close

Kontakt

hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 66 77 96 909

Anfahrtsbeschreibung hier

Sie erreichen uns in der Kernzeit montags bis freitags von 10.00 - 18.00 Uhr. 

Geschäftsführung
Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer@hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Csongor Dobrotka (montags) - dobrotka@hfmakademie.de
Katharina Schmidt (dienstags und mittwochs) - schmidt@hfmakademie.de

Hanna Esswein (donnerstags und freitags) - organisation@hfmakademie.de
Klaus Schüller (donnerstags und freitags) - info@hfmakademie.de

  • Alle
  • Öffentlich
  • Studentisch
  • Jahr Alle 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008
  • Termine

    Ernst Lubitsch Lecture & Film: Dirk Schaefer, "BROKEN LULLABY (THE MAN I KILLED)", USA 1932, 76 Min.

    Lubitsch-Kitsch und Lubitsch Touch

    THE MAN I KILLED – der Originaltitel klang dem Studio zu sehr nach Ernst und zu wenig nach Lubitsch. Aber auch als BROKEN LULLABY ist dieser „Teutonic tearjerker“, der von Krieg und Musik, Versöhnung und Vergessen erzählt, bei Publikum und Kritik durchgefallen – noch klarer und vor allem nachhaltiger als später TO BE OR NOT TO BE, bei dem es ja auch hieß, der...

    Mehr erfahren

    Lubitsch-Kitsch und Lubitsch Touch

    THE MAN I KILLED – der Originaltitel klang dem Studio zu sehr nach Ernst und zu wenig nach Lubitsch. Aber auch als BROKEN LULLABY ist dieser „Teutonic tearjerker“, der von Krieg und Musik, Versöhnung und Vergessen erzählt, bei Publikum und Kritik durchgefallen – noch klarer und vor allem nachhaltiger als später TO BE OR NOT TO BE, bei dem es ja auch hieß, der Regisseur habe sich im Ton vergriffen. Neben der Frage, wieviel beide Filme miteinander zu tun haben, soll es darum gehen, wie das klingt: Lubitsch. Wie arbeitet er mit der Tonspur? Wie reimt sich Lubitsch-Kitsch auf Lubitsch Touch – nicht nur in BROKEN LULLABY?

    Dirk Schaefers Name steht im Filmabspann für die Gesamtkonzeption und Gestaltung aller Klangereignisse (Musik, Geräusche, Sprache). Seit 1983 hat er auf diese Weise zahlreiche preisgekrönte künstlerische Kurzfilme, Videos und Installationen mitgestaltet, zuletzt etwa „Coming Attractions“ (Peter Tscherkassky, 2010; Goldener Löwe in Venedig 2010). Neben Vorträgen und Aufsätzen zu Film, Musik und Bildender Kunst gestaltet er Filmprogramme, zuletzt eine Reihe zum Ersten Weltkrieg im Film. Lebt als Bielefelder in Berlin und Köln.

    Film:
    BROKEN LULLABY (THE MAN I KILLED), USA 1932, 76 Min.


    Downloads

    Love, Peace and Harmony - Nachholtermine

    Ein Liederabend über Liebe und Gewalt, Krieg und Frieden im mörderischen Wettbewerb: Acht Schauspielstudierende der HfMDK Frankfurt am Main präsentieren sich in einem explodierenden Casting und zeigen ihr Können, ihre Phantasie und ihre Musikalität. Besucher erleben einen Liederabend voll leiser, lauter und bluttriefender Aggressivität, schwarzem Humor und innigster Liebe.

    Termin und Ort:...

    Mehr erfahren

    Ein Liederabend über Liebe und Gewalt, Krieg und Frieden im mörderischen Wettbewerb: Acht Schauspielstudierende der HfMDK Frankfurt am Main präsentieren sich in einem explodierenden Casting und zeigen ihr Können, ihre Phantasie und ihre Musikalität. Besucher erleben einen Liederabend voll leiser, lauter und bluttriefender Aggressivität, schwarzem Humor und innigster Liebe.

