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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
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    Musikprojekt Echo:Reflexion

    Bei dem übergreifenden Kooperationsprojekt Studierender der Frankfurt University of Applied Sciences mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a.M., handelt es sich um ein zeitgenössisches Ensemblestück für die Besetzung Frauenstimme, Querflöte, Violoncello und eine Gebärdensolistin. Auch der Hessische Rundfunk berichtete bereits über das Projekt.
    Vier...

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    Bei dem übergreifenden Kooperationsprojekt Studierender der Frankfurt University of Applied Sciences mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a.M., handelt es sich um ein zeitgenössisches Ensemblestück für die Besetzung Frauenstimme, Querflöte, Violoncello und eine Gebärdensolistin. Auch der Hessische Rundfunk berichtete bereits über das Projekt.

    Vier erfahrene Künstlerinnen haben sich in dieser intermedialen Performance verbunden mit dem Ziel, die Kulturen der Hörenden und der Gehörlosen auf musikalisch-künstlerischer Ebene zusammenzuführen und auf diese Weise exemplarisch gesellschaftliche Grenzen zu überwinden. Gemeinsam bilden sie das Ensemble in transition.

    Bekannte Gebärdensolistin und vielseitiges Ensemble

    Für den Part der Gebärdensolistin konnte die international bekannte, gehörlose Künstlerin Kassandra Wedel gewonnen werden. Sie ist Schauspielerin, Tänzerin und Choreographin. Die Arbeit fand unter der Leitung und im Rahmen des Masterprojekts von Désirée Hall statt, Diplom-Musikerin und Studierende im Masterstudiengang Performative Künste in sozialen Feldern an der Frankfurt University of Applied Sciences. Sie übernimmt in dem Werk den Flötenpart. Weitere Ensemblemitglieder sind die hervorragende Cellistin Larissa Nagel und Komponist Alexander Reiff. Beide studieren derzeit an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a.M. sowie Alumna Maren Schwier, Sängerin am Staatstheater Mainz. Gefördert wird das Projekt von der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA).

    Inspiriert von Michael Ende

    In seiner Komposition Echo:Reflexion ließ sich Alexander Reiff inspirieren von der ersten Kurzgeschichte aus dem Band Der Spiegel im Spiegel: Ein Labyrinth, eine Sammlung surrealistischer Geschichten des deutschen Schriftstellers Michael Ende. Gemeinsam erarbeitete das erfahrene Ensemble hierbei Möglichkeiten und Wege der Darstellung. Musik und Gebärdenpoesie funktionieren in diesem Werk als Synthese und ergänzen sich. Ohne die eine Kunstform kommt die andere nicht mehr aus.

    Wo ist das Stück zu sehen?

    Der Hessische Rundfunk berichtete über das Projekt, der Beitrag bietet spannende Einblicke in die Proben und ist zu sehen unter hr-fernsehen.de.

    Die Uraufführung fand am 15.06.21 im Rahmen der zeitgenössischen Konzertreihe shortcuts – Experiment und Begegnung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a.M. statt. Es war eine Aufführung für hörende und taube Menschen. Das Werk soll deutschlandweit aufgeführt werden. 


    Musik für Stummfilme 2021

    Das "herausragende Lehrprojekt" erhielt am 25.11.21 den 2. Preis des Hessischen Hochschullehrpreises für Exzellenz in der Lehre, verliehen vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst durch Wissenschaftsministerin Angela Dorn!
    Wir haben uns sehr über eine großartige und erfolgreiche Abschlussveranstaltung der 14. Ausgabe des Projektes "Musik für Stummfilme" gefreut. In diesem Jahr wurden 13...

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    Das "herausragende Lehrprojekt" erhielt am 25.11.21 den 2. Preis des Hessischen Hochschullehrpreises für Exzellenz in der Lehre, verliehen vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst durch Wissenschaftsministerin Angela Dorn!


    Wir haben uns sehr über eine großartige und erfolgreiche Abschlussveranstaltung der 14. Ausgabe des Projektes "Musik für Stummfilme" gefreut. In diesem Jahr wurden 13 verschiedene Kurzfilme von Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) unter der Leitung von Prof. Ralph Abelein vertont. Sechs innovative Beiträge aus dem MfS CreativeLab bereicherten den  Abend um eine erweiterte performative Perspektive.

    Die Filme stammten aus den vier filmschaffenden Hochschulen des hFMA-Netzwerkes (s.u.) und gelangten mit der neu komponierten und improvisierten Musik in mehreren Konzerten zur Live-Aufführung.

