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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main

069 830 460 41
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Geschäftsführung
Dr. Janina Rojek - rojek(at)hfmakademie.de

Projektkoordination
Dr. Marcela Hernández - hernandez(at)hfmakademie.de
Csongor Dobrotka - dobrotka(at)hfmakademie.de

Sie erreichen uns dienstags bis freitags von 10 bis 16:30 Uhr.

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  • Mit öffentlicher Veranstaltung
  • Jahr: 2026 Alle 2026 2025 2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008
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    Allgemeine Infos Teilnahme Infos

    Lecture & Film: Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami


    Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 
    Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende...

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    Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 

    Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende Blick, mit dem er die Wirklichkeit des nach-revolutionären Iran erkundet, haben die Möglichkeiten des Kinos, den poetischen Gehalt unserer Welt zu enthüllen, entscheidend erweitert. In der Lecture & Film-Reihe Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami gehen Kenner*innen seines Werks der Frage nach, was Kiarostamis Zeitbilder uns heute zu sagen haben.

    Die Auftaktveranstaltung findet am 22.1.2026 mit der Lecture „KHANE-YE DOUST KODJAST?“ (Wo ist das Haus meines Freundes?) von Golbarg Rekabtalaei (Seton Hall University) statt.

    Weitere bereits feststehende Termine:

    • 27.1.2026

    Die Vorträge der Reihe finden in englischer Sprache und im Kino des DFF statt.

    Die einzelnen Termine werden vor den Veranstaltungen weiter unten detailliert verlinkt.

    Organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem DFF. Kuratiert von Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax. Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen.

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    HESSEN TALENTS 2026

    HESSEN TALENTS ist ein Projekt der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA). Die hFMA ist das Netzwerk der 13 hessischen Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Kunsthochschulen. Ziel ist es, im Netzwerkverbund eine Qualitätssteigerung der Lehre, Forschung und Produktion für die höheren Semester zu erreichen, sowie Studierende und die Medienbranche miteinander zu...

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    HESSEN TALENTS ist ein Projekt der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA). Die hFMA ist das Netzwerk der 13 hessischen Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Kunsthochschulen. Ziel ist es, im Netzwerkverbund eine Qualitätssteigerung der Lehre, Forschung und Produktion für die höheren Semester zu erreichen, sowie Studierende und die Medienbranche miteinander zu vernetzen.

    12 hessische Abschluss- und Semesterfilme bilden 2026 das hochschulübergreifende HESSEN TALENTS-Kurzfilmprogramm, das die Produktionsvielfalt der vier filmschaffenden Hochschulen des hFMA-Netzwerkes in Darmstadt, Kassel, Offenbach und Wiesbaden zeigt.

    DIE FILME DER HESSEN TALENTS 2026:

    • 1G QUETIAPINE (5:50) von Siyan Liu, Kunsthochschule Kassel
    • BUTTERFLY-BASIN (13:28) von Evgenii Muzalevski, HfG Offenbach
    • DIE LEUTE GUCKEN SCHON (23 min) von Jakob Müller Bouhlou, Lukas Hauf & Marie Strüb, Hochschule Darmstadt
    • HEADBANGER (4:40) von Eva Bagus, Hochschule Darmstadt
    • HIC! (1:29) von Minkyung Kim, Kunsthochschule Kassel
    • HOW BLUE THE SKY IS (14:30 min) von Juejun Chen, Kunsthochschule Kassel
    • JUST A PERFECT DAY IN MY LIFE (5:00) von Methas Chantawongs, Hochschule Darmstadt
    • OFTEN MANCHMAL (19:40) von Zuleikha Murtazaieva & Balduin Pfeffer, HfG Offenbach
    • RAUM OHNE ZEIT (3:29) von Alessandra Coronato, Kunsthochschule Kassel
    • SALAM BERESOON (20:28) von Roya Ghanavati & Theresa Philine Kramer, Hochschule RheinMain, Wiesbaden
    • SICK HOME (3:56) vom Malik Aghazy Rahaji, Kunsthochschule Kassel
    • Bonusfilm: Gewinner des Hessischen Hochschulfilmpreises:
    • MAGIC GULYÁS (9:00 min) von Áron Farkas, Kunsthochschule Kassel