    Termin und Ort:

    13. + 14.05.2017, 19:30 Uhr
    Gallus Theater, Frankfurt

    Sie erfahren hautnah, was Bolle jüngst an Pfingsten erlebte, was der der Riese Niklas mit den bösen Buben anstellt und wie Betonblöcke und Nagetiere die Partnerschaft bereichern. In musikalischen Meilenstiefeln singen die acht Studierenden in einem Casting von Donovan bis Deichkind, von Weill bis Wartke und von Bach bis Rammstein. Besucher erleben, wie der tote Soldat mit Tschindrara durch die Dörfer zieht, lassen sich kompetent beraten für 1000 Jahre schlechten Sex, hören John Lennons geniales Rezept für den Weltfrieden und meditieren über Love, Peace and Harmony.

    Mit Altine Emini, Nicolai Gonther, Sophia Hahn, Julian von Hansemann, Hans-Christian Hegewald, Burak Hoffmann, Johanna Miller und Léa Zehaf

    Tobias Lenel, Regie
    Günter Lehr, Musikalische Leitung & Klavier
    Ina Trenk & Marielle Sokoll, Ausstattung
    Heidi Böhm-Schmitz, Choreografie
    Lil von Essen, Vocal Coaching
    Stefan Prochnow, Assistenz

    Alle Informationen gibt es auf der Website.

    (Öffentlich)

    Diskussion, Vortrag

    Mediencampus Dieburg, Darmstadt

    Digitale Kompetenz zur Bekämpfung von Fake News | Gastvortrag von Prof. Dr. Renee Hobbs, Mediencampus Dieburg

    Gastvortrag im Rahmen des Masterstudiengangs International Media Cultural Work von Prof. Dr. Renee Hobbs/Harrington School of Communication and Media at the University of Rhode Island, USA (in englischer Sprache)
    Wie kann es in unserem globalen Informations-Ökosystem gelingen, die immense Menge der ständig auf uns einströmenden Informationen zu handhaben? In Renee Hobbs Vortrag geht es um die...

    Mehr erfahren

    Gastvortrag im Rahmen des Masterstudiengangs International Media Cultural Work von Prof. Dr. Renee Hobbs/Harrington School of Communication and Media at the University of Rhode Island, USA (in englischer Sprache)

    Wie kann es in unserem globalen Informations-Ökosystem gelingen, die immense Menge der ständig auf uns einströmenden Informationen zu handhaben? In Renee Hobbs Vortrag geht es um die Entwicklung digitaler Kernkompetenzen, die Menschen dabei helfen können, sechs unterschiedliche Formen von Fake News zu identifizieren und sich adäquat dazu zu verhalten. Darüber hinaus erörtert Hobbs, wie soziale Medien unsere Vorstellungen von Kompetenz und Sachverstand ändern und welche kurz- und langfristigen Folgen dies für Bildung und Gesellschaft nach sich zieht. 

    Renee Hobbs ist Professorin für Communication Studies an der Harrington School of Communication and Media an der Universität von Rhode Island/USA. Sie ist eine international anerkannte Expertin auf dem Gebiet der digitalen Bildung und der Medienkompetenz. Durch praktisch-edukative Arbeit vor Ort und im internationalen Rahmen sowie als Forscherin, Dozentin, Aktivistin und Medienpraktikerin hat Hobbs entscheidend dazu beigetragen die Vermittlung von digitaler Bildung und medialer Kompetenz qualitativ zu stärken, dies sowohl in den USA als auch weltweit. Sie ist Gründerin und Direktorin des Media Education Lab, dessen Auftrag es ist, die Qualität von Medienkompetenz und -bildung qualitativ zu stärken mittels Forschung und praktischer Bildungsarbeit. - 2017 erscheint ihre Publikation „Create to Learn. An introduction to Digital Literacy“ im Verlag Wiley Blackwell.


