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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 66 77 96 909

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Geschäftsführung
Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer@hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Katharina Schmidt (montags und dienstags) - schmidt@hfmakademie.de

Ilka Brosch (dienstags und mittwochs - brosch@hfmakademie.de
Csongor Dobrotka (donnerstags) - dobrotka@hfmakademie.de
Klaus Schüller (donnerstags und freitags) - info@hfmakademie.de

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    hr-frischfilm

    In der neuen Ausgabe von „Frischfilm – Die neuen Hochschulfilme“ stellt das hr-fernsehen in der Nacht vom 28. auf den 29.09.17 um 00:30 Uhr erneut eine Auswahl von Produktionen vor, die an hessischen Hochschulen entstanden sind.

    Ob Kurzspielfilm, Dokumentation oder Animation – an den Hochschulen in Offenbach, Darmstadt, Wiesbaden und Kassel entstehen Filme, die für Aufsehen sorgen und auf...

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    In der neuen Ausgabe von „Frischfilm – Die neuen Hochschulfilme“ stellt das hr-fernsehen in der Nacht vom 28. auf den 29.09.17 um 00:30 Uhr erneut eine Auswahl von Produktionen vor, die an hessischen Hochschulen entstanden sind.

    Ob Kurzspielfilm, Dokumentation oder Animation – an den Hochschulen in Offenbach, Darmstadt, Wiesbaden und Kassel entstehen Filme, die für Aufsehen sorgen und auf internationalen Festivals oft ausgezeichnet werden. Die Studierenden der Trickfilmklasse der Kunsthochschule Kassel haben sogar schon zweimal Hollywood-Oscars nach Hessen geholt.
    Mehr Informationen zu „Frischfilm“ inklusive einiger Filmausschnitte finden sich nach der Ausstrahlung unter frischfilm.hr.de im Online-Angebot des hr. 

    ONE sendet „Frischfilm – Die neuen Hochschulfilme“ am 29.09.17 um 00:30Uhr
    Übersicht der Filme

    frischfilm 28. auf 29.09.2017 um 00:30 Uhr

    1. COMA - The Sea, Musikvideo

    Kunsthochschule Kassel, 2016 | Nils Knoblich, Florian Maubach

    Länge: 2'59", Video Concept & Animation: Nils Knoblich & Florian Maubach, Music: COMA

    Selten sah die Apokalypse so entspannt aus. Ein MP3-Player fällt ins Meer und entführt uns in die Welt der Band COMA.

    2. Der Segelwolf, Dokumentarfilm

    Kunsthochschule Kassel, 2015 | Luana Knipfer

    Länge: 24'33", Regie, Kamera, Produktion, Ton: Luana Knipfer, Buch: Luana Knipfer, Pascal Yorks, Schnitt: Sonja Baeger, Musik: Björn Bock, Protagonisten: Wolf Knipfer, Angelika Knipfer

    „Alles was man zu Leben braucht, passt in einen Seesack“ Wolf Knipfer. Der Dokumentarfilm „Der Segelwolf“ ist ein rührendes Portrait der Filmemacherin Luana Knipfer über ihren Vater. Sie lädt uns ein, einen Blick ins familiäre Fotoalbum zu werfen und begleitet ihren Vater beim Schippern übers Mittelmeer. Herausgekommen ist eine einfühlsame Reflexion über die Liebe, das Leben und die Natur.

    3. Der blaue Manfred geht spazieren, Animationsfilm

    Kunsthochschule Kassel, 2017 | Daniel von Bothmer

    Länge: 3'53"

    Der blaue Manfred geht spazieren. Auf seinem Weg durch den Staat trifft er auf eine alte Bekanntschaft: die rote Rosine. Beide verbindet eine gemeinsame Vergangenheit und unterschiedliche Lebenswege.

    4. Angst vor, Drama

    Kunsthochschule Kassel, 2017 | Welf Reinhart, Christoph Reinhart

    Länge: 4'22", Darsteller: Ralph Heinz

    Ein Mann geht mit seinem Hund in den Bergen spazieren. Ohne Vorwarnung möchte der Hund nicht mehr weitergehen, während es ringsum dunkel wird.