    Screening Termine:

    • 17.2.2026 14:00 Uhr Screening des HESSEN TALENTS 2026 Kurzfilmprogramms im European Film Market (EFM), CinemaxX 13, Potsdamer Str. 5, 10785 Berlin
    • 19.2.2026 15:00 Uhr Screening des HESSEN TALENTS 2026 Kurzfilmprogramms im fsk Kino, Segitzdamm 2, 10969 Berlin

    Das Programm HESSEN TALENTS wird seit 17 Jahren alljährlich vom Fachpublikum auf dem Hessischen Hochschulfilmtag und den Professor*innen der vier hessischen filmschaffenden Hochschulen ausgewählt und auf dem Europäischen Filmmarkt der Berlinale präsentiert.

    HESSEN TALENTS Opne Classes 2026

    Open Classes mit internationalen Filmemacher*innen sowie die täglichen HESSEN TALENTS Treffen finden vom 14.2. bis 21.2. im Aquarium des narrativ e.V. in Berlin-Kreuzberg statt.

    Die HESSEN TALENTS 2026 werden eine intensiv begleitete Exkursion zur Berlinale unternehmen, bei der sie in Master Classes Filmemacher*innen aus den verschiedenen Programmsektionen begegnen, und sowohl den European Film Market (EFM) als auch Filmvorführungen und Veranstaltungen aller Sektionen des größten Filmfestivals hierzulande besuchen. In täglichen Austauschrunden wird über das Gesehene und Erlernte sowie über die unterschiedlichen Facetten der Filmbranche reflektiert – von Filmwirtschaft bis Filmkultur.

    HESSEN TALENTS ist ein Projekt der hFMA - hessische Film und Medienakademie. Danke an alle Beteiligten der HESSEN TALENTS AG, sowie der vier filmschaffenden Hochschulen in Darmstadt, Kassel, Offenbach und Wiesbaden, die das HESSEN TALENTS Programm 2026 möglich gemacht haben, um Nachwuchstalenten aus Hessen zum Durchbruch zu verhelfen. 

    Interviews mit den HESSEN TALENTS 2026 gibt es hier.


    Verantwortlich für das Konzept 2026 / Hessen Talents AG:
    Borjana Gaković, Projektleitung 
    Prof. Alexander Herzog, Hochschule Darmstadt
    Prof. Bettina Blümner, Hochschule Darmstadt
    Prof. Jan Peters, Kunsthochschule Kassel
    Prof. Marie-Hélène Gutberlet, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main
    Prof. Tom Schreiber, Hochschule RheinMain, Wiesbaden

    Verantwortlich für die Durchführung 2026:
    Prof. Jan Peters, Kunsthochschule Kassel
    Borjana Gaković, Projektleitung (im Auftrag der Kunsthochschule Kassel)


    Hessen Talents 2026
    www.hessentalents.de
    @hessentalents
    Kontakt: info@hessentalents.de

    hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
    www.hfmakademie.de
    @hfmakademie #hessentalents2026 #hfmamazing
    Kontakt: info@hfmakademie.de


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    Workshop Filmkritik 2026

    Wer sich für den Reichtum der künstlerischen und intellektuellen Möglichkeiten des Kinos interessiert, findet nirgendwo bessere Möglichkeiten als bei einem Filmfestival. Das LICHTER Filmfest in Frankfurt/Main ist dabei ein besonderer Fall, denn es verbindet einen umfassenden Blick auf das Weltkino mit Debatten über das deutsche Kino, und das alles in einer familiären Atmosphäre. Ein Festival...

