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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main

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Telefon: +49 69 380 297 440
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Dr. Janina Rojek - Tel.: +49 69 380 297 441, E-Mail:rojek(at)hfmakademie.de

Projektkoordination
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Csongor Dobrotka - Tel.: +49 69 380 297 442, E-Mail: dobrotka(at)hfmakademie.de

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    10. Festival der jungen Talente 2022

    Im Mai feierte das Festival der jungen Talente (FDJT) ein Jubiläum: Zum 10. Mal brachte das Festival unter der Federführung der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach künstlerische Disziplinen verschiedener Institutionen zusammen und förderte multidisziplinäre Formate. Im Fokus standen hochschulübergreifende Projekte, die interdisziplinär, experimentell oder performativ...

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    Im Mai feierte das Festival der jungen Talente (FDJT) ein Jubiläum: Zum 10. Mal brachte das Festival unter der Federführung der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach künstlerische Disziplinen verschiedener Institutionen zusammen und förderte multidisziplinäre Formate. Im Fokus standen hochschulübergreifende Projekte, die interdisziplinär, experimentell oder performativ sind. Das FDJT hat zum Ziel, die Zusammenarbeit der Studierenden verschiedener gestalterischer Fachrichtungen der regionalen Hochschulen zu verstärken und die Entstehung neuer experimenteller Arbeiten zu unterstützen.

    06.–15. Mai 2022 - Eröffnung: Donnerstag, 05. Mai, 19 Uhr

    Erneut fand das FDJT vom 6. bis 15. Mai 2022 im Frankfurter Kunstverein, Markt 44, 60311 Frankfurt am Main statt – diesmal mit einer verlängerten Laufzeit von zehn Tagen.

    Für drei Performances stellte zudem das Offene Haus der Kulturen, Uni-Campus Bockenheim seinen Festsaal am 10. und 15. Mai zur Verfügung.

    19 Projekte wurden von einer Jury für die Realisation ausgewählt. In Performances und Installationen befassten sich die Arbeiten der Ausstellung 2022 besonders mit queer-feministischen Fragestellungen sowie körperlichen und geistigen Zuständen des Dazwischens. Schwellenbereiche zwischen geschlechtlichen und kulturellen Identitäten waren dabei ebenso angesprochen wie Motive der Gemeinschaft und der Krise als Übergang zu einem kollektiven Potential.

    Das gesamte Festivalprogramm ist auf der Webseite einsehbar.

    Das 10. Festival bildete eine Kooperation zwischen den Institutionen:

    Mit freundlicher Unterstützung von:

    • Kulturfonds Frankfurt RheinMain
    • Rhein-Main Universitäten
    • freunde der hfg e.v.
    • Stadt Frankfurt am Main
    • hessische Film- und Medienakademie
    • Hessische Theaterakademie
    • Sparkassen Finanzgruppe Hessen-Thüringen
    • Sparkassen-Kulturstiftung-Hessen-Thüringen
    • Kulturstiftung der Städtischen Sparkasse Offenbach
    • Gemeinnützige Stiftung Sparkasse Gießen
    • Frankfurter Sparkasse 1822

    Festival der jungen Talente

    Das Festival der jungen Talente (FDJT) ist seit seiner Gründung durch den Verein für Kunstförderung Rhein-Main e.V. im Jahr 2000 entscheidender Antrieb für junge Künstler_innen der Region, sich zwischen den Städten und Disziplinen zu vernetzen. Über die Jahre hat sich seine Bedeutung für das ganze Rhein-Main-Gebiet deutlich gesteigert. Im Fokus des Festivals der jungen Talente stehen hochschulübergreifende Projekte, die interdisziplinär, experimentell oder performativ sind. Den Teamgedanken über das engere Umfeld der eigenen Hochschule hinaus zu tragen, macht die Dynamik des Festivals aus, und gerade heute spricht eine besondere Aktualität und Relevanz kollektiver Projekte in der Kunst, aber auch der kulturellen und sozialen Arbeit generell, für die Förderung der Zusammenarbeit junger Künstler_innen. Kooperation und Improvisation stellen für das Festival wichtige Antriebsfedern dar – als eine Einladung dazu, nicht nur zu reproduzieren, sondern zu gestalten, jenseits von Rezept und Sehgewohnheit.

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    Lecture & Film: Zwischen Surrealismus und Subversion: Die Filme von Věra Chytilová

    Mit ihren surrealistisch inspirierten, anarchischen Filmkunstwerken gab Věra Chytilová dem Kino in den 1960er Jahren ein neues Gesicht. Zusammen mit Milos Forman und Jiri Menzel war sie die Protagonistin der tschechischen Neuen Welle der 1960er Jahre. Anders als Forman und Menzel, die das Land nach der Niederschlagung des Prager Frühlings verließen, blieb Věra Chytilová in der Tschechoslowakei...

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    Mit ihren surrealistisch inspirierten, anarchischen Filmkunstwerken gab Věra Chytilová dem Kino in den 1960er Jahren ein neues Gesicht. Zusammen mit Milos Forman und Jiri Menzel war sie die Protagonistin der tschechischen Neuen Welle der 1960er Jahre. Anders als Forman und Menzel, die das Land nach der Niederschlagung des Prager Frühlings verließen, blieb Věra Chytilová in der Tschechoslowakei und arbeitete trotz zeitweiligen Berufsverbots beharrlich weiter.

    Über fünf Jahrzehnte schuf sie ein Werk, dessen subversive Kraft ungebrochen ist und dessen Formenreichtum in seinen Kontinuitäten und Brüchen es neu zu entdecken galt. 

    Die „Lecture & Film“-Reihe Zwischen Surrealismus und Subversion: Die Filme von Věra Chytilová präsentierte die wichtigsten Arbeiten von Věra Chytilová mit insgesamt 14 Veranstaltungen, Einführungen von Spezialist:innen, die Chytilová im Kontext der aktuellen filmwissenschaftlichen Debatte verorten.

    Die Veranstaltungen fanden jeweils im Kino im Deutschen Filmmuseum statt. 

    Die Reihe begann im Wintersemester 2021 und endete im Sommersemester 2022.