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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
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Termine
(Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Lecture & Film: KHANE-YE DOUST KODJAST

Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 
Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende...

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Abbas Kiarostami (1940-2016) zählt zu den prägenden Figuren des Weltkinos. Von seinen Anfängen mit pädagogischen Filmen in den 1970er Jahren über seine stilprägenden Kinofilme der 1980er und 1990er Jahre bis zu seinen experimentellen Arbeiten im 21. Jahrhundert arbeitete der iranische Regisseur konsequent an einer Neuerfindung des Mediums. 

Kiarostamis lyrischer Gestus und der forschende Blick, mit dem er die Wirklichkeit des nach-revolutionären Iran erkundet, haben die Möglichkeiten des Kinos, den poetischen Gehalt unserer Welt zu enthüllen, entscheidend erweitert. In der Lecture & Film-Reihe Die Poesie der Wirklichkeit: Die Filme von Abbas Kiarostami gehen Kenner*innen seines Werks der Frage nach, was Kiarostamis Zeitbilder uns heute zu sagen haben.

Lecture (ca. 45 Min.) am 22.1.: Golbarg Rekabtalaei (Seton Hall University) 

KHANE-YE DOUST KODJAST? Wo ist das Haus meines Freundes? 
Iran 1987. R: Abbas Kiarostami. D: Babek Ahmed Poor, Ahmed Ahmed Poor, Kheda Barech Defai. 83 Min. 35mm. OmU 
Original version with German subtitles 

Die Veranstaltung findet um 20 Uhr im Kino des DFF statt.

Ein Schuljunge will einem Kameraden im Nachbardorf ein Schulheft bringen, das er aus Versehen mit nach Hause genommen hat. Weil ihn die Erwachsenen jedoch nicht beachten und er das Haus nicht findet, erledigt er die Aufgaben, die sein Freund machen müsste, schließlich selbst, um ihm ernsthafte Konsequenzen in der Schule zu ersparen. Ein Meisterstück des filmischen Minimalismus, das mit dieser kleinen Geschichte aus dem Blickwinkel eines Kindes tiefe Einblicke in die Gesellschaft und die Alltagsbewältigung im ländlichen Iran gibt. „Der erste Teil von Abbas Kiarostamis Koker-Trilogie wurde gegen Ende des Ersten Golfkrieges (1980–1988) gedreht. Obwohl der Film im Norden des Iran spielt, der vom Konflikt weitgehend verschont geblieben war, spricht er eine universelle Menschlichkeit an, die in Kriegszeiten oft übersehen wird. Die einfache Reise eines kleinen Jungen, der seinem Freund helfen will, dient als meditative Allegorie für kollektive Solidarität und Heilung.“ (Golbarg Rekabtalaei)

Organisiert vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und dem DFF. Kuratiert von Vinzenz Hediger und Daniel Fairfax. Unterstützt durch die hessische Film- und Medienakademie, Goethe-Universität Frankfurt, Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität, Stiftung zur Förderung der internationalen Beziehungen.

Tickets gibt es auf der Webseite.

Kracauer Lectures: Elena Vogman, Geo-Psychiatry: Somatic and Cinematic Milieus of Cure

Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verwies der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als...

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Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verwies der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als Gründungsorte der kritischen Reflexion des Films und der technischen Medien im 20. Jahrhundert.

Die Reihe setzt sich zum Ziel, avancierte aktuelle Positionen der Film- und Medientheorie und der Medienphilosophie sowie der Medienreflexion in der Kunst- und Kulturwissenschaft und der philosophischen Ästhetik zur Darstellung zu bringen und damit einen Beitrag zur Erweiterung und Entwicklung des Feldes der Film- und Medienwissenschaft zu leisten, der am schnellsten wachsenden geisteswissenschaftlichen Disziplin in Deutschland.


