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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 66 77 96 909

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Sie erreichen uns in der Kernzeit montags bis freitags von 10.00 - 16.30 Uhr. 

Geschäftsführung
Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer@hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Katharina Schmidt (montags und dienstags) - schmidt@hfmakademie.de

Ilka Brosch (dienstags und mittwochs - brosch@hfmakademie.de
Csongor Dobrotka (donnerstags) - dobrotka@hfmakademie.de
Klaus Schüller (donnerstags und freitags) - info@hfmakademie.de

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  • Mit öffentlicher Veranstaltung
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    Ton-Bild-Zeit: Filmemacher/innen und ihr Werk: Susan Mogul

    Screenings und Workshop mit der Experimentalfilmerin und Performance-Künstlerin Susan Mogul (Los Angeles) in Frankfurt und Kassel.
    Susan Mogul ist eine zentrale Figur der feministischen Avantgarde im Experimentalfilmschaffen und der Performance-Kunst der letzten Jahrzehnte. Susan Mogul stellte bei einem Screening im Mal Sehn Kino in Frankfurt sowie bei einem Workshop in Kassel für Studierende...

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    Screenings und Workshop mit der Experimentalfilmerin und Performance-Künstlerin Susan Mogul (Los Angeles) in Frankfurt und Kassel.

    Susan Mogul ist eine zentrale Figur der feministischen Avantgarde im Experimentalfilmschaffen und der Performance-Kunst der letzten Jahrzehnte. Susan Mogul stellte bei einem Screening im Mal Sehn Kino in Frankfurt sowie bei einem Workshop in Kassel für Studierende der hFMA-Schulen und in Frankfurt überdies für die interessierte Öffentlichkeit ihre neusten Arbeiten vor und gab einen Überblick über ihr Werk.

    Geboren und aufgewachsen in New York und seit 1973 in Los Angeles tätig, zählt Susan Mogul zu den wichtigsten Exponentinnen des feministischen Experimentalfilm-Schaffens und der Performance-Kunst in den USA der letzten Jahrzehnte. Ihre autobiographisch gefärbten Filmarbeiten und Performances verbinden die Form des Essays mit Elementen der Stand-up Comedy und stellen tradierte Geschlechterrollen und Machtverhältnisse auf ebenso spielerische wie provokative Art und Weise in Frage. Das Spektrum ihrer filmischen Arbeiten reicht dabei von einem filmischen Brief an Dennis Hopper aus Anlass der Tatsache, dass sie beiden denselben Zahnarzt frequentieren über „The Last Jew in America“, eine Art Gegenstück zu Barbra Streisands „Yentl“, bis zu „Driving Men“, einem Film über die Männer im Leben der Künstlerin, der 2008 ein weltweiter Festivalerfolg wurde. Mogul hat unter anderem ein Guggenheim Fellowship erhalten (2002) und wurde vom Dokumentarfilm-Festival „Visions du réel“ in Nyon 2008 mit einer persönlichen Retrospektive gewürdigt.

    In den Screenings und dem Workshop, die von der Kunsthochschule Kassel und der Goethe-Universität gemeinsam im Rahmen des hFMA-Netzwerks veranstaltet wurden, stellte Mogul ihren Essayfilm „Everyday Echo Street“ sowie Auszüge aus ihrem aktuellen Projekt „Mom’s Move“ vor und gab zugleich einen Überblick über ihr bisheriges Schaffen.

    Programmelemente:

    • Workshop mit Susan Mogul 
      Dienstag, 19. Juni, 14 Uhr | Goethe-Universität, Raum 7.312 
    • Screening mit Einführung und anschließender Diskussion
      Dienstag, 19. Juni, 18.00 Uhr | Mal Seh'n Kino, Frankfurt
    • Screening mit anschließender Diskussion
      Mittwoch, 20. Juni , 18.30 Uhr | Filmladen Kassel

    Allgemeine Infos Teilnahme Infos

    Musik für Stummfilme 2018

    Wir freuen uns auf eine weitere Saison und feiern das 10-jährige Jubiläum des hFMA-Projektes "Musik für Stummfilme"!
    Auch 2018 werden wieder Kurzfilme aus Hochschulen des hFMA-Netzwerkes neu vertont – von Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK). Die Filme werden mit der neu produzierten Filmmusik am 10. und 11. November 2018 um 19:30 im Konzertsaal...

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    Wir freuen uns auf eine weitere Saison und feiern das 10-jährige Jubiläum des hFMA-Projektes "Musik für Stummfilme"!

    Auch 2018 werden wieder Kurzfilme aus Hochschulen des hFMA-Netzwerkes neu vertont – von Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK). Die Filme werden mit der neu produzierten Filmmusik am 10. und 11. November 2018 um 19:30 im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt mit in zwei öffentlichen Konzerten mit Profi-Live-Orchester Kammerphilharmonie Frankfurt aufgeführt. Studierende der Hochschule Darmstadt nehmen die Musik außerdem auf und stellen sie dann Filmer_innen und Komponist_innen/Improvisateur_innen zur Verfügung.

