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Kontakt

hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 830 460 41

Anfahrtsbeschreibung hier

Sie erreichen uns in der Kernzeit montags bis donnerstags von 10.00 - 16.30 Uhr. 

Geschäftsführung
Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer(at)hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Anne-Kristin Feustel (dienstags und donnerstags) – feustel(at)hfmakademie.de
Csongor Dobrotka (mittwochs) – dobrotka(at)hfmakademie.de
Lara Nahrwold (montags und dienstags) – nahrwold(at)hfmakademie.de
Celina Schimmer (montags und donnerstags) – schimmer(at)hfmakademie.de

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    Ton-Bild-Zeit: Filmemacher/innen und ihr Werk

    Klasse Film und bewegtes Bild der Kunsthochschule Kassel (Prof. Jan Peters)
    In Kooperation mit dem Kasseler Dokfest
    Diese süße Wiese
    Deutschland / Marokko 2018
    Regie: Jasmin Preiß
    71 Min. / Deutsch mit englischen Untertiteln
    Jasmin Preiß portraitiert Karim Aouaj El Kasmi. Sie begleitet den Freund und Künstlerkollegen auf seiner exzessiven Suche nach einem selbstbestimmten Dasein, folgt ihm...

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    Klasse Film und bewegtes Bild der Kunsthochschule Kassel (Prof. Jan Peters)
    In Kooperation mit dem Kasseler Dokfest

    Diese süße Wiese
    Deutschland / Marokko 2018
    Regie: Jasmin Preiß
    71 Min. / Deutsch mit englischen Untertiteln

    Jasmin Preiß portraitiert Karim Aouaj El Kasmi. Sie begleitet den Freund und Künstlerkollegen auf seiner exzessiven Suche nach einem selbstbestimmten Dasein, folgt ihm bedingungslos an die Ränder seiner prekären Lebensbedingungen, übernimmt seinen treibenden Rhythmus und registriert die Diskrepanzen zwischen der Realität und seinen Vorstellungen ohne Urteil. Mit einer präzisen Handkamera fängt sie einen Menschen und seine Lebensenergie ein und setzt ihm ein authentisches Denkmal.

    Der Film wurde auf dem 35. Kasseler Dokfest mit dem Goldenen Schlüssel ausgezeichnet.

    Im Anschluss: Jasmin Preiß im Gespräch mit Jan Peters und Gerhard Wissner

    Eintritt. 6,50 €

    Chen Sheinberg: Körper in Bewegung im Raum: TOUTE UNE NUIT

    Toute une Nuit ist ein Film der Körpersprache, in dem kleine Gesten von Begehren und Verlust in stilisierter Form in unterschiedlichen Paarkonstellationen an verschiedenen Orten in einer nächtlichen Stadt wiederholt und variiert werden.

    Dieser Vortrag geht der Frage nach, wie Chantal Akerman körperliche Bewegung als Stilmittel einsetzt und macht den Versuch die Bewegung von Figurengruppen...

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    Toute une Nuit ist ein Film der Körpersprache, in dem kleine Gesten von Begehren und Verlust in stilisierter Form in unterschiedlichen Paarkonstellationen an verschiedenen Orten in einer nächtlichen Stadt wiederholt und variiert werden.

    Dieser Vortrag geht der Frage nach, wie Chantal Akerman körperliche Bewegung als Stilmittel einsetzt und macht den Versuch die Bewegung von Figurengruppen innerhalb des Bildausschnitts in unterschiedlichen Situationen als Ergebnis von Akermans einzigartiger filmischen Choreographie zu lesen. Zugleich wird der Vortrag dem Ton als Element dieser Choreographie besondere Aufmerksamkeit widmen.

    Chen Sheinberg ist Regisseur von Experimental- und Dokumentarfilmen, Kurator und Dozent in Tel Aviv. Seine filmischen Arbeiten wurden in der Londoner Whitechapel Gallery und an den Festivals Rotterdam und Oberhausen gezeigt. Für das Center for Contemporary Art in Te Aviv kuratierte er u.a. Filmreihen über Hollywood und die Avant-Garde sowie eine Retrospektive der Werke von Chantal Akerman.