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    Wer sich für den Reichtum der künstlerischen und intellektuellen Möglichkeiten des Kinos interessiert, findet nirgendwo bessere Möglichkeiten als bei einem Filmfestival. Das LICHTER Filmfest in Frankfurt/Main ist dabei ein besonderer Fall, denn es verbindet einen umfassenden Blick auf das Weltkino mit Debatten über das deutsche Kino, und das alles in einer familiären Atmosphäre. Ein Festival ist für Filmkritiker*innen tatsächlich ein Fest, aber auch eine besondere Herausforderung: Hier werden in dichter Folge Filme gezeigt, man kann direkt Vergleiche ziehen und sich über die Situation des Kinos und seiner Zukunft Gedanken machen. Oft ist nur wenig Zeit, um das Gesehene zwischen zwei Vorführungen zu reflektieren und zu hinterfragen – oder gar einen Text zu schreiben.

    Der Workshop Filmkritik ermöglicht erste Schritte auf diesem Weg. Gemeinsam mit dem Filmkritiker Bert Rebhandl (Berlin) und der Filmkritikerin Carolin Weidner (Köln) eignen sich die Teilnehmer*innen des Workshops das grundlegende Handwerk der Filmkritik an und erproben es mit eigenen Texten, die täglich auf dem Kritiker*innenblog auf den Online-Kanälen von LICHTER veröffentlicht werden. Neben dem konkreten Schreiben werden auch andere Formen behandelt: Video-Kritik, Podcast, Influencing. Die Rolle der digitalen Netzwerke neben den traditionellen Medien soll reflektiert werden.

    Der Workshop nimmt den Filmbesuch beim 19. LICHTER Filmfest als Grundlage für gemeinsame Reflexionen: Was kann Filmkritik heute sein? Was ist ein guter Text? Wie schreibt man professionell und originell – und das unter Zeitdruck? Dabei wird es ganz praktisch und in vertiefender Form auch um das Handwerk und die intellektuellen Fundamente von Filmkritik gehen. Und auch um die Frage, ob andere Formen der Veröffentlichung (Blogs, Tubes, Podcasts, Instagram, TikTok, Letterboxd) eine adäquate Ergänzung zu den traditionellen Medien darstellen können, oder ob sie sogar schon wichtiger sind als Zeitungen und Magazine.

    Der Workshop Filmkritik wird vom 28. April bis 02. Mai 2026 als Präsenzveranstaltung stattfinden. Selbstverständlich erhalten die Teilnehmenden des Workshops Festivalpässe und somit freien Eintritt zu fast allen LICHTER-Veranstaltungen.

    Einen Eindruck von den Kritiken aus den letzten Jahren gibt es auf dem Kritikerblog und auf Letterboxd.

    Workshop Filmkritik 2026

    Einzureichen sind:
    Bewerbungen sind möglich über das Anmeldeformular.
    Anmeldeschluss ist Sonntag, der 12.04.2026.
    Studierende des Studiengangs Theater-Film- und Medienwissenschaften (TFM) der Goethe-Uni erhalten für die Teilnahme 2 CPs.
    Rückfragen bitte an info@hfmakademie.de.

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    Einzureichen sind:

    • Filmbesprechung eines Films Deiner Wahl, der 2025 oder 2026 im Kino lief (1200 Zeichen inkl. Leerzeichen)
    • Bestätigung der ganztägigen Anwesenheit an allen Workshop-Tagen von Di, 28. bis einschließlich Sa, 02. Mai 2026 in Frankfurt am Main
    • bitte Hochschule, Studiengang und Semester (bzw. Abschluss bei Alumni) angeben

    Bewerbungen sind möglich über das Anmeldeformular.
    Anmeldeschluss ist Sonntag, der 12.04.2026.

    Studierende des Studiengangs Theater-Film- und Medienwissenschaften (TFM) der Goethe-Uni erhalten für die Teilnahme 2 CPs.

    Rückfragen bitte an info@hfmakademie.de.

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    Film & Media Meetup 2026

    Du willst zum Film? Suchst ein Praktikum? Oder benötigst Unterstützung?