    Einen interessanten Einblick in das Projekt 'Musik für Stummfilme' vermittelt die Kurz-Doku:


    Musik für Stummfilme 2018

    Welche Filme sind zur Vertonung geeignet? 
    Zeitplan14.05.2018: Einreichfrist für Filme. Filmeinreichungen bitte an: Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main; Prof. Ralph Abelein Eschersheimer Landstraße 29-39 60322 Frankfurt am Main //oder Filmeinreichungen per Internet-Upload an: littauhfmdk@gmx.deFilmsichtung, Mittwoch 16.05.2018 18 Uhr, HfMDK...

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    Welche Filme sind zur Vertonung geeignet? 

    • Kurzfilme von bis zu ca. 15 Minuten 
    • der Film muss stumm (ohne Tonspur) sein oder als Stummfilm aufgeführt werden können
    • Produktionsjahr ist egal

    >>> Anmeldung bis zum 14.05.2018 und Nachfragen bitte an die Wissenschaftliche Hilfskraft Roxana Littau: littauhfmdk@gmx.de

    Zeitplan

    • 14.05.2018: Einreichfrist für Filme. Filmeinreichungen bitte an: Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main; Prof. Ralph Abelein Eschersheimer Landstraße 29-39 60322 Frankfurt am Main //oder Filmeinreichungen per Internet-Upload an: littauhfmdk@gmx.de
    • Filmsichtung, Mittwoch 16.05.2018 18 Uhr, HfMDK Frankfurt: Filmsichtungstermin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, zu dem Du herzlich eingeladen bist und bei dem Du Deinen Film persönlich vorstellen kannst. Bei diesem Termin sind alle Komponist_innen anwesend, die eine Musik schreiben möchten. Adresse: Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK), Eschersheimer Landstraße 29-39 60322 Frankfurt am Main. Der Raum wird noch bekannt gegeben.
    • Workshop mit Roman Beilharz von der Uni Kassel entweder So, 27.5. oder So, 3.6. (10-13 und 14-17 Uhr). Der mehrfach prämierte Film- und Theatermusik-Komponist Roman Beilharz wird mit allen Filmer_innen und Komponist_innen aus dem Projekt Grundlagen zum musikdramaturgischen Konzipieren erarbeiten (Impuls). Anschließend werden einzelne Filme und Musik-Konzeptionen aus dem Projekt gemeinsam exemplarisch vertieft. Dabei liegt der Fokus dann auf einem möglichst direkten Austausch zwischen Filmer_innen und Komponist_innen (Moderation). Die Teilnahme an einem der beiden Workshoptage ist für alle Einreichenden verpflichtend. Die konkrete Zuordnung zu den Terminen wird am Tag der Filmsichtung festgelegt.
    • November 2018: Konzerte. Die Filme werden mit der neu produzierten Filmmusik am 10. und 11. November 2018 um 19:30 Uhr im Konzertsaal der HfMDK in Live-Konzerten aufgeführt.
    • Dezember 2018 / Januar 2019: Tonmischung. Die entstandene Musik wird bei den Aufführungen aufgenommen und anschließend von Studierenden der Hochschule Darmstadt gemischt. Sie kann von den Filmemacher_innen für ihren Film weiterhin genutzt werden. 
    Allgemeine Infos Teilnahme Infos

    Pitch-Workshops und Coachings 2018

    Auch in diesem Jahr gibt es wieder Pitch-Workshops in verschiedenen Hochschulen des hFMA-Netzwerkes und Coaching-Tage mit Sibylle Kurz.

    Die Pitch-Workshops dauern 1-2 Tage und beginnen i.d.R. mit dem öffentlichen Vortrag „Pitch it!: Die Kunst, Projekte erfolgreich zu verkaufen“. Danach wird konkret an den mitgebrachten Projekten der Teilnehmer/innen geübt. Zur Teilnahme ist es wichtig, eine...

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    Auch in diesem Jahr gibt es wieder Pitch-Workshops in verschiedenen Hochschulen des hFMA-Netzwerkes und Coaching-Tage mit Sibylle Kurz.

    Die Pitch-Workshops dauern 1-2 Tage und beginnen i.d.R. mit dem öffentlichen Vortrag „Pitch it!: Die Kunst, Projekte erfolgreich zu verkaufen“. Danach wird konkret an den mitgebrachten Projekten der Teilnehmer/innen geübt. Zur Teilnahme ist es wichtig, eine eigene Idee, Konzeption oder ein Projekt mitzubringen, um daran praxisnah und konkret die nächsten Projektentwicklungsschritte inhaltlich wie strategisch zu erarbeiten.

    Bei Coaching-Sessions können individuelle Themen vertraulich besprochen werden.


    Bewerben können sich alle Film- und Medienstudierende aus dem Netzwerk der hessischen Film- und Medienakademie. Die Workshops finden 2018 an der Hochschule Darmstadt (Mediencampus in Dieburg), der Kunsthochschule Kassel und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) statt.

    (Details siehe Tab -> Teilnahme Infos)

    Für die Coachings können sich Studierende und Lehrende des hFMA-Netzwerkes bewerben. Die Coachings finden in Frankfurt Riederwald.

