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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 830 460 41

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Sie erreichen uns in der Kernzeit montags bis donnerstags von 10.00 - 16.30 Uhr. 

Geschäftsführung
Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer(at)hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Clara Podlesnigg (montags und dienstags) – podlesnigg(at)hfmakademie.de
Klaus Schüller (montags und donnerstags) – schueller(at)hfmakademie.de
Mariana Schneider (dienstags und mittwochs) – info(at)hfmakademie.de
Csongor Dobrotka (donnerstags) – dobrotka(at)hfmakademie.de

Termine
(Prof. Jan Peters)

Ton-Bild-Zeit: Filmemacher/innen und ihr Werk

Die Klasse Film und bewegtes Bild der Kunsthochschule Kassel (Prof. Jan Peters und Anna Berger) präsentieren in Kooperation mit dem Filmladen Kassel e.V.

DIE KRITISCHE MASSE
Deutschland 1998
Regie: Christian Bau

110 Min.

Im Anschluss: Christian Bau im Gespräch mit Anna Berger und Jan Peters

Im Frühjahr 1968 gründen – anlässlich der ersten Hamburger Filmschau – die anwesenden Cineasten die...

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Die Klasse Film und bewegtes Bild der Kunsthochschule Kassel (Prof. Jan Peters und Anna Berger) präsentieren in Kooperation mit dem Filmladen Kassel e.V.

DIE KRITISCHE MASSE
Deutschland 1998
Regie: Christian Bau

110 Min.

Im Anschluss: Christian Bau im Gespräch mit Anna Berger und Jan Peters

Im Frühjahr 1968 gründen – anlässlich der ersten Hamburger Filmschau – die anwesenden Cineasten die erste Filmcooperative Deutschlands. Sie wird von Hamburg aus betrieben und ermöglicht ihren Mitgliedern, unabhängig von Filmindustrie und frei von Zensur radikale Filme zu drehen und zu vertreiben.


Jenseits vom Muff der Adenauer-Ära bildete eine Gruppe von Filmemachern die kritische Masse, deren einziges Dogma die totale Freiheit war und macht Hamburg damit für kurze Zeit zum Zentrum der Avantgarde.

Zeit & Ort: Mittwoch, den 29.05.2019 um 18h30 im Filmladen Kassel | Eintritt. 6,50 €

Ton-Bild-Zeit: Filmemacher/innen und ihr Werk

Klasse Film und bewegtes Bild der Kunsthochschule Kassel (Prof. Jan Peters)
In Kooperation mit dem Kasseler Dokfest
Diese süße Wiese
Deutschland / Marokko 2018
Regie: Jasmin Preiß
71 Min. / Deutsch mit englischen Untertiteln
Jasmin Preiß portraitiert Karim Aouaj El Kasmi. Sie begleitet den Freund und Künstlerkollegen auf seiner exzessiven Suche nach einem selbstbestimmten Dasein, folgt ihm...

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Klasse Film und bewegtes Bild der Kunsthochschule Kassel (Prof. Jan Peters)
In Kooperation mit dem Kasseler Dokfest

Diese süße Wiese
Deutschland / Marokko 2018
Regie: Jasmin Preiß
71 Min. / Deutsch mit englischen Untertiteln

Jasmin Preiß portraitiert Karim Aouaj El Kasmi. Sie begleitet den Freund und Künstlerkollegen auf seiner exzessiven Suche nach einem selbstbestimmten Dasein, folgt ihm bedingungslos an die Ränder seiner prekären Lebensbedingungen, übernimmt seinen treibenden Rhythmus und registriert die Diskrepanzen zwischen der Realität und seinen Vorstellungen ohne Urteil. Mit einer präzisen Handkamera fängt sie einen Menschen und seine Lebensenergie ein und setzt ihm ein authentisches Denkmal.

Der Film wurde auf dem 35. Kasseler Dokfest mit dem Goldenen Schlüssel ausgezeichnet.

Im Anschluss: Jasmin Preiß im Gespräch mit Jan Peters und Gerhard Wissner

Eintritt. 6,50 €

Material #2: Arbeiten der Klasse Film und bewegtes Bild

Unglückliche, protestierende, beobachtete, atmende, bewegte Menschen – sie alle finden sich in den Arbeiten von Studierenden der Klasse Film und Bewegtes Bild (Prof. Jan Peters / Anna Berger) der Kunsthochschule Kassel. Zu Beginn des neuen Jahres wird ein filmisches Programm im Kasseler Bali-Kino zu sehen sein.
Bereits zum zweiten Mal präsentiert die Klasse Film und bewegtes Bild ein eigens von...

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Unglückliche, protestierende, beobachtete, atmende, bewegte Menschen – sie alle finden sich in den Arbeiten von Studierenden der Klasse Film und Bewegtes Bild (Prof. Jan Peters / Anna Berger) der Kunsthochschule Kassel. Zu Beginn des neuen Jahres wird ein filmisches Programm im Kasseler Bali-Kino zu sehen sein.