    Egal, was du brauchst: Du findest es beim FILM & MEDIA MEETUP.
    Wir bieten dir Starthilfe:
    In lockerer Runde kannst du dich über Projekte austauschen, Kontakte knüpfen oder einfach mal hören, was aktuell so läuft. Bei uns gibt es alles, was du für einen Einstieg in die Film- und Medienbranche brauchst.
    Das FILM &...

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    Du willst zum Film? Suchst ein Praktikum? Oder benötigst Unterstützung?

    Egal, was du brauchst: Du findest es beim FILM & MEDIA MEETUP.

    Wir bieten dir Starthilfe:

    In lockerer Runde kannst du dich über Projekte austauschen, Kontakte knüpfen oder einfach mal hören, was aktuell so läuft. Bei uns gibt es alles, was du für einen Einstieg in die Film- und Medienbranche brauchst.

    Das FILM & MEDIA MEETUP ist die Anlaufstelle für alle, die im Bereich Film und Medien aktiv werden wollen - egal ob Studierende, Absolvent*innen oder Interessierte.


    Film & Media Meetup goes LIVE!

    Das nächste Film & Media Meetup findet am 1.5.2026 ab 18:30 Uhr im Rahmen des 6. Kongresses „Zukunft Deutscher Film und des 19. LICHTER FILMFESTS statt.

    Informationen zur Anmeldung findet ihr im Reiter „Teilnahme Infos".

    Alle aktuellen Infos zum Film & Media Meetup findest du auf Instagram.


    Über das FILM & MEDIA MEETUP

    Das FILM & MEDIA MEETUP ist ein Kooperationsprojekt des Filmhaus Frankfurt, des Film- und Kinobüros Hessen, der hessischen Film- und Medienakademie und der Jungen Generation Hessischer Film. Es ist die zentrale Anlaufstelle für alle, die im Bereich Film und Medien aktiv werden wollen – ob Studierende, Absolvent*innen oder Neugierige.

    Film & Media Meetup 2026

    Bis zum 10.4. könnt ihr euch für die Erstellung kostenloser Portfolio-Karten bewerben, um euer Projekt beim MEETUP professionell zu präsentieren – wir wählen die spannendsten Projekte aus. Schickt dafür eine formlose E-Mail an meetup@film-hessen.de, die Antworten auf folgende fünf Fragen gibt (max. 400 Zeichen pro Antwort, „Inhalt des Projekts“ max. 800 Zeichen):
    Die Anmeldung zum MEETUP ist...

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    Bis zum 10.4. könnt ihr euch für die Erstellung kostenloser Portfolio-Karten bewerben, um euer Projekt beim MEETUP professionell zu präsentieren – wir wählen die spannendsten Projekte aus. Schickt dafür eine formlose E-Mail an meetup@film-hessen.de, die Antworten auf folgende fünf Fragen gibt (max. 400 Zeichen pro Antwort, „Inhalt des Projekts“ max. 800 Zeichen):

    • Inhalt deines Projekts
    • Was oder wen suchst du für dein Projekt?
    • Hard Facts und Highlights deines Projekts
    • Visualisierungen/ Filmplakat/ Filmstills (etc)
    • Weiterführende Informationen: Gibt es einen Link zu deiner Webseite, deinen Social Media-Kanälen, einem Trailer etc.?

    Die Anmeldung zum MEETUP ist auf der Webseite möglich.

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    25. Marburger Kamerapreis / Bild-Kunst Kameragespräche mit Florian Hoffmeister in Marburg

    Florian Hoffmeister nimmt den Marburger Kamerapreis am Freitag, 15. Mai, um 20 Uhr im Cineplex Marburg entgegen. Begleitet wird die Auszeichnung auch in diesem Jahr durch die Bild-Kunst-Kameragespräche vom 13. bis 15. Mai in den Filmkunsttheatern im Capitol Marburg.
    Studierende aus dem hFMA-Netzwerk können ein Exklusivgespräch mit dem Preisträger führen, in dem sie Florian Hoffmeister in...

