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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 830 460 41

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Geschäftsführung
Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer@hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Ilka Brosch (dienstags und mittwochs) - brosch@hfmakademie.de
Csongor Dobrotka (freitags) - dobrotka@hfmakademie.de
Klaus Schüller (donnerstags und freitags) - schueller@hfmakademie.de
Mariana Schneider (mittwochs und donnerstags) - info@hfmakademie.de

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    Material #2: Arbeiten der Klasse Film und bewegtes Bild

    Unglückliche, protestierende, beobachtete, atmende, bewegte Menschen – sie alle finden sich in den Arbeiten von Studierenden der Klasse Film und Bewegtes Bild (Prof. Jan Peters / Anna Berger) der Kunsthochschule Kassel. Zu Beginn des neuen Jahres wird ein filmisches Programm im Kasseler Bali-Kino zu sehen sein.
    Bereits zum zweiten Mal präsentiert die Klasse Film und bewegtes Bild ein eigens von...

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    Unglückliche, protestierende, beobachtete, atmende, bewegte Menschen – sie alle finden sich in den Arbeiten von Studierenden der Klasse Film und Bewegtes Bild (Prof. Jan Peters / Anna Berger) der Kunsthochschule Kassel. Zu Beginn des neuen Jahres wird ein filmisches Programm im Kasseler Bali-Kino zu sehen sein.

    Bereits zum zweiten Mal präsentiert die Klasse Film und bewegtes Bild ein eigens von den Studierenden kuratiertes Programm vor einem öffentlichen Publikum. Neben Dokumentar-, Essay-, Experimental- und Spielfilmen die digital produziert wurden, werden auch analoge gedrehte, zumeist selbstentwickelte Super 8 und 16mm Filme auf der großen Kinoleinwand zu sehen sein. Die Vielfältigkeit der Werke verbindet das gemeinsame Interesse am Material, sowie die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Medium Film. Im Anschluss an den Filmblock wird es ein moderiertes Künstler*innengespräch geben.

    Material # 2 – Arbeiten der Klasse Film und bewegtes Bild beginnt am 23. Januar 2019 um 22:15 im Großen Bali (Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel). 
    Das Programm:

    „Redd“, Sören Senkök, 1.53 min
    „Schicht“, Jia You, 3 min
    „RAW-MD“, Alexandra Münzner, 4 min
    „Menschen im Zoo“, Silke Körber und Lucas Melzer, 5 min,
    „Simba in New York”, Tobi Sauer, 32 min
    „People doing moves”, 9 min, Martin Klukas
    „Die Reise“, Johanna Groß und Daniel Hellwig, 5 min
    „Unglücklichsein“, Tobi Sauer, 20 min
    „Breath 4”, Vishnoir Kim, 3 min
    „G20 excerpts”, Christian Grasse, 12 min


    Chen Sheinberg: Körper in Bewegung im Raum: TOUTE UNE NUIT

    Toute une Nuit ist ein Film der Körpersprache, in dem kleine Gesten von Begehren und Verlust in stilisierter Form in unterschiedlichen Paarkonstellationen an verschiedenen Orten in einer nächtlichen Stadt wiederholt und variiert werden.

    Dieser Vortrag geht der Frage nach, wie Chantal Akerman körperliche Bewegung als Stilmittel einsetzt und macht den Versuch die Bewegung von Figurengruppen...

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    Toute une Nuit ist ein Film der Körpersprache, in dem kleine Gesten von Begehren und Verlust in stilisierter Form in unterschiedlichen Paarkonstellationen an verschiedenen Orten in einer nächtlichen Stadt wiederholt und variiert werden.

    Dieser Vortrag geht der Frage nach, wie Chantal Akerman körperliche Bewegung als Stilmittel einsetzt und macht den Versuch die Bewegung von Figurengruppen innerhalb des Bildausschnitts in unterschiedlichen Situationen als Ergebnis von Akermans einzigartiger filmischen Choreographie zu lesen. Zugleich wird der Vortrag dem Ton als Element dieser Choreographie besondere Aufmerksamkeit widmen.