    5. Grünfink, Animations-Realfilm

    Hochschule für Gestaltung Offenbach, 2015 | Valentin Oellers

    Länge: 2'55", Darsteller: Jean Baptiste, Nico Zoralinski, Frank Presley, Torsten Ciao

    Ein Haus mit Menschen die uns von Ihren großen und kleinen Begleitern erzählen. Vielleicht weil sie einsam sind, wahrscheinlich aber einfach nur weil Sie so besonders liebenswert sind.

    6. Letzter Zug, Drama

    Hochschule für Gestaltung Offenbach, 2015 | Tim Seger

    Länge: 9'30", Darsteller: Sebastian Volk, Katharina Wittenbrink, Christoph Kugler, Josia Krug, Anika Happich

    Drei Jugendliche versuchen nachts am Bahnhof etwas von den hohen Zielen zu retten, mit denen sie in den Abend gestartet sind. Vor allem Louis hat grosse Ziele. Er möchte Magda näher kennen lernen, die jetzt aber nicht mehr aufzutreiben ist. Hin und her gerissen zwischen seiner Schwester und seinem alten Schulfreund, zwischen Besonnenheit und Eskalation versucht er die richtigen Entscheidungen zu treffen. Den Abend zu feiern, dabei den Zug zu erwischen und Magda zu finden.

    7. RRRING, RRRING, Animationsfilm

    Hochschule für Gestaltung Offenbach, 2015 | Thomas Kneffel

    Länge: 6'02", Drehbuch, Regie, Animation: Thomas Kneffel, Animations-Assistenz: Jan Weyhing, Marc Rühl, Stimmen: Marco Russo, Maria Anisimowa, Marc Rühl, Yaschar Scheyda, Thomas Kneffel

    Der gelangweilte Protagonist des Animationsfilms "RRRING RRRING!" leidet an einer Telefonphobie. Zeit, das zu ändern. Doch die Anrufe bei seinen besonderen Freunden verunsichern ihn noch mehr. Scheint denn wirklich jeder mit etwas Aufregendem beschäftigt zu sein?

    8. Die Verbrecher, Drama

    Kunsthochschule Kassel, 2013 | Kimia Eyzad Panah

    Länge: 3'43", Regie,Buch und Produktion: Kimia Eyzad Panah, Kamera: Alexandra Petkau, Ton : Khatia Kurasbediani, Maske und Kostüm: Leila Ahmadi, Schnitt: Mohammad Sangeneh, Darsteller: Tina Soheidi, Mohammad Sangeneh, Mehdi Hosseini, Behrooz Karamizade

    Gesetz, Liebe und Kontrolle. Ein Film über besondere Verbrecher.

    9. PINK CUTS PINK, Animationsfilm

    Kunsthochschule Kassel, 2016 | Alma Weber

    Länge: 1'53", Idee und Umsetzung: Alma W. Bär, Darstellerin: Lea Kolb, Stimme: Finna Saathoff, Musik: The Shna

    Ein Mädchen hängt fest in einem Loop bedrückender Glattgekämmtheit. Schließlich lässt ihre angestaute Wut sie aus der Passivität ausbrechen. Doch wohin? Zeichentrick trifft auf Knetanimation trifft auf Film.

    Film Festival Münster

    Filmfestival Münster #17 // Kurz und gut
    33 Filme sind für den Kurzfilmwettbewerb mit Beiträgen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewählt

    MÜNSTER. Noch nie wurden so viele Filme für den Kurzfilmwettbewerb des Filmfestivals Münster eingereicht wie in diesem Jahr. Mehr als 640 hat die fünfköpfige Sichtungskommission angeschaut – normalerwiese sind es 500. Jetzt hat die Kommission 33...

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    Filmfestival Münster #17 // Kurz und gut

    33 Filme sind für den Kurzfilmwettbewerb mit Beiträgen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewählt


    MÜNSTER. Noch nie wurden so viele Filme für den Kurzfilmwettbewerb des Filmfestivals Münster eingereicht wie in diesem Jahr. Mehr als 640 hat die fünfköpfige Sichtungskommission angeschaut – normalerwiese sind es 500. Jetzt hat die Kommission 33 Werke aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewählt. Sie laufen in sechs Programmblöcken beim Filmfestival Münster, das vom 4. bis 8. Oktober im Schloßtheater Münster stattfindet. Neben der Jury werden auch wieder die Zuschauer die Favoriten küren. Die Münsterschen Filmtheater-Betriebe stiften den Publikumspreis, der mit 1.000 Euro dotiert ist.