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    Florian Hoffmeister nimmt den Marburger Kamerapreis am Freitag, 15. Mai, um 20 Uhr im Cineplex Marburg entgegen. Begleitet wird die Auszeichnung auch in diesem Jahr durch die Bild-Kunst-Kameragespräche vom 13. bis 15. Mai in den Filmkunsttheatern im Capitol Marburg.

    Studierende aus dem hFMA-Netzwerk können ein Exklusivgespräch mit dem Preisträger führen, in dem sie Florian Hoffmeister in einem nur ihnen vorbehaltenen Gespräch am 14.5.2026 nahe kommen können.

    Die Plätze sind begrenzt, Anmeldungen dafür bitte bis zum 11.5. (Gruppenanmeldungen bis zum 4.5.) an Christian Alexius (kamerapreis@uni-marburg.de).

    Ob Kostümfilm oder Serie, Komödie oder Thriller: Der Bildgestalter Florian Hoffmeister zeichnet sich durch die Bandbreite seiner Werke und Genres aus. Für seine gestalterische Arbeit erhält der gebürtige Braunschweiger den Marburger Kamerapreis 2026. Die Verleihung findet am 15. Mai im Cineplex Marburg statt.

    „Kino ist mehr als eine Leinwand mit ein paar aneinandergereihten Szenen. Es ist eine unersetzliche Schule der Empathie. Denn die gezeigten Filme lehren, mit den Augen anderer zu sehen. Sie helfen, Geschichten zu verstehen, die uns auf den ersten Blick vielleicht fern scheinen, indem sie Emotionen aufzeigen, die uns alle verbinden“, sagt Oberbürgermeister und Kulturdezernent Dr. Thomas Spies und ergänzt: „Kino bietet ein Forum für Debatten, kulturelle Schaffenskraft und Inspiration. Es ist ein magischer Ort, der uns immer wieder daran erinnert, wie tiefgreifend menschliche Geschichten unser Verständnis von der Welt prägen können. Daher freue ich mich auch in diesem Jahr auf den Marburger Kamerapreis, die Bild-Kunst-Kameragespräche und einen Preisträger, der in seiner Arbeit so vielfältig ist wie das Kino selbst.“

    In Hoffmeisters Arbeit spielt Bewegung eine wichtige Rolle. Bewusst entscheidet er, wann die Kamera sich mit einem Charakter bewegt oder stehen bleibt“, sagt Prof. Dr. Malte Hagener vom Institut für Medienwissenschaften der Philipps-Universität und Leiter des Marburger Kamerapreises. „Der Preis honoriert die klare und unaufgeregte Kameraführung von Hoffmeister ebenso wie seine ausdrucksstarke Bildgestaltung und das nuancierte Zusammenspiel von Licht, Farbe und Dunkelheit. Bei all seinen Projekten stellt er sich immer wieder aufs Neue ganz in den Dienst der zu erzählenden Geschichte und hat es im Laufe der Jahre dennoch geschafft, sich eine persönliche Handschrift zu erarbeiten“, so die Begründung des Beirats.

    1970 in Braunschweig geboren sammelte Florian Hoffmeister zunächst durch Praktika als Beleuchter und im Kameraverleih sowie als Material- und Kameraassistent und freier Beleuchter Erfahrungen im Filmbereich. 1994 begann er ein Regie- und Kamerastudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (DFFB) in Berlin. Sein Regiedebüt hatte Florian Hoffmeister mit dem Kurzfilm „Stimmen der Welt“ (1997), der für den Bundeskurzfilmpreis nominiert wurde. Mit dem DFFB-Abschlussfilm „Paul is dead“ (2000) von Hendrik Handloegten realisierte Hoffmeister seinen ersten Langfilm als hauptverantwortlicher Kameramann. Der Film erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Grimme Preis und den Studio Hamburg Nachwuchspreis. 2001 arbeitete Hoffmeister als Kameramann unter der Regie von Hannes Stöhr an „Berlin is in Germany“, der mit dem Panorama-Publikumspreis der Berlinale ausgezeichnet wurde.