Dienstag 02.12.2025, 18 Uhr
Elena Vogman (Bauhaus-Universität Weimar)
Geo-Psychiatry: Somatic and Cinematic Milieus of Cure

Vortrag in englischer Sprache.
Medienraum, IG Farben-Gebäude 7.214
Campus Westend, Goethe-Universität Frankfurt am Main

In June 1961, in the French Lozère, two films were shown and discussed with an audience of psychiatric patients, nurses, doctors, farmers, and local villagers: The Mad Masters (1955) by Jean Rouch, then banned in France, and Chronicle of a Summer (1961) by Rouch and Edgar Morin, not yet officially released. This double screening, along with the contemporaneous production of three cinéma vérité films by Mario Ruspoli involving patients and doctors of the Saint-Alban psychiatric hospital, forms part of the media history of institutional psychotherapy—a history that remains to be written.

Institutional psychotherapy was a psychiatric reform movement that emerged during World War II and the German occupation, which led to the mass extermination of patients during the famine that swept through hospitals. Saint-Alban became an asylum in the literal sense of the word—a refuge not only for patients but also for Jewish migrants, Resistance members, and surrealist artists. Initiated by the Catalan anarchist doctor in exile, Francesc Tosquelles, it was carried forward and transformed by figures such as Frantz Fanon, Ginette Michaud, Félix Guattari, and Fernand Deligny.

Departing from the assumption that “the hospital is ill,” the goal was to “heal the institution”—its surroundings and atmosphere—before any individual treatment. Exploring the film and media archives of institutional psychotherapy, I trace the relations between therapeutic and environmental aspects of its experimental practices. In contrast to the objectifying scientific or forensic uses of film in psychiatric contexts, these interventions proposed an environmental and participatory approach to mental health care, formative for direct cinema. Their method of géo-psychiatrie redefined “human geography” by fostering patients’ capacity to actively participate in each other’s cure. Finally, my presentation analyzes how geo-psychiatry and its participatory repurposing of technology contribute to current debates on media, cinema, and environmentality.

Elena Vogman is a scholar of comparative literature and media. She is Freigeist Fellow, Principal Investigator of the research project “Madness, Media, Milieus: Reconfiguring the Humanities in Postwar Europe” at the Bauhaus-Universität Weimar, and a Visiting Fellow at the ICI Berlin Institute for Cultural Inquiry. Her current work focuses on the media histories of institutional psychotherapy and their intersections with decolonial discourse, psychoanalysis, feminism, and environmentality. She is the author of three books: Sinnliches Denken: Eisensteins exzentrische Methode (2018), Dance of Values: Sergei Eisenstein’s Capital Project (2019), and Geo-Psychiatry: Media and the Ecologies of Madness (forthcoming, 2026).

Alle Informationen gibt es auf der Webseite. Nach der Veranstaltung gibt es dort auch einen Videomitschnitt der Veranstaltung.

Kracauer Lectures: Lucie Česálková, Screening Extractivism with a (More than) Human Face

Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verwies der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als...

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Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verwies der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als Gründungsorte der kritischen Reflexion des Films und der technischen Medien im 20. Jahrhundert.

Die Reihe setzt sich zum Ziel, avancierte aktuelle Positionen der Film- und Medientheorie und der Medienphilosophie sowie der Medienreflexion in der Kunst- und Kulturwissenschaft und der philosophischen Ästhetik zur Darstellung zu bringen und damit einen Beitrag zur Erweiterung und Entwicklung des Feldes der Film- und Medienwissenschaft zu leisten, der am schnellsten wachsenden geisteswissenschaftlichen Disziplin in Deutschland.