    Vortrag in englischer Sprache.

    Film: Toute une Nuit, B/F 1982, 99 min.

    Ort: Kino des Deutschen Filmmuseums, Schaumainkai 41, Frankfurt am Main. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220.

    Material #2: Arbeiten der Klasse Film und bewegtes Bild

    Unglückliche, protestierende, beobachtete, atmende, bewegte Menschen – sie alle finden sich in den Arbeiten von Studierenden der Klasse Film und Bewegtes Bild (Prof. Jan Peters / Anna Berger) der Kunsthochschule Kassel. Zu Beginn des neuen Jahres wird ein filmisches Programm im Kasseler Bali-Kino zu sehen sein.
    Bereits zum zweiten Mal präsentiert die Klasse Film und bewegtes Bild ein eigens von...

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    Unglückliche, protestierende, beobachtete, atmende, bewegte Menschen – sie alle finden sich in den Arbeiten von Studierenden der Klasse Film und Bewegtes Bild (Prof. Jan Peters / Anna Berger) der Kunsthochschule Kassel. Zu Beginn des neuen Jahres wird ein filmisches Programm im Kasseler Bali-Kino zu sehen sein.

    Bereits zum zweiten Mal präsentiert die Klasse Film und bewegtes Bild ein eigens von den Studierenden kuratiertes Programm vor einem öffentlichen Publikum. Neben Dokumentar-, Essay-, Experimental- und Spielfilmen die digital produziert wurden, werden auch analoge gedrehte, zumeist selbstentwickelte Super 8 und 16mm Filme auf der großen Kinoleinwand zu sehen sein. Die Vielfältigkeit der Werke verbindet das gemeinsame Interesse am Material, sowie die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Medium Film. Im Anschluss an den Filmblock wird es ein moderiertes Künstler*innengespräch geben.

    Material # 2 – Arbeiten der Klasse Film und bewegtes Bild beginnt am 23. Januar 2019 um 22:15 im Großen Bali (Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel). 
    Das Programm:

    „Redd“, Sören Senkök, 1.53 min
    „Schicht“, Jia You, 3 min
    „RAW-MD“, Alexandra Münzner, 4 min
    „Menschen im Zoo“, Silke Körber und Lucas Melzer, 5 min,
    „Simba in New York”, Tobi Sauer, 32 min
    „People doing moves”, 9 min, Martin Klukas
    „Die Reise“, Johanna Groß und Daniel Hellwig, 5 min
    „Unglücklichsein“, Tobi Sauer, 20 min
    „Breath 4”, Vishnoir Kim, 3 min
    „G20 excerpts”, Christian Grasse, 12 min


    Tim Griffin: Akermans Dispositionen

    Ursprünglich wollte Chantal Akerman einen Film über William Faulkner drehen. Was sie im amerikanischen Süden fand, brachte sie dazu, das Projekt neu zu disponieren. Sud (1999) ist ein Dokumentarfilm über die Auswirkungen des Lynchmordes an James Byrd Jr. Im Jahr 1998 auf die Bewohner der Stadt Jasper, Texas.
    Tim Griffin ist Leiter und Chefkurator des New Yorker Kunst- und Performanceraums The...

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    Ursprünglich wollte Chantal Akerman einen Film über William Faulkner drehen. Was sie im amerikanischen Süden fand, brachte sie dazu, das Projekt neu zu disponieren. Sud (1999) ist ein Dokumentarfilm über die Auswirkungen des Lynchmordes an James Byrd Jr. Im Jahr 1998 auf die Bewohner der Stadt Jasper, Texas.

    Tim Griffin ist Leiter und Chefkurator des New Yorker Kunst- und Performanceraums The Kitchen, wo er u.a. 2013 Chantal Akermans Ausstellung „Maniac Shadows“ veranwortete. Griffin erwarb seinen Abschluss in Literatur am Bard College und war von 2003 bis 2010 Chefredakteur der Zeitschrift Artforum.