    Dienstag, 16. Mai 2017, 16.30 Uhr,
    Ort: Mediencampus Dieburg der Hochschule Darmstadt, Hörsaal 14_08
    Alle Interessierten sind herzlich willkommen!


    Mit großzügiger Unterstützung des US-Generalkonsulats Frankfurt. 

    Future Internet Kongress

    Interessenten für den Future Internet Kongress des House of IT und der Technologielinie Hessen-IT des Hessischen Wirtschaftsministeriums dürfen sich freuen. Am 18. Mai 2017 findert es dieses Jahr im House of Logistics & Mobility (HOLM) in Frankfurt statt.

    Tarek Al-Wazir, Staatsminister im Hessischen Wirtschaftsministerium, wird den Kongress eröffnen. Gemeinsam mit Ihnen und hochkarätigen...

    Mehr erfahren

    Interessenten für den Future Internet Kongress des House of IT und der Technologielinie Hessen-IT des Hessischen Wirtschaftsministeriums dürfen sich freuen. Am 18. Mai 2017 findert es dieses Jahr im House of Logistics & Mobility (HOLM) in Frankfurt statt.

    Tarek Al-Wazir, Staatsminister im Hessischen Wirtschaftsministerium, wird den Kongress eröffnen. Gemeinsam mit Ihnen und hochkarätigen Referenten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Netzgesellschaft möchten wir aktuelle Fragestellungen der Digitalisierung interdisziplinär diskutieren. 

    Alle Informationen zur Veranstaltung gibt es auf der Website.

    Ernst Lubitsch Lecture & Film: Ewa Mazierska, "CARMEN", Deutschland 1918, 80 Min

    Der sanfte Orientalismus in CARMEN
    
Vortrag in englischer Sprache
    CARMEN zählt zu den ersten Kollaborationen zwischen Ernst Lubitsch und Pola Negri. In vielerlei Hinsicht handelt es sich hierbei um einen klassischen Film des Duos, unter anderem aufgrund der Tatsache, dass die polnische Schauspielerin einen orientalischen Charakter und eine Außenseiterin (in diesem Fall eine Zigeunerin) spielt,...

    Mehr erfahren

    Der sanfte Orientalismus in CARMEN

    
Vortrag in englischer Sprache

    CARMEN zählt zu den ersten Kollaborationen zwischen Ernst Lubitsch und Pola Negri. In vielerlei Hinsicht handelt es sich hierbei um einen klassischen Film des Duos, unter anderem aufgrund der Tatsache, dass die polnische Schauspielerin einen orientalischen Charakter und eine Außenseiterin (in diesem Fall eine Zigeunerin) spielt, die durch ihre Verführungskünste und sexuelle Anziehungskraft das Leben eines ehrbaren Mannes zerstört. Mazierska wird Orientalismus als eine Strategie der Vermeidung kultureller und nationaler Verankerung für Lubitsch sowie Negri in den Fokus rücken und darlegen, dass im Film ein „sanfter Orientalismus“ zu erfahren ist. Dabei handelt es sich um eine Repräsentation ausländischer Charaktere und fremder Orte, die zugleich exotisch und vertraut wirken. Dieser „sanfte Orientalismus“ wurde zu Negris Spezialität in Hollywood.

    Ewa Mazierska ist Professorin für Filmwissenschaft an der University of Central Lancashire. Sie veröffentlichte über zwanzig Monographien und ist Herausgeberin zahlreicher Sammelbände über Film- und Populärmusik, unter anderem „Relocating Popular Music“ (2015), mit Georgina Gregory, „From Self-Fulfillment to Survival of the Fittest: Work in European Cinema from the 1960s to the Present“ (2015), „Falco and Beyond: Neo Nothing Post of All“ (2014) und „European Cinema and Intertextuality: History, Memory, Politics“ (2011), sowie Monographien über Roman Polanski, Jerzy Skolimowski und Nanni Moretti. Sie ist außerdem Hauptherausgeberin des Routledge Journals, „Studies in Eastern European Cinema“.
Film:CARMEN, Deutschland 1918, 80 Min