    (Details siehe Tab -> Teilnahme Infos)


    Im Kunst-, Kultur-, und Medienbereich zu studieren und zu arbeiten bedeutet in die Zukunft zu denken – und den nächsten Schritt dann auch zu gehen: Ideen wollen umgesetzt, neue Denkansätze und Konzepte wollen produziert und von einem Publikum entdeckt werden. Egal ob studentischer Kurzfilm, klassischer Dokumentarfilm, Games, Animationen, kommerzielles Kino, cross- und transmediale Konzepte oder experimentelle Videokunst - Kreativität braucht Öffentlichkeit!

    Als Kreativschaffende*r ist man deshalb nicht nur ständig damit beschäftigt, sein Projekt weiterzuentwickeln, sondern auch die Idee dahinter für andere nachvollziehbar zu machen, um für sie zu begeistern. Dazu ist es wichtig, seine Gedanken laut zu formulieren und anderen zu erzählen, um sich selbst klarer zu werden. Ob man das nun Brainstorming, Präsentation oder Pitching nennt… Hauptsache es geht weiter mit den Projekten. In diesem Sinne hat der Pitching-Workshop zwei Schwerpunkte:

    •  die Herausarbeitung des lebendigen Motivs des Projekts und dessen Stärken und Schwächen, ebenso wie
    •  die effektive Kommunikation und Präsentation des kreativen und thematischen Schwerpunkts mithilfe von technischen Basiselementen. Denn der richtige »Pitch« eines Projektes entscheidet in der Regel über seine Chancen auf eine Realisierung.

    Trainerin Sibylle Kurz behandelt:

    •    die Projektentwicklung und Recherche vor Präsentationen
    •    unterschiedliche Präsentations-Situationen und Kontexte,
    •    notwendige Kommunikationstechniken - verbal und non-verbal - und deren Wirkung,
    •    die Essenz von Stoffen, Themen, und deren emotionalen Effekte beim Publikum.

    Pitch-Workshops und Coachings 2018

    Teilnehmen können alle Studierenden der an das hFMA-Netzwerk angeschlossenen Hochschulen. Vorrang haben Studierende des Hauptstudiums und Abschlussprojekte, sowie Teilnehmer/innen, die bislang noch keinen Pitch-Workshop der hFMA besucht haben.

    EINZUREICHENDE BEWERBUNGSUNTERLAGEN FÜR PITCH-WORKSHOPS:

    ANSPRECHPARTNERIN FÜR ANMELDUNGEN PITCH & COACHINGS:

    Ilka Brosch...

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    Teilnehmen können alle Studierenden der an das hFMA-Netzwerk angeschlossenen Hochschulen. Vorrang haben Studierende des Hauptstudiums und Abschlussprojekte, sowie Teilnehmer/innen, die bislang noch keinen Pitch-Workshop der hFMA besucht haben.

    EINZUREICHENDE BEWERBUNGSUNTERLAGEN FÜR PITCH-WORKSHOPS:

    •   Kurzzusammenfassung des geplanten Projekts
    •   Umfang: max. 2 DIN A4 Seiten (sofern vorhanden kann zuzüglich auch das Expose – max. 10 DIN A4 Seiten – eingereicht werden.)
    •   Motivationsschreiben (1/2 DIN A4 Seite)
    •   Kurz-Lebenslauf
    •   Kontaktdaten (E-Mailadresse, Telefonnummer) und Angabe von Name, Hochschule, Studienschwerpunkt und Semesteranzahl
    •   Die Zusage, an den Terminen in vollem Umfang verbindlich teilzunehmen

    ANSPRECHPARTNERIN FÜR ANMELDUNGEN PITCH & COACHINGS:

    Ilka Brosch brosch@hfmakademie.de
    Tel: 069 66 77 96 909 (jeweils Di & Mi)


    Coaching-Sessions:

    Beim Coaching kann es um die Arbeit an Projekten gehen, oder auch um persönliche Anliegen, die sich schwerpunktmässig um die Themen Pitching, Kommunikation, Präsentation und Selbst-Organisation im Studium drehen. Im Vorfeld sollten dafür unterschiedliche Informationen eingereicht werden.

    Zu persönlichen Anliegen bitte einreichen:

    1. Kurz-Biographie
    2. Angabe von Hochschule, Studiengang & ggf. Semesteranzahl
    3. Kontaktdaten (E-Mail und Telefonnummer tagsüber)
    4. verbindliche Teilnahmebestätigung

    Zur Arbeit am Projekt bitte einreichen:
    1. eine Seite Synopsis
    2. ein Motivationsschreiben (d.h. eine Erklärung, warum den Teilnehmern das Projekt wichtig ist)
    3. Kurz-Lebenslauf
    4. Angabe von Hochschule, Studiengang & ggf. Semesteranzahl
    5. Kontaktdaten (E-Mail und Telefonnummer tagsüber)
    6. verbindliche Teilnahmebestätigung

    Datenschutzhinweise:
    Mit Eurer Anmeldung erklärt ihr Euch damit einverstanden, dass Euer Name in der Teilnehmerliste erscheint.
    Datenspeicherung:
    Zur Anmeldung und Durchführung der Veranstaltung werden von uns von Euch personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet, genutzt und soweit hierfür erforderlich ggf. auch an Partner von uns übermittelt und dort verarbeitet und genutzt. 

