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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
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Klaus Schüller (montags und donnerstags) – schueller@hfmakademie.de
Mariana Schneider (dienstags und mittwochs) – info@hfmakademie.de
Csongor Dobrotka (donnerstags) – dobrotka@hfmakademie.de

Termine
(Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Kracauer Lectures: Lee Grieveson

On data, media, and the deconstruction of the administrative state
Lee Grieveson is Professor of Media History at University College London and author most recently of Cinema and the Wealth of Nations: Media, Capital, and the Liberal World System (University of California Press, 2018.)
Abstract: On data, media, and the deconstruction of the administrative states” explores the recent...

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On data, media, and the deconstruction of the administrative state

Lee Grieveson is Professor of Media History at University College London and author most recently of Cinema and the Wealth of Nations: Media, Capital, and the Liberal World System (University of California Press, 2018.)

Abstract: On data, media, and the deconstruction of the administrative states” explores the recent history of libertarian and neo-fascist media and data practices in the US and UK designed to re-shape political reality. The talk explores the history of these practices and sketches a genealogy that begins with the radicalisation of liberalism in the 1970s, traverses the digital revolution gathering pace from the 1990s (from Google in 1999 and Facebook in 2004) and the corporate and state surveillance that emerged as key to the new digital age (expanding from 9/11 and from new practices of surveillance capitalism), and ends with the 2016 election of Donald Trump and the “Brexit” referendum.


Dienstag, 3.12.2019 | 18 Uhr
Campus Westend, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Kracauer Lectures: Shela Sheikh

Shela Sheikh is Lecturer in the Department of Media, Communications and Cultural Studies at Goldsmiths (University of London), where she convenes the MA Postcolonial Culture and Global Policy and co-chairs the Goldsmiths Critical Ecologies Research Stream.

Prior to this she was Research Fellow and Publications Coordinator on the ERC-funded Forensic Architecture project (also Goldsmiths). She...

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Shela Sheikh is Lecturer in the Department of Media, Communications and Cultural Studies at Goldsmiths (University of London), where she convenes the MA Postcolonial Culture and Global Policy and co-chairs the Goldsmiths Critical Ecologies Research Stream.

Prior to this she was Research Fellow and Publications Coordinator on the ERC-funded Forensic Architecture project (also Goldsmiths). She lectures and publishes internationally. Her research interrogates various forms of witnessing, between the human, technological and environmental.

A recent multi-platform research project around colonialism, botany and the politics of planting includes a special issue of Third Text co-edited with Ros Gray, “The Wretched Earth: Botanical Conflicts and Artistic Interventions” (vol. 32, issue 2–3, 2018), and Theatrum Botanicum (Sternberg Press, 2018) co-edited with Uriel Orlow, as well as numerous workshops on the topic with artists, filmmakers and environmentalists.

Earth Speaks: Cinema, Representation and Extractive Aesthetics

In Zusammenhang mit der aktuellen Klimakrise und der immer heftigeren Gewalt gegen die Umwelt sind Fragen der Darstellung vorrangig. Visuelle Kulturen bestimmen, wie der anthropogenische Klimawandel wahrgenommen, verstanden und wie damit umgegangen wird. Vor allem hat das Kino die ästhetische Herausforderung angenommen, Zeuge zu sein von “slow violence” (Nixon) und “quasi-events” (Povinelli) – von akkumulierenden, oft nicht wahrnehmbaren Bedingungen, die sich in die Zukunft ergießen, und die schon in der Gegenwart präemptiv gefühlt worden sind. Des Weiteren sind die Unzulänglichkeiten der politischen Repräsentanz – quer über die Spaltungen von Rasse, Ethnizität, Klasse und Geschlecht – sichtbar im verbreiteten Klimakolonialismus und Umweltrassismus geworden. Entscheidend hier sind die darstellerischen Zwickmühlen in Bezug auf Begriffe wie „Stimme“, „Agency“, „Erzählung“, Souveränität und Übersetzung, mit denen sich post- und dekoloniale Theorien seit Jahrzehnten auseinandersetzen. In diesem Fall erweitern sie sich zu den Verhältnissen zwischen Menschen und der Umwelt, und der Fähigkeit der Selbstdarstellung. Genauso gefährlich wie die Fehldarstellung und die Verkennung ist das Risiko der Überdarstellung als Überdeterminiertheit, und die Erfassung der Differenz. Welche Darstellungsstrategien sind für uns verfügbar, damit wir diese Situation bewältigen können? Im Rahmen der globalen extraktiven Wirtschaft, wie könnte eine nicht extraktive, nicht aneignende Ästhetik aussehen? Mit Bezug auf mehrere Beispiele frage ich: was ist die Rolle der filmischen Praxis, ob experimentellen oder nicht?


