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Kontakt

hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 830 460 41

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Geschäftsführung
Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer(at)hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Csongor Dobrotka (mittwochs) – dobrotka(at)hfmakademie.de
Lara Nahrwold (montags, mittwochs, dienstags) – nahrwold(at)hfmakademie.de
Celina Schimmer (montags, mittwochs, donnerstags) – schimmer(at)hfmakademie.de

Job

Hessen, bezahlt

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) (Promotionsstellen) (E13 TV-G-U, 65%-Teilzeit)

Am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Fachbereich Neuere Philologien, der Goethe-Universität Frankfurt am Main sind im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkollegs „Konfigurationen des Films“ zum 01.07.2023 bis zu zwölf Stellen als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) (Promotionsstellen) (E13 TV-G-U, 65%-Teilzeit) befristet für die...

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Am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Fachbereich Neuere Philologien, der Goethe-Universität Frankfurt am Main sind im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkollegs „Konfigurationen des Films“ zum 01.07.2023 bis zu zwölf Stellen als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) (Promotionsstellen) (E13 TV-G-U, 65%-Teilzeit) befristet für die Dauer von 36 Monaten zu besetzen. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe-Universität geltenden Tarifvertrages (TV-G-U).

Konzeption des Graduiertenkollegs:

Konzipiert für die Zirkulation in unterschiedlichen Formaten und standardisiert im Hinblick auf globale Distribution, war der Film immer schon zugleich ein Bild der Bewegung und ein Bild in Bewegung. Die Entwicklung digitaler Produktionstechnologien und die Emergenz digitaler Kommunikationsnetzwerke haben im Verlauf der letzten Jahrzehnte der Mobilität des Films eine neue Dimension verliehen. Jenseits des klassischen Dispositivs des Kinos sind neue Formen und Bezugsrahmen des Kinos entstanden, welche die etablierten Ansätze der Filmwissenschaft in Frage stellen. Die drei Leitbegriffe Index, Dispositiv und Kanon, mit denen das Kino als photochemische Bildtechnologie mit einem privilegierten Realitätsbezug, als Ort der öffentlichen Vorführung und als national geprägte Auswahl von Autorenfilmen definiert wurde, können der neuen Vielfalt bewegter Bilder und ihren globalen Zirkulationswegen nicht mehr erschöpfend gerecht werden. Der Begriff der „post-kinematographischen Bedingung“, mit dem die Filmtheorie seit mehr als einem Jahrzehnt die neue kulturelle und technologische Ordnung des Films zu beschreiben versucht, hält mit einer fast melancholischen Verbundenheit an dem fest, was das Kino nicht mehr ist. Dagegen untersucht das Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ die Operationen, Formen und Formate sowie Orte und Infrastrukturen der Produktion und Distribution von Filmen. Das Forschungsprogramm erweitert den Horizont der Untersuchung über das Feld der Kunst und der Ästhetik hinaus und hält zugleich fest an der Vorstellung vom Film als einem privilegierten Ort der Produktion kultureller Bedeutung, des sozialen Handelns und der politischen Auseinandersetzung.

Einstellungsvoraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung ist ein exzellenter wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Master- oder Magisterabschluss zu Beginn des Kollegs 01.07.2023) in Filmwissenschaft bzw. Medienwissenschaft oder in einer der weiteren beteiligten oder in benachbarten Disziplinen (v.a. Amerikanistik, Philosophie und Theaterwissenschaft). Bewerber*innen sollten über hervorragende Kenntnisse in Englisch verfügen. Arbeitssprache sind Englisch und Deutsch. Bei Bewerber*innen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, sind fortgeschrittene Kenntnisse in Deutsch in jedem Fall von Vorteil für ihre Bewerbung.

Bewerber*innen sollten über die Fähigkeit zur Entwicklung einer eigenständigen wissenschaftlichen Fragestellung im Themengebiet des Kollegs verfügen. Sie sollen hochmotivierte Wissenschaftler*innen sein, die in der Lage sind, ihr Dissertationsprojekt innerhalb der Vertragszeit von drei Jahren abzuschließen.

„Konfigurationen des Films“ ist ein Forschungskollektiv und für Doktorand*innen besteht eine Präsenzpflicht. Die Anwesenheit von Doktorand*innen im Forschungsalltag ist ein wichtiger Bestandteil der Gemeinschaftsbildung und Professionalisierung, das die kontinuierliche und tiefgreifende Zusammenarbeit mit Kolleg*innen und Wissenschaftler*innen fördert. Doktorand*innen nehmen eine aktive Rolle im täglichen Betrieb des Kollegs ein. Sie sind vertreten in Ausschüssen und organisieren Veranstaltungen wie z.B. Konferenzen und Workshops, Lesegruppen und Gastvorlesungen, Filmvorführungen und Exkursionen. Die Präsenzpflicht ermöglicht Doktorand*innen sich als führende Kräfte in der Film-und Medienwissenschaft sowie in Frankfurt und seinem vielfältigen kulturellen Leben zu etablieren.

Die Bewerbungsunterlagen sollten neben Curriculum Vitae und Zeugniskopien namentlich ein Motivationsschreiben und eine Skizze des Promotionsvorhabens (2–3 Seiten plus Literaturliste) umfassen. Die Projektbeschreibung sollte deutlich machen, in welchem thematischen Zusammenhang das Projekt mit dem Thema des Kollegs steht, die eigene Fragestellung darstellen und methodische Fragen adressieren. Außerdem sollte sie den derzeitigen Stand des Projektes deutlich machen und einen Zeitplan beinhalten.

Ihre Bewerbungen richten Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form (PDF Dokument) bis zum 01.12.2022 per E-Mail (bewerbungen-konfigurationen@tfm.uni-frankfurt.de) an den Sprecher des Kollegs: Herrn Prof. Dr. Vinzenz Hediger, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Nähere Informationen zur Projektbeschreibung sowie zu den Bewerbungsunterlagen und zum Verfahren finden Sie unter www.konfigurationen-des-films.de.

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