    Mit Eurer Anmeldung erklärt ihr Euch hiermit einverstanden.

    
Ihr könnt die Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber uns unter brosch@hfmakademie.de widerrufen.

    Lecture & Film: "Tropical Underground. Revolutionen von Anthropologie und Kino in Brasilien nach 1965“


    Kino und Ethnologie verbindet, dass sie Anschauungen von Welten schaffen, die mit der Welt, in der wir leben, verbunden sind und sich zugleich von ihr unterscheiden. In Brasilien bildet der Animismus des Amazonas-Beckens mit seinen mythischen Erzählungen von der Verwandtschaft aller Dinge und der Verwandlung aller Lebewesen ineinander schon den Stoff der Literatur: So verwandelt Mario de...

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    Kino und Ethnologie verbindet, dass sie Anschauungen von Welten schaffen, die mit der Welt, in der wir leben, verbunden sind und sich zugleich von ihr unterscheiden. In Brasilien bildet der Animismus des Amazonas-Beckens mit seinen mythischen Erzählungen von der Verwandtschaft aller Dinge und der Verwandlung aller Lebewesen ineinander schon den Stoff der Literatur: So verwandelt Mario de Andrade in seinem Roman Macunaíma von 1928 das ethnologische Wissen seiner Zeit in einen avantgardistischen Abenteuerroman ohne Vorbild und Vergleich. Das Cinema Novo und das Cinema Marginal der 1960er und 1970er Jahre greifen diese Verbindung von Ethnologie und Avantgarde im Medium des Films wieder auf und vertiefen sie weiter. Dem widmet sich die Filmreihe "Tropical Underground".

    Im Zentrum standen dabei die Filme des Cinema Marginal, einer Kino-Bewegung, die als ungewollter Nebeneffekt einer dirigistischen Kulturpolitik in den Anfangsjahren der Militärdiktatur entstand, sich als Gegenentwurf zum Cinema Novo verstand, und mit der künstlerischen Avantgarde vielfältige Beziehungen unterhielt. 


    Die Film und Lecture-Reihe "Tropical Underground" wurde am 19.10.2017 im  Kino des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt mit einem Vortrag von Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Goethe Uni Frankfurt) über den Cinema Novo Klassiker Macunaíma (Joaquim Pedro de Andrade, 1969) eröffnet.


    Namhafte internationale Expert_innen hielten in dieser umfangreichen Reihe jeweils einen Vortrag zu einem Film ihrer Wahl. Im Anschluss an die Filmvorführung erhielt das Publikum Gelegenheit zur Diskussion mit den Referent_innen. Viele Vorträge fanden in englischer Sprache statt.

    Alle Vorträge sind hier aufgezeichnet nachzuhören/sehen.

    Gezeigt wurden in dem Filmprogramm Werke von Regisseur_innen wie Ivan Cardozo, Rogerio Sganzerla, Andrea Tonacci und anderen, aber auch Schlüsselwerke des Cinema Novo von Glauber Rocha und Nelson Pereira dos Santos sowie Jorge de Andrades Macunaima.

    Highlight der Reihe war die Präsentation der Schauspielerin und Regisseurin Helena Ignez (São Paolo).
    Weitere Referent_innen waren unter anderem: Diedrich Diederichsen (Wien), Christopher Dunn (Tulane/New Orleans), Robert Stam (New York), Lucia Nagib (Reading), Irene Small (Princeton), Max Jorge Hinderer Cruz (Rio), Juan Suárez (Murcia), und Stephanie Dennison (Lees), u.a.


    Weitere Veranstaltungen zu diesem Thema waren

    Ausstellung: Variationen des wilden Körpers. Fotografien von Eduardo Viveiros de Castro

    November 2017 bis März 2018 im Weltkulturen Museum, Frankfurt a.M. | Eröffnung 17. November 2017


    sowie die

    Internationale Tagung Tropical Underground. Globalisierung und Gegenkultur in Brasilien nach 1965 vom 23.—25. Mai 2018 im Museum für Angewandte Kunst, Frankfurt a.M.

    Termine

    Digitale Serien - Educational, Business & Festival bei 'die Seriale' in Giessen


    Die Seriale  - Deutschlands erstes Festival für Webserien - fand zum 3. Mal statt. Das IndieSerienFestival Gießen ist weltweit vernetzt und bot vom 9. bis 11. Juni 2017 im Kinocenter Gießen und im Hotel & Restaurant heyligenstaedt Festival, Educational Day und Business Day. 
    Highlights waren der „Business Day“, an dem das Who is who der internationalen Webserien-Branche zu Gast...

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    Die Seriale  - Deutschlands erstes Festival für Webserien - fand zum 3. Mal statt. Das IndieSerienFestival Gießen ist weltweit vernetzt und bot vom 9. bis 11. Juni 2017 im Kinocenter Gießen und im Hotel & Restaurant heyligenstaedt Festival, Educational Day und Business Day. 