Bereits zum zweiten Mal präsentiert die Klasse Film und bewegtes Bild ein eigens von den Studierenden kuratiertes Programm vor einem öffentlichen Publikum. Neben Dokumentar-, Essay-, Experimental- und Spielfilmen die digital produziert wurden, werden auch analoge gedrehte, zumeist selbstentwickelte Super 8 und 16mm Filme auf der großen Kinoleinwand zu sehen sein. Die Vielfältigkeit der Werke verbindet das gemeinsame Interesse am Material, sowie die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Medium Film. Im Anschluss an den Filmblock wird es ein moderiertes Künstler*innengespräch geben.

Material # 2 – Arbeiten der Klasse Film und bewegtes Bild beginnt am 23. Januar 2019 um 22:15 im Großen Bali (Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel). 
Das Programm:

„Redd“, Sören Senkök, 1.53 min
„Schicht“, Jia You, 3 min
„RAW-MD“, Alexandra Münzner, 4 min
„Menschen im Zoo“, Silke Körber und Lucas Melzer, 5 min,
„Simba in New York”, Tobi Sauer, 32 min
„People doing moves”, 9 min, Martin Klukas
„Die Reise“, Johanna Groß und Daniel Hellwig, 5 min
„Unglücklichsein“, Tobi Sauer, 20 min
„Breath 4”, Vishnoir Kim, 3 min
„G20 excerpts”, Christian Grasse, 12 min


Pitch-Workshop mit Sibylle Kurz an der Kunsthochschule Kassel 2018

Auch 2018 bietet Euch die hFMA wieder Pitch-Workshops der beliebten Trainerin Sibylle Kurz an. Der letzte Pitch-Workshop in diesem Jahr ist zweitägig und findet an der Kunsthochschule Kassel statt. Alle, die im Film- und Medienbereich studieren oder ein Theaterstück etc. planen, sollten sich diese Chance nicht entgehen lassen!

Termine:
Donnerstag, 01.11.2018
10.30 – 12.00 Uhr Vortrag: Raum...

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Auch 2018 bietet Euch die hFMA wieder Pitch-Workshops der beliebten Trainerin Sibylle Kurz an. Der letzte Pitch-Workshop in diesem Jahr ist zweitägig und findet an der Kunsthochschule Kassel statt. Alle, die im Film- und Medienbereich studieren oder ein Theaterstück etc. planen, sollten sich diese Chance nicht entgehen lassen!

Termine:
Donnerstag, 01.11.2018
10.30 – 12.00 Uhr Vortrag: Raum 0232 (Atrium)
12.00 – 18.30 Uhr Workshop: Raum 0230 (Atrium)
Freitag, 02.11.2018
10.00 – 18.00 Uhr Workshop: Raum 0230 (Atrium)

Ort:
Kunsthochschule Kassel
Menzelstraße 13-15
34121 Kassel

ACHTUNG: Am Donnerstag, 01.11. beginnt die Veranstaltung ausnahmsweise eine halbe Stunde später um 10.30 Uhr mit dem einleitenden Vortrag über den perfekten Pitch, Raum 0232. Der Vortrag ist öffentlich und kann auch ohne vorherige Anmeldung besucht werden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Im Anschluss an den öffentlichen Vortrag beginnt die Praxis: im Workshop wird dann an den mitgebrachten Projekten der Teilnehmer*innen geübt. – Daher ist es zur Teilnahme wichtig, eine eigene Idee, Konzeption oder ein Projekt mitzubringen, um daran praxisnah und konkret die nächsten Projektentwicklungsschritte inhaltlich sowie strategisch zu erarbeiten.


Workshopinhalt

Wie erkläre ich anderen, warum mein Projekt so wichtig und großartig ist? Das ist gar nicht so einfach! Vor allem dann nicht, wenn ich nach einer Finanzierung suche und mein Gegenüber dementsprechend kritisch eingestellt ist...

Mit Sibylle Kurz könnt ihr genau das üben und wertvolles Feedback der Trainerin und der anderen Teilnehmer*innen sowie inspirierende Tipps und Tricks mit nach Hause nehmen.

Im Kunst-, Kultur-, und Medienbereich zu studieren und zu arbeiten bedeutet in die Zukunft zu denken – und den nächsten Schritt dann auch zu gehen: Ideen wollen umgesetzt, neue Denkansätze und Konzepte wollen produziert und von einem Publikum entdeckt werden. Egal ob studentischer Kurzfilm, klassischer Dokumentarfilm, Games, Animationen, kommerzielles Kino, cross- und transmediale Konzepte oder experimentelle Videokunst - Kreativität braucht Öffentlichkeit!

Als Kreativschaffende*r ist man deshalb nicht nur ständig damit beschäftigt, sein Projekt weiterzuentwickeln, sondern auch die Idee dahinter für andere nachvollziehbar zu machen, um für sie zu begeistern. Dazu ist es wichtig, seine Gedanken laut zu formulieren und anderen zu erzählen, um sich selbst klarer zu werden. Ob man das nun Brainstorming, Präsentation oder Pitching nennt… Hauptsache es geht weiter mit den Projekten. In diesem Sinne hat der Pitching-Workshop zwei Schwerpunkte:

  •  die Herausarbeitung des lebendigen Motivs des Projekts und dessen Stärken und Schwächen, ebenso wie
  •  die effektive Kommunikation und Präsentation des kreativen und thematischen Schwerpunkts mithilfe von technischen Basiselementen. Denn der richtige »Pitch« eines Projektes entscheidet in der Regel über seine Chancen auf eine Realisierung.

