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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
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Projektkoordination
Dr. Marcela Hernández - hernandez(at)hfmakademie.de
Csongor Dobrotka - dobrotka(at)hfmakademie.de

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    Ausstellung der Diplomarbeiten Foto 2009

    Ausstellung ‚Diplomarbeiten Foto 2009’ bis 15. Juli an der Hochschule Darmstadt PRESSEMITTEILUNG Mo, 27.04.2009
    Darmstadt – Bis zum 15. Juli stellt die Hochschule Darmstadt die aktuellen Abschlussarbeiten von Absolventen und Absolventinnen des Fachbereiches Gestaltung mit dem Studienschwerpunkt Fotografie aus.
    Betreut wurden die Arbeiten von den Fotografie-Professoren Michael Kerstgens und Kris...

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    Ausstellung ‚Diplomarbeiten Foto 2009’ bis 15. Juli an der Hochschule Darmstadt PRESSEMITTEILUNG Mo, 27.04.2009

    Darmstadt – Bis zum 15. Juli stellt die Hochschule Darmstadt die aktuellen Abschlussarbeiten von Absolventen und Absolventinnen des Fachbereiches Gestaltung mit dem Studienschwerpunkt Fotografie aus.

    Betreut wurden die Arbeiten von den Fotografie-Professoren Michael Kerstgens und Kris Scholz. Die Ausstellung ist in der Hochschule Darmstadt am Haardtring 100 im Student Service Center wochentags von 8 bis 18 Uhr zu besichtigen.

    Die Diplomanden und ihre Arbeiten im Kurzüberblick: Thomas Appel inszeniert in „The Cut“ Menschen im Moment des bewussten Erkennens ihrer inneren Angst und fotografierte diese Szenen mit einer Großbildkamera. Dabei werden die Szenen nie vollständig aufgelöst. Auch wenn dem Betrachter jeweils Hinweise auf eine konkrete Angst gegeben werden, bleibt genügend Spielraum für Interpretationen.

    Mit „Kritische Gefilde“ hat Anja Behrens alle aktiven Atomkraftwerke Deutschlands integriert in klassische Landschaftsfotografie aufgenommen. Durch die subtile Einbettung der Kraftwerke in ihre landschaftliche Umgebung wird die Frage nach ihrer Berechtigung über das Bild hinaus gestellt.

    Das Thema „Kindheit – Das vergessene Selbst“ inspirierte Florian Döring zu seiner Abschlussarbeit. Allzu leicht wird von Erwachsenen an eine verträumte, behütete und harmonische Kindheit gedacht. Doch haben Kinder eine Vielzahl von Problemen und Ängsten, mit denen sie sich im Alltag auseinander setzen müssen. Diese Probleme und Ängste, die eng mit dem gesellschaftlichen Umfeld zusammenhängen, wurden von Florian Döring fotografisch umgesetzt.

    Felix Scheu nimmt sich mit „Fake“ dem allenthalben beklagten Verlust an Glaubwürdigkeit in der Fotografie durch die Einführung der Digitaltechnik an. Mit der Leichtigkeit, mit der Manipulationen inzwischen möglich sind, wird auch die Wahrnehmung für Fälschungen geschärft und eine längst überfällige Korrektur vorgenommen.

    Andreas Seibert setzt sich mit seiner Arbeit „Meereslust“ mit dem Idealbild des Urlaubs auseinander. Nur drei Wochen des Jahres hat der arbeitende Mensch zur freien Verfügung. Verständlich, dass er die Ferien voll ausnutzen will und mit großen Erwartungen in den Urlaub fährt – am liebsten ans Meer. Mit Fotos einsamer Strände und schöner, lachender Menschen zeichnen Reiseveranstalter ein verführerisches Bild. Auch wenn die Realität ganz anders aussieht, erzeugen sie eine paradiesähnliche Vorstellung vom Meer. Die Karibik ist allgegenwärtig, sogar an der Nordsee.