    „Die Vielfalt der Wettbewerbsbeiträge war noch nie so groß“, sagt Risna Olthuis, die gemeinsam mit Carsten Happe das Filmfestival leitet. „Neben den klassischen Kurzspielfilmen gehen viele Filmemacher innovative Wege und wählen aufregende, neue Perspektiven, um ihre Geschichten zu erzählen.“ So wird es das allererste Action-Musical und die fehlerhafteste Computer-Animation zu sehen geben, die schrägste Interpretation von „Carmina Burana“ sowie die aufwendigste Zeichentrick-Handarbeit, die jemals für einen Zweiminüter angefertigt wurde.

    Zudem sind zahlreiche Preisträger anderer Festivals erstmals in Münster zu sehen. Mit der skurrilen Beziehungskomödie „Nicole’s Cage“ von Josef Brandl geht der frischgekürte Gewinner der Shocking Shorts Awards, einem Preis für den besten Kurzfilm im Genre Action, Krimi, Mystery und Horror, ins Rennen. Und der Animationsfilm „Ayny – My Second Eye“ von Ahmad Saleh, Absolvent der Kunsthochschule für Medien Köln, gewann bereits den Studenten-Oscar.

    Der Kurzfilmwettbewerb ist seit mehr als 35 Jahren das Herzstück des Festivals, das seit 1981 von der Filmwerkstatt Münster ausgerichtet wird. Insbesondere durch seine unkonventionelle Auswahl wurden immer wieder vielversprechende Talente entdeckt, die beim Filmfestival Münster einen ihrer ersten Preise erhielten und die später eine Karriere mit vielen Auszeichnungen machten. Beim letzten Festival vor zwei Jahren war etwa Patrick Vollrath mit seinem Film „Alles wird gut“ unter den Gewinnern, der wenige Monate später für den Kurzfilm-Oscar nominiert wurde.

    16. Hessischer Unternehmerinnentag

    Freitag, 6. Oktober 2017 in der IHK Frankfurt am Main: Ein ganzer Tag Veranstaltungen zum Thema

    Das Programm des 16. Hessischen Unternehmerinnentages hat viel zu bieten: von morgens 9:30 bis nachmittags 16:30 Uhr. Auszug:

    10:10 Uhr Grußwort Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

    10:30 Uhr Impulsvortrag „Wer Mut hat...findet die Mittel. Und...

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    Freitag, 6. Oktober 2017 in der IHK Frankfurt am Main: Ein ganzer Tag Veranstaltungen zum Thema

    Pioniergeist: Chancen durch Veränderungen

    Impulsvorträge, Best-Practice-Beispiele, Podiumsdiskussion und Netzwerkbörse!

    Eintritt frei! Verbindliche Anmeldung bis 27.9.2017 online bei jumpp, Direktlink: http://bit.ly/2veSCp9


    Das Programm des 16. Hessischen Unternehmerinnentages hat viel zu bieten: von morgens 9:30 bis nachmittags 16:30 Uhr. Auszug:

    10:10 Uhr Grußwort Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

    10:30 Uhr Impulsvortrag „Wer Mut hat...findet die Mittel. Und Mut lässt sich lernen.“
    Prof. Bascha Mika, Chefredakteurin Frankfurter Rundschau

    11:00 Uhr Podiumsdiskussion „Weibliches Unternehmerinnentum: Wachstum, Wandel, Wirkungsgrad“

    • Antje-Imme Strack, Geschäftsführerin UFS Universal FinanzService GmbH, Vorsitzende IHK-Ausschuss KMU
    • Dr. Vivien Lo, Abteilungsdirektorin KfW Research, KfW Bankengruppe
    • Prof. Bascha Mika, Chefredakteurin Frankfurter Rundschau
    • Margit Dietz, Geschäftsführerin Jean Bratengeier Bau-GmbH
    • Elizabeth Nehring, Geschäftsführerin Elli Gilgal Models

    15:30 Uhr Fachinput „Geschickt verhandeln, erfolgreich verkaufen: strategisch zum Geschäftsabschluss“
    Anja Henningsmeyer, Geschäftsführerin der hFMA – hessische Film- und Medienakademie

    Vollständiges Programm siehe unten zum Download.


