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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 830 460 41

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Geschäftsführung
Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer@hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Clara Podlesnigg (ab 1.7.2019) (montags und dienstags) – podlesnigg@hfmakademie.de
Klaus Schüller (montags und donnerstags) – schueller@hfmakademie.de
Mariana Schneider (dienstags und mittwochs) – info@hfmakademie.de
Csongor Dobrotka (donnerstags) – dobrotka@hfmakademie.de

News
(Hochschule für Gestaltung Offenbach)

Trauer um Rotraut Pape

Die hFMA trauert um Rotraut Pape, Filmemacherin, Künstlerin und Hochschulprofessorin für den Bereich Film und Video an der HfG Offenbach, die am 14. April 2019 im Alter von 63 Jahren nach langer schwerer Krankheit in Berlin gestorben ist. Rotraut Pape war hFMA-Gründungsmitglied und langjähriges Mitglied im hFMA-Vorstand.
Die HfG hat hier eine Gedenkseite für Rotraut eingerichtet.

Sie studierte...

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Die hFMA trauert um Rotraut Pape, Filmemacherin, Künstlerin und Hochschulprofessorin für den Bereich Film und Video an der HfG Offenbach, die am 14. April 2019 im Alter von 63 Jahren nach langer schwerer Krankheit in Berlin gestorben ist. Rotraut Pape war hFMA-Gründungsmitglied und langjähriges Mitglied im hFMA-Vorstand.

Die HfG hat hier eine Gedenkseite für Rotraut eingerichtet.

Sie studierte Freie Kunst und Experimentalfilm an der Hochschule für bildende Kunst (HFBK) Hamburg. Schon früh konzentrierte sie sich auf die Medien Film, Video und Computer und deren künstlerisches Potenzial für gesellschaftliche, politische und ethische Fragestellungen. Performance und Installation spielten in ihrer Arbeit eine große Rolle als tatsächliche Aufführung und interaktive Versuchsanordnung.

Parallel zu ihrer künstlerischen Arbeit realisierte sie diverse experimentelle Dokumentationen für arte, 3Sat und ZDF sowie Screenings, Ausstellungen, Publikationen und Vorträge im In- und Ausland. Sie hielt Workshops, hatte Lehraufträge, Gastprofessuren an internationalen Hochschulen, Goethe Instituten und CCFs. 2001 erhielt Pape die Friederichs-Stiftungsprofessur an der HfG Offenbach, anschließend wurde sie Gastprofessorin und ab 2004 Professorin für Film und Video. Seit 2011 war sie Prodekanin des Fachbereichs Kunst.

Film, Event

Zweimal Deutscher Kurzfilmpreis 2018 nach Hessen!

Gleich zwei hessische Filmschaffende holten sich am 28.11.2018 einen DEUTSCHEN KURZFIILMPREIS 2018!

In der Kategorie Experimentalfilme wurde Brenda Lien, Studentin der HfG Offenbach, für ihren Film „Call of Comfort” ausgezeichnet.

In der Kategorie Anmiationsfilme mit einer Laufzeit bis 30 Minuten erhielt Florian Maubach, Absolvent der Kunsthochschule Kassel, für „Räuber & Gendarm“ die...

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Gleich zwei hessische Filmschaffende holten sich am 28.11.2018 einen DEUTSCHEN KURZFIILMPREIS 2018!

In der Kategorie Experimentalfilme wurde Brenda Lien, Studentin der HfG Offenbach, für ihren Film „Call of Comfort” ausgezeichnet.

In der Kategorie Anmiationsfilme mit einer Laufzeit bis 30 Minuten erhielt Florian Maubach, Absolvent der Kunsthochschule Kassel, für „Räuber & Gendarm“ die mit 30.000€ dotierte Auszeichnung.


Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, überreichte die Preise auf einer festlichen Gala in der Waschhaus Arena Potsdam. Es ist der bedeutendste und am höchsten dotierte Preis für dieses Format. Damit würdigt sie das Format Kurzfilm ebenso wie die kommende Generation filmischer Talente in Deutschland.