Dienstag, 12.11.2019 | 18 Uhr
Raum 1.314, Eisenhower-Saal
Campus Westend, Goethe-Universität Frankfurt am Main

(Öffentlich)

Film, Diskussion, Vortrag

Frankfurt

Werkstattgespräch: Ernst Szebedits

Unter dem Titel „Zirkulation“ fragen wir in diesem Jahr nach den oftmals nicht unmittelbar einsichtigen Verkehrswegen und Metamorphosen des Films zwischen den Institutionen: Seit jeher international nomadisierend, konstitutiv arbeitsteilig produziert, auf dem Markt fluktuierend, sich medial vervielfältigend, in seiner Materialität angreifbar und in seinen Präsentationsformen gravierenden...

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Unter dem Titel „Zirkulation“ fragen wir in diesem Jahr nach den oftmals nicht unmittelbar einsichtigen Verkehrswegen und Metamorphosen des Films zwischen den Institutionen: Seit jeher international nomadisierend, konstitutiv arbeitsteilig produziert, auf dem Markt fluktuierend, sich medial vervielfältigend, in seiner Materialität angreifbar und in seinen Präsentationsformen gravierenden Wandlungen unterworfen, ist der Film kaum an einem spezifischen Ort, zu einer spezifischen Zeit dingfest zu machen. Zirkulation gehört zu seinem Wesenskern, bleibt er stehen, ist er vorbei.


Heute im Werkstattgespräch: Ernst Szebedits zu "Umlaufbahnen von Geschichtsbildern und Interventionen des Filmarchivs"


Veranstaltungen teils in englischer Sprache. 
Studierende und Nicht- Studierende gleichermaßen willkommen! Kostenloser Eintritt!

Ort:
DFF Fassbinder Center
Eschersheimer Landstraße 121 (U Holzhausenstraße)
60322 Frankfurt am Main

Dieter Roelstraete. Die wandernde Jüdin: Chantal Akermans Heimatlosigkeit

Ausgehend von ihrem letztem Film NO HOME MOVIE, in dem sie sich ein letztes Mal mit ihrer Mutter auseinander setzt, stellt dieser Vortrag die Frage nach Zugehörigkeit und Heimatlosigkeit im Werk von Chantal Akerman. Was mitunter mit einem alten Begriff aus Stalins anti-semistischem Kampagnenvokabular als „wurzelloser Kosmopolitismus” verächtlich gemacht wird, erweist sich bei Akerman als...

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Ausgehend von ihrem letztem Film NO HOME MOVIE, in dem sie sich ein letztes Mal mit ihrer Mutter auseinander setzt, stellt dieser Vortrag die Frage nach Zugehörigkeit und Heimatlosigkeit im Werk von Chantal Akerman. Was mitunter mit einem alten Begriff aus Stalins anti-semistischem Kampagnenvokabular als „wurzelloser Kosmopolitismus” verächtlich gemacht wird, erweist sich bei Akerman als lebenslange Suche nach Schutz und Unterkunft und zugleich eines der leitenden Prinzipien ihrer Arbeit als bildende Künstlerin und Filmemacherin.

Dieter Roelstraete ist Kurator am Neubauer Collegium der University of Chicago, wo er auch lehrt. Er war Kurator für die Documenta 14 (2015-2017), das Museum of Contemporary Art Chicago (2012-2015), und das Museum of Contemporary Art M HKA in Antwerpen (2004-2011). Sein letzte Ausstellung in Antwerpen war die monographische Schau Chantal Akerman: Too Far, Too Close.

Filmvorführung: NO HOME MOVIE, B/F 2015, 115 min.

Vortrag in englischer Sprache.

Die Reihe findet im Kino des Deutschen Filminstituts & Filmmuseums statt (Schaumainkai 41, Frankfurt am Main). Eintritt: 5 €. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter: 069 / 961 220-220.