Dienstag 25.11.2025, 18 Uhr
Lucie Česálková (Charles University (Prag))
Screening Extractivism with a (More than) Human Face

Vortrag in englischer Sprache.
Eisenhower-Raum, IG Farben-Gebäude 1.314
Campus Westend, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Playfully referring to the program of radical reform of socialism in Czechoslovakia at the end of the 1960s (so-called “socialism with a human face”) and at the same time to the potential of environmentally conscious imagination in state socialism, this lecture aims to rethink industrial and agricultural film as a specific form of mediation of the human/nature/technology complex. It will primarily focus on films that have produced political rationality and aesthetics of energy and contributed to the neutralization (or questioning) of extractivism. Eastern European films celebrating coal miners, depicting the construction of large hydroelectric power plants and refineries, mapping the welding of transnational infrastructures such as oil and gas pipelines, explaining the construction of nuclear power plants, or revealing the possibilities of solar energy, as well as those communicating various energy crises, allow us to examine the connections between extractivism, energy, labour, and the environment differently than from the traditional perspective of the capitalocene, offering also a different map of geopolitical energy relations than between the West and the Global South.

This lecture will therefore offer a reframing of these concepts and dynamics through an Eastern perspective, while emphasizing the importance of studying the aesthetics of utility media as an essential complement to global material and intellectual histories and critical infrastructure studies. Drawing on a broad corpus of films spanning raw material sources and decades of the second half of the twentieth century, it will ask whether we can conceive industrial aesthetics beyond processuality, techno-optimism, and acceleration.

Lucie Česálková is a film historian and works as an Associate Professor at the Department of Film Studies, Charles University, and as an editor-in-chief of the academic journal Iluminace, published by the National Film Archive in Prague. In her research, she focuses on the history of nonfiction cinema, specifically its educational, promotional, or instructional variants, and on the history of noncommercial film exhibition and moviegoing. Recently, she co-edited the volume Non-Fiction Cinema in Postwar Europe. Visual Culture and the Reconstruction of Public Space (eds. Lucie Česálková, Johannes Preatorius-Rhein, Perrine Val, Paolo Villa, AUP 2024). Engaging the environmental and energy humanities perspective, her current project analyzes the ways nature was framed as a resource in Czech industrial and agricultural film and asks how a (post)socialist perspective can shift existing concepts of extractivism and the capitalocene.

Alle Informationen gibt es auf der Webseite. Nach der Veranstaltung gibt es dort auch einen Videomitschnitt der Veranstaltung.

(Öffentlich)

Film, Event, Vortrag

Frankfurt am Main

Lecture & Film: Ruptures Beyond the Frame

Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich die Reihe „Lecture & Film“ über zwei Semester hinweg jeweils mit dem Werk einer bedeutenden Regisseurin oder eines bedeutenden Regisseurs oder einem thematischen Feld. Die aktuelle „Lecture & Film“-Reihe befasst sich mit dem Thema „Black Atlantic Cinema“.
“Sich selbst sehen durch die Augen … einer Nation, die einen mit Verachtung anblickt”: Das...

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Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich die Reihe „Lecture & Film“ über zwei Semester hinweg jeweils mit dem Werk einer bedeutenden Regisseurin oder eines bedeutenden Regisseurs oder einem thematischen Feld. Die aktuelle „Lecture & Film“-Reihe befasst sich mit dem Thema „Black Atlantic Cinema“.

“Sich selbst sehen durch die Augen … einer Nation, die einen mit Verachtung anblickt”: Das ist W.E.B. DuBois‘ Formel für das “doppelte Bewusstsein”, in dem marginale Menschen in Gesellschaften leben, die von Unterdrückung geprägt sind. Unter dem Titel „Black Atlantic Cinema“ stellt die Lecture & Film-Reihe eine filmische Praxis ins Zentrum, die drei Kontinente und die Geschichte von mehreren Jahrhunderten umfasst und den Rahmen einer nationalstaatlichen Betrachtung konsequent hinter sich lässt. In der Reihe nähern sich Wissenschaftler:innen, Kurator:innen und Künstler:innen den vielfältigen Weisen an, in denen Filmkünstler:innen auf die Herausforderung des Lebens im „doppelten Bewusstsein“ antworten, von Afrika über Brasilien und die Karibik bis hin zum (post)kolonialen Europa.


