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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 830 460 41

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Geschäftsführung
Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer(at)hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Anne-Kristin Feustel (dienstags und donnerstags) – feustel(at)hfmakademie.de
Csongor Dobrotka (mittwochs) – dobrotka(at)hfmakademie.de
Lara Nahrwold (montags und dienstags) – nahrwold(at)hfmakademie.de
Celina Schimmer (montags und donnerstags) – schimmer(at)hfmakademie.de

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    Die Revolution findet trotzdem statt. Das Kino von Pier Paolo Pasolini: „Queer Pasolini?“

    Teorema wird in der Regel mit der Mai-Revolte der Arbeiter und Intellektuellen in Europa vom Mai 1968 in Verbindung gebracht, dem Jahr, in dem Pasolinis Film produziert, veröffentlicht und zum Gegenstand großer Kontroversen gemacht wurde. Weniger oft wird ein Zusammenhang mit dem symbolischen Ausgangspunkt der „gay liberation“ in den USA im darauffolgenden Jahr hergestellt. Gleichwohl erscheint...

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    Teorema wird in der Regel mit der Mai-Revolte der Arbeiter und Intellektuellen in Europa vom Mai 1968 in Verbindung gebracht, dem Jahr, in dem Pasolinis Film produziert, veröffentlicht und zum Gegenstand großer Kontroversen gemacht wurde. Weniger oft wird ein Zusammenhang mit dem symbolischen Ausgangspunkt der „gay liberation“ in den USA im darauffolgenden Jahr hergestellt. Gleichwohl erscheint Pasolinis Geschichte eines pansexuellen Racheengels, der vielfältigen gesellschaftlichen und seelischen Aufruhr stiftet, rückblickend in fast schon unheimlicher Weise prophetisch – nicht so sehr mit Blick auf den geschlechterpolitischen Essentialismus der 1970er, dem Pasolini abhold war, sondern mit Blick auf die queeren Umwälzungen, von denen die Welt Jahrzehnte nach Pasolinis Tod erfasst wurde. Meine Analyse dieses Films, der zugleich Pasolinis zeitlosester und derjenige ist, der am stärksten in seinem spezifischen Enstehungszusammenhang verankert bleibt, befasst sich mit den Diskursen, die er ins Spiel bringt, und mit Darstellung von Begehren, Geschlecht und Körper, onscreen und offscreen.

    Ort: Kino des Deutschen Filmmuseums, Schaumainkai 41, Frankfurt. 

    Filmprogramm: Teorema, I 1968, 105 min.

    Thomas Waugh ist Concordia Research Chair in Sexual Representation and Documentary in der Mel Hoppenheim School of Cinema, der Concordia University, Montreal. 2015 erscheint „The Conscience of Cinema: The Films of Joris Ivens 1912–1989“ (Amsterdam University Press).


    3. Filmreihe zum 15. Marburger Kamerapreis 2015

    Der gemeinsam von der Philipps-Universität und der Stadt Marburg verliehene Marburger Kamerapreis geht dieses Jahr an Edward Lachman. Am 08.03.2015 findet hierzu die Preisverleihung in der Alten Aula der Philipps-Universität statt.
    Lachmans abwechslungsreiche Karriere, die sowohl im Dokumentar- wie im Spielfilm angesiedelt ist, reicht vom Independentkino bis hin zu Hollywood-Produktionen, wobei...

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    Der gemeinsam von der Philipps-Universität und der Stadt Marburg verliehene Marburger Kamerapreis geht dieses Jahr an Edward Lachman. Am 08.03.2015 findet hierzu die Preisverleihung in der Alten Aula der Philipps-Universität statt.
    Lachmans abwechslungsreiche Karriere, die sowohl im Dokumentar- wie im Spielfilm angesiedelt ist, reicht vom Independentkino bis hin zu Hollywood-Produktionen, wobei er in seinen Anfängen auch mit den Größen des Neuen Deutschen Films wie Werner Herzog, Wim Wenders und Volker Schlöndorff zusammenarbeitete.
    Als Vorgeschmack auf die Preisverleihung und die 17. Bild-Kunst-Kameragespräche, die am 06. und 07.03. in den Marburger Filmkunsttheatern stattfinden, präsentiert das Filmkunsttheater eine Filmreihe mit folgenden Filmen:
     