    Vortrag in englischer Sprache.
    Im Anschluß Film: Sud, F/B 1999, 71 min.

    Ort: Kino des Deutschen Filmmuseums, Schaumainkai 41, Frankfurt am Main. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220.

    Kracauer Lectures Wintersemester 2018 / 19

    Julia Noordegraaf about

    Over the past two decades, academic and cultural heritage institutions have made significant progress in the digitization of audiovisual media content and related materials, such as archival records, newspapers and program guides. In correspondence to these digitization efforts, media scholars have increasingly adopted software available for the creation of databases...

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    Julia Noordegraaf about

    Digital Archives and Methods for Media Historiography

    Over the past two decades, academic and cultural heritage institutions have made significant progress in the digitization of audiovisual media content and related materials, such as archival records, newspapers and program guides. In correspondence to these digitization efforts, media scholars have increasingly adopted software available for the creation of databases with structured data on various aspects of the production, distribution and reception contexts. And finally, various new tools have been developed for exploring these new, digital collections and analyzing the data contained in them, such as tools for text mining, image analysis, geographical mapping or network visualization (Ross et al. 2009; Acland and Hoyt 2016). In combination, these advances enable the development of new forms of analysis, which were very difficult in the past, such as exploring large audiovisual collections for historical trends in genre and visual idiom, or tracing evolving political and cultural narratives in such collections across different media and over longer periods of time. At the same time, during their digitization and subsequent processing in computational tools for search, analysis and visualization, analogue sources are transformed in ways that influence their status as sources of knowledge and that require new forms of literacy to assess the impact of these transformations on interpreting them.

    This lecture focuses on the epistemological and methodological consequences of working with digitized archival sources and digital tools in media historical research. It is based on ongoing research in the field of digital media historiography and recent experiences with building the CLARIAH Media Suite, part of the Dutch national infrastructure for digital humanities research. Such a reflection starts at the archive: the context in which these sources have been collected, preserved, organized and made accessible. How do media objects transform with digitization, what information is lost, what is added? Second, I focus on the interfaces that provide access to digitized archival collections, analyzing the ways in which they allow researchers to assess the archival processing of the underlying material. Finally, I reflect on the new methods needed to work with these digitized collections in the practice of media historical research.


    Julia Noordegraaf is professor of Digital Heritage in the department of Media Studies at the University of Amsterdam. She is director of the Amsterdam Centre for Cultural Heritage and Identity (ACHI), one of the university’s research priority areas, where she leads the digital humanities research program Creative Amsterdam (CREATE) that studies the history of urban creativity using digital data and methods. Noordegraaf’s research focuses on the preservation and reuse of audiovisual and digital heritage.

    She has published, amongst others, the monograph Strategies of Display (2004/2012) and, as principal editor, Preserving and Exhibiting Media Art (2013) and acts as principal editor of the Cinema Context database on Dutch film culture. She currently leads research projects on the conservation of digital art (in the Horizon 2020 Marie Curie ITN project NACCA) and on the reuse of digital heritage in data-driven historical research (besides CREATE in the Amsterdam Data Science Research project Perspectives on Data Quality and the new, NWO funded project Virtual Interiors as Interfaces for Big Historical Data Research). She is a former fellow of the Netherlands Institute for Advanced Study in the Humanities and Social Sciences and acts as board member for Media Studies in CLARIAH, the national infrastructure for digital humanities research, funded by the Netherlands Organization for Scientific Research, NWO. Noordegraaf currently coordinates the realization of the Amsterdam Time Machine and participates as Steering Committee member in the European Time Machine project that aims to build a simulator for 5.000 years of European history.


    Venue: Casino, Raum 1.811
    Campus Westend, Goethe-Universität Frankfurt am Main

    All Lectures are online here


    In Kooperation mit dem BMBF-Projekt „Die universitäre Sammlung als lebendes Archiv –
Lehre und Forschung im Spannungsfeld von Materialität und Medialität“