24.7.2025, 20 Uhr / 8pm:

Awa Konaté (Abu Dhabi / London)
Ruptures Beyond the Frame

This presentation explores the significance of curating Black Atlantic cinema as an essential curatorial praxis of memory work, focusing on its capacity to confront double consciousness and offer alternatives for Black survival. Engaging with W.E.B. Du Bois’ notion of seeing oneself “through the eyes of a nation that looked back in contempt,” the presentation propounds the ways in which curators vis-a-vis filmmakers in the Black Atlantic draw upon the political work of film to rethink today’s globalised world. Moving beyond the restrictive frameworks of the nation-state and national cinemas, the concept of Black Atlantic Cinema provides a transnational lens through which African and diasporic filmmakers articulate histories of displacement, resistance, and world-making across three continents and several centuries. Med Hondo’s Soleil Ô (1970) dramatizes the alienation of African migrants in France, capturing the psychic dissonance of double consciousness within a neocolonial European landscape. Similarly, Martina Attille’s Dreaming Rivers (1988) poetically meditates on migration and diasporic memory, constructing a cinematic language that resists the linearity of national belonging. By curating these films within a Black Atlantic Cinema framework, this presentation argues for a transnational curatorial approach that foregrounds cinema as both a continental and diasporic medium—that not only reveals the fractures of double consciousness, but also generates new modalities of Black being and survival beyond the borders of the nation-state.

Awa Konaté is a curator, art consultant, and founder of the curatorial platform Culture Art Society (CAS). Her curatorial practice draws on archival research, Black feminist pedagogies, and memory work, with a particular interest in interdisciplinarity and lens-based practices of African descendant artists, and their resonance within global contemporary art.

Films:

  • Soleil Ô (Oh, Sun) Med Hondo, Mauritania/France 1970, 98 min.
  • Dreaming Rivers Martina Judah Attile, UK 1988, 30 min.

Die Veranstaltung findet um 18 Uhr im Kino des DFF statt.

Alle Informationen gibt es auf der Webseite.

(Öffentlich)

Film, Event, Vortrag

Frankfurt am Main

Lecture & Film: West Indies, the Black Atlantic and Knowledge: Med Hondo’s Ambulatory Cinema

Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich die Reihe „Lecture & Film“ über zwei Semester hinweg jeweils mit dem Werk einer bedeutenden Regisseurin oder eines bedeutenden Regisseurs oder einem thematischen Feld. Die aktuelle „Lecture & Film“-Reihe befasst sich mit dem Thema „Black Atlantic Cinema“.
“Sich selbst sehen durch die Augen … einer Nation, die einen mit Verachtung anblickt”: Das...

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Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich die Reihe „Lecture & Film“ über zwei Semester hinweg jeweils mit dem Werk einer bedeutenden Regisseurin oder eines bedeutenden Regisseurs oder einem thematischen Feld. Die aktuelle „Lecture & Film“-Reihe befasst sich mit dem Thema „Black Atlantic Cinema“.

“Sich selbst sehen durch die Augen … einer Nation, die einen mit Verachtung anblickt”: Das ist W.E.B. DuBois‘ Formel für das “doppelte Bewusstsein”, in dem marginale Menschen in Gesellschaften leben, die von Unterdrückung geprägt sind. Unter dem Titel „Black Atlantic Cinema“ stellt die Lecture & Film-Reihe eine filmische Praxis ins Zentrum, die drei Kontinente und die Geschichte von mehreren Jahrhunderten umfasst und den Rahmen einer nationalstaatlichen Betrachtung konsequent hinter sich lässt. In der Reihe nähern sich Wissenschaftler:innen, Kurator:innen und Künstler:innen den vielfältigen Weisen an, in denen Filmkünstler:innen auf die Herausforderung des Lebens im „doppelten Bewusstsein“ antworten, von Afrika über Brasilien und die Karibik bis hin zum (post)kolonialen Europa.