    Mi. 04.02. um 20.00 Uhr: I’M NOT THERE (USA/D 2007, 136 Min. OmU)
    Mi. 11.02. um 20.00 Uhr: IMPORT-EXPORT (AUT 2006)
    Mi. 18.02. um 20.00 Uhr: A PRAIRIE HOME COMPANION (USA 2006)
    Mi. 25.02. um 20.00 Uhr: HOWL (USA 2010, 84. Min., OmU)  
     
    Mehr Informationen zum Programm hier
    Infos zum Marburger Kamerapreis hier

    MediaMonday: Die Ergebnisse des Global Game Jam 2015

    Der Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt veranstaltet seit mittlerweile sechzehn Semestern unter der Leitung von Alexander Kehry mit dem MediaMonday eine offene Ringvorlesung, die ausgewählte Aspekte aus den Bereichen Mediensysteme und Medienproduktion thematisiert. Eingeladen werden hochkarätige Referentinnen und Referenten aus der Medienindustrie. Zielgruppe der Veranstaltungsreihe sind...

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    Der Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt veranstaltet seit mittlerweile sechzehn Semestern unter der Leitung von Alexander Kehry mit dem MediaMonday eine offene Ringvorlesung, die ausgewählte Aspekte aus den Bereichen Mediensysteme und Medienproduktion thematisiert. Eingeladen werden hochkarätige Referentinnen und Referenten aus der Medienindustrie. Zielgruppe der Veranstaltungsreihe sind Studierende, Lehrende und die interessierte Öffentlichkeit. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos.

    Termin und Ort:

    Wer? Studenten des Studienganges Animation & Game der Hochschule Darmstadt
    Was? Ergebnisse des Global Game Jam 2015
    Wann? 26.Januar 2015, 17:45 Uhr
    Wo? Hörsaal unter der Aula, Mediencampus der Hochschule Darmstadt, Max-Planck Straße 2, 64807 Dieburg

    Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „MediaMonday“ präsentieren am 26. Januar 2015 die Studenten des Studienganges Animation & Game der Hochschule Darmstadt ihre Ergebnisse des Global Game Jams. Veranstaltungsort ist das der Hörsaal unter der Aula auf dem Mediencampus der Hochschule Darmstadt in Dieburg. Der Vortrag beginnt um 17:45 Uhr und endet gegen 19:15 Uhr. Im Anschluss darauf gibt es Snacks und Getränke im studentisch betriebenen Café Zeitraum.

    Der Studiengang Animation & Game der Hochschule Darmstadt und die Hessische Film- und Medienakademie veranstalten vom Freitag, 23. Januar, bis Sonntag 25. Januar, den dritten „Global Game Jam“ an der Hochschule Darmstadt. Innerhalb 48 Stunden treffen sich an der digitalen Spieleentwicklung interessierte am Mediencampus Dieburg. In dieser Zeit werden Spiele-Ideen, Konzepte und erste Spiele entworfen. Der Kreativ-Workshop richtet sich ausdrücklich auch an junge Menschen, die sich für den Studienbereich Game am Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt interessieren.

    Der Global Game Jam ist ein weltweit parallel stattfindendes Event, bei dem Spieler zu Entwicklern werden und innerhalb von 48 Stunden ein Computerspiel erstellen. Am Ende des Programmier-Marathons treten alle Gruppen gegeneinander an, um die besten Spiele des Global Game Jam zu wählen. Im Fokus steht allerdings der Spaß am gemeinsamen beratschlagen, entwickeln und spielen. Gruppen können schon im Voraus gebildet werden oder auch erst vor Ort entstehen. Man muss kein professioneller Spieleentwickler sein. Wichtig sind Kreativität und eine ordentliche Portion Begeisterung. Zu Beginn wird ein geheimes Thema veröffentlicht, welches in die Spiele mit einfließen muss. So können die Teilnehmer spontan ihrer Fantasie freien Lauf lassen. 

    Alle Informationen gibt es auf der Website.