    Highlights waren der „Business Day“, an dem das Who is who der internationalen Webserien-Branche zu Gast war und der „Educational Day“, an dem das Medium Webserie aus wissenschaftlich-theoretischer Sicht beleuchtet wurde.


    Die Seriale - DAS FESTIVAL | Freitag, 9. bis Sonntag, 11.6.2017

    An 3 Tagen und in 4 Vorstellungen wurden insgesamt 42 unabhängig produzierte Serien und 4 Pilotfolgen im Kino gezeigt. Serien aus 15 Ländern und 5 Kontinenten garantierten ein umfangreiches und vielseitiges Programm. Zahlreiche Serienmacher und Schauspieler aus mehr als 10 Ländern waren anwesend und gaben Einblicke in die Serien-Produktion. 

    Begleitet wurde das Festival von einem umfangreichen dreitägigen Rahmenprogramm mit Vorträgen, Talks, Panels, Pitchings und Netzwerkveranstaltungen.

    Nach den Vorstellungen fanden Gesprächsrunden mit den Serienmachern statt, die von dem Ex-Comedian, heute Sprecher, Autor und Blogger Monty Arnold und der Schauspielerin Simone Terbrack moderiert wurden.  Die besten Werke wurden am Sonntag Abend, 11.6. bei der Preisverleihung mit insgesamt 15 Awards ausgezeichnet, gewählt durch eine internationale Fachjury. Der Award für die „Beste Serie“ war durch die VOD-Plattform „Netfall“ mit 2.000 Euro dotiert.

    Mit der 3. Ausgabe gehört die Seriale nun auch zum Web Series World Cup und steht in einer Reihe mit den weltweit renommierten Festivals für Webserien wie z. B. Vancouver Web Fest (Kanada), Bilbao Web Fest (Spanien) oder Seoul Webfest (Südkorea).

    Eröffnung Freitag, 9.6. um 16 Uhr in Anwesenheit der Oberbürgermeisterin und Kulturdezernentin der Stadt Gießen, Dietlind Grabe-Bolz.
    Ort: Festivalzentrum Hotel & Restaurant heyligenstaedt, Aulweg 41, 35392 Giessen


    Die Seriale - EDUCATIONAL DAY | Freitag, 9.6.2017

    An diesem Tag drehte sich alles um eine wissenschaftlich-theoretische Auseinandersetzung mit dem Medium Webserie. Internationale ReferentInnen hielten Vorträge, in Diskussionsrunden hatte das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Der Educational Day brachte Film- und MedienwissenschaftlerInnen mit SerienmacherInnen in einen Austausch. 

    Das Educational wurde unterstützt von der hFMA.

    Ort: Hotel & Restaurant heyligenstaedt, Aulweg 41, 35392 Giessen
    Zeit: 10.00 bis 16.00 Uhr


    Die Seriale - BUSINESS DAY | Sonntag, 11.6.2017

    Am Business Day war das Who is who der internationalen Webserien-Branche zu Gast. Internationale ReferentInnen gaben einen Überblick über die weltweiten Webserien-Märkte wie Kanada, Asien und USA. Zudem gab es Expertenrunden zum Thema Vertrieb und Produktion. Am Nachmittag fanden Speed-Pitchings statt, in denen Serienmacher ihre Serien dem Branchenpublikum vorstellten, mit anschließender Netzwerkveranstaltung.

    Der Business Day wurde vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung gefördert.


    ausführliche Infos in der Pressemitteilung unten u. auf der Website


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    Musik für Stummfilme 2017

    Auch 2017 wurden wieder Kurzfilme aus fünf Hochschulen des hFMA-Netzwerkes neu vertont – von Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) – und erstmals auch von Studierenden der Universität Kassel.
    Die Filme wurden mit der neu produzierten Filmmusik am 11. und 12. November 2017 um 19.30 Uhr live im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Darstellende...

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    Auch 2017 wurden wieder Kurzfilme aus fünf Hochschulen des hFMA-Netzwerkes neu vertont – von Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) – und erstmals auch von Studierenden der Universität Kassel.

    Die Filme wurden mit der neu produzierten Filmmusik am 11. und 12. November 2017 um 19.30 Uhr live im Konzertsaal der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt in zwei öffentlichen Konzerten mit der Kammerphilharmonie Frankfurt aufgeführt.

    Studierende der Hochschule Darmstadt nahmen die Musik auf und stellten sie dann den Filmemacher*innen und Komponist*innen / Improvisateur*innen zur Verfügung.