17.7.2025, 20 Uhr / 8 pm

Aboubakar Sanogo (Ottawa)
West Indies, the Black Atlantic and Knowledge: Med Hondo’s Ambulatory Cinema

West Indies is not only Med Hondo’s most formally accomplished work, but it is also his most powerful manifesto and cinematic treatise on the Black Atlantic and its status as an archive, a repository and producer of multiple (beyond the DuBoisian double), contradictory, superimposed yet complementary consciousnesses and “unconsciousses.” To retrieve and reactivate them, he produces an ambulatory mode of filmmaking that also doubles an epistemology for humanity’s very future.  

Abouakar Sanogo is an associate professor of cinema at Carleton University in Ottawa, Canada. A scholar and curator of African cinema, Sanaogo is also the initiator of African Film Heritage Project (AFHP), a partnership between FEPACI, Martin Scorsese’s Film Foundation and the United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO).

Film: West Indies, ou les Nègres marrons de la liberté, Med Hondo, France/Algeria/Mauretania 1979, 105 min.

Die Veranstaltung findet um 18 Uhr im Kino des DFF statt.

Alle Informationen gibt es auf der Webseite.

(Öffentlich)

Film, Event, Vortrag

Frankfurt am Main

Lecture & Film: The Intimacies of Four Continents in Caribbean Cinema  

Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich die Reihe „Lecture & Film“ über zwei Semester hinweg jeweils mit dem Werk einer bedeutenden Regisseurin oder eines bedeutenden Regisseurs oder einem thematischen Feld. Die aktuelle „Lecture & Film“-Reihe befasst sich mit dem Thema „Black Atlantic Cinema“.
“Sich selbst sehen durch die Augen … einer Nation, die einen mit Verachtung anblickt”: Das...

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Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich die Reihe „Lecture & Film“ über zwei Semester hinweg jeweils mit dem Werk einer bedeutenden Regisseurin oder eines bedeutenden Regisseurs oder einem thematischen Feld. Die aktuelle „Lecture & Film“-Reihe befasst sich mit dem Thema „Black Atlantic Cinema“.

“Sich selbst sehen durch die Augen … einer Nation, die einen mit Verachtung anblickt”: Das ist W.E.B. DuBois‘ Formel für das “doppelte Bewusstsein”, in dem marginale Menschen in Gesellschaften leben, die von Unterdrückung geprägt sind. Unter dem Titel „Black Atlantic Cinema“ stellt die Lecture & Film-Reihe eine filmische Praxis ins Zentrum, die drei Kontinente und die Geschichte von mehreren Jahrhunderten umfasst und den Rahmen einer nationalstaatlichen Betrachtung konsequent hinter sich lässt. In der Reihe nähern sich Wissenschaftler:innen, Kurator:innen und Künstler:innen den vielfältigen Weisen an, in denen Filmkünstler:innen auf die Herausforderung des Lebens im „doppelten Bewusstsein“ antworten, von Afrika über Brasilien und die Karibik bis hin zum (post)kolonialen Europa.


10.7.2025 6pm / 18 Uhr and 8 pm / 20 Uhr

Usha Iyer (Stanford)
The Intimacies of Four Continents in Caribbean Cinema
 

This program of two films from the Caribbean – a fiction feature and a documentary will extend the frame of the Black Atlantic by considering connected migrations across the Atlantic and Indian oceans, and histories of African enslavement and Asian indenture. The many connections and frictions between African, Indian, Chinese, Javanese and indigenous cultures of the Caribbean reveal the intimacies wrought by plantation capitalism between four continents – Africa, Asia, the Americas, and Europe.
In the experimental documentary, My Mother’s Place  (1990)  fourth-generation Chinese-Trinidadian-Canadian video artist, Richard Fung, weaves a loving portrait of his mother, Rita Fung, whose grandparents came to the Caribbean from China as indentured laborers in the mid-19th century.  Wan Pipel, released a year after Suriname’s independence from the Netherlands, features a rich tapestry of characters and locales that captures the Black and Brown Atlantic as well as the energies of a newly decolonized nation.