Trainerin Sibylle Kurz behandelt:

  •   die Projektentwicklung und Recherche vor Präsentationen
  •   unterschiedliche Präsentations-Situationen und Kontexte,
  •   notwendige Kommunikationstechniken - verbal und non-verbal - und deren Wirkung,
  •   die Essenz von Stoffen, Themen, und deren emotionalen Effekte beim Publikum.

Bewerben können sich alle Film- und Medienstudierende aus dem Netzwerk der hessischen Film- und Medienakademie. Vorrang haben Studierende des Hauptstudiums, Abschlussprojekte sowie Teilnehmer*innen, die bislang noch keinen Pitch-Workshop der hFMA besucht haben. Der Workshop findet an der Kunsthochschule Kassel statt.


ANMELDESCHLUSS ist Montag, der 22. Oktober 2018


1.) ANMELDUNGEN
bis zum 22. Oktober 2018 ausschließlich über das Online-Formular: https://form.jotformeu.com/81333104784352

2.) EINZUREICHENDE PROJEKTUNTERLAGEN
bis zum 22. Oktober 2018 an brosch@hfmakademie.de:

  • Kurzzusammenfassung des geplanten Projekts, Umfang: max. 2 DIN A4 Seiten (sofern vorhanden kann zuzüglich auch das Expose – max. 10 DIN A4 Seiten – eingereicht werden)
  • Motivationsschreiben (1/2 DIN A4 Seite)
  • Kurz-Lebenslauf

Kontakt für RÜCKFRAGEN:
Ilka Brosch brosch@hfmakademie.de
Tel: 069 66 77 96 909 (jeweils Di & Mi)


Pitch it!: Die Kunst, Projekte erfolgreich zu verkaufen – öffentlicher Vortrag von Sibylle Kurz

Ein gelungener Pitch kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, man darf ihn deshalb auch nicht dem Zufall überlassen! »Pitching« bedeutet »Präsentieren auf dem Punkt«, der richtige »Pitch« eines Filmprojektes entscheidet in der Regel über seine Chancen auf eine Realisierung. Es geht also nicht darum, seine Geschichte in allen Einzelheiten zu erzählen, sondern sie überzeugend und präzise zu...

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Ein gelungener Pitch kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, man darf ihn deshalb auch nicht dem Zufall überlassen! »Pitching« bedeutet »Präsentieren auf dem Punkt«, der richtige »Pitch« eines Filmprojektes entscheidet in der Regel über seine Chancen auf eine Realisierung. Es geht also nicht darum, seine Geschichte in allen Einzelheiten zu erzählen, sondern sie überzeugend und präzise zu verkaufen. Dies ist eine Kunst, die auch brillante Autor*innen und Produzent*innen nicht immer perfekt beherrschen.

Sibylle Kurz spricht in ihrem Vortrag über Techniken und gibt praktische Tipps, die Film- und Medienschaffenden helfen sollen, sich und ihre Projekte prägnant und mitreißend zu präsentieren. Die Gesprächsvorbereitung mit der eingehenden Klarheit über die eigenen Stärken und Schwächen sowie die Einschätzung des Gegenübers sind dabei das A und O. Sibylle Kurz hilft zu klären, welche Zielsetzungen man mit seinem Pitch verbindet, wie man kommuniziert und mit seinen Gesprächspartner*innen, Produzent*innen, Redakteur*innen, mit Filmförderung oder Verleih ein Verhältnis aus Kreativität, Professionalität und Vertrauen herstellt.

Im Anschluss an den Vortrag startet für Angemeldete Teilnehmer*innen der hFMA-Pitch-Workshop!

Sibylle Kurz arbeitet als freie Pitching- und Kommunikationstrainerin und als Coach für Medienunternehmen, Produzent*innen und Autorinnen. Sie lehrt an zahlreichen in- und ausländischen Filmschulen und -akademien.

Der Vortrag ist öffentlich. Der Eintritt ist frei!

Ort:

Kunsthochschule Kassel
Raum 0232 (Atrium)
Menzelstraße 13-15
34121 Kassel


Polyversum Super 8 – Kurzfilme von Frauen vorgestellt von Dagie Brundert

„Super 8 ist ein extrem sexy Material: Es ist warmfarbig, hat unschlagbare Grauwerte und Farbnuancen, die man digital nie so hinbekommen kann. Es ist partiell geheimnisvoll, unscharf, naturkörnig, nicht 100%ig planbar und kommt, wenn die Filmerin ihre Antennen richtig ausfährt und sich ins Wabi-Sabi wirft, ganz nah an das Objekt, an das Geschehen, an den Weltausschnitt. Wir werden zu...