Seit 1956 werden herausragende Kurzfilmproduktionen mit dem renommierten Preis ausgezeichnet, der nicht selten der Beginn spannender Filmkarrieren bedeutete. Zu den Preisträgern zählen namhafte Regisseure wie Peter Schamoni, Edgar Reitz, Wim Wenders und Tom Tykwer.
Die Verleihung des Deutschen Kurzfilmpreises veranstaltet die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im jährlichen Wechsel in Patenschaft mit einer Filmhochschule.

Aus 288 wettbewerbsfähigen Einreichungen wurden von den beiden hochkarätig besetzten Jurys insgesamt 12 Filme nominiert.

Alle Informationen gibt es im angefügten PDF und auf der Website.

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Hessischer Hochschulfilmpreis für Matthias Lawetzky

Am Wochenende wurden in der Alten Oper Frankfurt im Rahmen des hessischen Film- und Kinopreises wieder Schauspieler, Regisseure und Filme aus Hessen ausgezeichnet. Neben renommierten und bekannten Preisträger*innen wie Matthias Brandt, der den Ehrenpreis des hessischen Ministerpräsidenten überreicht bekam und der Produktionsfirma "Letterbox", die für die Serie "Bad Banks" den Sonderpreis...

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Am Wochenende wurden in der Alten Oper Frankfurt im Rahmen des hessischen Film- und Kinopreises wieder Schauspieler, Regisseure und Filme aus Hessen ausgezeichnet. Neben renommierten und bekannten Preisträger*innen wie Matthias Brandt, der den Ehrenpreis des hessischen Ministerpräsidenten überreicht bekam und der Produktionsfirma "Letterbox", die für die Serie "Bad Banks" den Sonderpreis erhielt, war auch ein Absolvent der Hochschule für Gestaltung Offenbach erfolgreich. 

Matthias Lawetzky gewann den hessischen Hochschulfilmpreis – dotiert mit 7.500 Euro –für seinen Dokumentarfilm Appalachian Holler (Deutschland 2018, 29 Min.).

"Die Appalachen gelten als eines der Armenhäuser Nordamerikas – der Kohleboom ist vorbei, die Landwirtschaft tut sich schwer – und in diesen Bergen entstand die „Mountain Music“, der Ursprung der Country- und später Bluegrass Musik.

Matthias Lawetzky, Absolvent der Hochschule für Gestaltung in Offenbach, nähert sich in seinem Dokumentarfilm „Appalachian Holler“ den Einwohnern dieses Mittelgebirges und ihrer Beziehung zu dieser Musik sehr einfühlsam. In ruhigen und intensiven Bildern trägt er die Geschichten der Einheimischen vor und untermalt dies mit simplen, ehrlichen Strukturen der Mountain Music.
Mit seiner Kamera bewahrt er respektvoll Distanz zu den Gesichtern, den Instrumenten und Häusern, um die herrschende Armut nicht unnötig zu betonen. Die Schnitte sind ruhig und unaufdringlich und schaffen eine harmonische Verbindung von Schauplatz und Musik.
Matthias Lawetzky hat eine innovative Idee für ein dokumentarisches Thema in einen beeindruckenden Abschlussfilm verwandelt."

So die Jury über den Film des Absolventen.

Film, Event

Call for Entries: 9. HHFT 2018

9. Hessischer Hochschulflmtag am 15. November 2018 in Kassel statt

Der Startschuss für den 9. Hessischen Hochschulflmtag ist gefallen. Ab jetzt könnt ihr Filme aller Genres und Längen (aktuelle Arbeiten aus den Jahren 2017 oder 2018) bis einschließlich zum 27. Juli 2018 auf http://www.hhft.info einreichen; gleichzeitig habt ihr wieder die Möglichkeit eure Pitches für zukünftige Projekte bis...