Usha Iyer is associate professor of film and media studies at Stanford University and the author of Dancing Women. Choreographing Corporeal Histories of Hindi Cinema (Oxford: Oxford University Press 2020).

Films:

  • 6 pm / 18 Uhr: My Mother’s Place, Richard Fung, 1990, 49 min.
  • 8 pm / 20 Uhr: Wan Pipel, Pim de la Parra, 1976, 105 min.


Die Veranstaltung findet um 18 Uhr im Kino des DFF statt.

Alle Informationen gibt es auf der Webseite.

(Öffentlich)

Film, Event, Vortrag

Frankfurt am Main

Lecture & Film: Diasporic Aesthetics, Intermedial Dialogues. The films of Nicolás Guillé Landrián

Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich die Reihe „Lecture & Film“ über zwei Semester hinweg jeweils mit dem Werk einer bedeutenden Regisseurin oder eines bedeutenden Regisseurs oder einem thematischen Feld. Die aktuelle „Lecture & Film“-Reihe befasst sich mit dem Thema „Black Atlantic Cinema“.
“Sich selbst sehen durch die Augen … einer Nation, die einen mit Verachtung anblickt”: Das...

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Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich die Reihe „Lecture & Film“ über zwei Semester hinweg jeweils mit dem Werk einer bedeutenden Regisseurin oder eines bedeutenden Regisseurs oder einem thematischen Feld. Die aktuelle „Lecture & Film“-Reihe befasst sich mit dem Thema „Black Atlantic Cinema“.

“Sich selbst sehen durch die Augen … einer Nation, die einen mit Verachtung anblickt”: Das ist W.E.B. DuBois‘ Formel für das “doppelte Bewusstsein”, in dem marginale Menschen in Gesellschaften leben, die von Unterdrückung geprägt sind. Unter dem Titel „Black Atlantic Cinema“ stellt die Lecture & Film-Reihe eine filmische Praxis ins Zentrum, die drei Kontinente und die Geschichte von mehreren Jahrhunderten umfasst und den Rahmen einer nationalstaatlichen Betrachtung konsequent hinter sich lässt. In der Reihe nähern sich Wissenschaftler:innen, Kurator:innen und Künstler:innen den vielfältigen Weisen an, in denen Filmkünstler:innen auf die Herausforderung des Lebens im „doppelten Bewusstsein“ antworten, von Afrika über Brasilien und die Karibik bis hin zum (post)kolonialen Europa.


3.7.2025, 8 pm / 20 Uhr

Jessica Gordon-Burroughs (Edinburgh)
Diasporic Aesthetics, Intermedial Dialogues. The films of Nicolás Guillé Landrián

Afro-Cuban filmmaker and artist Nicolás Guillén Landrián’s final cinematic work in exile, Inside Downtown, co-directed with Jorge Egusquiza, has barely been discussed in the growing critical literature on his oeuvre. This omission points to the persistent difficulties of making visible cinematographic works produced outside national production systems. However, it also derives from the gaps and displacements in the supports and media that inevitably accompany diasporic production, and that often disguise unexpected continuities in the trajectory of an artist.

Jessica Gordon-Burroughs is Lecturer in Latin American Studies and Visual Culture at the University of Edinburgh. Her essays have appeared in Journal of Latin American Cultural Studies, Journal of Cinema and Media Studies and Discourse.

Film program:

  • Coffea Arábiga, 1968, 18 min.
  • Ociel del Toa, 1965, 17 min.
  • En un barrio Viejo, 1963, 9 min.
  • Los del baile, 1965, 6 min.
  • Inside Downtown, 2011, 30 minutes

Die Veranstaltung findet um 20 Uhr im Kino des DFF statt.

Alle Informationen gibt es auf der Webseite.