    Mit „Liegen lernen“ (2003) übernahm Hoffmeister erneut die Bildgestaltung für einen Film von Hendrik Handloegten. In den Folgejahren wirkte er an Fernsehfilmen mit wie „Tatort: 3 X Schwarzer Kater“ (2003, Regie: Buddy Giovinazzo) oder „Polizeiruf 110: Tiefe Wunden“ (2003, Regie: Buddy Giovinazzo). Zudem stellte er beim Locarno Filmfestival 2005 seine erste lange Regiearbeit „3° Kälter“ vor. 2016 folgte sein zweiter Spielfilm „Die Habenichtse“. Sein Schwerpunkt lag jedoch weiterhin auf der Arbeit als Bildgestalter. 

    Einen Wendepunkt in seiner Karriere stellte der Wechsel nach Großbritannien dar. In Zusammenarbeit mit seiner Mentorin Antonia Bird realisierte Hoffmeister den Fernsehfilm „The Hamburg Cell“ (2004), mit dem er sich auch auf der Insel als Director of Photography etablieren konnte. Besonders fruchtbar erwies sich danach die Zusammenarbeit mit Regisseur Terence Davies. So war Hoffmeister Bildgestalter für „The Deep Blue Sea“ (2011) und „A Quiet Passion – Das Leben der Emily Dickinson“ (2016) – Filme, mit denen er international auf sich aufmerksam machte. Daneben trug sein Engagement bei der Golden Globe nominierten Serie „Five Days“ (2007-2010, Creator: Gwyneth Hughes) zur wachsenden Reputation von Hoffmeister bei.

    Zu Beginn der 2010er Jahre gelang Hoffmeister ein bedeutender Erfolg in seiner Karriere: Als erster Bildgestalter gewann er für die BBC-Miniserie „Great Expectations – Charles Dickens` große Erwartungen“ (2011-2012, Regie: Brian Kirk) sowohl einen Emmy, einen BAFTA, als auch einen ASC Award. Zudem wurde er 2014 vom Branchenblatt Variety als einer von „10 Cinematographers to Watch" gelistet.

    In den Folgejahren erweiterte sich Hoffmeisters Wirkungsbereich auch auf Hollywood-Produktionen wie „Mortdecai – Der Teilzeitgauner“ (2016, Regie: David Koepp), prominent besetzt mit Johnny Depp und Gwyneth Paltrow, oder die HBO-Serie „True Detective: Night Country“ (2024, Creators: Nic Pizzolatto, Issa López). Gerade diese Phase zeugt von der stilistischen Bandbreite seines Schaffens: vom aufwendigen Kostümfilm über Komödie, Thriller und Horror gestaltet Hoffmeister Bilder in unterschiedlichen Genres. 
    Für den Spielfilm TÁR (2022, Regie: Todd Field) mit Cate Blanchett in der Hauptrolle wurde Hoffmeister für seine Bildgestaltung erstmals für einen Oscar nominiert. Zuletzt gab es von ihm die Komödie „Die Rosenschlacht“ (2025, Regie: Jay Roach) mit Olivia Colman und Benedict Cumberbatch in den Kinos zu sehen.

    Der Marburger Kamerapreis wird seit 2001 vergeben. Die Philipps-Universität Marburg und die Universitätsstadt Marburg vergeben den mit 5.000 Euro dotierten Marburger Kamerapreis in diesem Jahr zum 25. Mal. Ziel ist es, diejenigen zu würdigen, die das zentrale Element des Films, das Bild, schaffen und oft zu Gunsten von Schauspieler*innen und Regisseur*innen in den Hintergrund treten. Bei den jährlichen Marburger Bild-Kunst Kameragesprächen steht daher die Bildgestaltung im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Weitere Informationen finden sich unter www.marburger-kamerapreis.de. (Pressetext: Pressestelle der Stadt Marburg)