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9. Hessischer Hochschulflmtag am 15. November 2018 in Kassel statt

Der Startschuss für den 9. Hessischen Hochschulflmtag ist gefallen. Ab jetzt könnt ihr Filme aller Genres und Längen (aktuelle Arbeiten aus den Jahren 2017 oder 2018) bis einschließlich zum 27. Juli 2018 auf http://www.hhft.info einreichen; gleichzeitig habt ihr wieder die Möglichkeit eure Pitches für zukünftige Projekte bis zum 28. August 2018 unter der selbigen Adresse anzumelden.

Am 15. November 2018 findet der HHFT im Rahmen des 35. Kasseler Dokumentarflm- und Videofest (13. bis 18. November 2018, www.kasselerdokfest.de) und in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie (www.hfmakademie.de), dem Kasseler Dokfest und der Kunsthochschule Kassel statt. Studierende der Hochschule Darmstadt, der Kunsthochschule Kassel, der Hochschule für Gestaltung Ofenbach und der Hochschule RheinMain/Wiesbaden fnden zusammen um gemeinsam Filme zu schauen, sich zu vernetzen und untereinander auszutauschen.

Wie jedes Jahr sind auch wieder zahlreiche Fachbesucher*Innen aus ganz Deutschland mit dabei, die während der Veranstaltung aus allen gezeigten Filmen eine Vorauswahl für die Hessen Talents treffen und somit euren Filmen ermöglichen, auf dem European Film Market (EFM) auf der Berlinale einem Fachpublikum präsentiert zu werden. Filme, die auf dem Hessischen Hochschulflmtag laufen, behalten ihren Premierenstatus! Der HHFT ist eine Netzwerkinterne Veranstaltung.

Infos unter: www.hhft.info

Kinopremiere und Kinostart von ANNE CLARK – I’LL WALK OUT INTO TOMORROW

Das fesselnde Portrait von Anne Clark - einer unverwechselbaren Künstlerin, Ikone der Musikgeschichte und grandiose Pionierin der Spoken Word-Kunst. Sie bleibt als Kultfigur im kulturellen Musikgedächtnis einer ganzen Generation.
Anne Clark, Ikone der Musikgeschichte und grandiose Pionierin der Spoken Word-Kunst, steht seit mehr als 30 Jahren auf der Bühne. Sie verwandelt Sprache in...

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Das fesselnde Portrait von Anne Clark - einer unverwechselbaren Künstlerin, Ikone der Musikgeschichte und grandiose Pionierin der Spoken Word-Kunst. Sie bleibt als Kultfigur im kulturellen Musikgedächtnis einer ganzen Generation.

Anne Clark, Ikone der Musikgeschichte und grandiose Pionierin der Spoken Word-Kunst, steht seit mehr als 30 Jahren auf der Bühne. Sie verwandelt Sprache in einzigartige Musik. Seit Beginn der 80er Jahre sorgten New Wave Klassiker wie OUR DARKNESS und SLEEPER IN METROPOLIS für einen Rausch der Begeisterung, der Generationen von Musikern inspirierte.

Ein besonderes Highlight der Premierentour vom 20.- 27.01. ist die Premieren Veranstaltung mit Regisseur Claus Withopf in Frankfurt:

Montag, 22. Januar Vorstellungen um 18:30 Uhr und 20:30 Uhr
Mal Seh'n Kino
Adlerflychtstr. 6, 60318 Frankfurt am Main

Bundesweiter Kinostart von Anne Clark ist am 25.01.2018, Previews finden ab dem 18.01. statt.

Claus Withopf produziert als unabhängiger Filmemacher seit 1997 Dokumentar- und Kurzspielfilme, Musikvideos und Werbespots in Deutschland und den USA. Seine Filme wurden auf internationalen Filmfestivals gezeigt und ausgezeichnet. Withopf studierte Film am City College of New York/CUNY, Film und Fotografie an der HfG Offenbach und Kunst an der Freien Kunstakademie Mannheim. Seit April 2007 unterrichtet er Film und Video in der Fachrichtung Medien und leitet das VideoLab an der HfG Offenbach.