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„Super 8 ist ein extrem sexy Material: Es ist warmfarbig, hat unschlagbare Grauwerte und Farbnuancen, die man digital nie so hinbekommen kann. Es ist partiell geheimnisvoll, unscharf, naturkörnig, nicht 100%ig planbar und kommt, wenn die Filmerin ihre Antennen richtig ausfährt und sich ins Wabi-Sabi wirft, ganz nah an das Objekt, an das Geschehen, an den Weltausschnitt. Wir werden zu Beobachter*innen und sind mittendrin; fliegen über Blumenfelder, schwimmen in pulsierenden Blutbahnen verrückter Städte, trauen uns in weit entfernte, unbekannte Welten, pflanzen, tanzen, morphen, holpern, linsen und feiern das Schöne im Banalen, das Kleine im Großen, das Großartige im kleinsten Molekül.“

Willkommen im Polyversum Super 8 der Berliner Autorin und Filmemacherin Dagie Brundert!

 Die Klasse Film und bewegtes Bild der Kunsthochschule Kassel präsentieren in Kooperation mit dem Filmladen Kassel e.V. einen Termin in der Reihe:

Ton-Bild-Zeit: Filmemacher/innen und ihr Werk

Mit Filmen von: Erika Stucky, Deborah Phillips, Azucena Losana, Dorit Kiesewetter, Helga Fanderl, Vroni & Vroni, Gabriele Kahnert, Hanna Nordholt, Judith Lewis, Frigga Horstmann, Dagie Brundert, Ramona Welsh, Eva Bertram, Martha Jurksaitis, Milena Gierke.
 
Im Anschluss an die Filme: Dagie Brundert im Gespräch mit Volko Kamensky und Jan Peters

Mittwoch, 04.07.2018 | um 18:30 Uhr | im Filmladen Kassel | Eintritt. 6,- €

Ton-Bild-Zeit: Filmemacher/innen und ihr Werk: Susan Mogul

Klasse Film und bewegtes Bild der Kunsthochschule Kassel (Prof. Jan Peters)
in Kooperation mit dem Filmladen Kassel e.V. der Goethe-Universität Frankfurt, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft (Prof. Dr. Vinzenz Hediger) und unterstützt von der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) präsentieren: 

Susan Mogul’s Woman’s Building / Sing, O Barren Woman / Everyday Echo...

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Klasse Film und bewegtes Bild der Kunsthochschule Kassel (Prof. Jan Peters)
in Kooperation mit dem Filmladen Kassel e.V. der Goethe-Universität Frankfurt, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft (Prof. Dr. Vinzenz Hediger) und unterstützt von der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) präsentieren: 

Susan Mogul’s Woman’s Building / Sing, O Barren Woman / Everyday Echo Street; A Summer Diary / Mom's Move

USA 1993 – 2018
Regie: Susan Mogul
Länge: ca. 77 Minuten

Geboren und aufgewachsen in New York und seit 1973 in Los Angeles tätig, zählt Susan Mogul zu den wichtigsten Exponentinnen des feministischen Experimentalfilm-Schaffens und der Performance-Kunst in den USA der letzten Jahrzehnte. Ihre autobiographisch gefärbten Filmarbeiten und Performances verbinden die Form des Essays mit Elementen der Stand-up Comedy und stellen tradierte Geschlechterrollen und Machtverhältnisse auf ebenso spielerische wie provokativ Art und Weise in Frage.(Vinzenz Hediger)

Gezeigt werden die Filme: Susan Mogul’s Woman’s Building (2010, 9 min.), Sing, O Barren Woman (2000, 11 min.), Everyday Echo Street; A Summer Diary (1993, 32 min.), Mom's Move (25 min, 2018)

Im Anschluss: Susann Mogul im Gespräch mit Volko Kamensky und Jan Peters

Mittwoch, 20.06.2018, um 18.30 Uhr im Filmladen Kassel

Eintritt. 6,50- € / für Studierende aus dem hFMA-Netzwerk frei



(Öffentlich)

Film, Diskussion

Mal Seh'n Kino, Frankfurt

Screening: Filme der Experimentalfilmerin und Performance-Künstlerin Susan Mogul

18.00 Uhr, Mal Seh'n Kino, Frankfurt
Screening mitEinführung und anschließender Diskussion
Moderation: Prof. Dr. Vinzenz Hediger
Studierende aus dem hFMA-Netzwerk haben gegen Vorlage des Studierendenausweises freien Eintritt!

Susan Mogul ist eine zentrale Figur derfeministischen Avantgarde im Experimentalfilmschaffen und der Performance-Kunstder letzten Jahrzehnte. Susan Mogul weilt derzeit in...

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18.00 Uhr, Mal Seh'n Kino, Frankfurt
Screening mit Einführung und anschließender Diskussion
Moderation: Prof. Dr. Vinzenz Hediger

Studierende aus dem hFMA-Netzwerk haben gegen Vorlage des Studierendenausweises freien Eintritt!

Susan Mogul ist eine zentrale Figur der feministischen Avantgarde im Experimentalfilmschaffen und der Performance-Kunst der letzten Jahrzehnte. Susan Mogul weilt derzeit in Berlin und wird an einem Screening im Mal Sehn Kino in Frankfurt sowie an einem Workshop am folgenden Tag in Kassel für Studierende der hFMA-Schulen und in Frankfurt überdies für die interessierte Öffentlichkeit ihre neusten Arbeiten vorstellen und einen Überblick über ihr Werk geben.