    Einen interessanten Einblick in das Projekt "Musik für Stummfilme" vermittelt das Interview aus der HR2 Musikszene Hessen von Alf Haubitz mit Prof. Ralph Abelein vom 04. November 2017. (© Hessischer Rundfunk – www.hr.de)


    Folgendes Programm wurde am 11. und 12. November 2017 dargeboten:

    • Improvisationsensemble aus Kassel – Leitung: Dr. Ursel Schlicht
      • Film: Kassel 9.12 von Arianna Waldner Bingemer (Kunsthochschule Kassel) (8 Minuten)
      • Film: Inkarnation: Du von Christian Öhl (HfG Offenbach) (4,5 Minuten)

    • Musik: Nicolas Max – Tutti | Film: Inkarnation: Du von Christian Öhl (HfG Offenbach) (4,5 Minuten)
    • Musik: Franz Schreiber – Nontett | Film: U. Oberjörg von Rebecca Gundlach et al (Kunsthochschule Kassel) (2 Minuten)
    • Musik: Juan Pérez Duarte – Nontett | Film: Zanigon von Hanna Esswein (HfG Offenbach) (2,5 Minuten)
    • Musik: Leon Hotz – Quintett + Sopran: Alina Huppertz | Film: Porträt – Joel Baumann von Lara Rohde et al (Kunsthochschule Kassel) (4 Minuten)
    • Musik: Johanna Findling – Quintett | Film: Altern von Joey Arand (Kunsthochschule Kassel) (4 Minuten)
    • Musik: Lukas Amadeus Schopf – Tutti | Film: Puberty von Erik Hartmann (Hochschule Darmstadt) (3,5 Minuten)
    • Musik: Levent Altuntas – Tutti | Film: Kalter Schweiß von Erik Hartmann (Hochschule Darmstadt) (11 Minuten)


    • Improvisationsensemble Mainz / Frankfurt – Leitung: Prof. Christopher Miltenberger und Prof. Ralph Abelein:
      • Film: Kalter Schweiß von Erik Hartmann (Hochschule Darmstadt) (11 Minuten)
      • Film: Polaroid von Theresa Lucas et al (Kunsthochschule Kassel) (2,5 Minuten)
      • Film: Ripleys von Beatrice Steimer (Städelschule Frankfurt) (6 Minuten)

    • Musik: Roxana Littau – Tutti | Film: Spiegelspiel von Hanna Esswein (HfG Offenbach) (6,5 Minuten)
    • Musik: Bernhard Plechinger – Quintett + Schlagzeug: Paul Caspar Schüller | Film: Puberty von Erik Hartmann (Hochschule Darmstadt) (3,5 Minuten)
    • Musik: Philipp Schlosser – Nontett | Film: Inkarnation: Du von Christian Öhl (HfG Offenbach) (4,5 Minuten)
    • Musik: Bechtold, Malte – Tutti | Film: Kassel 9.12 von Arianna Waldner Bingemer (Kunsthochschule Kassel) (8 Minuten)

    Filmemacherinnen und Filmemacher aus dem hFMA-Hochschulnetzwerk waren aufgerufen, ihre Kurzfilme einzureichen.

    Pitch-it! Workshops mit Sibylle Kurz 2017

    Projektentwicklung & Pitching Workshop für Film- und Medienschaffende Studierende des hFMA-Netzwerks

    Auch 2017 hat die hFMA die bewährten und begehrten Pitching-Workshops und Coaching-Tage mit Sibylle Kurz angeboten. 
    Im Kunst-, Kultur-, und Medienbereich zu studieren und zu arbeiten bedeutet in die Zukunft zu denken – und den nächsten Schritt dann auch zu gehen: Ideen wollen...

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    Projektentwicklung & Pitching Workshop für Film- und Medienschaffende Studierende des hFMA-Netzwerks

    Auch 2017 hat die hFMA die bewährten und begehrten Pitching-Workshops und Coaching-Tage mit Sibylle Kurz angeboten. 


    Im Kunst-, Kultur-, und Medienbereich zu studieren und zu arbeiten bedeutet in die Zukunft zu denken – und den nächsten Schritt dann auch zu gehen: Ideen wollen umgesetzt, neue Denkansätze und Konzepte wollen produziert und von einem Publikum entdeckt werden. Egal ob studentischer Kurzfilm, klassischer Dokumentarfilm, Games, Animationen, kommerzielles Kino, cross- und transmediale Konzepte oder experimentelle Videokunst - Kreativität braucht Öffentlichkeit! 

    Als Kreativschaffende*r ist man deshalb nicht nur ständig damit beschäftigt, sein Projekt weiterzuentwickeln, sondern auch die Idee dahinter für andere nachvollziehbar zu machen, um für sie zu begeistern. Dazu ist es wichtig, seine Gedanken laut zu formulieren und anderen zu erzählen, um sich selbst klarer zu werden. Ob man das nun Brainstorming, Präsentation oder Pitching nennt… Hauptsache es geht weiter mit den Projekten.

    In diesem Sinne hatte der Pitching-Workshop zwei Schwerpunkte:

    • die Herausarbeitung des lebendigen Motivs des Projekts und dessen Stärken und Schwächen 

    ebenso wie 

    • die effektive Kommunikation und Präsentation des kreativen und thematischen Schwerpunkts mithilfe von technischen Basiselementen. Denn der richtige »Pitch« eines Projektes entscheidet in der Regel über seine Chancen auf eine Realisierung 

    Trainerin Sibylle Kurz behandelte:

    • die Projektentwicklung und Recherche vor Präsentationen
    • unterschiedliche Präsentations-Situationen und Kontexte,
    • notwendige Kommunikationstechniken - verbal und non-verbal - und deren Wirkung,
    • die Essenz von Stoffen, Themen, und deren emotionalen Effekte beim Publikum

    Der Pitching-Workshop wurde von einem etwa eineinhalbstündigen Vortrag eingeleitet. Danach wurde konkret an den mitgebrachten Projekten der Teilnehmer/innen geübt.