(Öffentlich)

Film, Event, Vortrag

Frankfurt am Main

Lecture & Film: The Black Altantic and the Politics of Self-Representation in the Cinema: A Critical Analysis of Mati Diop’s Atlantics (2019)

Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich die Reihe „Lecture & Film“ über zwei Semester hinweg jeweils mit dem Werk einer bedeutenden Regisseurin oder eines bedeutenden Regisseurs oder einem thematischen Feld. Die aktuelle „Lecture & Film“-Reihe befasst sich mit dem Thema „Black Atlantic Cinema“.
“Sich selbst sehen durch die Augen … einer Nation, die einen mit Verachtung anblickt”: Das...

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Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich die Reihe „Lecture & Film“ über zwei Semester hinweg jeweils mit dem Werk einer bedeutenden Regisseurin oder eines bedeutenden Regisseurs oder einem thematischen Feld. Die aktuelle „Lecture & Film“-Reihe befasst sich mit dem Thema „Black Atlantic Cinema“.

“Sich selbst sehen durch die Augen … einer Nation, die einen mit Verachtung anblickt”: Das ist W.E.B. DuBois‘ Formel für das “doppelte Bewusstsein”, in dem marginale Menschen in Gesellschaften leben, die von Unterdrückung geprägt sind. Unter dem Titel „Black Atlantic Cinema“ stellt die Lecture & Film-Reihe eine filmische Praxis ins Zentrum, die drei Kontinente und die Geschichte von mehreren Jahrhunderten umfasst und den Rahmen einer nationalstaatlichen Betrachtung konsequent hinter sich lässt. In der Reihe nähern sich Wissenschaftler:innen, Kurator:innen und Künstler:innen den vielfältigen Weisen an, in denen Filmkünstler:innen auf die Herausforderung des Lebens im „doppelten Bewusstsein“ antworten, von Afrika über Brasilien und die Karibik bis hin zum (post)kolonialen Europa.


26.6.2025, 8 pm / 20 Uhr

Femi Shaka (Port Harcourt)
The Black Altantic and the Politics of Self-Representation in the Cinema: A Critical Analysis of Mati Diop’s Atlantics (2019)

Paul Gilroy’s seminal work, The Black Atlantic (1993), is cardinal to an understanding of the “ideas of the nation, nationality, national belonging, and nationalism” as experienced by blacks in the diaspora. But as Zeleza (2005) noted, “Gilroy’s central concern was to deconstruct the idea of the black race, to divorce it from any African essence or presence, to demonstrate its fluidity, mutability and modernity, and that black Atlantic cultural identities emerged in transnational and intercultural spaces of the diasporic experience itself.” This is where the work becomes problematic. Mati Diop’s film, Atlantics (2019) offers a starting point for a critical discussion of how members of the refugee diasporas are represented in the cinema.

Femi Shaka is professor of cinema studies at the University of Port Harcourt, Nigeria.

Film: Atlantics, Mati Diop, France/Senegal/Belgium 2019, 105 min.

Die Veranstaltung findet um 20 Uhr im Kino des DFF statt.

Alle Informationen gibt es auf der Webseite.

(Öffentlich)

Film, Event, Vortrag

Frankfurt am Main

Lecture & Film: African Boats and Scenes of Mourning in the Postcolonial Black Atlantic.

Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich die Reihe „Lecture & Film“ über zwei Semester hinweg jeweils mit dem Werk einer bedeutenden Regisseurin oder eines bedeutenden Regisseurs oder einem thematischen Feld. Die aktuelle „Lecture & Film“-Reihe befasst sich mit dem Thema „Black Atlantic Cinema“.
“Sich selbst sehen durch die Augen … einer Nation, die einen mit Verachtung anblickt”: Das...

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Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich die Reihe „Lecture & Film“ über zwei Semester hinweg jeweils mit dem Werk einer bedeutenden Regisseurin oder eines bedeutenden Regisseurs oder einem thematischen Feld. Die aktuelle „Lecture & Film“-Reihe befasst sich mit dem Thema „Black Atlantic Cinema“.