    Bis 26.04.2015 / Sonntag (Öffentlich)

    Film, Ausstellung, Event

    Frankfurt, Wiesbaden

    Kunstverein Wiesbaden: „NEW FRANKFURT INTERNATIONALS: SOLID SIGNS“

    Das Projekt „New Frankfurt Internationals: Solid Signs” richtet vom 23. Januar bis zum 26. April 2015 seinen Fokus auf das große in der Region vorhandene künstlerische Potential und präsentiert Künstler, die in Frankfurt und der Rhein-Main-Region leben und/oder studiert haben. Viele von ihnen zählen bereits zu den „new internationals“ im Kunstbetrieb.

    Konzipiert durch den Frankfurter...

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    Das Projekt „New Frankfurt Internationals: Solid Signs” richtet vom 23. Januar bis zum 26. April 2015 seinen Fokus auf das große in der Region vorhandene künstlerische Potential und präsentiert Künstler, die in Frankfurt und der Rhein-Main-Region leben und/oder studiert haben. Viele von ihnen zählen bereits zu den „new internationals“ im Kunstbetrieb.

    Konzipiert durch den Frankfurter Kunstverein und den Nassauischen Kunstverein Wiesbaden, versammelt die Ausstellung an beiden Orten unter dem Titel „Solid Signs“ Malereien, Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen, Videos, Installationen und Performances von 41 Künstlern und Künstlergruppen.

    Eröffnung der Ausstellung: 22. Januar 2015, 19 Uhr im Frankfurter Kunstverein
    Ouvertüre des Veranstaltungsprogramms: 23. Januar 2015, 19 Uhr im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden

    Inhaltlich knüpft „New Frankfurt Internationals: Solid Signs“ an das schon seit längerer Zeit zu beobachtende Interesse vieler Künstler an der physischen Präsenz von Kunstwerken und der Wiederbelebung traditioneller künstlerischer Techniken und Materialien an. Gerade eine jüngere Künstlergeneration setzt sich wieder verstärkt mit der Materialität von bildnerischen Mitteln und deren jeweiligen Ausdrucksqualitäten auseinander. Dabei hat für sie die stoffliche Dimension die gleiche Wichtigkeit wie die Ausführung und der Inhalt eines Kunstwerkes.

    Künstler /-gruppen:

    Florian Albrecht-Schoeck / Bianca Baldi / Khaled Barakeh /
    Jagoda Bednarsky / Valentin Beinroth / Alfred Boman /
    Andrew De Freitas / Gunter Deller / Dorothee Diebold /
    Christiane Feser / Genoveva Filipovic / Simon Fujiwara /
    Özlem Günyol & Mustafa Kunt / Florian Haas / Anne Imhof /
    Vytautas Jurevicius / Romuald Karmakar / Johanna Kintner /
    Michel Klöfkorn / Daniela Kneip Velescu / Sandra Kranich / Kristallo (Jonathan Penca, Charlotte Simon, Zink Tonsur) /
    Carolin Liebl & Nikolas Schmid-Pfähler / Pia Linz /
    Emilia Neumann / Benjamin Patterson / Pennacchio Argentato /
    Att Poomtangon / Helena Schlichting / Helga Schmidthuber /
    Bernhard Schreiner / Jessica Sehrt / Simon Speiser/ Lucie Stahl /
    Stefan Stark / Jol Thomson / Tracer (Thomas Bayrle, Martin Feldbauer, Daniel Kohl, Harald Pridgar) / Raphaela Vogel /
    Markus Walenzyk / Jonas Weichsel / Sofi Żezmer

    Alle Informationen gibt es auf der Website.

    Bis 24.01.2015 / Samstag (Studentisch)

    Workshop / Seminar

    Deutsches Filmmuseum / Goethe-Uni (Raum 7.312)

    3. Veranstaltung der Reihe: FILMMUSIK – Geschichte, Werkstatt, Analyse

    Seminar/Workshop mit Nina Goslar (ZDF/ARTE) und Gästen
    im WS 2014/15
    Die Veranstaltungsteht zur kostenfreien Teilnahme allen Studierenden des hFMA-Netzwerks offen.

    Termin:
    Freitag, 23.01.2015 im Deutschen Filmmuseum
    18.00 - 22.00 Uhr Double-Feature BERLIN, DIE SINFONIE DER GROSSSTADT (Walter Ruttmann, D 1927, sinfonische Originalmusik von Edmund Meisel, orchestriert von Bernd Thewes) /...