    Chen Sheinberg ist Regisseur von Experimental- und Dokumentarfilmen, Kurator und Dozent in Tel Aviv. Seine filmischen Arbeiten wurden in der Londoner Whitechapel Gallery und an den Festivals Rotterdam und Oberhausen gezeigt. Für das Center for Contemporary Art in Te Aviv kuratierte er u.a. Filmreihen über Hollywood und die Avant-Garde sowie eine Retrospektive der Werke von Chantal Akerman.

    Vortrag in englischer Sprache.

    Film: Toute une Nuit, B/F 1982, 99 min.

    Ort: Kino des Deutschen Filmmuseums, Schaumainkai 41, Frankfurt am Main. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220.

    Ton-Bild-Zeit: Filmemacher/innen und ihr Werk

    Klasse Film und bewegtes Bild der Kunsthochschule Kassel (Prof. Jan Peters)
    In Kooperation mit dem Kasseler Dokfest
    Diese süße Wiese
    Deutschland / Marokko 2018
    Regie: Jasmin Preiß
    71 Min. / Deutsch mit englischen Untertiteln
    Jasmin Preiß portraitiert Karim Aouaj El Kasmi. Sie begleitet den Freund und Künstlerkollegen auf seiner exzessiven Suche nach einem selbstbestimmten Dasein, folgt ihm...

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    Klasse Film und bewegtes Bild der Kunsthochschule Kassel (Prof. Jan Peters)
    In Kooperation mit dem Kasseler Dokfest

    Diese süße Wiese
    Deutschland / Marokko 2018
    Regie: Jasmin Preiß
    71 Min. / Deutsch mit englischen Untertiteln

    Jasmin Preiß portraitiert Karim Aouaj El Kasmi. Sie begleitet den Freund und Künstlerkollegen auf seiner exzessiven Suche nach einem selbstbestimmten Dasein, folgt ihm bedingungslos an die Ränder seiner prekären Lebensbedingungen, übernimmt seinen treibenden Rhythmus und registriert die Diskrepanzen zwischen der Realität und seinen Vorstellungen ohne Urteil. Mit einer präzisen Handkamera fängt sie einen Menschen und seine Lebensenergie ein und setzt ihm ein authentisches Denkmal.

    Der Film wurde auf dem 35. Kasseler Dokfest mit dem Goldenen Schlüssel ausgezeichnet.

    Im Anschluss: Jasmin Preiß im Gespräch mit Jan Peters und Gerhard Wissner

    Eintritt. 6,50 €

    Kunsthochschule Kassel: TRICKREICH 2019

    Wie jedes Jahr im Februar zeigt die Animationsklasse der Kunsthochschule Kassel ihre Jahresproduktion und stellt die elementaren Fragen des Lebens: Passt der Skorpion zum Fisch? - Lieber ein Osterei oder ein Opferlamm? - Was macht die Ananas auf der Pizza? - Lassen Sie sich inspirieren und finden Sie Ihre eigene Antwort!

    Termin und Ort:

    Vom 6. bis 8. Februar 2019, jeweils um 22.15 Uhr
    im Bali...

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    Wie jedes Jahr im Februar zeigt die Animationsklasse der Kunsthochschule Kassel ihre Jahresproduktion und stellt die elementaren Fragen des Lebens: Passt der Skorpion zum Fisch? - Lieber ein Osterei oder ein Opferlamm? - Was macht die Ananas auf der Pizza? - Lassen Sie sich inspirieren und finden Sie Ihre eigene Antwort!

    Termin und Ort:

    Vom 6. bis 8. Februar 2019, jeweils um 22.15 Uhr
    im Bali Kino im KulturBahnhof Kassel
    Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel

    Alle Informationen gibt es auf der Website.