“Sich selbst sehen durch die Augen … einer Nation, die einen mit Verachtung anblickt”: Das ist W.E.B. DuBois‘ Formel für das “doppelte Bewusstsein”, in dem marginale Menschen in Gesellschaften leben, die von Unterdrückung geprägt sind. Unter dem Titel „Black Atlantic Cinema“ stellt die Lecture & Film-Reihe eine filmische Praxis ins Zentrum, die drei Kontinente und die Geschichte von mehreren Jahrhunderten umfasst und den Rahmen einer nationalstaatlichen Betrachtung konsequent hinter sich lässt. In der Reihe nähern sich Wissenschaftler:innen, Kurator:innen und Künstler:innen den vielfältigen Weisen an, in denen Filmkünstler:innen auf die Herausforderung des Lebens im „doppelten Bewusstsein“ antworten, von Afrika über Brasilien und die Karibik bis hin zum (post)kolonialen Europa.


5.6.2025 8pm / 20 Uhr

Ayo Coly (Dartmouth)
African Boats and Scenes of Mourning in the Postcolonial Black Atlantic.

In this presentation, I query the trope of the African migrant boat in recent African cinemas. The trope has emerged in response to the phenomenon of the so-called “death-boats” that attempt to smuggle African migrants and refugees across the Atlantic to Europe. My presentation reads the trope in conversation with scholarship on the Black Atlantic and on modalities of mourning in the wake of the Middle Passage.

Ayo A. Coly holds the Class of 1925 Chair at Dartmouth College where she is a Professor of Comparative Literature and African and African American Studies.

Film: The Pirogue, Moussa Toure, Artmattan Productions, Senegal 2013, 87 min.

Die Veranstaltung findet um 20 Uhr im Kino des DFF statt.

Alle Informationen gibt es auf der Webseite.

Critique and Modernity: Rediscovering Louis Delluc

Die internationale Tagung „Critique and Modernity: Rediscovering Louis Delluc“ widmet sich vom 22. bis 24. Mai 2025 in Frankfurt einem zentralen, aber oft übersehenen Pionier des frühen filmkritischen Denkens. 

Im Zentrum steht der französische Kritiker und Filmemacher Louis Delluc, dessen Schriften in den 1910er- und 20er-Jahren wesentlich zur Etablierung des Kinos als ernstzunehmende...

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Die internationale Tagung „Critique and Modernity: Rediscovering Louis Delluc“ widmet sich vom 22. bis 24. Mai 2025 in Frankfurt einem zentralen, aber oft übersehenen Pionier des frühen filmkritischen Denkens. 

Im Zentrum steht der französische Kritiker und Filmemacher Louis Delluc, dessen Schriften in den 1910er- und 20er-Jahren wesentlich zur Etablierung des Kinos als ernstzunehmende Kunstform beigetragen haben. Als Teil einer Generation, die mit dem Aufkommen des Films, den gesellschaftlichen Umwälzungen der Moderne und dem Aufbruch der Avantgarden lebte und schrieb, analysierte Delluc das Medium nicht nur in Kritiken und Essays, sondern prägte auch theoretische Begriffe, die bis heute in der Filmwissenschaft wirksam sind. 

Die Tagung beleuchtet sein Werk im Kontext anderer wichtiger Stimmen dieser Zeit wie Canudo, Epstein, Dulac oder Moussinac – und schlägt zugleich eine Brücke zu aktuellen medienkulturellen Fragestellungen. 

Die Tagung findet in englischer Sprache statt. Veranstaltungsort ist das Gebäude Normative Ordnungen (Raum EG.01) auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt. 

Organisiert wird die Tagung vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft.

Anmeldung und Information:
Daniel Fairfax

Weitere Informationen gibt es in Kürze auf der Webseite.