Brosch brosch@hfmakademie.de
    Tel: 069 66 77 96 909 (jeweils Di & Mi)


    Coaching-Sessions:

    Beim Coaching kann es um die Arbeit an Projekten gehen, oder auch um persönliche Anliegen, die sich schwerpunktmässig um die Themen Pitching, Kommunikation, Präsentation und Selbst-Organisation im Studium drehen. Im Vorfeld sollten dafür unterschiedliche Informationen eingereicht werden.

    Zu persönlichen Anliegen bitte einreichen:

    1. Kurz-Biographie
    2. Angabe von Hochschule, Studiengang & ggf. Semesteranzahl
    3. Kontaktdaten (E-Mail und Telefonnummer tagsüber)
    4. verbindliche Teilnahmebestätigung

    Zur Arbeit am Projekt bitte einreichen:
    1. eine Seite Synopsis
    2. ein Motivationsschreiben (d.h. eine Erklärung, warum den Teilnehmern das Projekt wichtig ist)
    3. Kurz-Lebenslauf
    4. Angabe von Hochschule, Studiengang & ggf. Semesteranzahl
    5. Kontaktdaten (E-Mail und Telefonnummer tagsüber)
    6. verbindliche Teilnahmebestätigung

    Datenschutzhinweise:
    Mit Eurer Anmeldung erklärt ihr Euch damit einverstanden, dass Euer Name in der Teilnehmerliste erscheint.
    Datenspeicherung:
    Zur Anmeldung und Durchführung der Veranstaltung werden von uns von Euch personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet, genutzt und soweit hierfür erforderlich ggf. auch an Partner von uns übermittelt und dort verarbeitet und genutzt. 

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    Lecture & Film: "Tropical Underground. Revolutionen von Anthropologie und Kino in Brasilien nach 1965“


    Kino und Ethnologie verbindet, dass sie Anschauungen von Welten schaffen, die mit der Welt, in der wir leben, verbunden sind und sich zugleich von ihr unterscheiden. In Brasilien bildet der Animismus des Amazonas-Beckens mit seinen mythischen Erzählungen von der Verwandtschaft aller Dinge und der Verwandlung aller Lebewesen ineinander schon den Stoff der Literatur: So verwandelt Mario de...

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    Kino und Ethnologie verbindet, dass sie Anschauungen von Welten schaffen, die mit der Welt, in der wir leben, verbunden sind und sich zugleich von ihr unterscheiden. In Brasilien bildet der Animismus des Amazonas-Beckens mit seinen mythischen Erzählungen von der Verwandtschaft aller Dinge und der Verwandlung aller Lebewesen ineinander schon den Stoff der Literatur: So verwandelt Mario de Andrade in seinem Roman Macunaíma von 1928 das ethnologische Wissen seiner Zeit in einen avantgardistischen Abenteuerroman ohne Vorbild und Vergleich. Das Cinema Novo und das Cinema Marginal der 1960er und 1970er Jahre greifen diese Verbindung von Ethnologie und Avantgarde im Medium des Films wieder auf und vertiefen sie weiter. Dem widmet sich die Filmreihe "Tropical Underground".

    Im Zentrum standen dabei die Filme des Cinema Marginal, einer Kino-Bewegung, die als ungewollter Nebeneffekt einer dirigistischen Kulturpolitik in den Anfangsjahren der Militärdiktatur entstand, sich als Gegenentwurf zum Cinema Novo verstand, und mit der künstlerischen Avantgarde vielfältige Beziehungen unterhielt. 


    Die Film und Lecture-Reihe "Tropical Underground" wurde am 19.10.2017 im  Kino des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt mit einem Vortrag von Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Goethe Uni Frankfurt) über den Cinema Novo Klassiker Macunaíma (Joaquim Pedro de Andrade, 1969) eröffnet.


    Namhafte internationale Expert_innen hielten in dieser umfangreichen Reihe jeweils einen Vortrag zu einem Film ihrer Wahl. Im Anschluss an die Filmvorführung erhielt das Publikum Gelegenheit zur Diskussion mit den Referent_innen. Viele Vorträge fanden in englischer Sprache statt.

    Alle Vorträge sind hier aufgezeichnet nachzuhören/sehen.

    Gezeigt wurden in dem Filmprogramm Werke von Regisseur_innen wie Ivan Cardozo, Rogerio Sganzerla, Andrea Tonacci und anderen, aber auch Schlüsselwerke des Cinema Novo von Glauber Rocha und Nelson Pereira dos Santos sowie Jorge de Andrades Macunaima.

    Highlight der Reihe war die Präsentation der Schauspielerin und Regisseurin Helena Ignez (São Paolo).
    Weitere Referent_innen waren unter anderem: Diedrich Diederichsen (Wien), Christopher Dunn (Tulane/New Orleans), Robert Stam (New York), Lucia Nagib (Reading), Irene Small (Princeton), Max Jorge Hinderer Cruz (Rio), Juan Suárez (Murcia), und Stephanie Dennison (Lees), u.a.


    Weitere Veranstaltungen zu diesem Thema waren

    Ausstellung: Variationen des wilden Körpers. Fotografien von Eduardo Viveiros de Castro

    November 2017 bis März 2018 im Weltkulturen Museum, Frankfurt a.M. | Eröffnung 17. November 2017


    sowie die

    Internationale Tagung Tropical Underground. Globalisierung und Gegenkultur in Brasilien nach 1965 vom 23.—25. Mai 2018 im Museum für Angewandte Kunst, Frankfurt a.M.

    Termine