    Patricia White. Die Einzigartigkeit von Chantal Akermans JE TU IL ELLE

    Chantal Akerman drehte Je tu il elle schnell, fast in Eile, um der Schauspielerin Delphine Seyrig, mit der sie Jeanne Dielman drehen würde, eine Probe ihres Talents zu liefern. 
    Die Liebesszene zwischen der Hauptfigur Julie, gespielt von Akerman selbst, und einer anderen Frau, bleibt ein Meilenstein in der Geschichte der filmischen Darstellung lesbischer Liebe. Dieser Vortrag zeichnet die...

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    Chantal Akerman drehte Je tu il elle schnell, fast in Eile, um der Schauspielerin Delphine Seyrig, mit der sie Jeanne Dielman drehen würde, eine Probe ihres Talents zu liefern. 

    Die Liebesszene zwischen der Hauptfigur Julie, gespielt von Akerman selbst, und einer anderen Frau, bleibt ein Meilenstein in der Geschichte der filmischen Darstellung lesbischer Liebe. Dieser Vortrag zeichnet die Bedeutung dieses Films für Akermans Werk und das Kino im Ganzen nach, in dem er autobiographische Elemente in Akermans Werk und Auftritte der Regisseurin vor der Kamera auf dieses außergewöhnliche Langfilmdebüt zurück führt.

    Patricia White ist Eugene Lang Research Professor und Chair of Film and Media Studies am Swarthmore College. Zu ihren Büchern zählen Women’s Cinema/World Cinema: Projecting Contemporary Feminisms (Duke University Press, 2015) und Uninvited: Classical Hollywood Cinema and Lesbian Representability (Indiana University Press, 1999. Sie ist Mitherausgeberin der führenden feministischen Filmzeitschrift Camera Obscura, deren 100. Ausgabe Chantal Akerman gewidmet ist und im März 2019 erscheint.

    Filmvorführung: Je Tu Il Elle, B/F 1974, 86 min.

    Vortrag in englischer Sprache.

    Die Reihe findet im Kino des Deutschen Filminstituts & Filmmuseums statt (Schaumainkai 41, Frankfurt am Main). Eintritt: 5 €. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter: 069 / 961 220-220.

    (Öffentlich)

    Film, Diskussion, Vortrag

    Frankfurt

    An Evening with Babette Mangolte

    „Schon als Kind war ich extrem interessiert am Theater, und in meinen ersten Jahren in New York entdeckte ich zudem den Tanz. Ein heraustechender Zug der Arbeit von Pina Bausch ist die Kombination von beidem. Mich interessiert das Problem, wie man eine Live-Vorführung filme kann, ohne dass es statisch wirkt.“
    Babette Mangolte ist Kamerafrau und Filmemacherin in New York und Professorin an der...

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    „Schon als Kind war ich extrem interessiert am Theater, und in meinen ersten Jahren in New York entdeckte ich zudem den Tanz. Ein heraustechender Zug der Arbeit von Pina Bausch ist die Kombination von beidem. Mich interessiert das Problem, wie man eine Live-Vorführung filme kann, ohne dass es statisch wirkt.“

    Babette Mangolte ist Kamerafrau und Filmemacherin in New York und Professorin an der University of California in San Diego. Sie hat mehrere Filme mit Chantal Akerman realisiert, darunter Jeanne Dielman und News from Home. Ihre eigenen Filmarbeiten kreisen u.a. um Fragen der Choreographie und der Performance.

    Filmvorführung: 

    18 Uhr: What Maisie Knew (USA 1975), 60 min., Steve Paxton at Dia (USA 2014), 8 min., Staging Lateral Pass (USA 2013), 31 min.,
    R: Babette Mangolte,

    20 Uhr: Un jour Pina a demandé, B/F 1974, R: Chantal Akerman, 60 min.

    Sonia Campanini. Follow me quietly. Akermans Poetik von Raum und Bewegung

    In ihrem ersten langen Film Hotel Monterey (1972) dokumentiert Chantal Akerman eine Nacht in einem billigen Hotel auf der Upper East Side in Manhattan. Sie erkundet das Hotel von unten bis oben: die Lobby und die Lounge, die dunklen Aufzüge, die spärlich erleuchteten Korridore und Flure, die kargen Zimmer. Diese Räume rahmt sie in langen, stillen Einstellungen, in einem Stil, der den...