    Veranstaltungsort
    IHK Frankfurt am Main
    Börsenplatz 4
    60313 Frankfurt am Main

    unterstützt u.a. von: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

    Downloads

    Eröffnung LECTURE & FILM: "TROPICAL UNDERGROUND. REVOLUTIONEN VON ANTHROPOLOGIE UND KINO IN BRASILIEN NACH 1965“

    Mit einem Vortrag von Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Goethe Uni Frankfurt) über den Cinema Novo Klassiker Macunaíma (Joaquim Pedro de Andrade, 1969) wird die Reihe LECTURE & FILM: "TROPICAL UNDERGROUND. REVOLUTIONEN VON ANTHROPOLOGIE UND KINO IN BRASILIEN NACH 1965“ eröffnet.

    Termin und Ort:
    Donnerstag, 19.10.2017 | Beginn: 20:15 Uhr
    Kino des Deutschen Filmmuseums
    Schaumainkai 41, 60596...

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    Mit einem Vortrag von Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Goethe Uni Frankfurt) über den Cinema Novo Klassiker Macunaíma (Joaquim Pedro de Andrade, 1969) wird die Reihe LECTURE & FILM: "TROPICAL UNDERGROUND. REVOLUTIONEN VON ANTHROPOLOGIE UND KINO IN BRASILIEN NACH 1965“ eröffnet.


    Termin und Ort:

    Donnerstag, 19.10.2017 | Beginn: 20:15 Uhr
    Kino des Deutschen Filmmuseums
    Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Main

    LECTURE 20:15 Uhr
    Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Goethe Uni Frankfurt)

    FILM 21:15 Uhr
    MACUNAÍMA von Joaquim Pedro de Andrade, ein Film zwischen anthropologie und avantgarde (Brasilien 1969. R: Joaquim Pedro de Andrade D: Grande Otelo, Paulo José, Jardel Filho. 98 Min. Digital. OmU)


    Macunaíma, so heißt der Anti-Held des Urwalds, der mit den Tieren und Sternen konversiert und dank seiner Fähigkeit, seine Gestalt zu wandeln, auch in der Großstadt sicheren Fußes unterwegs ist. Mitten im brasilianischen Urwald wird der „Held ohne jeden Charakter“ geboren. Klein, schwarz und hässlich sitzt er vor seiner Hütte, sieht seinen Brüdern Jiguê und Maanape bei der Arbeit zu und beißt Ameisen die Köpfe ab. Durch das Hexenkraut seiner Schwägerin Sofara verwandelt sich Macunaíma in einen schönen weißen Prinzen und vergnügt sich mit Sofara, bis Jiguê die beiden erwischt. Von seiner Mutter wird er zur Strafe im Urwald ausgesetzt, wo er dem menschenfressenden Walddämon Curupira begegnet. Nur mit Mühe kann er sich retten. Als die Mutter stirbt, beschließen die drei Brüder, in die Stadt zu ziehen, wo zahlreiche Abenteuer sie erwarten.

    Vorlage für "Macunaíma" war einst der gleichnamige Roman von Mario de Andrade aus dem Jahre 1928, der mit dem Film von Joaquim Pedro de Andrade von 1969 dem brasilianischen Cinema Novo seinen größten Erfolg bescherte. Roman und Film verkörpern den „Antropofagismo“, die künstlerische „Menschenfresserei“ oder auch die Aneignung der westlichen Kunst und Kultur ebenso wie die der Kulturen des Amazonas. Osvaldo de Andrade hatte den Begriff 1928 in seinem „Anthropophagischen Manifest“ geprägt und zum Programm einer neuen, nicht-europäischen Moderne ausgerufen.

    Alle Informationen zur Reihe gibt es im verknüpften Projekteintrag.

    Seminar ONLINE LEGAL SOCIAL bei den DigitalMediaWomen

    Paula Landes, Quartiersleiterin der #DMW-Frauen, Maria Aust und Melanie Ströbel machen Interessenten fit für ihren Business-Webauftritt. Im Tagesseminar lernen die Teilnehmer, was Sie brauchen, um ihre Website nicht nur für mobile Endgeräte zu optimieren, sondern auch bei Google gut sichtbar zu machen.
    Termin und Ort:
    Das nächste Seminar ONLINE LEGAL SOCIAL findet am 09.11.2017 in Frankfurt am...