    Ausstellung:
    Bis 15. Juli 2009, wochentags 8 bis 18 Uhr
    Hochschule Darmstadt, Student Service Center
    Haardtring 100, Gebäude A10, Erdgeschoss,
    64295 Darmstadt

    Auschreibung - Morgen sehen wir weiter

    Realitäten, Visionen, Utopien
    Krise heißt das Wort unserer Tage. Wir reden von Finanzkrise, von Klimawandel, vom drohenden Kollaps komplexer Systeme. Niemand kann heute die Schubkraft aufgestauter Energien realistisch einschätzen. Das gilt für Wirtschaftssysteme gleichermaßen wie für Klimamodelle, Populationszahlen und soziale Modelle.
    Keine 200 Jahre haben wir gebraucht, die Ölreserven der...

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    Realitäten, Visionen, Utopien

    Krise heißt das Wort unserer Tage. Wir reden von Finanzkrise, von Klimawandel, vom drohenden Kollaps komplexer Systeme. Niemand kann heute die Schubkraft aufgestauter Energien realistisch einschätzen. Das gilt für Wirtschaftssysteme gleichermaßen wie für Klimamodelle, Populationszahlen und soziale Modelle.

    Keine 200 Jahre haben wir gebraucht, die Ölreserven der Welt weitgehend zu verbrennen und damit die Atmosphäre zu belasten. In historisch einmaliger Weise kumulieren die Effekte menschlichen Handelns. Die Weltbevölkerung wächst so stark, dass sie ohne energieintensive Lebensmittelherstellung nicht mehr ernährt werden kann. Armut, Hungersnöte, soziale Verwerfungen drohen. Doch apokalyptische Prognosen gab es schon immer, ebenso wie unverhoffte Auswege. Aber was kommt danach? Wie sieht die Welt aus, wenn alles überstanden ist?

    Morgen sehen wir weiter. Morgen, übermorgen, jenseits der Ungewissheit, der unausweichlichen Abläufe, wird die Welt anders aussehen. Wir suchen Filme, die jenseits aller Entscheidungszwänge Visionen, Utopien, Projektionen zeigen, wie ein Leben aussehen kann, nachdem alles überstanden ist. Gedankenspiele, Projektionen aus dem Jetzt ins Später.

    Was scheint realistisch, was wäre erstrebenswert? Leben, Zusammenleben, Überleben unter Bedingungen, die wir heute kaum prognostizieren können. Oder: eine Welt ohne den Menschen (vielleicht war er nur ein Ausrutscher der Evolution?).

    Eingereicht werden können Filme in drei Kategorien:

    1. Dokumentarstil. Gemeint ist nicht das Sammeln von aktuellen Experteninterviews (davon gibt es genug), sondern die formale Umsetzung mit Elementen des Dokumentarfilms: Interview, beobachtende Realszenen, Kommentar. Da wir weit in die Zukunft blicken, dürfen sich Fiction und Non-Fiction vermischen. Dies ist aber keine Bedingung. Beobachtungen von heute können ein Licht auf das Leben von morgen werfen. Ebenso können gedachte Szenen der Zukunft Vorangegangenes implizieren. Möglich sind also Reportagen aus unserer Zeit ebenso wie erfundene Dokumentationen, Berichte, Interviews „danach“.

    2. Fiction / Kurzfilm. Auch hier sind Inhalte und Handlungsrahmen völlig offen. Die Geschichte kann im Jetzt, in der Vergangenheit oder in der Zukunft spielen. Wichtig ist eine erkennbare Dramaturgie, ein Handlungsbogen, der durch Dialoge bzw. Schauspiel getragen wird. Die Anzahl der Rollen, der Kamerastil, Musik und Szenenbild sind frei wählbar.

    3. Freie Arbeiten / Animationen / Grafik: Wir suchen die freie künstlerische Auseinandersetzung mit Realitäten, Visionen, Utopien. Collagen, Musikfilme, Animationen oder Mischformen sind denkbar. Formal und ästhetisch sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass das Thema verständlich bleibt. Also keine Kunst zum Selbstzweck, sondern eine erkennbare Annäherung an das Wettbewerbsthema.

    www.intervideo-nachwuchspreis.de/index.php/nachwuchspreis-auschreibung.html