Geboren und aufgewachsen in New York und seit 1973 in Los Angeles tätig, zählt Susan Mogul zu den wichtigsten Exponentinnen des feministischen Experimentalfilm-Schaffens und der Performance-Kunst in den USA der letzten Jahrzehnte. Ihre autobiographisch gefärbten Filmarbeiten und Performances verbinden die Form des Essays mit Elementen der Stand-up Comedy und stellen tradierte Geschlechterrollen und Machtverhältnisse auf ebenso spielerische wie provokativ Art und Weise in Frage. Das Spektrum ihrer filmischen Arbeiten reicht dabei von einem fimlischen Brief an Dennis Hopper aus Anlass der Tatsache, dass sie beiden denselben Zahnarzt frequentieren über „The Last Jew in America“, eine Art Gegenstück zu Barbra Streisands „Yentl“, bis zu „Driving Men“, einem Film über die Männer im Leben der Künstlerin, der 2008 ein weltweiter Festivalerfolg wurde. Mogul hat unter anderem ein Guggenheim Fellowship erhalten (2002) und wurde vom Dokumentarfilm-Festival „Visions du réel“ in Nyon 2008 mit einer persönlichen Retrospektive gewürdigt.

In dem Screening und dem Workshop, die von der Kunsthochschule Kassel und der Goethe-Universität gemeinsam im Rahmen des hFMA-Netzwerks veranstaltet werden, wird Mogul ihren Essayfilm „Everyday Echo Street“ sowie Auszüge aus ihrem aktuellen Projekt „Mom’s Move“ vorstellen und zugleich einen Überblick über ihr bisheriges Schaffen geben.


(Studentisch)

Workshop / Seminar

Goethe Uni Frankfurt, Raum 7.312

Workshop mit der Experimentalfilmerin und Performance-Künstlerin Susan Mogul


Workshopmit Susan Mogul
Goethe-Universität Frankfurt, Raum 7.312

Die Teilnahme am Workshop ist für alle Studierenden des hFMA-Netzwerks frei!

Susan Mogul ist eine zentrale Figur derfeministischen Avantgarde im Experimentalfilmschaffen und der Performance-Kunstder letzten Jahrzehnte. Susan Mogul weilt derzeit in Berlin und wird an einemScreening im Mal Sehn Kino in Frankfurt sowie an einem...

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Workshop mit Susan Mogul
Goethe-Universität Frankfurt, Raum 7.312

Die Teilnahme am Workshop ist für alle Studierenden des hFMA-Netzwerks frei!

Susan Mogul ist eine zentrale Figur der feministischen Avantgarde im Experimentalfilmschaffen und der Performance-Kunst der letzten Jahrzehnte. Susan Mogul weilt derzeit in Berlin und wird an einem Screening im Mal Sehn Kino in Frankfurt sowie an einem Workshop am folgenden Tag in Kassel für Studierende der hFMA-Schulen und in Frankfurt überdies für die interessierte Öffentlichkeit ihre neusten Arbeiten vorstellen und einen Überblick über ihr Werk geben.

Geboren und aufgewachsen in New York und seit 1973 in Los Angeles tätig, zählt Susan Mogul zu den wichtigsten Exponentinnen des feministischen Experimentalfilm-Schaffens und der Performance-Kunst in den USA der letzten Jahrzehnte. Ihre autobiographisch gefärbten Filmarbeiten und Performances verbinden die Form des Essays mit Elementen der Stand-up Comedy und stellen tradierte Geschlechterrollen und Machtverhältnisse auf ebenso spielerische wie provokativ Art und Weise in Frage. Das Spektrum ihrer filmischen Arbeiten reicht dabei von einem fimlischen Brief an Dennis Hopper aus Anlass der Tatsache, dass sie beiden denselben Zahnarzt frequentieren über „The Last Jew in America“, eine Art Gegenstück zu Barbra Streisands „Yentl“, bis zu „Driving Men“, einem Film über die Männer im Leben der Künstlerin, der 2008 ein weltweiter Festivalerfolg wurde. Mogul hat unter anderem ein Guggenheim Fellowship erhalten (2002) und wurde vom Dokumentarfilm-Festival „Visions du réel“ in Nyon 2008 mit einer persönlichen Retrospektive gewürdigt.

In dem Screening und dem Workshop, die von der Kunsthochschule Kassel und der Goethe-Universität gemeinsam im Rahmen des hFMA-Netzwerks veranstaltet werden, wird Mogul ihren Essayfilm „Everyday Echo Street“ sowie Auszüge aus ihrem aktuellen Projekt „Mom’s Move“ vorstellen und zugleich einen Überblick über ihr bisheriges Schaffen geben.


documenta 14 : 21 reflections D, 2017, 71 Minuten

Im documenta-Sommer haben Studierende der Klasse Film und bewegtes Bild der Kunsthochschule Kassel sich mit den Künstler/innen und ihren Arbeiten zur documenta 14 auseinandergesetzt. Dabei sind in Athen und Kassel 21 dokumentarische und essayistische Kurzportraits von documenta 14 Künstler*innen.Angeleitet von Jan Peters und Volko Kamensky (Lehrende), in Kooperation mit Änne Seidel...