Alle Informationen gibt es auf der Website.

Land Hessen fördert 22 Hochschulfilme mit rund 100.000 Euro

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat bekannt gegeben, dass die HessenFilm und Medien GmbH Abschlussfilme von Studierenden mit rund 100.000 Euro fördert. Insgesamt werden 22 Filmprojekte an der Hochschule Darmstadt, der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, der Hochschule RheinMain sowie der Kunsthochschule Kassel unterstützt.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Die Förderung...

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Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat bekannt gegeben, dass die HessenFilm und Medien GmbH Abschlussfilme von Studierenden mit rund 100.000 Euro fördert. Insgesamt werden 22 Filmprojekte an der Hochschule Darmstadt, der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, der Hochschule RheinMain sowie der Kunsthochschule Kassel unterstützt.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Die Förderung von Hochschulabschlussfilmen ist ein wichtiger Baustein der Nachwuchsförderung. Mit ihr wollen wir den hessischen Filmnachwuchs in der deutschen Filmlandschaft etablieren. Neben Hochschulabschlussfilmen unterstützen wir auch die Produktion von Debüt- und Zweitfilmen. Hinzu kommt die Talent-Paketförderung für junge hessische Filmunternehmen. Die Nachwuchsförderung ist damit ein wichtiger Baustein der Filmförderung in Hessen, die inzwischen insgesamt bei rund 10 Millionen Euro liegt.“

Von der Hochschule Darmstadt wurden elf Abschlussfilme gefördert, außerdem jeweils drei von der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main und der Hochschule RheinMain sowie fünf von der Kunsthochschule Kassel. Die Themen sind breit gefächert: Matthias Kreter (Hochschule Darmstadt) wirft zum Beispiel in seinem Film die Frage auf, was passieren würde, wenn die Sonne erlischt. Salma Gabriel (Hochschule für Gestaltung Offenbach) erzählt in ihrem Kurzfilmprojekt die surreale Geschichte von Farida, der in die Realität gesetzten Heldin eines depressiven Schriftstellers. Das interkulturelle Dokumentarfilmprojekt „Karpatendeutsche“ von Jan Paschen (Hochschule RheinMain) hingegen bleibt in der Realität und berichtet vom Schicksal der Karpatendeutschen.

Die HessenFilm und Medien GmbH arbeitet eng mit den hessischen Hochschulen zusammen, damit der Filmnachwuchs unter möglichst professionellen Bedingungen seine ersten Filme drehen kann und sich mit den Förderinstrumenten der Filmbranche vertraut macht. Dabei unterstützt sie nicht nur mit finanziellen Mitteln, sondern auch mit gezielten Beratungsangeboten an hessischen Hochschulen.

Eine Übersicht über alle geförderten Filme im Detail gibt es im angehängten PDF und auf der Website.

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Film, Wettbewerb, Studentisch

Call for Entries: 8. Hessischer Hochschulfilmtag

Am 16. November 2017 findet der 8. Hessische Hochschulfilmtag (HHFT) statt, an dem die Studierenden der Hochschule Darmstadt, der Kunsthochschule Kassel, der Hochschule für Gestaltung Offenbach und der Hochschule RheinMain/Wiesbaden ihre neuesten Filme vorführen.

Der HHFT bietet eine Plattform, um Filmemacher_innen aus den Hochschulen kennenzulernen und sich auszutauschen, Branchenprofis zu...

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Am 16. November 2017 findet der 8. Hessische Hochschulfilmtag (HHFT) statt, an dem die Studierenden der Hochschule Darmstadt, der Kunsthochschule Kassel, der Hochschule für Gestaltung Offenbach und der Hochschule RheinMain/Wiesbaden ihre neuesten Filme vorführen.

Der HHFT bietet eine Plattform, um Filmemacher_innen aus den Hochschulen kennenzulernen und sich auszutauschen, Branchenprofis zu treffen, neue Projekte zu pitchen und vor allem: um Filme zu sehen und zu zeigen. Zudem wird allen Teilnehmer_innen für das Dokfest eine kostenlose Akkreditierung für den gesamten Festivalzeitraum zur Verfügung gestellt.