    Aus dem MfS CreativeLab, eine Kooperation zwischen der Kunsthochschule Kassel und dem Institut für Musik der Universität Kassel, gab es wieder experimentell-performative Beiträge – sechs an der Zahl. Hierfür haben Künstler*innen-Tandems in einem engen Dialog zusammengearbeitet und ihre Filme in Verbindung mit komponierter oder improvisierter Musik präsentiert. 2019 wurde das Pilotprojekt im Rahmen von Musik für Stummfilme von Roman Beilharz (Universität Kassel) und Prof. Jan Peters (Kunsthochschule Kassel) gestartet. Der Fokus liegt hier auf der direkten kreativen Zusammenarbeit von Film- und Musikstudierenden. Die Filme und ihr Sound wurden gemeinsam von den Film- und Musikstudierenden in engem Dialog erschaffen. Da sich die Filmemacher*innen zum Teil selbst an der Live-Vertonung beteiligten, entstanden sowohl experimentell-performative als auch teilimprovisierte Ergebnisse, welche die Künste innovativ miteinander verwoben.

    Studierende der Hochschule Darmstadt fertigten Tonaufnahmen und -mischungen an und stellen sie Anfang 2022 den Filmer*innen und Komponist*innen/Improvisator*innen zur Verfügung. Durch die Zusammenarbeit mit den Komponisten des Projekts konnten Kontakte zu einem Netz professioneller Musiker - Improvisatoren, Arrangeure, Komponisten und Instrumentalisten geknüpft werde. Am Ende des Projekts erhält jeder Film eine neu komponierte und professionell abgemischte Musik, angefertigt von den Studierenden des Studiengangs "Sound and Music Production".

    Stefanie Januschko, Studentin und gleichzeitig hFMA-Hilfskraft an der HfMDK, übernahm Projektmanagement und -koordination von MfS und war darüber hinaus Teilnehmerin des Projekts und berichtet über die Konzertabende: "Besonders die Filme LATERSKATER von Jan Emde (Musik: Anton Severin), bei dessen Performance ein Skateboard zur Klangerzeugung herangezogen wurde, und MILK von Jennifer Kolbe mit einer wirkungsvollen Vertonung von Benedikt Kuhn, konnten das Publikum überzeugen. Die authentische Moderation mit Hannah Pommerening wusste gekonnt die vielfältigen Filmbeiträge durch Interviews mit Filmemacher:innen und Komponist:innen zu bereichern."


    Die Konzerttermine:

    Das Konzert am Freitag, 12.11., in der HfMDK wurde live gestreamt. Eine Aufzeichnung ist online verfügbar.

    Es spielte live die Kammerphilharmonie Frankfurt.

    • Amour Fou von Florian Werzinski, Filmakademie Baden-Württemberg, vertont von Valentin Michel
    • Fragment von Roya Ghanavati, Hochschule RheinMain, vertont von Stefanie Januschko
    • Bring me back von Benjamin Fiedler, Hochschule Darmstadt, vertont von Sebastian Rausch
    • Kellerkind von Julia Ocker, Filmakademie Baden-Württemberg, vertont von Sören Riesner und durch ein Improvisations-Ensemble
    • Leere Orte von Sheila Mae Breker, Hochschule RheinMain, vertont durch ein Improvisations-Ensemble
    • Der Jäger und der Bär von Joachim Brandenberg, Filmakademie Baden-Württemberg, vertont von Lucas Stephan
    • Ohne Sinn von Florentina Berzel, Hochschule RheinMain, vertont von Jonathan Sutphen
    • Touch von Lara Last, Hochschule RheinMain, vertont von Felix Krell
    • Rosa von Janina Lutter, Hochschule Darmstadt, vertont von Elisabeth Tzschentke
    • Milk von Jennifer Kolbe, Hochschule RheinMain, vertont von Benedikt Kuhn
    • Wallflower Tango von Wolfram Kampffmeyer, Filmakademie Baden-Württemberg, vertont von David Sixt
    • Bloß von Maike Kroll, Hochschule RheinMain, vertont von Manuel Lippstein
    • Pizza Party von Max Holicki, Kunsthochschule Kassel, vertont von Charlotte Reitz

    Aus dem MfS CreativeLab der Kunsthochschule Kassel:

    • deliberately damage | bewusst beschädigen von Charlotte Bouchon, Musik: Helena Steiner
    • fragil von Franziska Pappert, Musik: Ricarda Gumprich
    • laterskater von Jan Emde, Musik: Anton Severin
    • nur noch Touristen von Niels Walter, Musik: Tamara Schnopp
    • Super8Girls von Alix Kokula, Gast: Pit Przygodda
    • Wir gehen nicht zum Zahnarzt von Aya Limbacher, Musik: Anton Severin

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