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Im documenta-Sommer haben Studierende der Klasse Film und bewegtes Bild der Kunsthochschule Kassel sich mit den Künstler/innen und ihren Arbeiten zur documenta 14 auseinandergesetzt. Dabei sind in Athen und Kassel 21 dokumentarische und essayistische Kurzportraits von documenta 14 Künstler*innen.Angeleitet von Jan Peters und Volko Kamensky (Lehrende), in Kooperation mit Änne Seidel (Deutschlandfunk) und der documenta 14.

Ibrahim Mahama: Ibrahim Mahama, ein aus Ghana stammender Künstler, untersucht mit seiner Arbeit „Check Point Sekondi Loco. 1901–2030. 2016–2017“ die Beziehungen zwischen unterschiedlichen Orten aufgrund ihrer Entstehung. Während der documenta 14 in Kassel die, der Henschelhallen und der Torwache. Portrait erstellt von Karl Brunnengräber, Mitarbeit: Johanna Groß, Daniel Hellwig und Till Krüger, Deutschland 2017 / 04:22 Min. / englisch / deutsche UT

Marta Minujin: Marta Minujíns „Parthenon der Bücher“ ist nicht nur das größte Kunstwerk der documenta 14, sondern auch eines der baulich aufwändigsten. Bereits im Oktober 2016 wurde auf dem Kasseler Friedrichsplatz der Grundstein gelegt. Das Kunstwerk setzt sich aus Bücherspenden aus aller Welt zusammen. Als Mahnmal gegen Zensur erinnert dieser Parthenon auch an die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten, die 1933 genau hier, auf dem Friedrichsplatz, stattgefunden hat. Portrait erstellt von Helena Buttgereit und Melina Werner, Deutschland 2017 / 01:35 Min. / englisch, deutsch / deutsche UT

Maria Hassabi: Staging: Ein Portrait entlang einer Auswahl von Performances von Maria Hassabis documenta-Arbeit „Staging“. Alltägliche Bewegungen werden durch eine Temporeduzierung zu einer Andersartigkeit transformiert. Die Körper der Tänzer/innen werden zu einem Medium. Die New Yorker Künstlerin bespielte mit ihrem Werk die „Neue Neue Galerie“. Portrait erstellt von Karl Brunnengräber, Deutschland 2017 / 04:04 Min. / keine Dialoge

Mattin: Social Dissonance: Fragmentarisch nähern sich die Studierenden den zentralen Fragen, die Mattins documenta-Arbeit aufwirft: Wie erleben wir Gesellschaft? Welchen herrschenden Machtverhältnissen sind wir ausgesetzt? Wie verhalten wir uns, wenn wir anderen Befehle erteilen? In „Social Dissonance“ werden die Betrachtenden selbst Teil des Kunstwerks. Bewusst wird die Linie zwischen Kunst und Gesellschaftsexperiment durchbrochen, um das Ich im kollektiven Miteinander zu erforschen. Portrait erstellt von Malika Salama und Bahiyyeh Panahi, Deutschland 2017 / 04:16 Min. / englisch, deutsch / deutsche UT

Marina Gioti: Julia Allnoch und Till Krüger haben die griechische Filmemacherin Marina Gioti im Mai in Athen getroffen – in genau dem Kino, in dem kurz zuvor ihr documenta-Beitrag „The Invisible Hands“ gezeigt wurde. Mag Kino im Allgemeinen für eine Blackbox gehalten werden – dieses Kino hat eine gigantisches Schiebedach und öffnet sich dem Athener Himmel. Im auf schwarz-weiß Super-8-Material gedrehten Filmporträt, erklärt Marina Gioti die Hintergründe ihrer zweiten documenta-Arbeit „The Secret School“, die sie in der Neuen Galerie in Kassel zeigte. Portrait erstellt von Julia Allnoch und Till Krüger, Griechenland, Deutschland 2017 / 03:38 Min. / englisch / deutsche UT

Lala Meredith-Vula: Das filmische Portrait zeigt Lala Meredith-Vula im Gespräch mit Studierenden. Die Künstlerin erklärt, dass Kunst für sie eine Form der Poesie sei – sie versuche, die Schönheit des Lebens um sie herum einzufangen und in ihre Kunstwerke zu transportieren. Schon als Kind erkannte sie die Kunst für sich als einen universellen Kommunikationsschlüssel, der alle Sprachbarrieren überwindet. Portrait erstellt von Malika Salama, Gesprächsszene mit Adina Schinauer, Beryl Kappelmann und Luiza Quintanicha, Deutschland 2017 / 02:51 Min. / englisch, deutsch / deutsche UT