Ab jetzt können Interessenten aus dem hFMA-Netzwerk ihre Filme auf www.hhft.info einreichen.

Deadline ist der 25. Juli 2017.

Wenn der Film beim HHFT läuft, besteht damit auch die Chance, dass er im Februar 2018 bei den Hessen Talents auf der Berlinale gezeigt wird. Denn die anwesenden Fachbesucher_innen treffen auf dem HHFT schon eine Vorauswahl.

Da es sich beim HHFT um eine geschlossene Veranstaltung handelt, verlieren die Filme nicht ihren Premierenstatus!

Alle Informationen gibt es auf der Website.

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Ausstellung

Ausstellung: MAKING HEIMAT – Germany, Arrival Country


4. März – 10. September 2017, EG + 1.OG

ERÖFFNUNG: Fr, 3. März 2017, 19 Uhr
SYMPOSIUM: Fr, 3. März 2017, 9.30 Uhr
Die Ausstellung „Making Heimat. Germany, Arrival Country“, die das DAM für den Deutschen Pavillon auf der 15. Internationalen Architekturausstellung 2016 – La Biennale di Venezia realisierte, wird mit aktualisierten und erweiterten Themenfeldern sowie der Dokumentation und...

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4. März – 10. September 2017, EG + 1.OG

ERÖFFNUNG: Fr, 3. März 2017, 19 Uhr
SYMPOSIUM: Fr, 3. März 2017, 9.30 Uhr

Die Ausstellung „Making Heimat. Germany, Arrival Country“, die das DAM für den Deutschen Pavillon auf der 15. Internationalen Architekturausstellung 2016 – La Biennale di Venezia realisierte, wird mit aktualisierten und erweiterten Themenfeldern sowie der Dokumentation und Rezension des Deutschen Pavillons in Venedig auf zwei Geschossen im DAM präsentiert. Die Ausstellung reagiert darauf, dass im Jahr 2015 die deutschen Grenzen für rund eine Million Flüchtlinge offen gehalten wurden und fordert dazu auf, über Deutschland als offenes Einwanderungsland nachzudenken. In enger Zusammenarbeit mit Doug Saunders wurden acht Thesen zur „Arrival City“ erarbeitet, die einen Perspektivwechsel auf Einwandererviertel anstreben. Diese werden meist als „Problemviertel“ bezeichnet, bieten ihren Bewohnern und Neuankömmlingen aber die wichtigsten Voraussetzungen einer gelungenen Ankunft und Integration. Der Arrival City Offenbach, unmittelbare Nachbarstadt von Frankfurt, wird in der Ausstellung große Bedeutung beigemessen. 58 % der dortigen Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund und 156 Nationalitäten leben friedlich miteinander. Bevor aus vielen der Flüchtlinge in Deutschland reguläre Einwanderer werden können, leben Tausende von ihnen noch in Not- und Gemeinschaftsunterkünften. Die realisierten bzw. in Realisierung befindlichen Flüchtlingsbauten, welche seit März 2016 in der Online-Datenbank WWW.MAKINGHEIMAT.DE gesammelt werden, erhalten im DAM ein eigenes Ausstellungsgeschoss. Dort wird eine Auswahl von Projekten anhand von Gesprächen, Berichten und Fotografien näher beleuchtet. Die aktuelle Flüchtlingssituation und die Anforderungen an Ankunftsstadtviertel berühren sich an einem entscheidenden Punkt: Es gibt in Deutschland eine Wohnungskrise. Bezahlbarer Wohnraum muss für alle entstehen. Daher werden ebenfalls ausgewählte aktuelle Wohnungsbauprojekte präsentiert. Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet.