    Film:
    CARMEN, Deutschland 1918, 80 Min

    Downloads

    5 Jahre Medienakademie Wiesbaden | Einladung zum Tag der offenen Tür am 20. Mai 2017

    5 Jahre Medienakademie Wiesbaden: Das sind über 5 Jahre erfolgreiche Seminare und Workshops, individuelle Beratung und Projekte, tolle Teilnehmer und motivierte Dozenten, treue Kunden und Geschäftspartner.
    Termin und Ort:
    20.05.2017, 11-17 Uhr
    Gaugasse 32, Wiesbaden

    Die Veranstalter sagen DANKE und möchten mit Besuchern, ihrem Netzwerk und allen Interessierten feiern. Am 20. Mai öffnet die...

    Mehr erfahren

    5 Jahre Medienakademie Wiesbaden: Das sind über 5 Jahre erfolgreiche Seminare und Workshops, individuelle Beratung und Projekte, tolle Teilnehmer und motivierte Dozenten, treue Kunden und Geschäftspartner.

    Termin und Ort:

    20.05.2017, 11-17 Uhr
    Gaugasse 32, Wiesbaden

    Die Veranstalter sagen DANKE und möchten mit Besuchern, ihrem Netzwerk und allen Interessierten feiern. Am 20. Mai öffnet die FABRIKATION mit vielen spannenden Programmpunkten, Informationen und Gesprächen ihre Türen.

    Alle Informationen zur Medienakademie Wiesbaden und dem Event gibt es auf der Website und im angehängten PDF.

    Downloads

    (Öffentlich)

    Event, Vortrag

    Hochschule Darmstadt (Dieburg)

    Pitch it!: Die Kunst, Projekte erfolgreich zu verkaufen - öffentlicher Vortrag an der Hochschule Darmstadt mit Sibylle Kurz

    Ein gelungener Pitch kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, man darf ihn deshalb auch nicht dem Zufall überlassen! »Pitching« bedeutet »Präsentieren auf dem Punkt«, der richtige »Pitch« eines Filmprojektes entscheidet in der Regel über seine Chancen auf eine Realisierung. Es geht also nicht darum, seine Geschichte in allen Einzelheiten zu erzählen, sondern sie überzeugend und präzise zu...

    Mehr erfahren

    Ein gelungener Pitch kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, man darf ihn deshalb auch nicht dem Zufall überlassen! »Pitching« bedeutet »Präsentieren auf dem Punkt«, der richtige »Pitch« eines Filmprojektes entscheidet in der Regel über seine Chancen auf eine Realisierung. Es geht also nicht darum, seine Geschichte in allen Einzelheiten zu erzählen, sondern sie überzeugend und präzise zu verkaufen. Dies ist eine Kunst, die auch brillante Autor*innen und Produzent*innen nicht immer perfekt beherrschen.

    Sibylle Kurz spricht in ihrem Vortrag über Techniken und gibt praktische Tipps, die Filmschaffenden helfen sollen, sich und ihre Filmprojekte prägnant und mitreißend zu präsentieren. Die Gesprächsvorbereitung mit der eingehenden Klarheit über die eigenen Stärken und Schwächen sowie die Einschätzung des Gegenübers sind dabei das A und O. Sibylle Kurz hilft zu klären, welche Zielsetzungen man mit seinem Pitch verbindet, wie man kommuniziert und mit seinen Gesprächspartner*innen, Produzent*innen, Redakteur*innen, mit Filmförderung oder Verleih ein Verhältnis aus Kreativität, Professionalität und Vertrauen herstellt.

    Im Anschluss an den Vortrag startet für Angemeldetet Teilnehmer*innen der hFMA-Pitching-Workshop!

    Sibylle Kurz arbeitet als freie Pitching- und Kommunikationstrainerin und als Coach für Medienunternehmen, Produzent*innen und Autorinnen. Sie lehrt an zahlreichen in- und ausländischen Filmschulen und -akademien.


    Der Vortrag ist öffentlich. Der Eintritt ist frei!