Guillermo Galindo: Sonic Exodus: Das filmische Portrait zeigt den Künstler Guillermo Galindo bei einem Auftritt in der Kasseler documenta-Halle. Neben der „War Map“ schuf Galindo für die documenta 14 einige weitere Arbeiten, die dort zu sehen sind: Aus Überresten von Flüchtlingsbooten, die der Künstler auf einer griechischen Insel gefunden hat, baute er Musikinstrumente. In der Performance „Sonic Exodus“ bespielen Galindo und seine Performancegruppe (Matthias Schubert, Mathias Reuter, Slav Ramadan) diese in der Tradition mexikanischer Riten. Das Portrait gibt einen Einblick in die 30-minütige Performance. Portrait erstellt von Till Krüger, Deutschland 2017 / 03:17 Min. / keine Dialoge

Gernot Minke: Mit einer Super-8-Kamera begleitet Malika Salama den Architekten Gernot Minke bei den letzten Handgriffen in seinen Lehmbauten. Zwischen sich im Wind wiegendem Raps und Plätzen der Ruhe, blickt er auf sein lebendiges Kunstwerk, prüft hier und da die Sitzgelegenheiten oder streicht über die raue Oberfläche seiner Bauten. Portrait erstellt von Malika Salama (Kamera) und Sita Scherer (Schnitt), Deutschland 2017 / 02:13 Min. / keine Dialoge 

Pope.L: Whispering Campaign: „Ignoranz ist eine Tugend“ – über ganz Kassel hinweg waren sie verteilt, die Lautsprecher des Künstlers Pope.L die uns sanft in Englisch, Griechisch und Deutsch zuflüsterten. Portrait erstellt von Till Krüger (Kamera) und Daniel Hellwig (Schnitt), Deutschland 2017 / 00:36 Min. / englisch, deutsch, griechisch

Georgia Sagri: Die Regelmäßigkeit des Herzschlags und der Rhythmus des eigenen Körpers ermöglicht es, in Interaktion zu treten, meint die griechische Künstlerin Georgia Sagri. Sie nutzt ihren eigenen Leib als Ausgangspunkt und ergänzt die Performances durch Skulpturen einzelner Körperteile. In einem Ritual trägt sie den Gehörgang vom Inneren ins Äußere der Stadt und lässt das Kunstwerk so zu einem gemeinschaftlichen Ensemble werden. Portrait erstellt von Alexandra Münzner, Bahiyyeh Panahi und Malika Salama, Deutschland 2017 / 05:02 Min. / englisch, deutsch / deutsche UT 

Mary Zygouri: Analoges, mit Caffenol entwickeltes Filmmaterial erzeugt bei diesem Portrait eine Ästhetik, die auf eine andere, in der Vergangenheit liegende Zeitebene verweist. Auf diese Weise wird bereits über das dem Filmporträt zugrunde liegende Material direkt Bezug genommen auf die documenta-Arbeit von Mary Zygouri, in der die Künstlerin einen Bogen aus dem Jahr 1944 bis ins Heute spannt. Portrait erstellt von Sita Scherer, mit Aufnahmen von der Dirty Athens Brass Band, Deutschland 2017 / 05:00 Min. / englisch / deutsche UT 

Olaf Holzapfel: Johanna Groß und Daniel Hellwig haben Olaf Holzapfel bei den Aufbauarbeiten im Kasseler Palais Bellevue begleitet und ihn in der Karlsaue getroffen, wo der Künstler das Richtfest der bereits einige Wochen zuvor aufgestellten Außenskulptur „Trassen“ mit seinen Zimmerleuten feierte. In dem dokumentarischen Portrait spricht Holzapfel über seine Werkgruppe „Zaun“: Vermeintliche Kontraste, wie Kultur und Natur, sowie die noch immer relevante Handwerkskunst des Fachwerks fügen sich in seinem Beitrag für die documenta 14 zu einem größeren Ganzen zusammen. Portrait erstellt von Johanna Groß und Daniel Hellwig, Deutschland 2017 / 03:43 Min. / deutsch 

Ben Russel: Wenn man ein Interview geben soll, aber auch in den Waschsalon muss, warum nicht beides kombinieren? Warum nicht die schmutzige Wäsche in der Öffentlichkeit waschen? Tobi Sauer traf Ben Russell in einem Waschsalon. Das dort gefilmte stumme Super-8-Material wurde anschließend mit Kaffee, Vitamin C und Waschsoda entwickelt. (Ben Russell selbst arbeitet bevorzugt analog.) Die im Interview gesprochenen Worte könnten höchstens Lippenleser/innen rekonstruieren. Was aber jeder in Ben Russells Gesicht lesen kann, ist eine Ruhe und Gelassenheit, die in hartem Kontrast zum rastlos rumorenden Schleudergang der Waschmaschinen steht. Portrait erstellt von Tobias Sauer, mit Dank an Jan Heise, Amelie Jakubek, Till Krüger, Daniel Maaß, Alma Weber, Deutschland 2017 / 02:13 Min. / keine Dialoge

Anton Kats: Produzieren, Senden, Empfangen. Das „Narrowcast House“ im Kasseler Norden ist eine Schnitt- stelle zwischen der documenta 14 und lokalen Initiativen. Anton Kats, Künstler und Mitarbeiter der documenta 14, gestaltete hier gemeinsam mit seinem Team Sound- und Radio-Workshops. Portrait erstellt von Karl Brunnengräber, Deutschland 2017 / 03:32 Min. / englisch / deutsche UT