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    Seminar/Workshop mit Nina Goslar (ZDF/ARTE) und Gästen
    im WS 2014/15

    Die Veranstaltung steht zur kostenfreien Teilnahme allen Studierenden des hFMA-Netzwerks offen.

    Termin:

    Freitag, 23.01.2015 im Deutschen Filmmuseum
    18.00 - 22.00 Uhr Double-Feature BERLIN, DIE SINFONIE DER GROSSSTADT (Walter Ruttmann, D 1927, sinfonische Originalmusik von Edmund Meisel, orchestriert von Bernd Thewes) / Referenzfilm: KOYANISKAATSI (Godfrey Reggio , USA 1982, Musik von Philipp Glass)(vorauss.)

    Samstag, 24.01.201 in der Goethe-Uni (Raum 7.312)
    12.00 bis 16.00 Uhr Workshop in der Goethe-Uni (Raum 7.312) mit Bernd Thewes
    Der Mainzer Komponist Bernd Thewes erläutert seine Bearbeitung des Pionierwerks von Edmund Meisel, der in der BERLIN-SINFONIE viele Frage-stellungen der Tonfilmmusik antizipiert hat, und erweitert diese Fragestellungen um den Einsatz von Minimal Musik in der Filmmusik.


    Diese Einführung in die Geschichte der Filmmusik stellt Klassiker des Stummfilmkinos aus einer musik-praktischen Perspektive vor und setzt sie in Beziehung zu neueren Filmmusiken:
    Anhand von exemplarischen Werken des Stummfilmkinos stellen Musiker, die in den letzten Jahren hochkarätige Stummfilmmusik-Rekonstruktionen vorgelegt haben, ihre Arbeit in drei Blockveranstaltungen vor. Die Präsentation mit zahlreichen Musik- und Filmbeispielen wird von der auftraggebenden Redakteurin von ZDF/ARTE moderiert und sieht eine Vorführung der Filme, die im Mittelpunkt des jeweiligen Seminars stehen, an verschiedenen Orten vor. Die öffentlichen Vorführungen, jeweils Freitag Abends, werden durch Einführungen vorbereitet und begleitet, am darauffolgenden Samstag werden in einem internen Workshop mit den Musikern/Komponisten und der Seminarleitung Fragestellungen zur künstlerischen Praxis und Analyse von Film und Musik vertieft.

    Die Veranstaltung möchte ein Verständnis für die künstlerische Bedeutung von Filmmusik und ihre Wirkungsweise quer durch die Film/Musikgeschichte schaffen. Sie hat deshalb zwei Schwerpunkte: erstens das Werkstattgespräch mit den Musikern, die detailliert über ihre Arbeit an der Musik-Rekonstruktion berichten und die am Klavier oder Keyboard grundlegende Fragestellungen erläutern, die gleichermaßen die Rekonstruktion wie Komposition dieser Werke betreffen. Zweitens die Analyse des Zusammenspiels von Film und Musik im Vergleich mit anderen Filmmusiken der jüngeren Filmgeschichte, die thematisch oder genremäßig mit den historischen Filmen bzw. Filmmusiken verwandt sind und eine ganze Palette künstlerisch hochinteressanter Lösungen bieten.

    Weiter Auskünfte und Anmeldung bei Bettina Schulte-Strathaus, Institut für TFM, Goethe-Universität Frankfurt: b.schulte-strathaus@tfm.uni-frankfurt.de

    Eine Veranstaltungsreihe der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt und des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft im Rahmen der hessischen Film- und Medienakademie

    Die Revolution findet trotzdem statt. Das Kino von Pier Paolo Pasolini: „Pasolinis Dritte Welt“

    Notes Towards a Poem for the Third World (1968) ist ein nicht realisiertes Filmprojekt, das Pasolinis lebenslanger Auseinandersetzung mit der „Dritten Welt“ entsprang, wie er die „Entwicklungsländer“ polemisch nannte, um ihre politische und kulturelle Andersheit hervorzuheben. Das Projekt war Teil von Pasolinis experimenteller Dokumentarfilmpraxis, der „Notizen“ (Appunti), einer Reihe von...