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    Paula Landes, Quartiersleiterin der #DMW-Frauen, Maria Aust und Melanie Ströbel machen Interessenten fit für ihren Business-Webauftritt. Im Tagesseminar lernen die Teilnehmer, was Sie brauchen, um ihre Website nicht nur für mobile Endgeräte zu optimieren, sondern auch bei Google gut sichtbar zu machen.

    Termin und Ort:

    Das nächste Seminar ONLINE LEGAL SOCIAL findet am 09.11.2017 in Frankfurt am Main statt. Bei Buchung zu zweit gibt es einen Rabatt von 50%.

    Im mittleren Teil des Seminars werden kritische Themen wie Abmahnung, Bildrechte, Datenschutzerklärung und spezielle rechtliche Fallstricke rund um soziale Netzwerke erläutert. Damit das Unternehmen auch eine relevante Reichweite bekommt, wird im letzen Teil des Seminars noch der Einsatz von Social Media diskutiert und an Fallbeispielen erläutert.

    Die Anneldung für das Seminar ist auf der Website möglich.

    Bis 03.12.2017 / Sonntag (Öffentlich)

    Film, Event, Wettbewerb

    Frankfurt am Main

    Biennale des bewegten Bildes 2017

    Leitthema 2017:
    On Desire. Über das Begehren.

    Nach den Themenstellungen „EXPANDED NARRATION. Das neue Erzählen“ in 2013 und „EXPANDED SENSES. Wahrnehmung erweitern und Grenzen verschieben“ im Jahr 2015 widmet sich die B3 2017 dem Leitthema „ON DESIRE. Über das Begehren.“

    Das Begehren als Begierde, Wunsch, Lust oder Hoffnung und deren Umsetzung in bewegtes Bild werden in den drei...

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    Leitthema 2017:

    On Desire. Über das Begehren.


    Nach den Themenstellungen „EXPANDED NARRATION. Das neue Erzählen“ in 2013 und „EXPANDED SENSES. Wahrnehmung erweitern und Grenzen verschieben“ im Jahr 2015 widmet sich die B3 2017 dem Leitthema „ON DESIRE. Über das Begehren.“

    Das Begehren als Begierde, Wunsch, Lust oder Hoffnung und deren Umsetzung in bewegtes Bild werden in den drei bewährten B3-Modulen Parcours, Festival und Campus/Markt aus künstlerisch, gesellschaftlich, politisch, historisch beleuchtet und kritisch hinterfragt hinterfragt in Bezug auf ihre Funktion als Triebfeder für die Gestaltung von Zukunft und die Entwicklung von Utopien. Die B3 schaut hierbei ebenso auf das Begehren des Individuums, aber auch auf die Ansprache und Mobilisierung kollektiver Sehnsüchte und Hoffnungen. Die künstlerische bis rein formale Umsetzung dieses Begehrens in bewegtes Bild auf allen bekannten Trägermedien und über alle Kanäle steht hierbei ebenso im Vordergrund wie die Auslotung von Grenzen und der Blick in die Zukunft.


    "Das Nachdenken über das Begehren/desire führt in eine komplexe Dramaturgie aus Innen- und Außenwelten und aus Übersetzungsfragen: In der Philosophiegeschichte wird die dt. Begierde (lat. Cupiditas) mit desire übersetzt, gleichwohl aber auch der Freud´sche Begriff des Wunsch. Während in der Rückübersetzung von désir / desire aus dem Französischen / Englischen ins Deutsche hingegen das Begehren die verbreitete Übersetzung ist. Das Verhältnis von Gesellschaft und Technik und die Beziehung von Individuen und ihrem Technikgebrauch finden in dem Begriff Begehren eine elementare Referenz. Das Begehren entwirft Verhältnisse, die sich abseitsnatürlicher und funktionaler Regelsysteme und Erklärungsmuster zwischen Menschen, Menschen und Dingen, Menschen und Techniken ereignen. Zugleich entzieht sich der Begriff einer klaren Zuordnung, schwankt zwischen sexueller, ideeller und sozialer Aufladung. Begehren ist in eine produktive Ambivalenz eingeschrieben. Auch in seiner Unterscheidung von anderen Großfiguren wie Begierde, Lust, Sehnsucht, Wille.