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    In ihrem ersten langen Film Hotel Monterey (1972) dokumentiert Chantal Akerman eine Nacht in einem billigen Hotel auf der Upper East Side in Manhattan. Sie erkundet das Hotel von unten bis oben: die Lobby und die Lounge, die dunklen Aufzüge, die spärlich erleuchteten Korridore und Flure, die kargen Zimmer. Diese Räume rahmt sie in langen, stillen Einstellungen, in einem Stil, der den Dokumentarfilm mit dem Experimentalfilm zusammen bringt. In ähnlicher Weise wie auch im Kurzfilm La Chambre beobachtet die Kamera den Raum mit poetischer Geste und wird zur Zeugin der vielfältigen Bezüge zwischen den Räumen und ihren Bewohner.

    Sonia Campanini ist Juniorprofessorin für Filmkultur an der Goethe-Universität, wo sie für den Studiengang “Filmkultur: Archivierung, Programmierung, Präsentation” verantwortlich ist.

    Filmvorführung: Hotel Monterey, B/USA 1973, 62 min., und La Chambre, B/USA, 11 min.

    Die Reihe findet im Kino des Deutschen Filminstituts & Filmmuseums statt (Schaumainkai 41, Frankfurt am Main). Eintritt: 5 €. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter: 069 / 961 220-220.

    Alisa Lebow. Distanz rahmen: NEWS FROM HOME

    Chantal Akermans News from Home wird mitunter als Liebeserklärung an ihre Mutter beschrieben, kann aber auch als Darstellung einer Distanzerfahrung verstanden werden. Während die damals 27 Jahre alte Akerman die täglichen Briefe ihrer Mutter laut vorliest, sehen wir Szenen aus einer gänzlich anderen Welt. Der Zwiespalt könnte kaum offensichtlicher sein. 
    Der Film ist zugleich ein Dokument...

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    Chantal Akermans News from Home wird mitunter als Liebeserklärung an ihre Mutter beschrieben, kann aber auch als Darstellung einer Distanzerfahrung verstanden werden. Während die damals 27 Jahre alte Akerman die täglichen Briefe ihrer Mutter laut vorliest, sehen wir Szenen aus einer gänzlich anderen Welt. Der Zwiespalt könnte kaum offensichtlicher sein. 

    Der Film ist zugleich ein Dokument einer sehr eigenen Anschauung von New York und einer Beziehung zwischen einer Mutter und einer Tochter, die höchst unterschiedliche Leben führen. Die Distanz ist eine physische und psychische, die in den Zwischenräumen zwischen Ton und Bild lesbar wird.

    Alisa Lebow ist Filmwissenschaftlerin und Filmemacherin und lehrt an der University of Sussex. Sie ist Spezialistin für Dokumentarfilm und befasst sich besonders mit den dokumentarischen Arbeiten von Chantal Akerman. Ihr jüngstes Projekt, “Filming Revolution” (Stanford University Press, 2018) ist eine interactive, webbasierte studie zur Filmproduktion in Ägypten seit der Revolution (http://filmingrevolution.supdigital.org/).

    Filmvorführung: News from Home, F/B 1977, 98 min.

    Vortrag in englischer Sprache.

    Die Reihe findet im Kino des Deutschen Filminstituts & Filmmuseums statt (Schaumainkai 41, Frankfurt am Main). Eintritt: 5 €. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter: 069 / 961 220-220.


    Laliv Melamed. Hier/Da: Chantel Akermans LA-BAS

    “Wenn ich aus dem Fenster schaue, gehe ich ganz in mich hinein”, sagt Chantal Akerman in ihrem Film LÀ-BAS von 2006. Einer Einladung folgend, hielt sie sich für einige Wochen in Tel Aviv auf. Die meiste Zeit schloss sie sich in ihre Wohnung ein und richtete die Kamera auf die Sicht aus dem Fenster der Wohnung. Das „dort unten“ des Titels bezieht sich auf die Straße draußen, aber auch auf einen...