    Zur Teilnahme ist es stets wichtig, eine eigene Idee, Konzeption oder ein Projekt mitzubringen, um daran praxisnah und konkret die nächsten Projektentwicklungsschritte inhaltlich wie strategisch zu erarbeiten.

    Die Projekte waren wie immer offen für alle hFMA-Studierende.



    Global game Jam 2017

    Vom 20. bis 22. Januar 2017 lud der Studiengang Animation and Game der Hochschule Darmstadt gemeinsam mit der hFMA zum fünften Mal zum Global Game Jam. Der Kult gewordene 48-Stunden Spiele-Entwicklungs-Workshop bringt weltweit jedes Jahr tausende von Gamedesign Enthusiasten für ein Wochenende zusammen.
    Termin:
    Freitag, 20.01.2017 bis Sonntag, 22.01.2017 auf dem Mediencampus Dieburg der...

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    Vom 20. bis 22. Januar 2017 lud der Studiengang Animation and Game der Hochschule Darmstadt gemeinsam mit der hFMA zum fünften Mal zum Global Game Jam. Der Kult gewordene 48-Stunden Spiele-Entwicklungs-Workshop bringt weltweit jedes Jahr tausende von Gamedesign Enthusiasten für ein Wochenende zusammen.

    Termin:

    Freitag, 20.01.2017 bis Sonntag, 22.01.2017 auf dem Mediencampus Dieburg der Hochschule Darmstadt
    Freitag, 20.01. um 17 Uhr hat

    Game Producer Teut Weidemann

    den Jam mit einer Keynote eröffnet und dann bleiben den Teilnehmern 48 Stunden um Konzepte und Spiele zum diesjährigen Thema zu entwickeln.

    Die Ergebnisse des Wochenendes präsentierten die Teams am Montag um 17.45 Uhr im Campuskino. Traditionell ein Highlight der MediaMonday-Veranstaltungsreihe, denn die kreativen Konzepte und raffinierten Spiele, die regelmäßig beim Global Game Jam entstehen, sind fachbereichsübergreifend beeindruckend.


    Der Global Game Jam wurde 2008 von der International Game Developers Association (IGDA) ins Leben gerufen und verfolgt keine kommerziellen Ziele. 

    Die Veranstaltung bringt Anfänger, Studierende, Fortgeschrittene, Alumni  aller Richtungen, Programmierer und Gestalter, Erfinder und Artists zusammen, um gemeinsam ein Spiel zu entwickeln. Aus dem gegenseitigen Kennenlernen hat sich in den letzten Jahren zunehmend eine Recruiting Börse entwickelt.
    Die Ergebnisse werden in einem Media Monday Special am 23. Januar 2016  ab 17:45 Uhr präsentiert. Jedes Team wird in etwa 15 Minuten spannende und innovative Spielideen, Konzepte und erste spielbare digitale Games aus allen Bereichen, Plattformen und Genres vorstellen.
    Der Global Game Jam fand in Zusammenarbeit mit der hessischen Film- und Medienakademie hfma statt

    Alle Informationen gibt es auf der Website. Anmeldungen über die Webseite des Global Game Jam.

    Ort: 
Mediencampus Dieburg der Hochschule Darmstadt, 
Beginn Freitag, 20.1. - 17 h - Gebäude F17 Raum 119
Abschluß Montag, 23.1. - 17:45 h - Campuskino Gebäude F15 Raum 03.

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    Ausstellung und Symposium im Museum Schloss Fechenbach

    „Bin gleich wieder da!“ - Unterwegs in virtuellen Welten - lautet der Titel einer Ausstellung von Studierenden des Fachbereichs Media der Hochschule Darmstadt in Kooperation mit dem Museum Schloss Fechenbach, Dieburg, die am Mittwoch, dem 7. Dezember 2016, um 19 Uhr eröffnete. Zu sehen waren Bilder | Klänge | Texte | Codes | Umwelten | Interaktionen, vom 8. Dezember bis 08. Januar...

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    „Bin gleich wieder da!“ - Unterwegs in virtuellen Welten - lautet der Titel einer Ausstellung von Studierenden des Fachbereichs Media der Hochschule Darmstadt in Kooperation mit dem Museum Schloss Fechenbach, Dieburg, die am Mittwoch, dem 7. Dezember 2016, um 19 Uhr eröffnete. Zu sehen waren Bilder | Klänge | Texte | Codes | Umwelten | Interaktionen, vom 8. Dezember bis 08. Januar 2017.


    „Disseminations – Media Cultural Practices for the Digital Age“ lautet der Titel des internationalen Symposiums in englischer Sprache, das am 9. und 10.Dezember 2016 am gleichen Ort stattfand. 