Begleitprogramm

3. März 2017, 9:30–18 Uhr
MAKING HEIMAT – »SYMPOSIUM SOCIAL SCALE«

8. März 2017, 19 Uhr
STADTPLUS 
DIE STADT + DIE ARRIVAL CITY 
Wie Offenbach seine Migranten integriert

29. März 2017, 14–20 Uhr 
MAKING HEIMAT – SYMPOSIUM FLÜCHTLINGSBAUTEN

6. Mai 2017, 19–2 Uhr 
NACHT DER MUSEEN 
»OFFENBACH LOVES YOU @ DAM«
14 Euro (Gesamtticket, Eintritt zu allen teilnehmenden Museen)

10. Mai 2017, 19 Uhr
MAKING HEIMAT – PECHA KUCHA NIGHT 
»OFFENBACH IS ALMOST ALLRIGHT«
5 Euro Moderation: PETER CACHOLA SCHMAL DAM, Frankfurt am Main
Grußwort: HORST SCHNEIDER Oberbürgermeister, Offenbach am Main

Mit: 
GAETANO BICCARI, Albert-Schweitzer-Schule, Offenbach am Main 
HEINER BLUM, Hochschule für Gestaltung, Offenbach am Main 
LOIMI BRAUTMANN, Urban Media Projects, Offenbach am Main 
JOSIP BUDIMIR, Offenbacher Bier, Offenbach am Main 
MATTHIAS LAWETZKY, Filmemacher, Offenbach am Main 
LESSANO NEGUSSIE, DAM, Frankfurt am Main 
ANJALI PUJARI, Haus der Stadtgeschichte, Offenbach am Main 
JESSICA SCHÄFER, Fotografin, Frankfurt am Main 
MARKUS SCHENK, Quartiersmanagement, Offenbach am Main 
ANNA SCHEUERMANN, DAM, Frankfurt am Main 
KAI VÖCKLER, Hochschule für Gestaltung, Offenbach am Main

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CALL OF CUTENESS im offiziellen Programm der BERLINALE SHORTS 2017

Der hessische Kurzfilm CALL OF CUTENESS von Studentin Brenda Lien aus der HfG Offenbach wird im offiziellen Programm der BERLINALE SHORTS 2017 gezeigt.
Damit hat die Studentin eine Doppelpräsenz auf diesjährigen Berlinale: Mit ihrem Film CALL OF BEAUTY ist außerdem Teil des HESSEN TALENTS Programms 2017.

»Call of Cuteness« ist der zweite Teil einer geplanten Trilogie. Der erste Teil »Call of...

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Der hessische Kurzfilm CALL OF CUTENESS von Studentin Brenda Lien aus der HfG Offenbach wird im offiziellen Programm der BERLINALE SHORTS 2017 gezeigt.

Damit hat die Studentin eine Doppelpräsenz auf diesjährigen Berlinale: Mit ihrem Film CALL OF BEAUTY ist außerdem Teil des HESSEN TALENTS Programms 2017.

»Call of Cuteness« ist der zweite Teil einer geplanten Trilogie. Der erste Teil »Call of Beauty« (8:40 min/2016) lief erfolgreich auf unzähligen Festivals im In- und Ausland, gewann Preise und wird von der hFMA im Rahmen der »Hessen Talents 2017«-Auswahl zur Berlinale im Februar auf dem EFM präsentiert.

Synopsis zu Call of Cuteness:
"Während wir gesund und munter die neuste Katzen Fail Compilation anschauen – holt uns alles, was außerhalb unseres Sichtfelds gehalten wird, in diesem konsumistischen Albtraum wieder ein. Auf dem globalen Spielplatz ohne Regulierungen wird der Katzenkörper verzehrt, ausgenutzt und kontrolliert. Die Angst vorm Schmerz ist größer als der Wille zur Freiheit. Objekte werden fetischisiert und Subjekte zu Dingen gemacht - quantifizierbar und einsatzbereit. Sie sind der natürliche Rohstoff für einen Luxus, den sie nie kennen werden. Wir sind hier, weil ihr dort wart - und Abfall wird im Meer entsorgt. Am Ende offenbaren die Körper die Ursachen und Wirkungen von Macht, Lust und Hass."