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    Notes Towards a Poem for the Third World (1968) ist ein nicht realisiertes Filmprojekt, das Pasolinis lebenslanger Auseinandersetzung mit der „Dritten Welt“ entsprang, wie er die „Entwicklungsländer“ polemisch nannte, um ihre politische und kulturelle Andersheit hervorzuheben. Das Projekt war Teil von Pasolinis experimenteller Dokumentarfilmpraxis, der „Notizen“ (Appunti), einer Reihe von kurzen und mittellangen Filmen, die fiktionale mit nicht-fiktionalen Elementen mischten. Durchaus im Einklang mit den Positionen seiner Zeitgenossen Chris Marker und Jean Rouch situieren sich die Appunti an der Schnittstelle unterschiedlicher filmischer Formen: Sie verknüpfen den selbstreflexiven ethnographischen Dokumentarfilm mit dem experimentellen Reisebericht, um die traditionellen Modi der orientalistischen Repräsentation kritisch zu überdenken. Für Pasolini bedeutete die Reise in die Dritte Welt eine Erkundung des politischen Projekts der sogenannten „blockfreien Staaten“, während er zugleich den Traum des politischen Aktivisten weiter träumte, der in den Befreiungskämpfen der Dritten Welt ein politisches Engagement fortleben sah, das er im Westen am Verschwinden wähnte.

    Vortrag in englischer Sprache.

    Filmprogramm: Sopralluoghi in Palestina, I 1965, 55 min. Le Mura di Sana’a, I 1971, 16 min. Appunti per un film sull’India, I 1968, 35 min.

    Ort: Kino des Deutschen Filmmuseums, Schaumainkai 41, Frankfurt.

    Luca Caminati ist Associate Professor of Film Studies in der Mel Hoppenheim School of Cinema der Concordia University in Montreal. Er ist der Autor von zwei Büchern über Pasolini, „Orientalismo eretico. Pier Paolo Pasolini e il cinema del Terzo Mondo“ (2007), und „Il cinema come happening: Pasolini‘s Primitivism and the Sixties Italian Art Scene“ (2010).


    (Öffentlich)

    Workshop / Seminar

    Frankfurt am Main

    Coaching mit Sibylle Kurz in Frankfurt

    Neben den bewährten dreitägigen Pitch-Workshops mit der erfolgreichen Trainerin bietet die hFMA im Jahr 2015 Studierenden des hFMA-Netzwerks die Möglichkeit, sich professionell coachen zu lassen. Denkbare Themen, die mit Sibylle Kurz behandelt werden können, sind z.B.: Project Development, Zeitkompetenz oder Projektpräsentation - je nach Bedarf der oder des jeweiligen...

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    Neben den bewährten dreitägigen Pitch-Workshops mit der erfolgreichen Trainerin bietet die hFMA im Jahr 2015 Studierenden des hFMA-Netzwerks die Möglichkeit, sich professionell coachen zu lassen. Denkbare Themen, die mit Sibylle Kurz behandelt werden können, sind z.B.: Project Development, Zeitkompetenz oder Projektpräsentation - je nach Bedarf der oder des jeweiligen Studierenden. 

    Aufbauend auf dem vorangegangenen Themenabend Pitch & Sell kann man hier auch noch einmal die Gelegenheit nutzen, sich vorbereiten und briefen lassen, wenn man beispielsweise auf dem Empfang der Filmhochschulen am 10.02.2015 auf der 65. Berlinale pitchen möchte.

    Ab dem Hauptstudium kann man mitmachen.


    Termin: Mittwoch, den 21.01.2015, 10:00 – 16:00 Uhr

    Ort: Johanna-Tesch-Platz 8, 60386 Frankfurt/Main – Riederwald
    U-Bahn U7, Haltestelle Johanna-Tesch-Platz
    über die große Straße und dann auf dem Platz auf der rechten Seite das vierte Haus. 1. Stock.