Angelo Plessas: Angelo Plessas setzt sich mit dem Medium Internet auseinander und installiert begehbare Objekte. Das Kollektiv steht im Mittelpunkt seiner Arbeit und wird mit in den Prozess einbezogen. Über verschiedene Monitore wird man Teil der Brother/ Sisterhood Bewegung. Die Atmosphäre lädt zum Verweilen ein und ist gedacht als Ort der Ruhe. Eine Soundcollage aus musikalischen Klängen und Statements erschafft dabei im Raum eine vielschichtige Stimmung. Portrait erstellt von Malika Salama, Deutschland 2017 / 03:45 Min. / englisch / deutsche UT 

Joar Nango: European Everything: Sanfte Strukturen, weiche Felle, flackernde Neon- röhren. Joar Nango vermischt in seiner Installation „European Everything“ verschiedene Materialien, die den Betrachtenden an die improvisierte Sami-Architektur erinnern soll. Portrait erstellt von Till Krüger (Kamera) und Daniel Hellwig (Schnitt), Deutschland 2017 / 00:40 Min. / keine Dialoge 

Rainer Oldendorf: „Wenn man anfängt, Sachen übereinanderzulegen, so ab fünf, sechs, entsteht eine ganz komische Situation“, erzählt Rainer Oldendorf von den Anfängen einer Soundarbeit. In je 15 Farb- und Schwarzweißfotografien – so viele, wie auf den Film passten – und Mitschnitten eines Gesprächs porträtiert Holger Jenss den Künstler und seine Arbeit „marco14 und CIAM4 / Schiffbruch mit Zuschauer“, die er während der documenta 14 an verschiedenen Orten in Athen und Kassel installiert hat. Portrait erstellt von Holger Jenss, Griechenland, Deutschland 2017 / 03:04 Min. / deutsch 

Jonas Mekas: Bevor er zu einer Schlüsselfigur des US-amerikanischen Avantgardefilms wurde, war der während des Zweiten Weltkrieges aus Litauen geflüchtete Jonas Mekas in Lagern für „Displaced Persons“ untergebracht, u.a. in Kassel-Mattenberg. Während dieser Zeit kaufte er jede Menge Bücher und die Kasseler Bibliothek wurde zu seinem „zweiten Zuhause“. Da die Künstler/innen und Kunstwerke einer Ausstellung wie der documenta nicht nur für sich allein stehen, sondern auch in einen Dialog miteinander treten, werden die Worte des inzwischen 94-jährigen Mekas mit Bildern des „Parthenon der Bücher“ von Marta Minujín und der Performance „Spinal Discipline“ von Irena Haiduk verknüpft. Für sie alle spielt das emanzipatorische Potenzial von Büchern eine Rolle. Portrait erstellt von Tobi Sauer, mit Kunstwerken von Irena Haiduk "Spinal Discipline" (performt von: Julia Allnoch, Isabella Artadi, Annika Katja Boll, Mona Eing, Özgür Genc, Andara Shastika, Wenti Sheng) und Marta Minujín "The Parthenon of Books", Voice-Over: Jonas Mekas, Dank an: Saul Judd, Sebastian Mekas, Ann Carolin Renninger, Sita Scherer, Deutschland 2017 / 02:35 Min. / englisch / deutsche UT 

Cecilia Vecuña: Das filmische Portrait zeigt eine Auswahl von Szenen aus Vicuñas Performance „Breaking the Heart of Creation“. In dieser reagiert sie auf die Stimmung des Raumes – ohne zu denken, sondern allein mit ihrer Gabe, räumliche Gedichte zu komponieren. Die Künstlerin schafft so einen Moment der Zusammengehörigkeit, der Berührung, des Schweigens. Das Portrait Cecilia Vicuñas entstand während des öffentlichen Programms der documenta 14 im Fridericianum. Portrait erstellt von Karl Brunnengräber, Deutschland 2017 / 01:53 Min. / keine Dialoge

1 Meter pro Sekunde ohne Lucius Burckhardt: Rot, Gelb, Grün. 1 Meter pro Sekunde ohne Lucius Burckhardt. Portrait erstellt von Karl Brunnengräber, Deutschland 2017 / 03:40 Min. / deutsch 

Wang Bing: Der chinesische Regisseur Wang Bing drehte seine Filme bisher digital, z.B. „15 Hours“, der aus einer einzigen 15-stündigen Einstellung besteht. In Kassel hat er seine erste analoge 16mm-Kamera, eine Bolex, gekauft. Mit einer Stoppuhr testet er, wie lange er am Stück filmen kann. Portrait erstellt von Tobias Sauer, Übersetzung: Wenti Sheng, Dank an Liz Li, mit einem Sound-Ausschnitt aus: "Tie Xi Qu: West of the Tracks" (Wang Bing, 2002), Deutschland 2017 / 05:11 Min. / chinesisch / deutsche UT Regie: Tobi Sauer