Geboren 1995 in Offenbach am Main, arbeitet Brenda Lien als Autorenfilmerin und Filmmusik Komponistin. Seit 2012 studiert sie Kunst an der Hochschule für Gestaltung Offenbach.

Deutsche Forschungsgemeinschaft richtet erstmals Graduiertenkolleg mit filmwissenschaftlichem Schwerpunkt ein

Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) heute bekannt gab, wird an der Goethe-Universität Frankfurt im Laufe des nächsten Jahres das erste Graduiertenkolleg mit einem filmwissenschaftlichen Schwerpunkt eingerichtet. In dem Kolleg mit dem Titel „Konfigurationen des Films" erforschen ab 2017 12 Doktorand_innen und zwei Post-Doktoranden die aktuellen Transformationen der Filmkultur im...

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Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) heute bekannt gab, wird an der Goethe-Universität Frankfurt im Laufe des nächsten Jahres das erste Graduiertenkolleg mit einem filmwissenschaftlichen Schwerpunkt eingerichtet. In dem Kolleg mit dem Titel „Konfigurationen des Films" erforschen ab 2017 12 Doktorand_innen und zwei Post-Doktoranden die aktuellen Transformationen der Filmkultur im Zeichen der fortschreitenden Digitalisierung.

Beteiligt sind neben der federführenden Goethe-Universität mit der HFG Offenbach und der Philipps Universität Marburg zwei weitere Mitglieder der hessischen Film- und Medienakademie.

Die Filmkultur der Gegenwart wird oft als „post-kinematographische Epoche“ charakterisiert. Der Film löst sich im Zuge der Ausbreitung digitaler Plattformen vom Modell der öffentlichen Vorführung im Kino, entwickelt neue Formen und stiftet neue Muster der Erfahrung. Zudem  dient er dem Theater, der bildenden Kunst und der Musik immer mehr als Stoff und  Referenz. Die zunehmende Präsenz filmischer Bilder und Formate in allen Lebensbereichen stellt in dieser Hinsicht eine wachsende gesellschaftliche Herausforderung dar.

Das DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ nimmt diese Herausforderung an und untersucht in interdisziplinärer Perspektive die aktuellen Wandlungen des Films sowie sein Diffundieren in die anderen Künste und weitere Lebensbereiche in einer historischen und systematisch-vergleichenden Perspektive sowie unter Verwendung digitaler Forschungsmethoden.

Das Graduiertenkolleg profitiert von der erfolgreichen Kooperation zwischen der Goethe-Universität und dem Deutschen Filminstitut, die gemeinsam den Masterstudiengang „Filmkultur: Archivierung, Programmierung, Präsentation“ anbieten, sowie von weiteren Verbindungen mit Kulturinstitutionen im Rhein-Main-Gebiet. Das Graduiertenkolleg baut überdies auf den für Frankfurt ebenfalls profilbildenden, interdisziplinären Masterstudiengang „Ästhetik“ auf.

12 Doktorandinnen und Doktoranden sowie zwei Post-Docs forschen ab 2017
unter Federführung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Goethe-Universität, der Hochschule für Gestaltung Offenbach, der Johannes Gutenberg Universität Mainz, der Universität Mannheim und der Philipps Universität Marburg.

Beteiligt sind neben der Film- und Medienwissenschaft die Philosophie, die Musikwissenschaft, die Theaterwissenschaft, die Literaturwissenschaft und die Soziologie. Das Kolleg hat eine internationale Ausrichtung und ermöglicht den Stipendiatinnen und Stipendiaten Auslandssemester an den Partneruniversitäten Yale (New Haven, USA) und Concordia (Montreal, Kanada).

Die Rolle des Sprechers übernimmt Prof. Dr. Vinzenz Hediger, Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt und Mitglied des Präsidiums der hessischen Film- und Medienakademie.  

Weitere Auskünfte erteilt der Sprecher, Prof. Dr. Vinzenz Hediger: hediger@tfm.uni-frankfurt.de