    ANMELDESCHLUSS: Montag, 12.01.2015


    EINZUREICHENDE BEWERBUNGSUNTERLAGEN:

    1.) Kurzbeschreibung des Projekts oder des Themas,
      das im Rahmen des Coachings besprochen werden soll
      (1 DIN A4 Seite reicht)

    2.) Kurz-Lebenslauf

    3.) Angabe von Hochschule, Studiengang & Semesteranzahl

    4.) Kontaktdaten (E-Mail und Telefonnummer tagsüber)

    5.) verbindliche Teilnahmebestätigung

    Ansprechpartnerin:
    Ilka Brosch (organisation@hfmakademie.de)
    Tel-Nr. bei Rückfragen: 069 66 77 96 903 (Di und Mi)



    Themenabend Pitch & Sell

    Der erste Schritt ist ein strategischer … und jedes Projekt sein eigenes „Road-Movie“.

    Wir laden ein zum Vortrag mit anschließender Q & A zum Thema:

    Wie pitche ich mein Filmprojekt und wie plane ich den  Verkauf von Filmrechten auf nationaler und internationaler Ebene?
    It is a long and winding road - but keep on walking!

    Der Themenabend wird von Sibylle Kurz mit einem etwa...

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    Der erste Schritt ist ein strategischer … und jedes Projekt sein eigenes „Road-Movie“.

    Wir laden ein zum Vortrag mit anschließender Q & A zum Thema:

    Wie pitche ich mein Filmprojekt und wie plane ich den  Verkauf von Filmrechten auf nationaler und internationaler Ebene?
    It is a long and winding road - but keep on walking!

    Der Themenabend wird von Sibylle Kurz mit einem etwa eineinhalbstündigen Vortrag eingeleitet. Im Anschluss gibt die Expertin in einer öffentlichen Fragerunde Auskunft und Einblicke in den Ablauf des Filmvertriebs und berichtet über ihre Praxiserfahrung.

    TERMIN: 

    Dienstag, den 20.01.2015 von 19:00 bis 21:00 Uhr

    ORT:

    Filmhaus Frankfurt e.V.
    Erdgeschoss, Medienzentrum
    Ostbahnhofstraße 15
    60314 Frankfurt am Main


    ANMELDEMODALITÄTEN:


    Jede/r Teilnehmer/in wird gebeten, im Vorfeld sein Interessengebiet, auf das die Trainerin an diesem Themenabend näher Bezug nehmen soll, als Frage zu formulieren und zu schicken an: organisation@hfmakademie.de 


    Beim Coaching mit Sibylle Kurz in Frankfurt tags darauf ist noch einmal Gelegenheit, sich vorbereiten und briefen lassen, wenn man beispielsweise auf dem Empfang der Filmhochschulen am 10.02.2015 auf der 65. Berlinale pitchen möchte. Infos zur Anmeldung hier.

    Ansprechpartnerin:
    Ilka Brosch (organisation@hfmakademie.de)
    Tel.: 069-667796903 (jeweils Di & Mi)

    Die Revolution findet trotzdem statt. Das Kino von Pier Paolo Pasolini: „Mythos und Kino: Über Pasolinis Griechenland“

    Für Pasolini ist das Kino eine entregelte, barbarische Kunst, die an der Welt des Traumes teilhat – es ist jene Kunst, die den Mythos durch eine Poetik der Körper und der Räume am adäquatesten zum Ausdruck bringt. Der Vortrag analysiert Pasolinis intensive, jahrzehntelange Beschäftigung mit der griechischen Tragödie aus drei Perspektiven: einer psychoanalytischen, einer anthropologischen und...

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    Für Pasolini ist das Kino eine entregelte, barbarische Kunst, die an der Welt des Traumes teilhat – es ist jene Kunst, die den Mythos durch eine Poetik der Körper und der Räume am adäquatesten zum Ausdruck bringt. Der Vortrag analysiert Pasolinis intensive, jahrzehntelange Beschäftigung mit der griechischen Tragödie aus drei Perspektiven: einer psychoanalytischen, einer anthropologischen und einer politischen Perspektive. Berücksichtigt werden dabei Pasolinis Übersetzungsarbeiten, sein Theater, vor allem jedoch seine drei Hauptwerke zum Mythos: Edipo re, Appunti per un’Orestiade africana und Medea – letztes Dokument eines wachsenden Misstrauens gegenüber dem Logos und einer Faszination für das Rituelle und die nonverbale Kommunikation.

    Ort: Kino des Deutschen Filmmuseums, Schaumainkai 41, Frankfurt. 