(Öffentlich)

Film, Diskussion, Vortrag

Frankfurt

Werkstattgespräch: Alexander Thies


Unter dem Titel „Zirkulation“ fragen wir in diesem Jahr nach den oftmals nicht unmittelbar einsichtigen Verkehrswegen und Metamorphosen des Films zwischen den Institutionen: Seit jeher international nomadisierend, konstitutiv arbeitsteilig produziert, auf dem Markt fluktuierend, sich medial vervielfältigend, in seiner Materialität angreifbar und in seinen Präsentationsformen gravierenden...

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Unter dem Titel „Zirkulation“ fragen wir in diesem Jahr nach den oftmals nicht unmittelbar einsichtigen Verkehrswegen und Metamorphosen des Films zwischen den Institutionen: Seit jeher international nomadisierend, konstitutiv arbeitsteilig produziert, auf dem Markt fluktuierend, sich medial vervielfältigend, in seiner Materialität angreifbar und in seinen Präsentationsformen gravierenden Wandlungen unterworfen, ist der Film kaum an einem spezifischen Ort, zu einer spezifischen Zeit dingfest zu machen. Zirkulation gehört zu seinem Wesenskern, bleibt er stehen, ist er vorbei.


Heute im Werkstattgespräch: Alexander Thies über "Produktion und Filmmarkt: Mechanismen, Beschleunigungen und Hemmnisse der Zirkulation"


Veranstaltungen teils in englischer Sprache. 
Studierende und Nicht- Studierende gleichermaßen willkommen! Kostenloser Eintritt!

Ort:
DFF Fassbinder Center
Eschersheimer Landstraße 121 (U Holzhausenstraße)
60322 Frankfurt am Main

(Öffentlich)

Film, Diskussion, Vortrag

Frankfurt

Werkstattgespräche: Tobias Hering


Unter dem Titel „Zirkulation“ fragen wir in diesem Jahr nach den oftmals nicht unmittelbar einsichtigen Verkehrswegen und Metamorphosen des Films zwischen den Institutionen: Seit jeher international nomadisierend, konstitutiv arbeitsteilig produziert, auf dem Markt fluktuierend, sich medial vervielfältigend, in seiner Materialität angreifbar und in seinen Präsentationsformen gravierenden...

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Unter dem Titel „Zirkulation“ fragen wir in diesem Jahr nach den oftmals nicht unmittelbar einsichtigen Verkehrswegen und Metamorphosen des Films zwischen den Institutionen: Seit jeher international nomadisierend, konstitutiv arbeitsteilig produziert, auf dem Markt fluktuierend, sich medial vervielfältigend, in seiner Materialität angreifbar und in seinen Präsentationsformen gravierenden Wandlungen unterworfen, ist der Film kaum an einem spezifischen Ort, zu einer spezifischen Zeit dingfest zu machen. Zirkulation gehört zu seinem Wesenskern, bleibt er stehen, ist er vorbei.


Heute im Werkstattgespräch: Tobias Hering (Freier Kurator, Internationale  Kurzfilmtage  Oberhausen) mit dem Thema "re-selected: Jede Kopie ist ein Original. Kopiengeschichten aus dem Archiv der Kurzfilmtage"


Veranstaltungen teils in englischer Sprache. 
Studierende und Nicht- Studierende gleichermaßen willkommen! Kostenloser Eintritt!

Ort:
Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main

Martin Seel. Die andere Seite des Kinos: Chantal Akermans DE L’AUTRE COTE

Die andere Seite – das ist in Akerman Film die Seite jenseits der Grenze zwischen den Mexico und den USA, gesehen von jeweils einer dieser Seiten. Menschen, die dort leben, sprechen über ihre Verluste und die Grausamkeiten des US-amerikanischen Grenzregimes. Der Film sieht ihnen dabei zu und verweilt bei Anschauungen der Wüste, die sich in gleichgültiger Schönheit diesseits und jenseits der...

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Die andere Seite – das ist in Akerman Film die Seite jenseits der Grenze zwischen den Mexico und den USA, gesehen von jeweils einer dieser Seiten. Menschen, die dort leben, sprechen über ihre Verluste und die Grausamkeiten des US-amerikanischen Grenzregimes. Der Film sieht ihnen dabei zu und verweilt bei Anschauungen der Wüste, die sich in gleichgültiger Schönheit diesseits und jenseits der politischen Demarkationslinie erstreckt. 