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    “Wenn ich aus dem Fenster schaue, gehe ich ganz in mich hinein”, sagt Chantal Akerman in ihrem Film LÀ-BAS von 2006. Einer Einladung folgend, hielt sie sich für einige Wochen in Tel Aviv auf. Die meiste Zeit schloss sie sich in ihre Wohnung ein und richtete die Kamera auf die Sicht aus dem Fenster der Wohnung. Das „dort unten“ des Titels bezieht sich auf die Straße draußen, aber auch auf einen Platz jenseits des Sichtbaren, einen inneren, imaginären Ort. In dem sie nach draußen schaut, richtet Akerman unsere Aufmerksamkeit nicht nur auf die befremdliche Gegenwart Israels, die sie vom Fenster aus sehen kann, sondern auch auf das Versprechen einer Zukunft, das Israel einmal gab. 

    Die Spannung zwischen Innen und Außen, zwischen Hier und Da in Akermans Film lässt sich als paradigmatisch für ein kritisches Nachdenken über die konfliktreiche Realität Israels verstehen.

    Laliv Melamed ist Post-Doc-Forscherin am Graduiertenkolleg “Konfigurationen des Films” an der Goethe-Universitt Frankfurt. Sie promovierte in Filmwissenschaft an der New York University und war research fellow am Edmond J. Safra Center for Ethics der Universität Tel Aviv. 

    Sie ist außerdem Kuratorin und Programmgestalterin für Docaviv, das Tel Aviv Documentary Film Festival.

    Filmvorführung: LÀ-BAS, B/F 2006, 78 min.

    Vortrag in englischer Sprache.

    Die Reihe findet im Kino des Deutschen Filminstituts & Filmmuseums statt (Schaumainkai 41, Frankfurt am Main). Eintritt: 5 €. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter: 069 / 961 220-220.


    Eva Kuhn. Vor und nach Jeanne Dielman

    „It felt as though there was a before and after Jeanne Dielman just as there had once been a before and after Citizen Kane“ (Laura Mulvey 2016).
    Der Vortrag untersucht das frühe Meisterwerk von Chantal Akerman in seiner Spannung zwischen realistischem Inhalt und radikal künstlerischer Form und fragt nach den Gründen für die grosse Bedeutung dieses Films im kunst- bzw. filmtheoretischen sowie...

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    „It felt as though there was a before and after Jeanne Dielman just as there had once been a before and after Citizen Kane“ (Laura Mulvey 2016).

    Der Vortrag untersucht das frühe Meisterwerk von Chantal Akerman in seiner Spannung zwischen realistischem Inhalt und radikal künstlerischer Form und fragt nach den Gründen für die grosse Bedeutung dieses Films im kunst- bzw. filmtheoretischen sowie sozialpolitischen Kontext seines Erscheinens im Jahre 1975. Zugleich versteht der Vortrag den Film als Beitrag zu einer postfeministischen Repräsentationskritik, in der nicht mehr das Objekt oder Sujet „Frau“, sondern Verfahren der Subjektivierung im Zentrum stehen.

    Eva Kuhn ist Kunst- und Filmwissenschaftlerin, lehrt und publiziert im Schnittbereich Kunst/Kino und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie und Kunstwissenschaft an der Leuphana Universität Lüneburg. Ihre Dissertation "leben-filmen. Das filmische Lebenswerk von Jonas Mekas" wird 2019 bei Fink erscheinen.

    Filmvorführung: JEANNE DIELMAN, 23 QUAI DU COMMERCE, 1080 BRUXELLES, B/F 1975, 201 min.

    Die Reihe findet im Kino des Deutschen Filminstituts & Filmmuseums statt (Schaumainkai 41, Frankfurt am Main). Eintritt: 5 €. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter: 069 / 961 220-220.