    Filmprogramm: Medea, I 1969, 110 min.

    Massimo Fusillo ist Professor für Literaturwissenschaft an der Univeristät L’Aquila. Er ist der Autor von „La Grecia secondo Pasolini. Mito e Cinema“.


    Doppel MediaMonday: Internationaler Journalismus & Wissenschaft und Daten

    Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „MediaMonday“ referieren am 12. Januar 2015 die Journalistin Shahla Sultanova und Datenjournalist Martin Virtel über die Themen „Internationaler Journalismus“ und „Wissenschaft und Daten“. Veranstaltungsort ist der Hörsaal unter der Aula auf dem Mediencampus der Hochschule Darmstadt in Dieburg. Der Vortrag beginnt um 17:45 Uhr und endet gegen 19:15 Uhr. Im...

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    Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „MediaMonday“ referieren am 12. Januar 2015 die Journalistin Shahla Sultanova und Datenjournalist Martin Virtel über die Themen „Internationaler Journalismus“ und „Wissenschaft und Daten“. Veranstaltungsort ist der Hörsaal unter der Aula auf dem Mediencampus der Hochschule Darmstadt in Dieburg. Der Vortrag beginnt um 17:45 Uhr und endet gegen 19:15 Uhr. Im Anschluss darauf gibt es Snacks und Getränke im studentisch betriebenen Café Zeitraum.

    Wer?   Shahla Sultanova, freie Journalistin & Martin Virtel, Datenjournalist bei DataOpenCity
    Was?     Vortragsreihe „MediaMonday“ zu den Themen „Internationaler Journalismus“ und „Wissenschaft und Daten“
    Wann?     12. Januar 2015, 17:45 Uhr
    Wo?     Hörsaal unter der Aula, Mediencampus der Hochschule Darmstadt, Max-Planck Straße 2, 64807 Dieburg
    Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos.

    Referentin Shahla Sultanova berichtet in ihrem englischsprachigen Vortrag über ihre Arbeit als freischaffende Journalistin in Aserbaidschan. Dort hat sie für internationale Medien über die Politik im Land berichtet. Zusätzlich bietet sie einen Einblick in ihre Arbeit als Dozentin an der Hochschule Darmstadt, wo sie aktuell das Fach „International Journalism“ am Mediencampus unterrichtet.
    Mit der sich wandelnden Medienindustrie beschäftigt sich Martin Virtel, der für das OpenCityData-Team tätig ist. Sein Ziel ist es die Werte des klassischen Journalismus zu erhalten und sie gleichzeitig in die Welt von „pay-per-click“ und soziale Medien zu integrieren.

    Shahla Sultanova ist eine aserbaidschanische Journalistin und Medientrainerin. Sie studierte Anglistik, Journalistik und Medienmanagement an den Universitäten Baku und der University of Illinois at Urbana-Champaign. Ihre Themenschwerpunkte waren Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Sie arbeitete für Radio Free Europe/Radio Liberty, Transition Online und EurasiaNet. Seit 2014 lebt sie als PEN-Stipendiatin in Darmstadt.

    Martin Virtel arbeitet an der Schnittstelle zwischen Digitaltechnik und Journalismus. Neben seiner Tätigkeit als Datenjournalist bei DataOpenCity arbeitet er als Entwicklungsredakteur bei der dpa und doziert an der Universität Barcelona. Als freier Journalist war er auch schon für Die Zeit und die Süddeutsche Zeitung tätig. DataOpenCity ist eine Agentur für Datenjournalismus und Datenvisualisierungen, welche schon diverse nationale und internationale Preise gewonnen hat (Lead-Awards, Grimme Online Award, etc.).

    Der Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt veranstaltet seit mittlerweile sechzehn Semestern unter der Leitung von Alexander Kehry mit dem MediaMonday eine offene Ringvorlesung, die ausgewählte Aspekte aus den Bereichen Mediensysteme und Medienproduktion thematisiert. Eingeladen werden hochkarätige Referentinnen und Referenten aus der Medienindustrie. Zielgruppe der Veranstaltungsreihe sind Studierende, Lehrende und die interessierte Öffentlichkeit. 

    Alle Informationen gibt es auf der Website.