    Ort:

    Hochschule Darmstadt

    Mediencampus Dieburg, Kino (Raum 15/03)

    Max-Planck-Straße 2

    64807 Dieburg


    Workshop: Effizient Netzwerken. Von hilfreichen Kontakten und echten Beziehungen.

    Wie knüpfe ich auf Veranstaltungen Kontakte?
 Wie baue ich aus Erstkontakten ein belastbares Netzwerk? Der Workshop Effizient Netzwerken im Rahmen des Programms Creative Hub Frankfurt ACADEMY der Frankfurter Kreativwirtschaftsförderung gibt hilfreiche Tipps.

    Erfolgreiches Networking führt zu guten Kontakten. Gut gepflegte Kontakte ergeben funktionierende Netzwerke. Und Netzwerke werden im...

    Mehr erfahren

    Wie knüpfe ich auf Veranstaltungen Kontakte?
 Wie baue ich aus Erstkontakten ein belastbares Netzwerk? Der Workshop Effizient Netzwerken im Rahmen des Programms Creative Hub Frankfurt ACADEMY der Frankfurter Kreativwirtschaftsförderung gibt hilfreiche Tipps.

    Erfolgreiches Networking führt zu guten Kontakten. Gut gepflegte Kontakte ergeben funktionierende Netzwerke. Und Netzwerke werden im Berufsleben immer wichtiger.

    • Was sind die Geheimnisse von erfolgreichen Netzwerkern und Netzwerkerinnen, die sich Kontaktpools schaffen, die sie zur Lösung von Problemen jederzeit anzapfen können?

    • Welche ungeschriebenen Regeln sind beim Networking zu berücksichtigen?

    In diesem Kurzworkshop gibt hFMA-Geschäftsführerin Anja Henningsmeyer einen Einblick in grundlegende Fragen des Networkings. Sie zeigt Ihnen, wie Sie sich systematisch Ihr berufliches Netzwerk aufbauen können.

    Sie lernen, wie Sie wertvolle von weniger wichtigen Kontakten unterscheiden können. Und Sie erweitern Ihr eigenes Kommunikationsvermögen mit einigen kleinen Praxisübungen. Denn auch Schüchterne können wirkungsvolle Small Talks führen!

    Der Workshop ist für alle Interessierten geöffnet, die ihr Networking verbessern möchten!

    Datum: Mittwoch, 31.05.2017 - 18:30 - 20:30 Uhr

    Ort: PIER F, Zukunftshafen Frankfurt, Franziusstraße 6, 60314 Frankfurt
    Eintritt frei nach Anmeldung -> http://va.frankfurt-business.net/CHFA31052017

    Ernst Lubitsch Lecture & Film: Erica Carter, "ANGEL", USA 1937, 91 Min.

    Ein Gespenst geht um: Lubitsch, Dietrich und Friedrich Holländer in ANGEL
    Vortrag in englischer Sprache
    In seinem 1998 erschienenen Band The Material Ghost prägte der Filmkritiker Gilberto Perez den Begriff „materielles Gespenst“, welcher die Fähigkeit des Filmmediums beschreibt, aus kinematografischem Rohmaterial – Licht, Schatten, Bildausschnitt, Bewegung – neue Phantomwelten...

    Mehr erfahren

    Ein Gespenst geht um: Lubitsch, Dietrich und Friedrich Holländer in ANGEL

    Vortrag in englischer Sprache

    In seinem 1998 erschienenen Band The Material Ghost prägte der Filmkritiker Gilberto Perez den Begriff „materielles Gespenst“, welcher die Fähigkeit des Filmmediums beschreibt, aus kinematografischem Rohmaterial – Licht, Schatten, Bildausschnitt, Bewegung – neue Phantomwelten heraufzubeschwören. Das materiell greifbare Filmphantom ist keineswegs nur ein Phänomen rein ästhetischenCharakters, sondern auch ein Wiedergänger, dessen unheimliche Wiederkehr verloren gegangene Geschichten wachruft und gegenwärtige Desorientierungen in Erscheinung treten lässt. 