    Erörtert wurden theoretische, diskursive und praktische Ansätze, die die Themen "medienästhetische Vermittlung" und "medienkulturelle Bildung" zum Gegenstand haben. Kern der Betrachtungen und Analysen sind veränderte, vielleicht neue medienkulturelle Ansätze, die sich aus dem Konzept, dem Kontext und dem Gebrauch der digitalen Medien ergeben. Expertinnen aus Australien, Lettland, Griechenland, Süd–Sudan, England und Österreich bringen unterschiedliche Ansätze zusammen.

    Das Symposium war offen für studentische Hörerinnen und Hörer. 



    Veranstaltungsort:
    historisches Museum Schloß Fechenbach
    Eulengasse 8, 64807 Dieburg


    Lecture & Film: "Krise, Kritik, Komödie: Ernst Lubitsch“

    Schnell wie der Witz. Die Filme von Ernst Lubitsch. 
    hieß die Veranstaltungsreihe, die sich mit dem Werk eines Regisseurs auseinandersetzte, der zugleich zu den Protagonisten des Kinos der Weimarer Zeit und zu den größten Namen der Geschichte Hollywoods gehört. 
    An 15 Terminen hat ab Herbst 2016 jeweils eine Filmvorführung mit anschließender Diskussion und ein Vortrag zum Film...

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    Schnell wie der Witz. Die Filme von Ernst Lubitsch. 

    hieß die Veranstaltungsreihe, die sich mit dem Werk eines Regisseurs auseinandersetzte, der zugleich zu den Protagonisten des Kinos der Weimarer Zeit und zu den größten Namen der Geschichte Hollywoods gehört. 

    An 15 Terminen hat ab Herbst 2016 jeweils eine Filmvorführung mit anschließender Diskussion und ein Vortrag zum Film stattgefunden. Internationale SpezialistInnen schafften in der Vortragsreihe neue Zugänge zum umfangreichen Werk Lubitschs und stellten dabei die Frage nach der Komödie als Form der (Gesellschafts-)Kritik.

    In der internationalen Film & Lecture-Reihe schauten sich Spezialistinnen Lubitsch-Filme ihrer Wahl unter einem neuen Blickwinkel an. Der Eintritt zu den Vorträgen in Verbindung mit Filmvorführungen und anschließender Diskussion war wie immer frei. 


    In Filmen von Ernst Lubitsch ist es im Nu um einen geschehen. Das fängt eigentlich schon mit den Titeln an. Wer nennt seine Filme schon: Der Blusenkönig, Käsekönig Holländer, Die Wohnungsnot oder Der G.m.b.H.-Tenor ? – und das sind jetzt auch nur gerade mal vier der Filme von Lubitsch, die verschollen sind. 

    Lubitsch ist schnell. 1915 in Berlin dreht er 11 Filme, 1932 in Hollywood 5, darunter Trouble in Paradise. Lubitsch ist immer schon woanders. Als Asta Nielsen sich beklagt, sie habe in seinem Film gar nicht richtig weinen können, schreibt Lubitsch ihr 1920 offen im Brief: “Sie können es mir immer noch nicht verzeihen, daß ich sie bei einer Großaufnahme, statt 5 nur 2 Meter haben weinen lassen. Aber glauben Sie mir, Ihre Tränen kullerten so echt aus den Augen über die Backen auf die Bluse, daß das Publikum nach 2 Metern vollauf ergriffen war.” 3 Meter mehr sind für ihn “über-flüssig”. 

    “Außerdem waren ihm in seinen Filmen die Türen immer wichtiger als die Menschen”, schreibt Frieda Grafe in “Was Lubitsch berührt. (Schnell wie der Witz)”. Witzig meint etymologisch nicht einfach nur, dass es etwas zu lachen gibt. Gewitzt ist jemand, der wach ist. Der scharf beobachten kann. Einfälle hat. Präzise ist. In der Militärzuckerbäckergarnison der Bergkatze ißt der Trompeter im ovalen Rähmchen gerade eine Wurst, als er zum Morgenappell bläst. In vier Hochbetten nebeneinander räkeln sich Soldaten im Nachthemd. Einer klettert müde aus dem Bett, schlurft zum Fenster, schaut hinaus. Und macht es zu. Der Zuckerbäckerkommandant kommt in den Schlafsaal, zwirbelt seinen Schnurrbart und brüllt irgendetwas, das keiner versteht. Das Tempo zieht an. Katzenwäsche. Der Kommandant geht, die Soldaten springen zurück ins Bett. Draußen halten fünf Soldaten einen Plausch. Der Kommandant schleicht sich von hinten an. Seine Frau reisst ein anderes Fenster auf. Erster Zwischentitel (nach vier Minuten): “Ruhe!” 

    Eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität und des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ im Rahmen der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA), mit finanzieller Unterstützung der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe Universität und des Kulturamts der Stadt Frankfurt.


    Die Veranstaltung stand allen Studierenden des hFMA-Netzwerks offen! Aufgrund der Beteiligung des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ waren die Veranstaltungen kostenfrei zugänglich. Die Studierenden der beteiligten Institutionen konnten im Rahmen der Veranstaltung Scheine erwerben. Sämtliche Vorträge sind aufgezeichnet worden und sind hier abrufbar: http://ernst-lubitsch.de/


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