De l’autre côte ist einer der dokumentarischer Filme Akermans, aber er verweigert sich dem in diesem Genre üblichen Gestus des Bescheidwissens ebenso wie der Versuchung, die Splitter der wiedergegebenen Geschichten zu einer deutenden Geschichte zu verbinden.

Martin Seel ist Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt/M. und Mitglied des Exzellenclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. Jüngere Veröffentlichungen: Die Künste des Kinos, Frankfurt/M. 2013; Aktive Passivität. Über den Spielraum des Denkens, Handelns und anderer Künste, Frankfurt/M. 2014; Hollywood ignorieren. Vom Kino, Frankfurt/M. 2017; Nichtrechthabenwollen. Gedankenspiele, Frankfurt/M. 2018.

Filmvorführung: DE L’AUTRE CÔTÉ, F/B 2002, 103 min.

Die Reihe findet im Kino des Deutschen Filminstituts & Filmmuseums statt (Schaumainkai 41, Frankfurt am Main). Eintritt: 5 €. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter: 069 / 961 220-220.

Configuring the Demos: Cinema, the Global Digital Economy, and the Crisis of Democracy

Wie verhält sich Demokratie zum Kino in einem Moment der vermeintlichen Krise der Demokratie?  

Diese Konferenz konzentriert sich auf drei Fallstudien neuer Akteure der globalen Kulturwirtschaft, die alle die Entstehung eines populären Kinos mit der Festigung der liberalen Demokratie verbinden - Indien, Nigeria und Südkorea. Populäres Kino konfiguriert die Demos in modernen Demokratien,...

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Wie verhält sich Demokratie zum Kino in einem Moment der vermeintlichen Krise der Demokratie?  

Diese Konferenz konzentriert sich auf drei Fallstudien neuer Akteure der globalen Kulturwirtschaft, die alle die Entstehung eines populären Kinos mit der Festigung der liberalen Demokratie verbinden - Indien, Nigeria und Südkorea. Populäres Kino konfiguriert die Demos in modernen Demokratien, indem es Konflikte und Krisen demokratischer Politiken artikuliert und dramatisiert und über die geografischen und politischen Grenzen hinaus eine Anziehungskraft entwickelt.

(Conference language: English)

Detailed program see below to download.

The Conference is open to all interested parties – No registration or conference fee.

Date: June 20-22, 2019
Venue: Aula der Städelschule, Dürerstraße 10, 60596 Frankfurt am Main


An international conference organized by the Cluster of Excellence “The Formation of Normative Orders” and the Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Goethe Universität Frankfurt.
Conference organizers: Vinzenz Hediger, Josefine Hetterich, department of theater, film and media studies

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(Öffentlich)

Film, Diskussion, Vortrag

Frankfurt

Werkstattgespräche: Leena Pasanen


Unter dem Titel „Zirkulation“ fragen wir in diesem Jahr nach den oftmals nicht unmittelbar einsichtigen Verkehrswegen und Metamorphosen des Films zwischen den Institutionen: Seit jeher international nomadisierend, konstitutiv arbeitsteilig produziert, auf dem Markt fluktuierend, sich medial vervielfältigend, in seiner Materialität angreifbar und in seinen Präsentationsformen gravierenden...

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Unter dem Titel „Zirkulation“ fragen wir in diesem Jahr nach den oftmals nicht unmittelbar einsichtigen Verkehrswegen und Metamorphosen des Films zwischen den Institutionen: Seit jeher international nomadisierend, konstitutiv arbeitsteilig produziert, auf dem Markt fluktuierend, sich medial vervielfältigend, in seiner Materialität angreifbar und in seinen Präsentationsformen gravierenden Wandlungen unterworfen, ist der Film kaum an einem spezifischen Ort, zu einer spezifischen Zeit dingfest zu machen. Zirkulation gehört zu seinem Wesenskern, bleibt er stehen, ist er vorbei.


Heute im Werkstattgespräch: Leena Pasanen mit dem Thema "Encounters. Film Festivals, Audiences, and Markets".


Veranstaltungen teils in englischer Sprache. 
Studierende und Nicht- Studierende gleichermaßen willkommen! Kostenloser Eintritt!

Ort:
DFF Fassbinder Center
Eschersheimer Landstraße 121 (U Holzhausenstraße)
60322 Frankfurt am Main