    In diesem Vortrag befasst sich Erica Carter mit der unheimlichen Wiederkehr zweier solcher Filmphantome, Marlene Dietrich und Friedrich Holländer, in der Lubitsch-Komödie ANGEL (1937).Erica Carter ist Professorin für Germanistik und Filmwissenschaft und Leiterin des German Screen Studies Network am King’s College London. Zu ihren zahlreichen Veröffentlichungen zur deutschsprachigen Film- und Kulturgeschichte gehören „How German is She? Postwar West German Reconstruction and the Consuming Woman“ (1997), „Dietrich’s Ghosts. The Sublime and the Beautiful in Third Reich Film“ (2004), „The German Cinema Book“ (Bergfelder, Carter & Göktürk, 2002) und „Béla Balázs: Early Film Theory“ (2010).

    Film:
    ANGEL, USA 1937, 91 Min.

    Downloads

    Ernst Lubitsch Lecture & Film: Jennifer Bean, "THE MARRIAGE CIRCLE", USA, 1924, 92 Min.

    „Versteckte Anspielungen“: Erotische Befreiung und Gelächter in THE MARRIAGE CIRCLE
    Vortrag in englischer Sprache
    Als Regisseur Josef von Sternberg sich bemühte, den schwer zu definierenden Begriff des Lubitsch Touch aufzuklären, bezog er sich auf eine bestimmte Art der Anspielung, wie sie in THE MARRIAGE CIRCLEzum Ausdruck kommt. In dieser raffinierten Komödie über sexuelle Beziehungen beweist...

    Mehr erfahren

    „Versteckte Anspielungen“: Erotische Befreiung und Gelächter in THE MARRIAGE CIRCLE

    Vortrag in englischer Sprache

    Als Regisseur Josef von Sternberg sich bemühte, den schwer zu definierenden Begriff des Lubitsch Touch aufzuklären, bezog er sich auf eine bestimmte Art der Anspielung, wie sie in THE MARRIAGE CIRCLEzum Ausdruck kommt. In dieser raffinierten Komödie über sexuelle Beziehungen beweist Lubitsch, dass er mehr als eine oberflächliche Betrachtung des Menschen und seiner Umwelt anstrebt und ihnen somit eine höhere Bedeutung beimisst. Das Ergebnis ist eine verfeinerte, ungezügelte Form der erotischen Befreiung, die U.S.-Kritiker als „europäisch“ verhöhnten, während sie zugleich für die Virtuosität und Anziehungskraft des Films schwärmten. Lubitschs erster U.S.-Film, ROSITA (1923), konnte Mary Pickford nicht von ihren mädchenhaften Rollen befreien, wohingegen seine zweite Produktion, THE MARRIAGE CIRCLE, das Image von weiblichen Stars wie Marie Prevost erfolgreich umzuwandeln vermochte, während er zugleich Hollywoods Vorstellungen von Sittlichkeit sowie deren künstlerische Konzeption der Sexkomödie anfocht.

    Jennifer M. Bean ist Professorin und assoziierte Leiterin am Institut für Vergleichende Literaturwissenschaft, Film und Medien an der University of Washington-Seattle, wo sie ebenfalls die Film- und Medienstudiengänge leitet. Sie veröffentlichte weitgehend Literatur über den Stummfilm, wie etwa ihr preisgekrönter Sammelband „Silent Cinema and the Politics of Space“ (2014), „A Feminist Reader in Early Cinema“ (2002) sowie „Flickers of Desire: Movie Stars of the 1910s“ (2011). Als Vorstandsmitglied der Thanhouser Film Company Preservation, Inc., dient sie unter anderem für Turner Classic Movies, das Britische Filminstitut, BBC-2, New York Public Radio und die National Film Preservation Foundation als historische Fachberaterin.

    Film:
    THE MARRIAGE CIRCLE, USA, 1924, 92 Min.

    Downloads