    Es fällt leicht, Medientechniken und insbesondere den Bewegtbildern in ihrer Geschichte und Gegenwart jene Aufgabe der Wunscherfüllung zuzuweisen, die die „Wirklichkeit" nicht leisten kann oder einfach abweist. Das Begehren nach Gegen- oder Ersatzwirklichkeiten findet sich früh in der Ausrichtung der Kinoindustrie auf Genres (Komödie, Science-Fiction etwa) und in zunehmender Ausdifferenzierung der Postproduktion. Desgleichen wird im Zusammenhang mit Computerspielen und Social Media das psycho-soziale Argument der Ersatzbefriedigung, der Entlastung, auch der künstlichen Vervollkommnung (Avatare), der Simulation und Immersion, allgemein: des Begehrens nach Surrogaten angeführt. Jedenfalls kann hier von Medientechniken als Traumtechnikendie Rede sein, womit sich die eine zentrale Frage an diese Techniken formulieren lässt: Was wollen diese Bilder, welche Wünsche erfüllen sie?

    Zum anderen ist von einem produktiven Begehrenauszugehen, das sich nicht auf Mangel oder Lust reduzieren lässt. Dies lässt sich vielleicht anschaulich, gerade auch im Zusammenhang mit den Bewegtbildern, zunächst am Objekt des Begehrens, dann am Zusammenspiel von Bewegung, Bild und Begehren zeigen. Während das Objekt der Begierde / des Verlangens durch eine Funktion bestimmt wird, die durch es hindurch wahrgenommen wird und die zugleich die beliebige Ersetzbarkeit des Objektes in der Befriedigung voraussetzt, repräsentiert das Objekt des Begehrens anderes, als es selber. Es hat eine symbolische Dimension. Während die Begierde das Objekt haben will, will das Begehren das Objekt, weil es dieses Objekt ist– auch und gerade in seiner Unerreichbarkeit!

    Das Begehren ist endlos, es ist unabschließbar, uneinlösbar, es findet keinen finalen Zustand der Befriedigung. So wie die Bewegung stets nur Bewegung sein kann und ist, und also auch nur von außen angehalten, abgestoppt werden kann, so auch das Begehren, es vermag nicht aufzuhören zu begehren, es ist ein unendliches. In der Letztkonsequenz bedeutet dies, in einer Formulierung Slavoj Zizeks: „desire´s raison d´être is not to realize its goal, to find full satisfaction, but to reproduce itself as desire.“ eide Formen, die Form des Begehrens und die Bewegungsform (er)finden, erzeugen Objekte und Bilder, die ihnen entsprechen. Wunschmaschinen, in der Sprache von Deleuze/Guattari.

    Gerade in der aktuellen Medienlandschaft lassen sich Phänomene beobachten, die von dieser willkürlichen Unabschließbarkeit, diesem Fließen des Begehrens und Bewegens der Bilder zu. Stellt das Fernsehregime mit der Einführung des 24 Stunden-Empfangs bereits eine endlose audio-visuelle Verkettung aus Realem und Fiktionalem zur Verfügung, so demonstrieren neue Serien mit ihren Staffeln und zahllosen Episoden von innen heraus das Begehren nach Endlosgeschichten und ihren narrativen Exzessen. Das Internet, als gigantische Wunschmaschine der Gegenwart, ist ein nicht arretierbarer, hypermedialer Strom, an dem man sich jederzeit und von vielen Orten aus anschließen kann. Mit dem Netz und den Neuen Medien erleben und erfahren wir ein Gefüge des Begehrens, das neue Verhältnisse zum Eigentum/Besitz, zum sozialen Körper, zur Sexualität und der Geschlechterfrage und eben auch zur Produktion und Wahrnehmung und Aneignung von Bewegtbildern, Musik und Kunst einbringt. Daher ist die zentrale Frage, die an die diversen Ausformungen Neuer Medien zu stellen ist, nicht die nach visuellen oder ästhetischen Defiziten – etwa angesichts der krassen Miniaturisierung der Bild-Displays –, sondern die nach dem Gefüge des Begehrens, das die Faszinationen, die Affekte und Interessen – etwa am kleinstmöglichen Bewegtbild – evoziert.

    Die B3 Biennale des bewegten Bildes 2017 stellt sich unter dem Leitthema „ON DESIRE. Über das Begehren.“ dieser doppelten Logik des Begehrens nach „Traumbildern" der Wunscherfüllung und dem „produktiven Begehren" der Wunschmaschinen." (Prof. Dr. Marc Ries, Soziologie / Medientheorie, HfG Offenbach)